Kategorie: 2028

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gänzer-Kantner, Martina Maria; FOL MSc.
Jarosik, Kathrin; BEd MEd
Le Bec, Alain; Mag. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Digitale Medien zur Förderung der Qualität von Notizen und Mitschriften von Schüler:innen im Unterricht der Sekundarstufe

Selbst in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung im Unterricht ist das Schreiben mit der Hand immer noch eine grundlegende, aber sehr komplexe Fertigkeit, die von Schüler:innen ab Schuleintritt strukturiert erworben werden muss. Die Handschrift ist essentiell für die spätere schulische und berufliche Laufbahn der Kinder, da Notizen und Mitschriften angefertigt werden und Wissen in schriftlicher Form abgefragt wird (Smits-Engelsmann et al., 2001).
In diesem Projekt soll die Förderung der Qualität von handschriftlichen Notizen und Mitschriften im Unterricht der Mittelschule evaluiert werden. Es wird erforscht, welche Parameter deren Qualität beeinflussen und wie Lehrpersonen in der Sekundarstufe 1 diese fördern können.
Als Forschungsmethode wird ein digitaler Stift auf Papier verwendet, der bereits in der Primarstufe in einem Projekt zur Anwendung gekommen ist. Mit dem Stift können die Schreibgeschwindigkeit sowie die Leserlichkeit erfasst werden. Beides hat einen Einfluss auf die Qualität von Mitschriften.
Die Ergebnisse des Projektes werden in Fachzeitschriften veröffentlicht und mit den beteiligten Lehrpersonen evaluiert, um den Unterricht weiterzuentwickeln. Zusätzlich werden Abschlussarbeiten an der PHT (BA und MA) betreut und die Ergebnisse fließen in die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der forschungsgeleiteten Lehre an der PH Tirol ein.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
In dem Projekt „… damit ALLE lesen können: Förderkonzept mit Diagnose und Materialentwicklung zur Lesekompetenzförderung bei heterogener Leseleistung in Volksschulklassen“ soll untersucht werden, wie mit der Heterogenität von Leseleistung in der Primarstufe wirksam umgegangen werden kann. Da die Leseleistung von Schüler:innen in der Primarstufe bereits bei der Einschulung extrem unterschiedlich ausgeprägt ist und dieses Kontinuum im Leseleistungsspektrum zum großen Teil bis zum Ende der Volksschulzeit (und darüber hinaus) erhalten bleibt, braucht es eine wirksame Leseförderung, die Schüler:innen einer Klasse ausgehend von einer – im Projekt erarbeiteten und evaluierten – ökonomischen Diagnose der Leseleistung in Leselevels einteilt, täglich in Kleingruppen ohne Unter-/bzw. Überforderung trainiert und so die Leseleistung gezielt fördert. Hierfür werden Materialien pro Leselevel erstellt, um wirklich effektiv zu fördern und die Lesekompetenz jedes Kindes sukzessive zu erhöhen. Möglichkeiten für Leseaktivitäten im Klassensetting und Material zur Lesestrategieförderung auf Primarstufenlevel werden erstellt. Alle Materialien werden erprobt, evaluiert und publiziert. Ebenso werden das Konzept und das Diagnoseverfahren veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stadler-Altmann, Ulrike; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Konrad, Anita; Mag.phil.
Lutz, Tim; Dr.phil. Hochschulprof.
Madritsch, Reinhold; Mag.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brunsmeier, Sonja; Dr.
Kooperationspartner
AE Schule Carlos Amarante
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Freie Universität Bozen – Campus Bozen
Georg von Gießen Schule
Humboldt Universität zu Berlin
Salon Kaupunki
Universidade do Minho
Universität Turku
Universität Umeå
Vytautas-Magnus-Universität
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Künstliche Intelligenz (KI) wirft im Bildungssektor zahlreiche Fragen auf. Die Zunahme von Chat-basierten großen Sprachmodellen wie ChatGPT seit 2022 und die jüngste Abstimmung über das erste KI-Gesetz der Europäischen Union zeigen, wie wichtig es ist, KI-Kenntnisse zu fördern und Lehrkräften Orientierungshilfen zu neuen Themen zu geben. Die weit verbreitete Einführung von KI verändert die Qualifikationsanforderungen in den europäischen Volkswirtschaften und erhöht die Nachfrage nach technischen KI-Fähigkeiten und Soft Skills wie kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit, emotionale Intelligenz und interkulturelle Kommunikation. Die „AI2PI Teacher Academy“ zielt darauf ab, KI-Reflexion in pädagogische Praktiken zu integrieren, um die Qualität der Bildung in ganz Europa zu verbessern. Das Projekt umfasst ein Konsortium von sieben Universitäten (Humboldt Universität zu Berlin, Universität Turun Yliopisto, Universität Bozen, Universität Do Minho, Vytauto Didzijo Universität), darunter zwei Fortbildungsanbieter (PH Tirol und UMinho), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und mindestens sieben Ausbildungsschulen. Die Initiative befasst sich mit dem Bedarf an einem Lehrplan für die Lehrerausbildung, der eine kontext- und bedarfsorientierte Perspektive auf KI in der Bildung bietet, einschließlich gemischter Kursmodule, die als Microcredentials dienen. Um diese Ziele zu erreichen, wird im Rahmen des Projekts eine designbasierte Forschungsmethodik (DBR) angewandt. Dieser iterative und kontextbezogene Ansatz beinhaltet die Entwicklung von Bildungsmaßnahmen, die theoretisch fundiert und auf die Praxis zugeschnitten sind. Die Teacher Academy wird einen Rahmen für KI-Kompetenzen definieren, der die bestehenden Rahmenwerke erweitert.
Beschreibung (engl.)
Artificial Intelligence (AI) is raising multiple concerns in the education sector. The surge of chat-based Large Language Models, such as ChatGPT, since 2022 and the recent voting on the European Union’s first AI Act highlight the importance of promoting AI literacy and providing guidance for teachers on emerging issues. The widespread adoption of AI is reshaping skill requirements in European economies, increasing the demand for both technical AI skills and soft skills like critical thinking, adaptability, emotional intelligence, and cross-cultural communication. The „AI2PI Teacher Academy“ aims to integrate AI reflection into pedagogical practices to enhance education quality across Europe. The project includes a consortium of 7 universities (Humboldt University Berlin, University Turun Yliopisto, University of Bozen, University Do Minho, Vytauto Didzijo University), including two CPD providers (PH Tirol and UMinho), the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI), and at least 7 training schools. The initiative addresses the need for a teacher education curriculum that provides a context- and needs-based perspective on AI in education, including blended course modules serving as microcredentials. To achieve these objectives, the project will adopt a design-based research (DBR) methodology. This iterative and contextualized approach involves developing educational interventions that are theoretically sound and tailored to practice. The Teacher Academy will define an AI literacy competence framework, extending established frameworks like DigCompEdu and TPACK. It will assess the needs of teachers, schools, and stakeholders, and build communities of practice capable of addressing educational challenges related to AI, while advancing new internationalization models and mobility formats. By equipping educators with the knowledge and skills to navigate challenges and opportunities, the project will contribute to the European mission of responsible use of AI for the benefit of all.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Laimböck, Günther; Mag. BEd MA
Projektleitung intern
Laimböck, Günther; Mag. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
In diesem Forschungsvorhaben, das dem Modell der Didaktischen Rekonstruktion verpflichtet ist, sollen die Vorstellungen von Tiroler Grundschüler:innen zu Andreas Hofer und seinen Mitstreiter:innen untersucht werden, woraus ein Unterrichtsentwurf im Sinne von historischem Lernen konzipiert werden soll.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dirninger, Elisabeth; Dipl. Ing / River Collective – Verein für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Schutz der Flüsse
Projektleitung intern
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Enzinger-Mühlbacher, Sonja Michaela; MMag. PhD. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
DALVAI-RAGNOLI, Martin; DI / Universität Innsbruck
SINGER, Gabriel; Mag. Dr., Univ.-Prof. / Universität Innsbruck
Kooperationspartner
die flößerei og
MAGNETBERG
River Collective – Verein für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Schutz der Flüsse
Universität Innsbruck
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt FlussFloßForschen nimmt Kinder und Jugendliche mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Flüsse und Gewässerforschung und weckt Interesse an flussbezogenen Karrieren in den Bereichen Naturwissenschaften, Wasserwirtschaft und Umweltingenieurwesen. Das Programm nutzt das innovative Konzept „schwimmendes Klassenzimmer“, das die Schüler:innen auf und an den Fluss bringt. Durch praxisorientierte, spielerische und interaktive Aktivitäten in der Schule, auf einem Floß und bei einer Exkursion in die Murauen erfahren die Schüler:innen hautnah, wie Flüsse funktionieren und welche Bedeutung sie für die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft haben. Im Zuge des Projekts entwickelt ein vielseitiges Konsortium, bestehend aus dem Verein River Collective, den Unternehmen Die Flößerei und Magnetberg, sowie dem Institut für Ökologie der Universität Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule Steiermark, in enger Zusammenarbeit mit den Pädagog:innen der Partnerschulen, Unterrichtsmaterialien, Workshops und Exkursionen für Kinder der Primar- und Sekundarstufe. In der ersten Projektphase werden die Aktivitäten unter Einbindung verschiedener Aspekte wie wissenschaftliche Relevanz und Technologie, Innovation, Didaktik und Freude am Erleben konzipiert und laufend mit den Pädagog:innen der Partnerschulen und den Studierenden der PHST evaluiert. Workshops beinhalten unter anderem das Erforschen von Strömungen im Flusssimulator, Wasserqualitätsmessungen mit Sensorentechnologie und Mikroskopieren von Wasserinsekten. Durch das Sammeln von Wasserqualitätsdaten, die Verwendung moderner Sensorentechnologie und die direkte Beobachtung von Flora und Fauna werden den Schüler:innen spielerisch wissenschaftliche Methoden und die Bedeutung gesunder Flüsse für Klima, Biodiversität und Trinkwasserversorgung vermittelt. Das Projekt verfolgt eine inklusive und gendergerechte Bildungsstrategie, die sicherstellt, dass alle Schüler:innen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder körperlichen Einschränkungen gleichermaßen profitieren. Besonders betont wird die aktive Teilnahme und das Einbringen eigener Perspektiven. Durch die didaktisch ausgeklügelten Methoden werden naturwissenschaftliche Konzepte für die Kinder und Jugendlichen greifbar und diese motiviert, im Wissensgebiet Fluss weiterzugehen. Parallel zu den Aktivitäten mit den Schüler:innen wird am Floß ein Citizen Science Hub eingerichtet, wo parallel zu den Schulkindern auch die Mitarbeiter:innen der Flößerei wissenschaftliche Messungen durchführen, um eine Kontinuität der Messungen zu gewährleisten. Diese Daten fließen in die Forschungsarbeit der Universität Innsbruck ein und werden so aufbereitet, dass sie auch zum Lernerfolg der Schüler:innen beitragen. Ab Herbst 2025 beginnt die Umsetzung des Programms, bei dem jede Partnerschule pro Semester eine Klasse an den fünf Aktivitäten teilnehmen wird. Am Ende der zwei Schuljahre dauernden Projektlaufzeit sollen 20 Klassen an ca. 100 Aktivitäten teilgenommen haben. Zusätzlich werden 10 Kooperationszuschüsse an Schulen entlang der Mur, Enns und im Mürztal vergeben. Nach Projektende sollen die entwickelten Aktivitäten an andere Standorte und Zielgruppen übertragen und die Projektergebnisse in umfangreicher Weise kommuniziert werden, um öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Der Citizen Science Hub am Floß wird weitergeführt, und die Workshops werden in Zukunft auch für die breite Öffentlichkeit am Floß angeboten.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Federación Española de Sociedades de Profesores de Matemáticas Matemáticas
Kore University of Enna
Universidad de Córdoba
Universität Bayreuth
Universität Bielefeld
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt TeToM widmet sich der gezielten diagnosebasierten Förderung mathematischer Basiskompetenzen bei Schüler*innen der Sekundarstufe I (Klassen 5–8 / Alter: 11–14 Jahre). Im Zentrum steht die Entwicklung eines umfassenden Weiterbildungsangebots für Lehrpersonen, das auf digitalen und analogen Fördermaterialien basiert. Diese Materialien adressieren zentrale mathematische „key skills“ in Arithmetik und Algebra – wie das Verständnis von Zahlbereichen, Operationen oder funktionalen Zusammenhängen – und schließen an diagnostische Verfahren an, die bereits Defizite in diesen Bereichen erkennen können.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Kalkhof, Martina; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kalkhof, Martina; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Dr.in Mag.a / Pädagogische Hochschule Kärnten
Guttmann-Klein, Gerda; Mag.a / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Leberl, Tanja; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Nuart, Elisabeth; Mag.a BA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Werfring, Anja; BEd MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick.

Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden.
Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung, sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.

Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden.

Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; HS-Prof.in, BEd MA PhD / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lasnik, Silvia; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; HS-Prof.in MMag.a Dr.in, MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Birsak de Jersey, Kirsten; Dr.in
Eisner-Fasching, Maria; Prof.in Mag.a Dr.in, BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Ghamarian-Krenn, Katharina; Prof.in Mag.a Dr.in / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Guczogi, Theresa; Prof.in, BEd, MA MA / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Käfel, Magdalena; Prof.in Mag.a, BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Kletzenbauer, Petra; Prof.in Mag.a / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Krenn, Elisabeth; Prof.in, BEd MSc / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Krienzer, Daniela; Prof.in Mag.a Dr.in, MA / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Reiter, Verena; Prof.in Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Resnik, Pia; HS-Prof.in Mag.a Dr.in, MA / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Rieder-Marschallinger, Silvia; Prof.in Mag.a Dr.in / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Kooperationspartner
Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Kärnten
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht wächst stetig, ebenso wie die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht. In Österreich blieb der Fremdsprachenlehrplan für die Grundschule jedoch von 1998 bis 2023 unverändert, trotz bedeutender Entwicklungen in der Fremdsprachenpädagogik und Reformen in der Grundschullehrer*innenausbildung. Im Schuljahr 2023/24 wurde an österreichischen Grundschulen ein neuer Lehrplan für lebende Fremdsprachen eingeführt, der auch die Aufwertung der lebenden Fremdsprache als benotetes Pflichtfach für die dritte und vierte Klasse mit sich brachte. Diese Studie untersucht, wie der neue Lehrplan in Grundschulen und verwandten Einrichtungen
umgesetzt und seitens der Pädagog*innen aufgenommen wird. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Schnittstellen zwischen den Bildungsstufen gelegt, da Lehrplaninnovationen in der Grundschulbildung zwangsläufig sowohl frühere als auch spätere Lernphasen beeinflussen. Die Studie zielt darauf ab, basierend auf österreichweiten qualitativen Online-Interviews mit Pädagog*innen, praxisorientierte Erkenntnisse und Empfehlungen zu generieren, die für die Lehrer*innenausbildung an Hochschulen und weitere
Lehrplanänderungen relevant sind, und damit zur nachhaltigen Entwicklung des frühen Fremdsprachenunterrichts in Österreich beizutragen.
Beschreibung (engl.)
Interest in early Foreign Language (FL) teaching has grown steadily in recent decades and so has literature on Early Foreign Language Education (FLE). In Austria, however, the primary school FL curriculum remained unchanged from 1998 until 2023, despite major developments in language pedagogy and reforms in primary school teacher education. With the implementation of the new curriculum in the 2023/24 school year, early FLE has been established as a graded compulsory subject in the third and fourth grades, marking a significant shift in curricular expectations and classroom practice. Against this backdrop, this
study investigates how the new curriculum is being implemented and received in primary schools and related institutions, with particular attention given to the interfaces between educational levels, as curricular innovations in primary education inevitably affect both earlier and subsequent stages of learning. It aims to generate practice-oriented insights and recommendations relevant for teacher education at university colleges and further curriculum
changes, thereby contributing to the sustainable development of early FLE in Austria.

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Beendete Mitarbeit:
Käfel, Magdalena; Prof.in Mag.a, BEd / PPH Augustinum;

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Projektleitung (PHSt-intern) bis 1.6.2026: Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwicklung von Studierenden des Hochschullehr-gangs „HLG Inklusive Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel, Professionalisierungseffekte über den Verlauf der vier Semester zu erfassen und zu analysieren. Das Projekt schließt an eine Erhebung (Projekttitel „Inklusives Professionsverständnis im elementarpädagogischen Feld – Die Rolle von Inklusiven Elementarpädagog:innen;“ Kalkhof et al., 2024) an, in der berufliche Positionen, Erwartungen und Rollenverständnis im Rahmen der pädagogischen Arbeit der Studierenden im Entwicklungsverbund Süd-Ost erhoben werden. Im Mittelpunkt des vorliegenden Antrags steht die Erfassung konkreter Professionalisierungseffekte im Bereich der Einstellungen zum Thema Inklusionsbewusstsein (1), der Veränderungen in Bezug auf Bildungsstile und epistemo-logische Überzeugungen (2) sowie der Einschätzungen zu methodisch-didaktischen Vorgehensweisen bzw. zu in-klusionsspezifischen Kompetenzen (3). In den genannten Teilbereichen werden Vergleichsdaten zwischen Interven-tions- und Kontrollgruppe analysiert, um Professionalisierungseffekte bei den Studierenden sichtbar zu machen und schließlich auch Hinweise für eine Optimierung des Studiums hinsichtlich des Curriculums ableiten zu können. Die Studierenden bzw. die Interventionsgruppe und die Pädagog:innen der Kontrollgruppe (N=50) werden mit einem Online-Fragebogen zu zwei Zeitpunkten (zu Beginn / zum Ende des Studiums) befragt, zusätzlich sind zwei Grup-pendiskussionen (N=20) geplant.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Stampfer, Johanna; MEd BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Turek-Pirker, Sabine; Mag. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bachmann, Gerhild; Ass.-Prof.in MMag.a Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
In den vergangenen Jahrzehnten lag der Schwerpunkt zahlreicher Bildungsreformen auf der Verbesserung der Qualität in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen bzw. auf der Implementierung von Strategien zur Effektivitätssteigerung der pädagogischen Praxis. Eine bedeutsame Strategie zielte darauf, Elementarpädagoginnen darin zu bestärken, Eltern, Erziehungsberechtigte und Familien zu erreichen, mit ihnen zu kooperieren und sie in die gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozesse ihrer Kinder einzubeziehen (u. a. BMUKK, 2009). Eine entsprechende Zusammenarbeit eröffnet den Bezugspersonen die Möglichkeit, die pädagogische Praxis kennenzulernen, partiell mitzuwirken und/oder mit den Elementarpädagoginnen an den Entwicklungszielen zu arbeiten.

Grundsätzlich ist die Beteiligung der Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien eine gesetzlich geregelte Maßnahme. Inwieweit dies gelingt, ist jedoch sehr stark von den vielfältigen Lebenswelten und situativen Bedingungen der Bezugsgruppen abhängig, die über sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Kooperation verfügen. Während sich einige Familien völlig ungezwungen auf eine Zusammenarbeit einlassen können, gibt es bei anderen Familien Barrieren, Unsicherheiten etc., die eine schnelle und friktionsfreie Zusammenarbeit eher behindern. Manche Eltern, Erziehungsberechtigte und Familien würden sich gerne stärker einbringen, zeigen aber Unsicherheiten – andere zeigen sich zurückhaltend bis ablehnend. Gerade die Erreichbarkeit dieser Bezugsgruppe stellt Elementarpädagog*innen vor große Herausforderungen, ist aber einer der wichtigsten Aufgabenbereiche (siehe auch waterford.org).

Eine solche Form der Kooperation kann helfen, Entwicklungsziele zu finden, die besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder abgestimmt sind und auch gemeinsam verfolgt werden. Die Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien gilt daher als einer der wesentlichsten Faktoren, um eine effektive Entwicklungs- und Lernumgebung zu schaffen bzw. um die Entwicklungs- und Lernprozesse der Kinder bestmöglich unterstützen zu können. Elementarpädagogische Studien zeigen, dass die Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien einen Einfluss auf die kindliche Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen hat (u. a. REPEY – „Research in Effective Pedagogy in the Early Years“ – Siraj-Blatchford et al., 2002; EPPE – Effective Provision of Preschool Education, Sylva et al., 2003, 2004; Lehrl et al., 2012). Kinder, deren familiäre Bezugspersonen in die pädagogische Praxis einbezogen werden, zeigen eher Selbstvertrauen und eine erhöhte Lernmotivation. Entsprechend positive Effekte bilden sich ebenso im Bereich der kognitiven Entwicklung (u. a. Lehrl et al., 2020) ab und erstrecken sich auch auf die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder.

Mit theoriebasierten Qualifizierungsmaßnahmen kann eine qualitätsvolle Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen der Kinder positiv stimuliert werden (Siraj-Blatchford et al., 2002; Sylva et al., 2004). Diesem Professionalisierungsbedarf folgend wird in einem ersten Schritt die Entwicklung eines Reflexionstools vorgeschlagen, das die übergeordneten Ziele einer gelingenden Gestaltung und Entwicklung von Kooperationsstrukturen darstellt und auf eine professionelle Responsivität und lösungsorientierte Konfliktbearbeitung abzielt. Zur Entwicklung wird eine systematische Literaturrecherche und Analyse bestehender Konzepte zur Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien umgesetzt.

Beschreibung (engl.)
Mitarbeit Stampfer, Johanna; MEd BEd bis: inkl. WiSe 25/26:
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