Kategorie: 2024

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Labudovikj, Rozita Petrinska; MSc, MLS / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Todorova, Katerina; Mag. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Erasmus+ Projekt „Implement ICF“ im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in vocational education and training” zielt darauf ab, die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (WHO, 2001) als gemeinsame Sprache in die verschiedenen Bereiche der Dienstleistungen und Unterstützungsmaßnahmen und -strategien für Menschen mit Behinderungen einzuführen und somit die Qualität der Teilhabe aller beteiligten Leistungsempfänger zu verbessern. Ausgehend davon fokussiert das Projekt auf die Erstellung eines konkreten ICF-Implementierungsleitfadens, der es verschiedenen Einrichtungen und Akteur*innen in unterschiedlichen Bereichen – Medizin, Gesundheit, Soziales oder Bildung – ermöglicht, die ICF strukturiert zu nutzen. Das Projekt und die Projektaktivitäten werden von zehn Institutionen aus Österreich, Deutschland, Nordmazedonien und der Türkei kooperativ umgesetzt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mittischek, Lea Corinna; MA Bakk.phil. Bakk. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Mittischek, Lea; Bakk.phil MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gumpold-Hölblinger, Irene; Mag. MSc Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Internationales Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das vorliegende Forschungsprojekt basiert auf der ethnographischen Feldstudie Interaktionen zwischen Kindern im Kinderkrippenalltag professionell begleiten (Mittischek, 2020). In dieser wurde in drei Kinderkrippen in Österreich mit der Erhebungsmethode Videographie rund 57 Stunden Videomaterial erstellt. Dabei wurden insgesamt 27 Fachpersonen und 96 Kinder beim Interagieren im Kinderkrippenalltag festgehalten. Ausgewählte Videodaten wurden mittels Videointeraktionsanalyse und einem Event Sampling Verfahren ausgewertet. In dem vorliegenden Projekt PRO.i werden die Ergebnisse der Videointeraktionsanalyse mit einem neuen Fokus interpretiert und für die elementarpädagogische Aus-, Weiter- und Fort-bildung durch die Erstellung von Arbeitsmaterialien aufgearbeitet. Aus den analysierten Interaktionssequenzen, in denen ein responsives Begleiten der Kind-Kind-Interaktionen beobachtbar ist, werden übergeordnete Interaktionsmuster herausgearbeitet, anhand derer eine professionelle Begleitung festgemacht werden kann. Um diese zu verdeutlichen, werden den Sequenzen, in denen ein gelingender Interaktionsprozess sichtbar wird, kontrastierende Sequenzen gegenübergestellt und diese im Anschluss mit der Fachliteratur diskutiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pretis, Manfred; Prof. Dr. / Sozial Innovatives Netz Dr. Pretis
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Todorova, Katerina; Mag. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Şahİn, Eren; / Corum Rehberlik ve Arastirma Merkezi
Labudovikj, Rozita Petrinska; MSc, MLS / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport Education for All
Mihajlova Kukovska, Vesna; / Municipality Gazi Baba
Petrusev, Goran; / Association of special educators and rehabilitators of the Republic of North Macedonia
Sabuncuoglu, Dudu Melek; PhD / Melek Academy Dudu Melek Sabuncuoglu
Stadler, Wilhem; DI / InfoPro
Yilmaz, Erdal; MSc. / Corum Rehberlik ve Arastirma Merkezi
Zafirova, Ema; / Municipality Gazi Baba
Kooperationspartner
Association for Promotion of Education, Culture, and Sport Education for All
Association of special educators and rehabilitators of the Republic of North Macedonia
Corum Rehberlik ve Arastirma Merkezi
InfoPro
Melek Academy Dudu Melek Sabuncuoglu
Municipality Gazi Baba
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sozial Innovatives Netz Dr. Pretis
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Erasmus+ Projekt „Planning additional educational support with ICF” im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in school education“ zielt darauf ab, Lernchancen von Schüler*innen mit Entwicklungsschwierigkeiten bzw. Behinderungen zu verbessern. Dies wird durch die Implementierung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit – kurz ICF – der Weltgesundheitsorganisation (DIMDI, 2005) im Sinne einer gemeinsamen Sprache im Kontext von Förderplanungsprozessen in der Schule erreicht. Als eine Metasprache und gemeinsame Sprache ermöglicht die ICF eine nicht stigmatisierende und fähigkeitsorientierte Beschreibung des möglichen zusätzlichen pädagogischen Unterstützungsbedarfs von Schüler*innen. Neun Organisationen aus den drei Ländern Österreich, Nord Mazedonien und Türkei werden dieses Projekt über einen Zeitraum von zwei Jahren gemeinsam durchführen.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gärtner, Ursula; Dr. Prof. / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Projektleitung intern
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Akademisches Gymnasium Graz
BG Rein
BG/BRG Bad Ischl
BRG Kepler
BRG Petersgasse
Evangelisches Gymnasium Hermannswerder
Historische Landeskommission für Steiermark
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Antike
Karl-Franzens-Universität Graz, Zentrum für Informationsmodellierung
Lise-Meitner-Gymnasium Falkensee
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Universität Potsdam
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
SISTE VIATOR – Dies ist häufig auf Grabsteinen zu lesen. Doch was bedeutet die Inschrift? Warum ist sie auf Latein? Aus welcher Zeit stammt sie? Wer hat sie warum in Auftrag gegeben? Wer sollte sie lesen?

Bei lateinischen Inschriften, die aus der Antike bis hin zur Gegenwart in großer Zahl zu finden sind, stellen sich den Betrachtenden heute meist viele Fragen. Sprache, Schrift, Abkürzungen sind rätselhaft, und uns fehlt der geschichtliche Kontext. Dennoch bleiben wir oft stehen, um zu lesen, was dort steht. Und wer SISTE VIATOR auf einen Grabstein meißeln ließ, wollte genau das: „Bleib stehen, Wanderer“ befiehlt die Inschrift. Wir werden also aufgefordert, stehen zu bleiben, uns Zeit zu nehmen und mit der Inschrift in ein Gespräch zu kommen.

Das Projekt LIDAL setzt hier an und verfolgt drei Ziele: (1) Wer immer eine lateinische Inschrift findet, ist aufgefordert, sie uns zu melden (Citizen Science). Wir sammeln sie nach zuvor festgelegten Kriterien in einer Datenbank. (2) Der Schwerpunkt liegt darauf, dass Schülerinnen und Schüler aus Österreich und Deutschland gemeinsam mit uns eine repräsentative Auswahl dieser Inschriften für den Schulunterricht aufbereiten (Text, Übersetzung, Angaben, Fragen/Antworten u.v.m.) und auf einem Webportal veröffentlichen. Schüler/innen sollen mitentscheiden, was erklärt wird. Das Material wird so präsentiert, dass sich ‚Inschriftentouren‘ – real und virtuell – ergeben können, durch die man im ‚Vorbeigehen‘ Informationen erhält und Kompetenzen vertieft. Das kann ein Rundgang zu mittelalterlichen Inschriften in Graz sein, denkbar sind aber auch Touren zur Festigung von Grammatikkenntnissen, zum Erlernen von Vokabeln oder zu neuen Erkenntnissen über Welt- oder Lokalgeschichte – alles individuell vor Ort oder virtuell ‚begehbar‘. Das Webportal soll als innovatives Tool zum digitalen Lernen fächerübergreifend (Latein, Geschichte, Religion usw.) und vor allem zum eigenen Lernen auch außerhalb des Schulunterrichts verwendet werden können. Die Schülerinnen und Schüler haben ferner die Gelegenheit, ihre Ergebnisse auf einem internationalen Schüler/innenkongress vorzustellen und zu diskutieren. Schließlich (3) sollen wissenschaftliche Untersuchungen z.B. zum Einsatz von Inschriften im Unterricht, zum fächer- und grenzübergreifenden Lernen oder zur Digitalisierung neue Erkenntnisse liefern. Geplant ist zusätzlich, mit Unterstützung der Schüler/innen eine Version von LIDAL zu gestalten, die auf Handys läuft und auch touristisch zum Einsatz kommen kann.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Andrea; Mag. BEd PhD. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Die Aufteilung der Schüler*innen in der Sekundarstufe I auf die AHS und unterschiedliche Pflichtschultypen führt zu unterschiedlichen Merkmalsverteilungen in den Schulklassen. Das Ziel der Leistungshomogenität an Gymnasien bewirkt, dass auch die Vielfalt in anderen Merkmalen, wie z. B. dem Bildungshintergrund oder der Staatsbürgerschaft der Eltern, schwindet. Ein Vergleich der soziodemographischen Merkmale von Schüler*innen der allgemeinen Pflichtschulen (APS) zeigt, dass eine höhere Heterogenität vorliegt als in den allgemeinen höheren Schulen (AHS). Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, bedarf es vielseitiger Differenzierungsmaßnahmen. Im Zuge der Bildungsstandardserhebungen für das Fach Mathematik wurden die Schüler*innen im Jahr 2017 zu den Differenzierungsmaßnahmen im Unterricht befragt. Im Zuge dieses Projekts wird untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Grad der Heterogenität in den Klassen und dem Ausmaß der wahrgenommenen Differenzierungsmaßnahmen gibt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
N.N., ;
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
N., N.;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Cavaliere, Arianna Luisa; MA PhD. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Levc, Barbara; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Steiner, Anna Frieda; HS-Prof. MA Dr. BSc. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Todorova, Katerina; Mag. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Steiermark
Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften
Pädagogische Hochschule Steiermark, PHSt
Universität Leipzig, University of Leipzig
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Erasmus+ Projekt zielt darauf ab, Steuerungs- und Wirkungsprozesse in inklusiver Schulentwicklung für das Bildungssystem zu erfassen und zu beschreiben, um davon wirkungsvolle Elemente für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung erschließen zu können. Dies passiert in den vier Ländern Österreich, Deutschland, Italien und Spanien auf den Ebenen der Schulen und allen beteiligten Schulpartner/innen, auf der Ebene der Schulleitungen, auf der Ebene der leitenden Bildungsdirektionen und Schulämter in den Regionen und Bundesländern sowie auf der Ebene der Hochschulen inklusive der Aus-, Fort- und Weiterbildung mit dem Ziel, durch diese internationalen Ländervergleiche wertvolle Impulse für wirkungsvolle und nachhaltige Governance-Strategien gewinnen zu können.
Das Wissen und die Erfahrungen aus dem Projekt werden als Länderberichte umfassend aufbereitet und liefern wertvolle Informationen für alle Beteiligten in der Zusammenschau, in einem Curriculum für eine Qualifizierungsmaßnahme zum Thema „Governance in Inclusive Education“ festgehalten, welches als Open Educational Ressource virtuell und digitalisiert als Bildungsplattform allen Interessierten zur Verfügung gestellt wird.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, Gerda; Priv.-Doz. HS-Prof. Dipl. Päd. Dr. , MA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Trattnig, Angelika; Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Um einen möglichst innovativen Unterricht zu gestalten, soll der pädagogisch versierten Nutzung der digitalen Möglichkeit im Unterricht in allen Gegenständen und Schulstufen Rechnung getragen werden (vgl. Masterplan Digitalisierung BMBWF 2018). In bestehenden Lehr-/Lernmittel gehören mittlerweile digitale (Zusatz-)Angebote zum Standard.
Obwohl dieses Angebot an digitalen Zusatzmaterialien fast flächendeckend für die Lehr-/Lernmittel für Österreichs Schulen vorliegt, ist bis dato nicht untersucht, ob und inwiefern es fachwissenschaftliche, fachdidaktische und/oder mediendidaktische Qualitätskriterien erfüllt. Zudem ist nicht untersucht, wie diese Angebote von Lehrkräften eingeschätzt bzw. im Regelunterricht eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass es noch keine Erhebungen gibt, wie Schulanfänger/innen mit diesen Übungen umgehen.
Aus diesem Grund möchte das vorliegende Projekt diesen Fragen, eingeschränkt auf das Erstlesen und Erstschreiben und den damit verbundenen digitalen Zusatzangeboten, nachgehen. Eine diesbezügliche Analyse ist im Sinne der Qualitätssicherung und Professionalisierung von Lehrkräften notwendig, weil davon auszugehen ist, dass vorhandene Angebote auch genutzt werden und es sich beim Erstlesen und Erstschreiben um einen für den weiteren Bildungserfolg maßgeblich beeinflussenden Kompetenzerwerb von Kindern handelt.
Ziel von SCHLEMEDI 1.0 ist, wissenschaftlich fundierte Kriterien für die Entwicklung und den Einsatz von digitalen Zusatzangeboten im Unterricht mit der und für die Praxis aufzubereiten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Labudovikj, Rozita Petrinska; MSc
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Todorova, Katerina; Mag. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bela–Veseli, Zemrijert;
Bührmann, Thorsten; Prof. Dr.
Melek Sabuncuoglu, Dudu; PhD
Petrusev, Goran;
Pretis, Manfred; Prof. Dr.
Stamenkovska Stojkovski, Nevenka;
Kooperationspartner
Association for Promotion of Education, Culture, and Sport Education for All
Association of special educators and rehabilitators of the Republic of North Macedonia
Imago Plus
Melek Academy Dudu Melek Sabuncuoglu
Municipality Gazi Baba
Sozial Innovatives Netz Dr. Pretis
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Erasmus+ Projekt „Include with ICF“ im Rahmen der Key Action „Cooperation partnerships in school education“ zielt darauf ab, Partizipation und Inklusion im schulischen Kontext zu fördern und dadurch die Qualität der Bildung für alle Schüler*innen zu verbessern. Dies geschieht unter Verwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) als gemeinsame Sprache im schulischen Kontext in vier Projektländern, darunter Österreich, Normazedonien, Deutschland und die Türkei. Die Projektprodukte fokussieren sich auf die Erstellung von ICF-Checklisten für die Erfassung von Teilhabe, die Entwicklung eines Participation Goal Incubators sowie ein Teachers-Teamwork-Toolkits für Lehrpersonen und alle anderen involvierten Personen in der multiprofessionellen Kooperation im Handlungsfeld Schule. Mittels dieser Entwicklungsarbeiten werden Akteur*innen in Unterricht und Schule professionalisiert auf der Grundlage der ICF-Klassifikation mit dem Ziel, eine gemeinsame fähigkeitsbasierte und teilhabeorientierte Sprache zu verwenden und ICF-basierte Teilhabeziele mit und für Schüler*innen mit Behinderungen davon ableiten zu können.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Binder, Cornelia; BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Neumayer, Martin Franz; MEd Ing. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gfrerrer, Anton; Ao. Univ.- Prof. Mag. Dr. / Technische Universität Graz
Konrad, Christina; Dipl. Päd. , Bakk. Phil., MA / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Stavric, Milena; Assoc. Prof. Dipl. Ing. Dr. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Praxisvolksschule der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (401670)
Technische Universität Graz
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Geometrie spielt nicht nur im Unterricht der Primarstufe eine zentrale Rolle für den Aufbau mathematischer Fähigkeiten, sondern ist auch weit vor der Einschulung einer der ersten Zugänge zur Mathematik (Radatz & Rickmeyer, 1991). Insbesondere erscheint die frühe Förderung visuell-räumlicher Fähigkeiten eine entscheidende Rolle zu spielen. Dabei besteht kein Zweifel, dass visuell-räumliche Fähigkeiten von zentraler Bedeutung für die Entwicklung geometrischer Kognitionen sind. Die visuell-räumliche Verarbeitung wird allerdings auch häufig mit der Entwicklung der arithmetischen Fähigkeiten in Verbindung gebracht. Konkret werden das Arbeitsgedächtnis sowie räumlich-quantitative Zahlenrepräsentationen als Erklärungsansätze für den Zusammenhang zwischen arithmetischen Leistungen und visuell-räumlichen Fähigkeiten herangezogen. Eine genauere Beschreibung dieser Forschungslage findet sich in der Projektbeschreibung.
Auf Basis dieser Ausgangslage soll nun der seit 2010 bestehende „Geometriekoffer“ überarbeitet und mit evidenzbasierten Materialien und Übungen ausgestattet werden. Bei der Auswahl und Erstellung dieser Inhalte wird darauf geachtet, einerseits den enaktiven und ikonischen Aufbau von Grundvorstellungen für arithmetische und geometrische Inhaltsbereiche zu fördern und durch ausgewählte Übungen die Vernetzung von Arithmetik und Geometrie zu fokussieren. Während der bestehende Koffer ausschließlich aus innergeometrischen Übungsmaterial besteht, welches großteils auch anderweitig in Form von Spielen kommerziell erwerbbar ist, zeichnet sich die Neuauflage des Koffers dadurch aus, dass alle Materialien und Übungen fachdidaktisch abgesichert sind und sich zu jeder Übung ein Begleittext findet, der erklärt welche Grundvorstellung(en) durch diese Übung wie aufgebaut werden kann (können). Zudem werden die Übungen auch an fundamentale Ideen der Mathematikdidaktik geknüpft, was sicherstellt, dass sich ein roter Faden durch die Materialsammlung zieht und Transparenz über vorangegangene und nachfolgende Inhaltsbereiche gegeben ist. Weiters wird der Bereich „Sprache“ durch ein „Mathelexikon“ und Tipps zur Anlage eines „Wortspeicherhefts“ stärker berücksichtigt.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Einbindung der frühen mathematischen Bildung, was insbesondere durch Spiele und Übungen zu Mustern und Strukturen sowie durch Materialien zum Aufbau des Mengen- und Zahlenvorwissens sichergestellt wird.
Dazu werden die Inhalte des bestehenden Koffers hinsichtlich ihrer Eignung geprüft und ggf. in das neue Konzept integriert. Zudem werden in Zusammenarbeit mit dem regionalen Fachdidaktikzentrum für Mathematik und Geometrie neue Materialien entwickelt und implementiert. Seit Oktober beschäftigen sich bereits drei Masterarbeiten mit der Entwicklung des neuen Geometriekoffers, insbesondere werden dabei die Bereiche „Vernetzung von Arithmetik und Geometrie“, „Sprache“ und „Muster und Strukturen“ fokussiert.
Die Pädagogische Hochschule Steiermark wirkt aufgrund des hauseigenen Forschungsschwerpunkts (Die Rolle der Raumvorstellung für die Arithmetik) federführend am Projekt mit und ist für die inhaltliche Qualität verantwortlich. Zudem sollen nach Fertigstellung des Produkts, ähnlich wie beim ursprünglichen Geometriekoffer Fortbildungen für Elementar- und PrimarpädagogInnen angeboten werden, was ebenfalls durch die Pädagogische Hochschule Steiermark realisiert wird.
Der Geometriekoffer 2.0 sowie ein daran gekoppeltes Fortbildungsprogramm soll bis Herbst 2024 fertiggestellt sein.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rotter, Daniela; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hopp, Carina Natalie; Master of Education BA. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Kolleritsch, Wolfgang; BEd Prof.
Solstreif, Brigitte; Mag. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Humboldt-Universität zu Berlin
KPH Wien/Krems
SprachSchatz – Verein für Mehrsprachigkeit – Begegnung – Zukunft
Universität Leipzig, University of Leipzig
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Ziel des beantragten Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, zu untersuchen, wie Lehramtsstudierende (LA-Studierende) durch ein eigens entwickeltes hochschuldidaktisches Konzept sowie einer eng angeleiteten Praxis im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt lernen, interaktiv sprachliche Lerngelegenheiten zu schaffen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt und in Kooperation mit dem Verein SprachSchatz Videovignetten für den Einsatz in der Hochschullehre erstellt. In diesen Videovignetten soll verdeutlicht werden, mithilfe wel-cher sprachlichen und interaktionalen Strategien sprachliche Lerngelegenheiten für mehr-sprachige Kinder mit Deutsch als Zweitsprache geschaffen werden können. Dabei wird im Sinne des Konzeptes der Lingusti-Sprachwerkstatt soziales Lernen mit dem Focus-on-Form-Ansatz aus der Zweitsprachdidaktik verknüpft, um die Kinder sowohl in ihren sprachlichen als auch in ihren persönlichen Ressourcen zu stärken. Mithilfe der Videovignetten kann in weiterer Folge erhoben werden, wie Studierende zu Beginn ihrer Ausbildung im Rahmen des Schwerpunkts „Sprachliche Bildung und Diversität” Interaktionen wahrnehmen und hinsichtlich ihres Sprachförderpotentials einschätzen.

Phase 1 sieht die Entwicklung des hochschuldidaktischen Konzeptes vor, welches in Phase 2 im Rahmen der Ausbildung erprobt und weiterentwickelt werden soll. Dabei werden die für die Praxisphase relevanten Inhalte theoretisch und mithilfe der Videovignetten vermittelt. In Phase 3 steht die Erprobung der erarbeiteten sprachlichen und interaktionalen Strategien im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt im Zentrum. Die Studierenden werden an der Programmgestaltung mitwirken und einzelne Aktivitäten eigenständig umsetzen, um ihre Interaktionskompetenz und die Realisierung von Focus-on-Form (Rotter 2015) als zweitsprachendidaktischen Zugang im praktischen Tun erproben zu können. Anhand von Videoaufzeichnungen sowie introspektiven Daten soll untersucht werden, inwieweit die Studierenden ihre Interaktionskompetenz auf Grund des Interaktionstrainings im Rahmen des Projekts ausweiten konnten. Das außerunterrichtliche Praxisfeld der „Lingusti-Sprachwerkstatt“ stellt somit eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden Praxis im Rahmen der Schulpraktika dar und fokussiert sprachliche Bildung und Förderung bewusst in einem non-formalen Setting.

Die Kolleginnen, mit denen im Projekt kooperiert wird, bringen für die Erstellung und im Einsatz der Videovignetten in der Hochschullehre hohe Expertise mit. Erste Arbeitstreffen sind hier bereits für den Herbst 2021 geplant.

Beschreibung (engl.)
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