Kategorie: 2028

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Die evidenzbasierten Zahlen zeigen die Dringlichkeit der psychosozialen Gesundheit und Resilienz für alle Akteur:innen (Schüler:innen, Pädagog:innen, Erziehungsberichtigte, Schulleitungen,…) im Kontext Schule.
Diesem inhaltlichen Fokus widmet sich das tirolweite Projekt „Stay Strong Together“. Über die Projektlaufzeit wird durch unterschiedliche Aktivitäten eine breitenwirksame Sensibilisierung für dieser Zielgruppen angestrebt. Weiters wird ein regionales, vielfältiges Angebotsportfolio für Lehrpersonen und Schüler:innen erarbeitet und eine Entwicklungsbegleitung für 10 Tiroler Schulen ab Sekundarstufe 1 für 3 Jahre zur Förderung der psychosozialer Gesundheit und Resilienz ermöglicht.
Um in einer Zeit der multiplen Krisen als Individuum und Bildungsorganisation resilient und achtsam zu bleiben, braucht es als eine Säule der Resilienz einer Netzwerkorientierung, ein soziales Kräftefeld, welches als individuelle und organisationale Ressource zur Verfügung steht. Hier bietet ein selbst entwickeltes online Tool für die Projektschulen eine transparente, intern vernetzende und öffentlichkeitswirksame Plattform, um die Ressourcen für einen resilienten Standort nachhaltig für (neue) Kolleg:innen und Schüler:innen als auch Erziehungsberechtigte sichtbar zu machen. Die PHT-interne (Aus- und Fortbildung, instituts- und projektübergreifend), als auch externe Vernetzung (mit den regionalen relevanten Institutionen und Akteur:innen) ist ein weiterer Projektschwerpunkt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stadler-Altmann, Ulrike; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Konrad, Anita; Mag.phil.
Lutz, Tim; Dr.phil. Hochschulprof.
Madritsch, Reinhold; Mag.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brunsmeier, Sonja; Dr.
Kooperationspartner
AE Schule Carlos Amarante
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Freie Universität Bozen – Campus Bozen
Georg von Gießen Schule
Humboldt Universität zu Berlin
Salon Kaupunki
Universidade do Minho
Universität Turku
Universität Umeå
Vytautas-Magnus-Universität
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Künstliche Intelligenz (KI) wirft im Bildungssektor zahlreiche Fragen auf. Die Zunahme von Chat-basierten großen Sprachmodellen wie ChatGPT seit 2022 und die jüngste Abstimmung über das erste KI-Gesetz der Europäischen Union zeigen, wie wichtig es ist, KI-Kenntnisse zu fördern und Lehrkräften Orientierungshilfen zu neuen Themen zu geben. Die weit verbreitete Einführung von KI verändert die Qualifikationsanforderungen in den europäischen Volkswirtschaften und erhöht die Nachfrage nach technischen KI-Fähigkeiten und Soft Skills wie kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit, emotionale Intelligenz und interkulturelle Kommunikation. Die „AI2PI Teacher Academy“ zielt darauf ab, KI-Reflexion in pädagogische Praktiken zu integrieren, um die Qualität der Bildung in ganz Europa zu verbessern. Das Projekt umfasst ein Konsortium von sieben Universitäten (Humboldt Universität zu Berlin, Universität Turun Yliopisto, Universität Bozen, Universität Do Minho, Vytauto Didzijo Universität), darunter zwei Fortbildungsanbieter (PH Tirol und UMinho), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und mindestens sieben Ausbildungsschulen. Die Initiative befasst sich mit dem Bedarf an einem Lehrplan für die Lehrerausbildung, der eine kontext- und bedarfsorientierte Perspektive auf KI in der Bildung bietet, einschließlich gemischter Kursmodule, die als Microcredentials dienen. Um diese Ziele zu erreichen, wird im Rahmen des Projekts eine designbasierte Forschungsmethodik (DBR) angewandt. Dieser iterative und kontextbezogene Ansatz beinhaltet die Entwicklung von Bildungsmaßnahmen, die theoretisch fundiert und auf die Praxis zugeschnitten sind. Die Teacher Academy wird einen Rahmen für KI-Kompetenzen definieren, der die bestehenden Rahmenwerke erweitert.
Beschreibung (engl.)
Artificial Intelligence (AI) is raising multiple concerns in the education sector. The surge of chat-based Large Language Models, such as ChatGPT, since 2022 and the recent voting on the European Union’s first AI Act highlight the importance of promoting AI literacy and providing guidance for teachers on emerging issues. The widespread adoption of AI is reshaping skill requirements in European economies, increasing the demand for both technical AI skills and soft skills like critical thinking, adaptability, emotional intelligence, and cross-cultural communication. The „AI2PI Teacher Academy“ aims to integrate AI reflection into pedagogical practices to enhance education quality across Europe. The project includes a consortium of 7 universities (Humboldt University Berlin, University Turun Yliopisto, University of Bozen, University Do Minho, Vytauto Didzijo University), including two CPD providers (PH Tirol and UMinho), the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI), and at least 7 training schools. The initiative addresses the need for a teacher education curriculum that provides a context- and needs-based perspective on AI in education, including blended course modules serving as microcredentials. To achieve these objectives, the project will adopt a design-based research (DBR) methodology. This iterative and contextualized approach involves developing educational interventions that are theoretically sound and tailored to practice. The Teacher Academy will define an AI literacy competence framework, extending established frameworks like DigCompEdu and TPACK. It will assess the needs of teachers, schools, and stakeholders, and build communities of practice capable of addressing educational challenges related to AI, while advancing new internationalization models and mobility formats. By equipping educators with the knowledge and skills to navigate challenges and opportunities, the project will contribute to the European mission of responsible use of AI for the benefit of all.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Laimböck, Günther; Mag. BEd MA
Projektleitung intern
Laimböck, Günther; Mag. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
In diesem Forschungsvorhaben, das dem Modell der Didaktischen Rekonstruktion verpflichtet ist, sollen die Vorstellungen von Tiroler Grundschüler:innen zu Andreas Hofer und seinen Mitstreiter:innen untersucht werden, woraus ein Unterrichtsentwurf im Sinne von historischem Lernen konzipiert werden soll.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
In dem Projekt „… damit ALLE lesen können: Förderkonzept mit Diagnose und Materialentwicklung zur Lesekompetenzförderung bei heterogener Leseleistung in Volksschulklassen“ soll untersucht werden, wie mit der Heterogenität von Leseleistung in der Primarstufe wirksam umgegangen werden kann. Da die Leseleistung von Schüler:innen in der Primarstufe bereits bei der Einschulung extrem unterschiedlich ausgeprägt ist und dieses Kontinuum im Leseleistungsspektrum zum großen Teil bis zum Ende der Volksschulzeit (und darüber hinaus) erhalten bleibt, braucht es eine wirksame Leseförderung, die Schüler:innen einer Klasse ausgehend von einer – im Projekt erarbeiteten und evaluierten – ökonomischen Diagnose der Leseleistung in Leselevels einteilt, täglich in Kleingruppen ohne Unter-/bzw. Überforderung trainiert und so die Leseleistung gezielt fördert. Hierfür werden Materialien pro Leselevel erstellt, um wirklich effektiv zu fördern und die Lesekompetenz jedes Kindes sukzessive zu erhöhen. Möglichkeiten für Leseaktivitäten im Klassensetting und Material zur Lesestrategieförderung auf Primarstufenlevel werden erstellt. Alle Materialien werden erprobt, evaluiert und publiziert. Ebenso werden das Konzept und das Diagnoseverfahren veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwicklung von Studierenden des Hochschullehr-gangs „HLG Inklusive Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel, Professionalisierungseffekte über den Verlauf der vier Semester zu erfassen und zu analysieren. Das Projekt schließt an eine Erhebung (Projekttitel „Inklusives Professionsverständnis im elementarpädagogischen Feld – Die Rolle von Inklusiven Elementarpädagog:innen;“ Kalkhof et al., 2024) an, in der berufliche Positionen, Erwartungen und Rollenverständnis im Rahmen der pädagogischen Arbeit der Studierenden im Entwicklungsverbund Süd-Ost erhoben werden. Im Mittelpunkt des vorliegenden Antrags steht die Erfassung konkreter Professionalisierungseffekte im Bereich der Einstellungen zum Thema Inklusionsbewusstsein (1), der Veränderungen in Bezug auf Bildungsstile und epistemo-logische Überzeugungen (2) sowie der Einschätzungen zu methodisch-didaktischen Vorgehensweisen bzw. zu in-klusionsspezifischen Kompetenzen (3). In den genannten Teilbereichen werden Vergleichsdaten zwischen Interven-tions- und Kontrollgruppe analysiert, um Professionalisierungseffekte bei den Studierenden sichtbar zu machen und schließlich auch Hinweise für eine Optimierung des Studiums hinsichtlich des Curriculums ableiten zu können. Die Studierenden bzw. die Interventionsgruppe und die Pädagog:innen der Kontrollgruppe (N=50) werden mit einem Online-Fragebogen zu zwei Zeitpunkten (zu Beginn / zum Ende des Studiums) befragt, zusätzlich sind zwei Grup-pendiskussionen (N=20) geplant.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Stampfer, Johanna; MEd BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Turek-Pirker, Sabine; Mag. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bachmann, Gerhild; Ass.-Prof.in MMag.a Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
In den vergangenen Jahrzehnten lag der Schwerpunkt zahlreicher Bildungsreformen auf der Verbesserung der Qualität in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen bzw. auf der Implementierung von Strategien zur Effektivitätssteigerung der pädagogischen Praxis. Eine bedeutsame Strategie zielte darauf, Elementarpädagoginnen darin zu bestärken, Eltern, Erziehungsberechtigte und Familien zu erreichen, mit ihnen zu kooperieren und sie in die gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozesse ihrer Kinder einzubeziehen (u. a. BMUKK, 2009). Eine entsprechende Zusammenarbeit eröffnet den Bezugspersonen die Möglichkeit, die pädagogische Praxis kennenzulernen, partiell mitzuwirken und/oder mit den Elementarpädagoginnen an den Entwicklungszielen zu arbeiten.

Grundsätzlich ist die Beteiligung der Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien eine gesetzlich geregelte Maßnahme. Inwieweit dies gelingt, ist jedoch sehr stark von den vielfältigen Lebenswelten und situativen Bedingungen der Bezugsgruppen abhängig, die über sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Kooperation verfügen. Während sich einige Familien völlig ungezwungen auf eine Zusammenarbeit einlassen können, gibt es bei anderen Familien Barrieren, Unsicherheiten etc., die eine schnelle und friktionsfreie Zusammenarbeit eher behindern. Manche Eltern, Erziehungsberechtigte und Familien würden sich gerne stärker einbringen, zeigen aber Unsicherheiten – andere zeigen sich zurückhaltend bis ablehnend. Gerade die Erreichbarkeit dieser Bezugsgruppe stellt Elementarpädagog*innen vor große Herausforderungen, ist aber einer der wichtigsten Aufgabenbereiche (siehe auch waterford.org).

Eine solche Form der Kooperation kann helfen, Entwicklungsziele zu finden, die besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder abgestimmt sind und auch gemeinsam verfolgt werden. Die Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien gilt daher als einer der wesentlichsten Faktoren, um eine effektive Entwicklungs- und Lernumgebung zu schaffen bzw. um die Entwicklungs- und Lernprozesse der Kinder bestmöglich unterstützen zu können. Elementarpädagogische Studien zeigen, dass die Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien einen Einfluss auf die kindliche Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen hat (u. a. REPEY – „Research in Effective Pedagogy in the Early Years“ – Siraj-Blatchford et al., 2002; EPPE – Effective Provision of Preschool Education, Sylva et al., 2003, 2004; Lehrl et al., 2012). Kinder, deren familiäre Bezugspersonen in die pädagogische Praxis einbezogen werden, zeigen eher Selbstvertrauen und eine erhöhte Lernmotivation. Entsprechend positive Effekte bilden sich ebenso im Bereich der kognitiven Entwicklung (u. a. Lehrl et al., 2020) ab und erstrecken sich auch auf die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder.

Mit theoriebasierten Qualifizierungsmaßnahmen kann eine qualitätsvolle Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen der Kinder positiv stimuliert werden (Siraj-Blatchford et al., 2002; Sylva et al., 2004). Diesem Professionalisierungsbedarf folgend wird in einem ersten Schritt die Entwicklung eines Reflexionstools vorgeschlagen, das die übergeordneten Ziele einer gelingenden Gestaltung und Entwicklung von Kooperationsstrukturen darstellt und auf eine professionelle Responsivität und lösungsorientierte Konfliktbearbeitung abzielt. Zur Entwicklung wird eine systematische Literaturrecherche und Analyse bestehender Konzepte zur Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien umgesetzt.

Beschreibung (engl.)
Mitarbeit Stampfer, Johanna; MEd BEd bis: inkl. WiSe 25/26:
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; IL HS-Prof. Mag. Dr., BEd, / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Frey, Anne; VRin Prof.in Dr. in / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Huber, Matthias; HS-Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 601660 Pädagogische Hochschule Steiermark
Malkoc, Smirna; Dr. BSc. MSc Prof. / 601660 Pädagogische Hochschule Steiermark
Oyrer, Susanne; Prof.in Mag.a Dr.in, BEd / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Pichler, Silvia; Prof.in, BEd MEd / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Schneider, Klaus; Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Tirol
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd
Malkoc, Smirna; HS-Prof. Dr. BSc. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dammerer, Johannes; IL HS-Prof. Mag. Dr. , BEd / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Forstner-Ebhart, Angela; HS-Prof.in Dr.in, MEd / Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Frey, Anne; VR HS-Prof.in Dr.in / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Gabriele, Beer; Prof. in Mag.a Dr.in / KPH Wien/Krems
Glaeser, Pia; DI, BEd BEd MEd / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Huber, Matthias; HS-Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Jerabek, Christine; Prof. in, BEd MA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kemethofer, David; Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Oyrer, Susanne; Prof. in Mag.a Dr.in, BEd / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Pichler, Silvia; Prof.in, BEd MEd / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Potzmader, Sylvia; Dr.in / KPH Wien/Krems
Rauschenberger, Petra; Prof.in Mag.a, BEd / Pädagogische Hochschule Wien
Schneider, Klaus; Prof. Mag. Klaus Schneider, PhD / Pädagogische Hochschule Tirol
Stipsits, Elisabeth; Prof. in Dr.in, PhD BEd MEd MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
KPH Wien/Krems
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Institut für Forschung und Entwicklung
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Der Berufseinstieg gilt im Allgemeinen als eine zentrale Stellgröße im Kontext der Bildungsbiografie von Lehrpersonen. In dieser Phase werden Lehrer*innen mit vielfältigen Berufsaufgaben, neuen Lebensumständen und bisher unbekannten Verantwortungsbereichen konfrontiert. Dabei nehmen die in der Berufseingangsphase gemachten Erfahrungen wesentlichen
Einfluss auf die Vorstellung von Unterrichtsqualität und prägen die Entwicklung des eigenen, professionellen Selbstverständnisses als Lehrperson nachhaltig. Allerdings ist es nach wie vor unklar, unter welchen Bedingungen der Berufseinstieg gelingt und zur Zufriedenheit führt bzw. welche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen es tatsächlich braucht, um den Einstieg in den Lehrer*innenberuf als Chance und als positiv konnotierte, konstitutive Erfahrung für den weiteren Lebensweg als Lehrer*in wahrzunehmen. Dies liegt mitunter auch an den wechselnden gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie den allgemeinen gesellschaftlichen Transformationsprozessen der letzten Jahre. So hat sich nicht nur die Ausbildung von Lehrpersonen, die entsprechenden Curricula in Primar- und Sekundarstufe sowie das eigentliche Berufseinstiegsmodell in Österreich immer wieder verändert (und wird sich im Laufe der nächsten Jahre weiterverändern), sondern auch die Anforderungen an den Beruf Lehrer*in sind durch aktuelle, gesellschaftliche Veränderungen (wie bspw. die fortschreitende Digitalisierung und die Verfügbarkeit von
Wissen, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Diversitäts- und Heterogenitätsdimensionen, etc.) komplexer und vielfältiger geworden. Dementsprechend widmet sich das hier vorgestellte Forschungsprojekt der Frage, welche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen einen gelingenden Einstieg in den Beruf als Lehrperson in Österreich begünstigen und welche Implikationen sich daraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen sowie für die Gestaltung eines gelingenden Berufseinstiegs in Österreich ergeben.

Das hier vorgestellte Forschungsprojekt will einen Beitrag zum aktuellen Diskurs zu Themen der empirischen Bildungsforschung, um den Berufseinstieg und deren Professionalisierung leisten. Die österreichweit angelegte Evaluationsstudie durchgeführt von Expert*innen aller Pädagogischen Hochschulen überprüft die kontextuellen und individuellen Faktoren auf den tatsächlichen Stellenwert für das Lehramt im Allgemeinen und für den Berufseinstieg im Speziellen. Konkret beschäftigt sich das Projekt mit der Frage, welche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen begünstigen einen gelingenden Einstieg in den Beruf als Lehrperson in Österreich und welche Implikationen ergeben sich daraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen sowie für die Gestaltung eines gelingenden Berufseinstiegs in Österreich.

Das Forschungsprojekt ist als Längsschnittuntersuchung mit qualitativen und quantitativen Forschungszugängen sowie mehreren Messzeitpunkten für die Jahre 2023 bis 2028 konzipiert. Das Sampling erfasst Berufseinsteiger*innen, Mentor*innen und Schulleitungen. Um dem leitenden Erkenntnisinteresse der vorliegenden Studie gerecht zu werden, wurde für die empirische Untersuchung ein multi-methodischer Forschungszugang gewählt, in dem unterschiedliche Datenquellen entlang qualitativer und quantitativer Forschungszugänge analysiert werden. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht dabei eine quantitative Online-Fragebogenstudie mit mehreren Messzeitpunkten über mehrere Jahre respektive Kohorten. Ergänzt wird diese durch qualitative Teilstudien, die sich ausgewählten Problemstellungen im Kontext des Berufseinstiegs widmen und somit einen sequenziell explanativen Anspruch erheben.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Projektleitung intern
Longhino, Daniela; MEd Prof.
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Frantz-Pittner, Andrea; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Gangl, Daniela; MEd BEd / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Gruber, Christoph; HS-Prof. MA Mag. Dr. Dr. / 10200 Vizerektorin für Studium und Lehre
Hainberger, Anna; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Herunter, Elisabeth; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Hill, Leanne Elizabeth Marie; MA BA. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Sitte, Jana; BEd / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Externe Projektmitarbeiter/innen
Imp, Christina; Mag., BSc PhD / Pädagogische Hochschule Tirol
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das seit 2021 bestehende studiengangs-, instituts- und fächerübergreifende Freie Wahlfach Hochschullernwerkstatt läuft aufgrund von Curricula-Reformen aus. Die neuen Lehramtscurricula der Primarstufe und Sekundarstufe Allgemeinbildung sehen Pflichtfachangebote in der Hochschullernwerkstatt vor, die sich in wesentlichen Elementen vom Freien Wahlfach unterscheiden (z.B. Freiwillige Teilnahme vs. Teilnahmeverpflichtung; Teilnahmebestätigung vs. Beurteilung; fachliche bzw. fächerübergreifende Orientierung vs. überfachliche Professionalisierung).

Das Projekt dient der datengestützten und theoretisch abgesicherten mehrstufigen Entwicklung dieser Pflichtfachangebote und folgt dem Ansatz der Design-Based Research (DBR). Es wird von Personen durchgeführt, die gleichzeitig in einer forschenden und gestaltenden bzw. entwerfenden Rolle tätig sind. Bei der Entwicklungsarbeit greift das Forschungsteam auf theoretische Grundlagen sowie vorliegende und neu erhobene Daten im Rahmen formativer und summativer Evaluationen zurück. Das Projekt zielt neben dem bildungspraktischen Nutzen (Lehrveranstaltungsangebot) auf theoretisch nutzbare Erkenntnisse zur Didaktik der Hochschullernwerkstatt und zur kooperativen und partizipativen Lehre-Entwicklung.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd Prof.
Projektleitung intern
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Politische Bildung ist seit dem Grundsatzerlass von 1978 fester Bestandteil des österreichischen Bildungssystems, dennoch fehlt es bislang, mit wenigen Ausnahmen (siehe etwa Mittnik, 2016) an Studien, die sich auf die Interessen und Motivation von Schüler*innen der Primarstufe fokussieren. Besonders in der Primarstufe ist die Berücksichtigung der Interessen sowie der Interessenentwicklung von Bedeutung, da in diesem Alter die Grundlagen für späteres demokratisches Bewusstsein, gesellschaftliche Teilhabe und eine positive Einstellung gegenüber Politischer Bildung gelegt werden. Daher werden im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojekts die Herausforderungen und Potentiale der Politischen Bildung in den Blick genommen und dabei auf die Interessen und Motivation von Schüler*innen am Ende der Primarstufe fokussiert. Bisherige Studien weisen darauf hin, dass Jugendliche eher unzufrieden mit der Politischen Bildung sind und sich mehr Themen wie Gleichstellung der Geschlechter oder Integration von Ausländer*innen wünschen – Themen, die in den Schulbüchern für die Primarstufe kaum vorhanden sind (Filzmaier, 2007). Vor allem im deutschsprachigen Raum fehlt es dabei an Studien, die politische Bildung im Spiegel aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen betrachten. Vor diesem Hintergrund nimmt das geplante Forschungsprojekt nicht nur die Interessen und Motivation zehnjähriger Schüler*innen in den Blick, sondern setzt diese in den Kontext einer von Diversität und Vielfalt geprägten Gesellschaft. Dies verlangt einen Blickwechsel weg von rein nationalstaatlichen Belangen und der Verhaftung in der Bürger*innenperspektive hin zu einer diversitätsbewussten Betrachtungsweise Politischer Bildung.

Gleichzeitig steht die Politische Bildung vor der Herausforderung, dass Schüler*innen zwar politisches Interesse zeigen, dennoch kaum Zeit bleibt, dieses Interesse im Unterricht zu fördern, unzureichend geeignete Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stehen, die kindgerechte Vermittlung politischer Inhalte kaum Teil der Ausbildung von angehenden Lehrkräften ist, und damit Lehrkräfte oft nicht wissen, welche politischen Themen in welcher Form kindgerecht vermittelt werden können (Larcher & Zandonella, 2016). Im Rahmen des Projekts sollen neben Schüler*innen auch Lehrkräfte befragt werden, einerseits in Hinblick auf ihre Fremdeinschätzung der Interessen der Schüler*innen der Primarstufe im Bereich der Politischen Bildung, andererseits in Hinblick auf Potenziale und Herausforderungen, die sie für sich im Bereich der Politischen Bildung wahrnehmen und welche Relevanz die gesellschaftliche Diversität im Bereich der Politischen Bildung darstellt. Im Vorfeld des Projekts soll eine Analyse der vorhandenen Unterrichtsmaterialien durchgeführt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Warga-Fallenböck, Muriel; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Lanzmaier-Ugri, Katharina; MA BEd Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt untersucht die Mehrsprachigkeit von Pädagog*innen in Volksschulen der Steiermark und ihre Überzeugungen zur Mehrsprachigkeit, wobei ein besonderer Fokus auf lebensweltlicher Mehrsprachigkeit liegt – die Praxis, im Alltag mehrere Sprachen zu verwenden, wie es bei vielen Schüler*innen mit Migrationshintergrund üblich ist. Während in Österreich 27% der Schüler*innen im Schuljahr 2022/23 eine andere Alltagssprache als Deutsch angaben (in Grazer Volksschulen sogar 49,8%), sind Zahlen zur Mehrsprachigkeit von Lehrkräften rar. Erste Studien deuten darauf hin, dass ein Großteil der Lehrpersonen überwiegend monolingual ist: An der PH Steiermark gaben weniger als 7% der Lehramtsstudierenden der Primarstufe an, mehrsprachig zu sein, während Schüler*innen mit anderen Erstsprachen deutlich häufiger vertreten sind.

Dieser Unterschied führt zu einer sprachlichen und kulturellen Kluft zwischen Lehrkräften und Schülerinnen, die von einigen Forschern als „Parallelgesellschaft im Lehrerzimmer“ beschrieben wird. Dies betrifft nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten, sondern auch die Überzeugungen der Lehrkräfte zur Mehrsprachigkeit, die entscheidend für die pädagogische Praxis sind. Erste Untersuchungen in Graz zeigen, dass der Anteil der mehrsprachigen Lehrkräfte deutlich hinter dem der Schülerinnen zurückbleibt (z. B. 10% vs. 42,6% an einer Grazer Volksschule).

Das Projekt zielt darauf ab, ein repräsentatives Bild der Mehrsprachigkeit von Primarstufen-Pädagog*innen in Graz und gegebenenfalls weiteren Standorten der Steiermark zu erstellen. Zudem sollen die Überzeugungen der Pädagog*innen zur Mehrsprachigkeit analysiert werden, da diese zunehmend als Schlüssel für inklusivere Bildungspraktiken erkannt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht