Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Grasser, Ursula; MEd Prof. BEd
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Grasser, Ursula; BEd MEd Prof.
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Skrabitz, Ursula; MEd Prof. BEd Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Holzer, Norbert; Prof.
Lenart, Friedericke;
Schaupp, Hubert; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2027
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts erfolgt eine Revision und Erweiterung der Eggenberger Rechentests ERT 1+ und ERT 2+ zur Vergrößerung der Konsistenzen und Erhöhung der Validitätsparameter sowie einer Neunormierung. Neue Items werden in Anlehnung an bestehende Items erstellt. Dabei wird auch auf einen Pool bereits vorhandener Items aus den Pretests zurückgegriffen. Um daraus die passenden Items herauszufinden, werden Testungen mit einer um Zusatzitems erweiterten Version der ERTs durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Ritzer, Georg; Dr.
Projektleitung intern
Neuhold, Johann; BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Höfer, Ralf Alexander; Prof. Mag. Dr.
Spath, Barbara; Prof. BEd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Die Evaluierung soll die konkrete Umsetzung des Lehrplans durch die ReligionslehrerInnen untersuchen, analysieren und Anregungen zu seiner Weiterentwicklung, insbesondere auch hinsichtlich der Inklusion, präsentieren. Weiters soll der Frage nachgegangen werden, welche Unterstützungs- und Begleitangebote für die Arbeit mit dem Lehrplan durch die Fortbildung zur Verfügung gestellt werden müssen.
Forschungsfragen des Projektes EULe:
• Allgemeinen Erfahrungen bei der Einführung des Lehrplans aus Sicht der Lehrpersonen
• Erfahrungen der ReligionslehrerInnen bei der Arbeit mit dem Lehrplan
• Rolle des Lehrplans bei der Planung und Durchführung von Religionsunterricht in Richtung möglicher Veränderung
• Kompetenzen der SchülerInnen nach Meinung von ReligionslehrerIn-nen
• Herausforderungen für SchülerInnen durch den neuen Lehrplan
• Frage nach subjektiven Theorien im Hinblick auf das Thema Inklusion bei SchülerInnen
Beschreibung (engl.)
The evaluation should examine and analyse the concrete implementation of the curriculum by the teachers of religion and present suggestions for its further development, especially with regard to inclusion. Furthermore, the question will be investigated which support and accompanying offers for the work with the curriculum must be made available by the advanced training.
Research questions of the EULe project:
• General experiences with the introduction of the curriculum from the perspective of the teachers
• Experiences of the teachers of religion in working with the curriculum
• The role of the curriculum in the planning and implementation of religious education in the direction of possible change
• Competences of pupils in the opinion of religion teachers
• Challenges for pupils through the new curriculum
• Question about subjective theories with regard to the topic of inclusion among pupils
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Svecnik, Erich; Mag.
Projektleitung intern
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Im Projekt, das Teil der Evaluierung der Modellregionen darstellt, soll die Vergabepraxis eines SPF im Steirischen Zentralraum auf Grundlage des Rundschreibens 23/2016 über die Richtlinien für Differenzierungs- und Steuerungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs (SPF) analysiert werden. Neben quantitativer Daten (Anzahl, Verteilung Geschlechter, andere Erstsprachen, Art der Behinderung etc.) sollen auch qualitative Daten Aufschluss darüber geben, ob und inwiefern die im Rundschreiben geforderten Bereiche Einzug in die Praxis gefunden haben (Aufbau der Gutachten, Überprüfung vs. Erstgutachten SPF, Rolle des ICF im Gutachten, transparente Darstellung, etc.).
Beschreibung (engl.)
The project is part of the evaluation of the model regions and aims at analyzing the practice of assigning special educational needs in Styria considering the Rundschreiben 23/2016. Besides collecting quantitative data (number, ratio concerning gender, first languages, type of disability, etc.) I will also collect qualitative data to find out whether the claims of Rundschreiben 23/2016 are considered in practice (elements of reports, first assessment vs. revising, role of ICF in the reports, transparency, etc.).
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Judmayer, Gerhard;
Projektleitung intern
Krenn, Eleonore; HS-Prof. OStR Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schaupp, Hubert; HS-Prof. IL Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Bewegung spielt in der ganzheitlichen Entwicklung von Kindern eine wesentliche Rolle. Das Bewegungsangebot in Kindergärten und der Unterricht aus Bewegung und Sport in der Schule können dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. AbsolventInnen des Instituts für Sportwis-senschaften sollen nach spezieller Befähigung GrundschullehrerInnen und KindergartenpädagogInnen als Coaches zur Verfügung stehen und dabei ihre fachliche Expertise einbringen. Die KPH Graz übernimmt in der Pilotierungsphase (4 Schulen) die wissenschaftliche Begleitung in Form einer quantitativen und qualitativen Forschungsmethode.
Mittels standardisiertem Motoriktest (Dt. Motoriktest) wird der körperlich-motorische Fortschritt innerhalb eines Jahres gemessen, wobei die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten im Vordergrund stehen.
Weiters sollen mittels Interview beteiligter Personen (LehrerInnen, DirektorInnen, Coaches, SchülerInnen, Eltern) weitere Fortschritte, wie soziale, kognitive, feinmotorische und andere Fähigkeiten, evaluiert werden.
Das Lukrieren der Geldmittel zur Finanzierung der Coaches und das administrative Projektmanagement übernimmt der Projektleiter Gerhard Judmayer.
Beschreibung (engl.)
Physical Activity plays an essential role in the holistic development of children. In kindergartens, the offerings for physical activity and instruction in physical education can make significant contributions to this end. Graduates from the institute for sports science can work not only as primary and elementary school teachers but also as coaches and bring in their expertise. During this pilot phase (including four schools), the KPH Graz is responsible for the scientific oversight in the form of quantitative and qualitative research methods.
Improvements in students’ motor skills within one year will be measured by means of a standard motor skills test in which their fitness and coordination will be the focus. Beyond that interviews will be conducted with the students’ teacher(s), principal(s), coach(es), classmates and/or parents to evaluate their progression in other areas, such as social skills, cognition, fine motor skills, etc. Project leader Gerhard Judmayer will oversee the administrative project management and financial compensation for coaches
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd MSc Mag. Dr.
Projektleitung intern
Amtmann, Elfriede; BEd MSc Prof. StR Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guttmann-Klein, Gerda; Prof. Mag.
Kanape, Anna; MMMag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hörtnagl, Hanna;
Lintner, Margit;
Zelinka-Roitner, Inge;
Kooperationspartner
Bildungsdirektion Steiermark
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Die COVID-19-Pandemie bringt für die psychosoziale Gesundheit große Herausforderungen und Risiken mit sich von denen Kinder, Jugendliche und deren Eltern besonders betroffen sind. Bildungseinrichtungen vermitteln wichtige Fähigkeiten im Hinblick auf Gesundheitskompetenz und Pädagogen*Pädagoginnen sind mögliche Resilienzfiguren und erste Ansprechpartner*innen bei psychosozialen Krisen.
Strategische Ziele:
Förderung der sozial-emotionalen und psychischen Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen unter Einbeziehung ihrer Bezugspersonen durch die
• Unterstützung von Akteuren*Akteurinnen in Settings, in denen sich Kinder und Jugendliche im Alltag begegnen, bei der Bewältigung von psychosozialen Belastungen im Kontext der Covid-19 Pandemie
• Förderung der gesundheitlichen Chancengerechtigkeit und Stärkung von Resilienz und psychosozialer Ressourcen besonders belasteter Zielgruppen.
Beschreibung (engl.)
The COVID 19 pandemic poses major challenges and risks for psychosocial health, which particularly affect children, young people and their parents. Educational institutions teach important health literacy skills, and educators are potential resilience figures and first points of contact in psychosocial crises.

Strategic goals:
Promoting the social-emotional and mental health competence of children and adolescents with the involvement of their caregivers by
• Supporting actors in settings where children and adolescents meet in everyday life in coping with psychosocial stress in the context of the Covid 19 pandemic.
• Promoting health equity and strengthening resilience and psychosocial resources of target groups under particular stress.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Seifert, Susanne; PhD
Projektleitung intern
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Der Grazer Wortschatztest (GraWo: Seifert et al., 2017), der für die Grundschule entwickelt wurde (1.-3.Schulstufe), hat Potential auch im Kindergarten die Überprüfung des rezeptiven Wortschatzes zu erleich-tern.
Um den Bedarf für den Einsatz eines solchen Gruppentests abzuschätzen, werden in einem ersten Schritt ein Online-Fragebogen an alle Kindergärten der Steiermark (Ö) ausgesandt. Es wird erhoben, wie sich Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen einen Einsatz des GraWo (Aufgabe: Auswahl eines von vier vorgegebenen Bildern, nachdem das Zielwort laut gesagt wurde) im Gruppensetting im Kindergarten vorstellen könnten. Basierend auf diesen Ergebnissen wird eine Pilot-Beobachtungsstudie mit Kindern im letzten Kindergartenjahr durchgeführt. In einem weiteren Schritt werden erste Ergebnisse zur Validität und Reliabilität generiert. Schließlich sollen auch Normwerte für diese Altersgruppe erhoben werden, wieder unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit anderen Erstsprachen. Es wird außerdem eine Äquivalenzstudie durchgeführt, die die Papierversion mit einer digitalen Version vergleicht.
Beschreibung (engl.)
The GraWo (Grazer Wortschatztest: Seifert, Paleczek, Schwab, & Gasteiger-Klicpera, 2017) is a screening instrument that was originally developed for usage in primary school settings (Grades 1-3) and it has potential to be used in kindergarten, too.
In a first step, to gain information about the needs of educators concerning vocabulary instruments, an online-survey is being sent to all kindergartens in the federal state of Styria (in Austria). We asked educators which settings and modes of conducting a group screening like the GraWo (choosing one out of four pictures that matches the word said) they could imagine as possible with kindergarteners in their last year of kindergarten.
In a second step, based on the answers obtained through the online survey, a piloting observation study is being conducted with. Three different settings and modes of conducting the group screening will be implemented and observed to gain knowledge about advantages and disadvantages of the settings and modes proposed by the educators.
In a third step, the GraWo’s validity and its reliability are analysed. Finally, standardization for this age group considering second language learners is planned. Moreover, an equivalency study comparing a digital to the paper pencil mode is planned.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pretis, Manfred; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Öttl, Kerstin; VD Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Angenbauer, Elisabeth; BEd
Haider, Rosina; Prof. BEd MA
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA, BEd, Prof.in
Labudovikj, Rozita Petrinska; MSc,MLS
Mihajlova Kukovska, Vesna;
Petrusev, Goran;
Sabuncuoglu, Dudu Melek; PhD
Sahin, Eren;
Stadler, Wilhelm; DI
Todorova, Katerina; Mag.a
Yilmaz, Erdal; MSc
Zafirova, Ema;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Erasmus+ Projekt „Planning additional educational support with ICF” im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in school education“ zielt darauf ab, Lernchancen von Schüler*innen mit Entwicklungsschwierigkeiten bzw. Behinderungen zu verbessern. Dies wird durch die Implementierung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO (DIMDI, 2005) im Sinne einer gemeinsamen Sprache im Kontext von Förderplanungsprozessen in der Schule erreicht. Als eine Metasprache und gemeinsame Sprache ermöglicht die ICF eine nicht stigmatisierende und fähigkeitsorientierte Beschreibung des möglichen zusätzlichen pädagogischen Unterstützungsbedarfs von Schüler*innen. Neun Organisationen aus den drei Ländern Österreich, Nord Mazedonien und Türkei werden dieses Projekt über einen Zeitraum von zwei Jahren gemeinsam durchführen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Ogris, Katharina; Prof. BEd Dipl.Päd. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Mehrsprachigkeit ist Normalität, Einsprachigkeit ist heilbar! Auch für Studierende der KPH gilt diese Feststellung; das Aufwachsen von jungen Menschen ist gegenwärtig von mehrsprachigen Kontexten und daraus resultierenden vielfältigen Sprechanlässen in verschiedenen Sprachen geprägt. So sind es nicht nur andere oder weitere Erstsprachen als Deutsch, die eine Sprachbiographie prägen, sondern auch gesteuert und institutionell erworbene (Fremd-)Sprachenkenntnisse, das Anwenden diverser dialektaler Formen, das Beherrschen verschiedener Sprachvarietäten, Spracherinnerungen aus Auslandsaufenthalten sowie das Kommunizieren in einer sich sprachlich diversifizierenden Gesellschaft und globalisierten Welt, die polyglottes Spracherleben ermöglicht oder sogar einfordert. Mehrsprachigkeit ist somit erfahrungsbasierte Realität, das Bewusstsein darüber ist hingegen nur partiell ausgeprägt und wird in Lehrveranstaltungen an der KPH Graz aufgezeigt und positiv besetzt.

Allerdings wird die Sprachenvielfalt der Studierenden an den Hochschulen allgemein, aber auch an der KPH Graz, zu wenig in den Blickpunkt gestellt, und die vielfältigen Sprachkenntnisse der Studierenden – abgesehen von Englisch – werden kaum als Ressource genutzt. Das sprachliche Repertoire kann daher wenig bis gar nicht aufgezeigt werden – abgesehen von konkreten und temporär beschränkten Aktionen zur Erfassung von Mehrsprachigkeit (KPH Graz, 2015); der von Gogolin (1994) beschienene „monolinguale Habitus“ ist auch hier sichtbar. Das führt mitunter dazu, dass Sprachkenntnisse über Jahre im Verborgenen bleiben, während – im Kontrast dazu – konstatiert wird, dass gerade Pädagog*innen mit vielfältigen Sprachkenntnissen dringend an den österreichischen Schulen gebraucht werden, um die sprachliche Diversität auch im Kollegium abzubilden und deren Erfahrungswerte in den schulischen Alltag zu implementieren. Daraus kann gefolgert werden, dass den Studierenden mit anderen Erst- (bzw. Zweit-) sprachen als Deutsch wie selbstverständlich besondere Kompetenzen im Umgang mit sprachlich heterogenen Schüler*innengruppen zugesprochen werden, die zwar nach der Ausbildung als Vorteil anerkannt, während der Ausbildung selbst jedoch kaum thematisiert werden.

In dieser Forschung sollen Sprachlernbiographien der Studierenden gesammelt und aufgezeigt werden. Neben dem (gesteuerten und ungesteuerten) Lernen und der Verwendung ihrer unterschiedlichen (Erst-, Zweit- oder weiteren) Sprachen in diversen sozialen Kontexten sollen Vor- und Nachteile von zwei- bzw. mehrsprachiger Erziehung aus biographischen Zugängen diskutiert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf pädagogischen Institutionen und der Frage, inwieweit die sprachlichen Ressourcen in diesen genutzt werden konnten und als Potential gesehen und anerkannt wurden, oder ob Sprachenvielfalt negiert wurde – wenn nicht sogar als Mangel markiert. Des Weiteren soll das soziale Prestige von Sprachen erhoben werden und die daraus resultierenden mögliche Folgen für den schulischen und gesellschaftlichen Alltag. Nicht zuletzt geht es darum aufzuzeigen, ob die Studierenden sich in der ihnen zugeschriebenen Rolle als Expert*innen für sprachlich heterogene Situationen wieder finden und welche Kompetenzen sie durch das eigene Spracherleben auf- oder ausgebaut haben.

Ziel der Forschung ist es, das Potential von Mehrsprachigkeit im (hoch-) schulischen Kontext aufzuzeigen und aus dem Spracherleben der Befragten Schlüsse für eine gelingende Mehrsprachigkeitsdidaktik zu ziehen, die wiederum in die Lehre an der KPH Graz Eingang findet.

Forschungsfrage: Wie beurteilen Studierende mit anderer bzw. weiterer Erstsprache als Deutsch ihr Spracherleben in institutionellen Kontexten und welche Implikationen für ihr pädagogisches Handeln generieren Sie daraus?

Sachgebiet: Erziehungswissenschaft/Sprachliche Bildung

Beschreibung (engl.)
Multilingualism is normality, monolingualism is curable! This statement also applies to students at the KPH; the growing up of young people is currently characterized by multilingual contexts and the resulting variety of speaking opportunities in different languages. Multilingualism is thus an experience-based reality, whereas the awareness about this fact is not developed excessively. Partially it is shown and subsequent positively occupied in courses at the KPH Graz.

However, too little attention is paid to the language diversity of students at universities in general, but also at the KPH Graz, and the diverse language skills of students – apart from English – are hardly used as a resource. The linguistic repertoire can therefore be shown little or not at all – apart from concrete and temporarily limited actions to record multilingualism (KPH Graz, 2015); the „monolingual habitus“ shone upon by Gogolin (1994) is also visible here. This sometimes leads to language skills remaining hidden for years, while – in contrast to this – it is stated, that especially teachers with diverse language skills are urgently needed in Austrian schools in order to reflect linguistic diversity also in the teaching staff and – on the other hand – to introduce their experience values into everyday school life. It can be concluded from this that students with first (or second) languages other than German are considered to be particularly competent in dealing with linguistically heterogeneous groups of pupils, which are recognised as an advantage after studying – but are hardly ever addressed during studying itself.

This research aims to collect and present language learning biographies of students. In addition to (controlled and uncontrolled) learning and the use of their different (first, second or further) languages in various social contexts, the advantages and disadvantages of bi- or multilingual education from biographical approaches will be discussed. A special focus will be put on pedagogical institutions and the question, to what extent the language resources in these institutions could be used or have been used in the past, and were so seen and recognised as potential, or whether language diversity was negated – if not even marked as a deficiency. Furthermore, the social prestige of languages is to be surveyed and the resulting possible consequences for everyday school and social life. Last but not least, it is important to show whether students find themselves in the role attributed to them as experts for linguistically heterogeneous situations, and which competences they have built up or expanded through their own language experience.

The aim of the research is to show the potential of multilingualism in an university or school context, and to draw conclusions from the language experience of the interviewees for a successful multilingualism didactics, which in turn will be incorporated into teaching at the KPH Graz.

Research question: How do students with a first language other than German assess their language experience in institutional contexts and what implications do they generate from this for their pedagogical activities?

Field: Educational Science/Linguistic Education

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pflanzl, Barbara; Dr.
Projektleitung intern
Straßegger-Einfalt, Renate; Vizerektorin DDr. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2021
Beschreibung
Follow-Up nach Erststudie im Jahr 1995 von Johannes Mayer. Es handelt sich dabei um die bisher längste Verlaufsstudie zur weiteren Entwicklung von Lehramtpersonen seit ihrem Studieneintritt zur Vorhersagbarkeit von Eignung und Qualität im Lehrberuf.
Durch eine nächste Erhebungswelle (2017) soll ein Zeitraum von 22 Jahren abgedeckt werden. Zum Einsatz kommen einerseits bewährte Erhebungsverfahren aus den Befragungswellen von 1995 bis 2005 und andererseits sollen die Nutzung und Wirkung der Fortbildung sowie die von den befragten Personen inzwischen ergriffenen oder angedachten Laufbahnoptionen in den Blick genommen werden, wie zB MentorInnentätigkeit.
Beschreibung (engl.)
Follow-up after initial study in 1995 by Johannes Mayer. This is the longest follow-up study to date on the further development of teachers since their entry into the teaching profession in order to predict aptitude and quality in the teaching profession.
The next survey wave (2017) will cover a period of 22 years. On the one hand, proven survey methods from the survey waves from 1995 to 2005 will be used, and on the other hand, the use and effect of in-service training as well as the career options taken or considered by the respondents in the meantime, such as mentoring, will be looked at.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Breser, Britta; M.E.S. Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Österreich hat sich – gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) – zur Umsetzung der so genannten „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“verpflichtet. Sie beinhaltet 17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs), wodurch eine friedlichere,gerechtere, sozialere und inklusivere Welt verwirklicht und in der Ressourcen nachhaltig genutzt werden soll. Umfassende Veränderungen auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene sollen angepeilt werden. Der Bildungsbereich wird diesbezüglich als ein Schlüsselbereich für die Umsetzung der SDGs angesehen. Auch für das österreichi-sche Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist die Implementierung der Ziele im Bildungssystem eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Erfüllung der gesamten Agenda 2030. Aufgrund noch fehlender Bildungskonzepte zu diesem Thema, die eine handlungsorientierte, multiperspektivische und kritische Sicht ermöglichen, hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, dieSDGs aus fachdidaktischer Perspektive in den Blick zu nehmen: Sowohl theoretische Überlegungen für unterschiedliche Zielgruppen (Primarstufe, Sekundarstufe und Hochschullehre) als auch davon abgeleitete praktische Herangehensweisen zur Implementierung der SDGs in der Politischen Bildung sollen erarbeitet werden.
Vgl.: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung: UN-Agenda 2030: Die globalen Nachhaltigkeitsziele/SDGs im Bereich Bildung. Abrufbar unter: www.bmbwf.gv.at/Themen/euint/ikoop/bikoop/sdgs.html[11.12.2020].
Beschreibung (engl.)
Together with the member states of the United Nations (UN) Austria has committeditselfto implementing the so-called “Agenda 2030 for Sustainable Development”. It contains 17 global Sustain-able Development Goals (SDGs), which aim to achieve a more peaceful, fairer, more social and more inclusive world in which re-sources are used sustainably. Comprehensive changes on an eco-nomic, social and ecological level should be sought.In thiscontext, education is seen as a key area for the implementation of the SDGs. For the Austrian Federal Ministry of Education, Science and Research, the implementation of the goalsin the edu-cation systemis one of the essential requirements for the fulfill-ment of the entire 2030 Agenda.Due to the lack of education concepts on this topic that enable anaction-oriented, multi-perspective and critical view, the project has set itself the goal of looking at the SDGs from a didactic perspec-tive: Both theoretical considerations for different target groups (primary level, secondary level and university teaching) as well as practical approaches for the implementation of the SDGs in Civic Educationare to be developed.See: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung: UN-Agenda 2030: Die globalen Nachhaltigkeitsziele/SDGs im Bereich Bildung. Abrufbar unter: www.bmbwf.gv.at/Themen/euint/ikoop/bikoop/sdgs.html[11.12.2020].
URL
Bericht