Kategorie: 2028

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stadler-Altmann, Ulrike; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Konrad, Anita; Mag.phil.
Lutz, Tim; Dr.phil. Hochschulprof.
Madritsch, Reinhold; Mag.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brunsmeier, Sonja; Dr.
Kooperationspartner
AE Schule Carlos Amarante
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Freie Universität Bozen – Campus Bozen
Georg von Gießen Schule
Humboldt Universität zu Berlin
Salon Kaupunki
Universidade do Minho
Universität Turku
Universität Umeå
Vytautas-Magnus-Universität
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Künstliche Intelligenz (KI) wirft im Bildungssektor zahlreiche Fragen auf. Die Zunahme von Chat-basierten großen Sprachmodellen wie ChatGPT seit 2022 und die jüngste Abstimmung über das erste KI-Gesetz der Europäischen Union zeigen, wie wichtig es ist, KI-Kenntnisse zu fördern und Lehrkräften Orientierungshilfen zu neuen Themen zu geben. Die weit verbreitete Einführung von KI verändert die Qualifikationsanforderungen in den europäischen Volkswirtschaften und erhöht die Nachfrage nach technischen KI-Fähigkeiten und Soft Skills wie kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit, emotionale Intelligenz und interkulturelle Kommunikation. Die „AI2PI Teacher Academy“ zielt darauf ab, KI-Reflexion in pädagogische Praktiken zu integrieren, um die Qualität der Bildung in ganz Europa zu verbessern. Das Projekt umfasst ein Konsortium von sieben Universitäten (Humboldt Universität zu Berlin, Universität Turun Yliopisto, Universität Bozen, Universität Do Minho, Vytauto Didzijo Universität), darunter zwei Fortbildungsanbieter (PH Tirol und UMinho), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und mindestens sieben Ausbildungsschulen. Die Initiative befasst sich mit dem Bedarf an einem Lehrplan für die Lehrerausbildung, der eine kontext- und bedarfsorientierte Perspektive auf KI in der Bildung bietet, einschließlich gemischter Kursmodule, die als Microcredentials dienen. Um diese Ziele zu erreichen, wird im Rahmen des Projekts eine designbasierte Forschungsmethodik (DBR) angewandt. Dieser iterative und kontextbezogene Ansatz beinhaltet die Entwicklung von Bildungsmaßnahmen, die theoretisch fundiert und auf die Praxis zugeschnitten sind. Die Teacher Academy wird einen Rahmen für KI-Kompetenzen definieren, der die bestehenden Rahmenwerke erweitert.
Beschreibung (engl.)
Artificial Intelligence (AI) is raising multiple concerns in the education sector. The surge of chat-based Large Language Models, such as ChatGPT, since 2022 and the recent voting on the European Union’s first AI Act highlight the importance of promoting AI literacy and providing guidance for teachers on emerging issues. The widespread adoption of AI is reshaping skill requirements in European economies, increasing the demand for both technical AI skills and soft skills like critical thinking, adaptability, emotional intelligence, and cross-cultural communication. The „AI2PI Teacher Academy“ aims to integrate AI reflection into pedagogical practices to enhance education quality across Europe. The project includes a consortium of 7 universities (Humboldt University Berlin, University Turun Yliopisto, University of Bozen, University Do Minho, Vytauto Didzijo University), including two CPD providers (PH Tirol and UMinho), the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI), and at least 7 training schools. The initiative addresses the need for a teacher education curriculum that provides a context- and needs-based perspective on AI in education, including blended course modules serving as microcredentials. To achieve these objectives, the project will adopt a design-based research (DBR) methodology. This iterative and contextualized approach involves developing educational interventions that are theoretically sound and tailored to practice. The Teacher Academy will define an AI literacy competence framework, extending established frameworks like DigCompEdu and TPACK. It will assess the needs of teachers, schools, and stakeholders, and build communities of practice capable of addressing educational challenges related to AI, while advancing new internationalization models and mobility formats. By equipping educators with the knowledge and skills to navigate challenges and opportunities, the project will contribute to the European mission of responsible use of AI for the benefit of all.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das entwicklungsorientierte Forschungsprojekt knüpft an aktuelle Professionalisierungsansätze an, die Meta-Reflexivität als zentrales Merkmal professioneller Lehrpersonenidentität verstehen. Es geht davon aus, dass Reflexion, Reflexivität und Meta-Reflexivität wesentliche Bedingungen professionellen Urteilens, Handelns und der Entwicklung pädagogisch-professioneller Haltung darstellen. Zugleich zeigt der Forschungsstand, dass diese Begriffe in der Lehrer:innenbildung, in Curricula und in hochschuldidaktischen Kontexten häufig unscharf verwendet und nur begrenzt expliziert und operationalisiert werden. Diese begriffliche Vagheit erschwert sowohl die gezielte Förderung als auch die Evaluation reflexiver Professionalität.

Das Projekt greift dieses Desiderat auf und erweitert den bisherigen Fokus auf Reflexion und Meta-Reflexivität um eine zusätzliche Perspektive: die Analyse und Gestaltung epistemischer Arbeitsbeziehungen im Bildungsbereich. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass professionelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit in Schule, Hochschule, Lehrer:innenbildung und Bildungsforschung nicht nur auf der Sachebene verläuft, sondern auch durch Anerkennungsasymmetrien, Sichtbarkeit, Deutungshoheit, Vertrauen, Dissens und institutionelle Machtverhältnisse geprägt ist. Solche Dynamiken werden nicht als bloß individuelle Probleme verstanden, sondern als Ausdruck sozialer und organisationaler Bedingungen professioneller und wissenschaftlicher Praxis. Ein tragfähiges Konzept meta-reflexiver Professionalisierung muss daher personale Ethik, soziale Erkenntnispraxis und institutionelle Ordnung zusammendenken. Genau diese Dreiteilung wird im Projekt herausgearbeitet und mit sozialepistemologischen und wissenschaftssoziologischen Fragestellungen verbunden.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt zwei eng miteinander verbundene Ziele: (1) Es wird empirisch untersucht, welche Konzepte von Reflexion, Reflexivität und Reflexionskompetenz in den Curricula pädagogischer Hochschulen sowie bei Hochschullehrpersonen und Lehramtsstudierenden vorliegen und wie diese derzeit gefördert, sichtbar gemacht und evaluiert werden; (2) Der Ansatz meta-reflexiver Professionalisierung wird theoretisch-konzeptionell weiterentwickelt: um die Dimension integrer Klugheit als professionsethische und sozialepistemische Leitkategorie für den Umgang mit epistemischen Konflikten, Anerkennungsasymmetrien und strategischen Dynamiken in Arbeitsbeziehungen des Bildungsbereichs.

Integre Klugheit wird dabei als meta-reflexive professionelle Disposition verstanden, die institutionelle und soziale Dynamiken hermeneutisch und realistisch lesen kann, ohne sich ihnen zynisch auszuliefern; die strategische Herausforderungen erkennt, ohne selbst unlauter zu handeln; und die epistemische Ehrlichkeit mit Verantwortlichkeit für die Bedingungen guter Wissensproduktion verbindet, ohne naiv gegenüber mikropolitischen Realitäten zu sein; und die Verantwortung nicht nur für das eigene Handeln, sondern auch für die institutionellen Bedingungen guter Wissensproduktion übernimmt. Philosophisch wird das Konzept im Dialog von Professionstheorie, Wissenschaftssoziologie, Sozialepistemologie und christlich informierter Tugendethik entfaltet.

Methodologisch ist das Projekt in empirisch-konzeptioneller Sozialforschung, Mixed Methods und Design-based Research verortet. Ziel ist die Entwicklung eines theoretisch fundierten und praxisorientierten Konzepts meta-reflexiver Professionalisierung, das Reflexionskompetenz nicht nur als Weg und Ziel professioneller Entwicklung, sondern auch als Grundlage integrer, epistemisch verantwortlicher Arbeitsbeziehungen in Schule, Hochschule und Bildungsforschung ausweist.

Beschreibung (engl.)
The development-oriented research project is situated within contemporary approaches to professionalisation that conceptualise meta-reflexivity as a core dimension of teachers’ professional identity. It starts from the premise that reflection, reflexivity, and meta-reflexivity are indispensable to professional judgement, pedagogical action, and the formation of a pedagogical-professional ethos. At the same time, research shows that these concepts remain theoretically diffuse across teacher education, curricular discourse, and higher education pedagogy, and are only partially explicated and insufficiently operationalised. This conceptual indeterminacy hinders both the systematic cultivation and the valid assessment of reflexive professionalism.

The project addresses this gap by extending the established focus on reflection and meta-reflexivity through an additional lens: the analysis and shaping of epistemic working relationships in education. It assumes that professional and academic collaboration in schools, higher education, teacher education, and educational research is shaped not only by subject-matter concerns, but also by asymmetries of recognition, visibility, interpretive authority, trust, dissent, and institutional power. These dynamics are treated not as individual difficulties alone, but as manifestations of the social and organisational conditions of professional and academic practice. A viable concept of meta-reflexive professionalisation must therefore integrate personal ethics, social knowledge practices, and institutional order, thereby systematically linking reflection, reflexivity, and meta-reflexivity to social epistemology and the sociology of science.

Against this background, the project pursues two interrelated objectives. First, it investigates empirically which concepts of reflection, reflexivity, and reflective competence are present in the curricula of university colleges of teacher education, among teacher educators, and among student teachers, and how these concepts are currently fostered, rendered visible, and evaluated. Second, it advances the framework of meta-reflexive professionalisation by introducing the dimension of integre Klugheit as a professional-ethical and social-epistemological guiding concept for addressing epistemic conflicts, asymmetries of recognition, and strategic dynamics in educational working relationships.

Within the project, integre Klugheit is conceptualised as a meta-reflexive professional disposition that interprets institutional and social dynamics in hermeneutically informed and realistic ways without lapsing into cynicism, recognises strategic challenges without reproducing manipulative conduct, and links epistemic honesty to responsibility for the conditions of sound knowledge production without naivety toward micropolitical realities. Responsibility thus extends beyond individual conduct to the institutional conditions under which good knowledge can emerge. Philosophically, the concept is developed through a dialogue between theories of profession, the sociology of science, social epistemology, and Christian-informed virtue ethics.

Methodologically, the project is located at the intersection of empirically informed conceptual social research, mixed-methods methodology, and design-based research. Its overall aim is to develop a theoretically robust and practice-oriented concept of meta-reflexive professionalisation that understands reflective competence not only as both a means and an outcome of professional development, but also as a foundation for educational working relationships characterised by integrity and epistemic responsibility.

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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Laimböck, Günther; Mag. BEd MA
Projektleitung intern
Laimböck, Günther; Mag. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
In diesem Forschungsvorhaben, das dem Modell der Didaktischen Rekonstruktion verpflichtet ist, sollen die Vorstellungen von Tiroler Grundschüler:innen zu Andreas Hofer und seinen Mitstreiter:innen untersucht werden, woraus ein Unterrichtsentwurf im Sinne von historischem Lernen konzipiert werden soll.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hasenhütl, Sabine; BSc. MSc Prof.
Projektleitung intern
Hasenhütl, Sabine; BSc. MSc Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dulle, Daniel; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Hainberger, Anna; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Malkoc, Smirna; Dr. BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in, Mag. Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Die OECD hebt in der Expertise „Skills Summit 2024“ die Bedeutung einer adäquaten Vorbereitung von Primarstufenschüler*innen auf zukünftige globale und gesellschaftliche Herausforderungen hervor. Bildungsungleichheiten werden oft über Generationen weitergegeben, und bereits in der frühen Bildung zeigen sich Ungleichheiten, die sich im gesamten Bildungssystem fortsetzen. Gerade Kompetenzen und förderliche Einstellungen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind Voraussetzung, um diese Herausforderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfolgreich bewältigen zu können (OECD, 2024a). Besonders in den Naturwissenschaften existieren Herausforderungen: Schüler*innen empfinden diese Fächer häufig als schwierig oder uninteressant, was sich negativ auf ihre Einstellungen (Selbstkonzept und Motivation) und spätere Bildungs- und Berufsentscheidungen auswirkt. Genderstereotype und ein Fokus auf Faktenlernen statt kompetenzbasiertem Unterricht verstärken diese Probleme. Die OECD betont die Notwendigkeit, Chancengleichheit, naturwissenschaftliches Interesse und nachhaltige Bildung zu fördern (OECD, 2024a,b,c).

Das Projekt adressiert diese Herausforderungen und entwickelt ein Rahmenmodell für kompetenzorientierten, fächerübergreifenden naturwissenschaftlichen Unterricht und Reflexion von Unterricht in der Primarstufe, das auf dem Konzept des „Science Capital“ basiert. „Science Capital“ beschreibt persönliche Ressourcen, Erfahrungen und Einstellungen zur Naturwissenschaft, die früh im familiären Umfeld geprägt werden. Für den deutschsprachigen Raum wird eine Interviewstudie durchgeführt, um Begrifflichkeiten, Erfahrungen und das Selbstkonzept von Kindern in Bezug auf MINT bzw. Naturwissenschaften zu erfassen.

Zentrale Ziele des Projekts:

1) Erhebung des MINT-Kapitals von Primarstufenschüler*innen der Grundstufe 2: Durchführung und Auswertung semi-strukturierter Interviews und Entwicklung eines standardisierten Fragebogens zur Erfassung des MINT-Kapitals für die Grundstufe 2.

2) Entwicklung eines Rahmenmodells für Aus- und Fortbildung zur Förderung von kompetenzorientiertem, fächerübergreifendem MINT-Unterricht sowie überfachlichen Kompetenzen und der Reflexion des Unterrichts bei angehenden und im Dienst stehenden Lehrpersonen. Förderung diversitätssensiblen Unterrichts: Stärkung der Eigenständigkeit von Schüler*innen, Chancengleichheit und alltagsrelevanter MINT-Bildung.

3) Evaluation des Modells der Perspektive von angehenden und im Dienst stehenden Lehrpersonen: Analyse der Akzeptanz und Wirksamkeit des Aus- und Fortbildungskonzepts, mit Fokus auf Einstellungen, Stereotype und Selbstwirksamkeit und Reflexion des Unterrichts, der Wahrnehmung von Anforderungen, der Berufs- und Arbeitszufriedenheit, Berufsmotiven und Erwartungen an die Arbeit sowie berufliche Werte und Haltungen von angehenden und im Dienst stehenden Lehrpersonen.

4) Evaluation des Modells aus der Perspektive von Schüler*innen zur Entwicklung des MINT Kapitals, Selbstkonzept, Interesse und Motivation, Stereotype von den Schüler*innen, der Lernfreude, der Anstrengungsbereitschaft und der Schuleinstellung vor und nach der Einführung des Rahmenmodells im Unterricht.

5) Implementation des Rahmenmodells: Verankerung als fester Bestandteil in der Lehreraus- und fortbildung.

Das Entwicklungs- und Forschungsprojekt adressiert die Förderung und Reflexion von MINT-Kapital sowie kompetenzorientierter fächerübergreifender Kompetenzen und überfachlicher Professionalisierung von angehenden und im Dienst stehenden Lehrpersonen. Durch das umfassende Rahmenkonzept wird die Förderung des MINT bzw. naturwissenschaftlichen Interesses und der Bildungsgerechtigkeit adressiert.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hoheneder, Nina; BSc. MSc PhD. Prof.
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hoheneder-Arrer, Nina; HS-Prof. BEd BSc. MSc PhD.
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hecke, Karin; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Im Forschungsprojekt wird der Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe, insbesondere im Hinblick auf biologische Inhalte im Sachunterricht und den Fachunterricht Biologie und Umweltbildung in der Sekundarstufe in den Fokus gestellt. Der Übergang stellt für Schüler*innen eine Herausforderung dar (Maaz et al., 2010), da der Unterricht in der Primarstufe oftmals integrativer und schüler*innenzentrierter ist, während der Unterricht in der Sekundarstufe stärker fachorientiert und systematisierend aufgebaut ist. Dieser Wandel ist nicht nur auf die inhaltliche Tiefe und Fachorientierung des Unterrichts zurückzuführen, sondern auch auf den Wechsel der Lehrmethoden und Unterrichtsziele. Im Forschungsprojekt wird untersucht, inwiefern der Übergang von Primar- zu Sekundarstufe für Schüler*innen erleichtert werden kann und welchen Beitrag Lehrpersonen dazu leisten können. Dies richtet den Blick insbesondere auf die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften.

Für einen erfolgreichen Übergang sind spezifische Kompetenzen der Lehrpersonen erforderlich, die sowohl fachliche als auch didaktische Aspekte umfassen. Wissen über fachdidaktische Ansätze, über Inhalte des benachbarten Fachunterrichts sowie über Vorwissen und Präkonzepte der Schüler*innen kann den Lehrpersonen helfen, ihren Unterricht anzupassen und eine anschlussfähige Wissensvermittlung zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang spielt auch die Flexibilität der Lehrpersonen eine entscheidende Rolle, da sie in der Lage sein müssen, ihren Unterricht an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schüler*innen in den Übergangsphasen anzupassen. Wichtige Maßnahmen sind hier eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Primar- und Sekundarstufe.

Ein zentraler Punkt des Projekts ist die Rolle der Hochschulausbildung (Aus- und Fortbildung von Lehrpersonen). Das Projekt untersucht, inwieweit Themen wie Transition und Vernetzung zwischen Bildungsstufen in den Curricula der Hochschulen integriert sind, welche Vorstellungen Hochschullehrpersonen über diese Übergänge haben und wie sie Ansätze zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Schulstufen in ihre Lehrveranstaltungen einbinden. Lehrende können durch ihre eigene Haltung und durch den Einsatz geeigneter Lehrmethoden erheblich dazu beitragen, wie Studierende die Bedeutung der Vernetzung zwischen den Schulstufen verstehen und in ihre zukünftige Lehrpraxis integrieren. Ziel ist es, auf Basis der Ergebnisse Vorschläge für curriculare Anpassungen zu entwickeln und die hochschuldidaktische Praxis weiterzuentwickeln.

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Studierende des Bachelorstudiums Lehramt Biologie und Umweltbildung und des Masterstudiums Lehramt Primarstufe in gemeinsamen Projektarbeiten und Treffen vernetzt. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert das Verständnis für die Anforderungen der jeweils anderen Schulstufe, stärkt Kommunikations- und Teamfähigkeiten und erweitert die Reflexionskompetenz der Studierenden. Durch die Praxisnähe der Projektarbeiten wird den Studierenden ermöglicht, die theoretischen Konzepte direkt auf die Herausforderungen im Unterricht anzuwenden und ihre eigenen Lehrmethoden kritisch zu hinterfragen Die Projektergebnisse liefern wertvolle Erkenntnisse für die Ausbildung von Lehrpersonen und die Verbesserung des Übergangs zwischen Primar- und Sekundarstufe.

Das geplante Forschungsprojekt baut auf dem bereits abgeschlossenen Forschungsprojekt “SU-BU vernetzt” auf, welches in den Studienjahren 2022/23 und 2023/24 an der PH Steiermark durchgeführt wurde (Hecke, Hoheneder & Luschin-Ebengreuth, 2024).

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dirninger, Elisabeth; Dipl. Ing / River Collective – Verein für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Schutz der Flüsse
Projektleitung intern
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Enzinger-Mühlbacher, Sonja Michaela; MMag. PhD. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
DALVAI-RAGNOLI, Martin; DI / Universität Innsbruck
SINGER, Gabriel; Mag. Dr., Univ.-Prof. / Universität Innsbruck
Kooperationspartner
die flößerei og
MAGNETBERG
River Collective – Verein für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Schutz der Flüsse
Universität Innsbruck
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt FlussFloßForschen nimmt Kinder und Jugendliche mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Flüsse und Gewässerforschung und weckt Interesse an flussbezogenen Karrieren in den Bereichen Naturwissenschaften, Wasserwirtschaft und Umweltingenieurwesen. Das Programm nutzt das innovative Konzept „schwimmendes Klassenzimmer“, das die Schüler:innen auf und an den Fluss bringt. Durch praxisorientierte, spielerische und interaktive Aktivitäten in der Schule, auf einem Floß und bei einer Exkursion in die Murauen erfahren die Schüler:innen hautnah, wie Flüsse funktionieren und welche Bedeutung sie für die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft haben. Im Zuge des Projekts entwickelt ein vielseitiges Konsortium, bestehend aus dem Verein River Collective, den Unternehmen Die Flößerei und Magnetberg, sowie dem Institut für Ökologie der Universität Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule Steiermark, in enger Zusammenarbeit mit den Pädagog:innen der Partnerschulen, Unterrichtsmaterialien, Workshops und Exkursionen für Kinder der Primar- und Sekundarstufe. In der ersten Projektphase werden die Aktivitäten unter Einbindung verschiedener Aspekte wie wissenschaftliche Relevanz und Technologie, Innovation, Didaktik und Freude am Erleben konzipiert und laufend mit den Pädagog:innen der Partnerschulen und den Studierenden der PHST evaluiert. Workshops beinhalten unter anderem das Erforschen von Strömungen im Flusssimulator, Wasserqualitätsmessungen mit Sensorentechnologie und Mikroskopieren von Wasserinsekten. Durch das Sammeln von Wasserqualitätsdaten, die Verwendung moderner Sensorentechnologie und die direkte Beobachtung von Flora und Fauna werden den Schüler:innen spielerisch wissenschaftliche Methoden und die Bedeutung gesunder Flüsse für Klima, Biodiversität und Trinkwasserversorgung vermittelt. Das Projekt verfolgt eine inklusive und gendergerechte Bildungsstrategie, die sicherstellt, dass alle Schüler:innen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder körperlichen Einschränkungen gleichermaßen profitieren. Besonders betont wird die aktive Teilnahme und das Einbringen eigener Perspektiven. Durch die didaktisch ausgeklügelten Methoden werden naturwissenschaftliche Konzepte für die Kinder und Jugendlichen greifbar und diese motiviert, im Wissensgebiet Fluss weiterzugehen. Parallel zu den Aktivitäten mit den Schüler:innen wird am Floß ein Citizen Science Hub eingerichtet, wo parallel zu den Schulkindern auch die Mitarbeiter:innen der Flößerei wissenschaftliche Messungen durchführen, um eine Kontinuität der Messungen zu gewährleisten. Diese Daten fließen in die Forschungsarbeit der Universität Innsbruck ein und werden so aufbereitet, dass sie auch zum Lernerfolg der Schüler:innen beitragen. Ab Herbst 2025 beginnt die Umsetzung des Programms, bei dem jede Partnerschule pro Semester eine Klasse an den fünf Aktivitäten teilnehmen wird. Am Ende der zwei Schuljahre dauernden Projektlaufzeit sollen 20 Klassen an ca. 100 Aktivitäten teilgenommen haben. Zusätzlich werden 10 Kooperationszuschüsse an Schulen entlang der Mur, Enns und im Mürztal vergeben. Nach Projektende sollen die entwickelten Aktivitäten an andere Standorte und Zielgruppen übertragen und die Projektergebnisse in umfangreicher Weise kommuniziert werden, um öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Der Citizen Science Hub am Floß wird weitergeführt, und die Workshops werden in Zukunft auch für die breite Öffentlichkeit am Floß angeboten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Federación Española de Sociedades de Profesores de Matemáticas Matemáticas
Kore University of Enna
Universidad de Córdoba
Universität Bayreuth
Universität Bielefeld
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt TeToM widmet sich der gezielten diagnosebasierten Förderung mathematischer Basiskompetenzen bei Schüler*innen der Sekundarstufe I (Klassen 5–8 / Alter: 11–14 Jahre). Im Zentrum steht die Entwicklung eines umfassenden Weiterbildungsangebots für Lehrpersonen, das auf digitalen und analogen Fördermaterialien basiert. Diese Materialien adressieren zentrale mathematische „key skills“ in Arithmetik und Algebra – wie das Verständnis von Zahlbereichen, Operationen oder funktionalen Zusammenhängen – und schließen an diagnostische Verfahren an, die bereits Defizite in diesen Bereichen erkennen können.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Kalkhof, Martina; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kalkhof, Martina; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Dr.in Mag.a / Pädagogische Hochschule Kärnten
Guttmann-Klein, Gerda; Mag.a / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Leberl, Tanja; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Nuart, Elisabeth; Mag.a BA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Werfring, Anja; BEd MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick. Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden. Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet. Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden. Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; HS-Prof.in, BEd MA PhD / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lasnik, Silvia; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; HS-Prof.in MMag.a Dr.in, MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Birsak de Jersey, Kirsten; Dr.in
Eisner-Fasching, Maria; Prof.in Mag.a Dr.in, BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Ghamarian-Krenn, Katharina; Prof.in Mag.a Dr.in / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Guczogi, Theresa; Prof.in, BEd, MA MA / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Käfel, Magdalena; Prof.in Mag.a, BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Kletzenbauer, Petra; Prof.in Mag.a / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Krienzer, Daniela; Prof.in Mag.a Dr.in, MA / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
N., N.; / Pädagogische Hochschule Kärnten
Resnik, Pia; HS-Prof.in Mag.a Dr.in, MA / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Rieder-Marschallinger, Silvia; Prof.in Mag.a Dr.in / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Kooperationspartner
Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Kärnten
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existierte von 1998 bis 2022 ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrerinnenausbildung. Mit dem Schuljahr 2023/24 wurde ein neuer Lehrplan für Fremdsprachen an der österreichischen Volksschule eingeführt, welcher für die 3. und 4. Schulstufe die Lebende Fremdsprache als benoteter Pflichtgegenstand verankert. Basierend auf dem Vorgängerprojekt, welches von 2021 bis 2025 die Sichten der Lehrpersonen zum damals aktuellen Lehrplan (Version 1998) und Antizipationen zum neuen Lehrplan einholte, soll diese Studie weitere Einblicke in die Anwendung und Akzeptanz des frühen Fremdsprachenunterrichts im Primarbereich (und den anliegenden Nachbarinstitutionen) sowie dem neuen Lehrplan (Version 2023) aus Pädagoginnenperspektive zu diversen Themenbereichen mit interdisziplinären Kollaborationen gewähren. Da sich diese curricularen Erneuerungen auf die vorangehende und folgende Bildungsstufe auswirken können, werden die Nahtstellen einen besonderen Fokus in dieser Untersuchung einnehmen. Die Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes ermöglichen weiters praxisrelevante Erkenntnisse und Rückschlüsse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwicklung von Studierenden des Hochschullehr-gangs „HLG Inklusive Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel, Professionalisierungseffekte über den Verlauf der vier Semester zu erfassen und zu analysieren. Das Projekt schließt an eine Erhebung (Projekttitel „Inklusives Professionsverständnis im elementarpädagogischen Feld – Die Rolle von Inklusiven Elementarpädagog:innen;“ Kalkhof et al., 2024) an, in der berufliche Positionen, Erwartungen und Rollenverständnis im Rahmen der pädagogischen Arbeit der Studierenden im Entwicklungsverbund Süd-Ost erhoben werden. Im Mittelpunkt des vorliegenden Antrags steht die Erfassung konkreter Professionalisierungseffekte im Bereich der Einstellungen zum Thema Inklusionsbewusstsein (1), der Veränderungen in Bezug auf Bildungsstile und epistemo-logische Überzeugungen (2) sowie der Einschätzungen zu methodisch-didaktischen Vorgehensweisen bzw. zu in-klusionsspezifischen Kompetenzen (3). In den genannten Teilbereichen werden Vergleichsdaten zwischen Interven-tions- und Kontrollgruppe analysiert, um Professionalisierungseffekte bei den Studierenden sichtbar zu machen und schließlich auch Hinweise für eine Optimierung des Studiums hinsichtlich des Curriculums ableiten zu können. Die Studierenden bzw. die Interventionsgruppe und die Pädagog:innen der Kontrollgruppe (N=50) werden mit einem Online-Fragebogen zu zwei Zeitpunkten (zu Beginn / zum Ende des Studiums) befragt, zusätzlich sind zwei Grup-pendiskussionen (N=20) geplant.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht