Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schirgi, Susanne; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hollerer, Luise; HS-Prof. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Kinder sind im Übergang vom Kindergarten in die Volksschule mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Im Augustinum/ KPH Graz ist in diesem Zusammenhang eine „Begegnungszone“ geschaffen worden, die eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beiden Einrichtungen ermöglicht. In diesem Rahmen fokussiert das Kompetenzzentrum „Kindliche Entwicklung – elementare Bildung“ auf die praktische Zusammenarbeit, die Erweiterung bzw. Vertiefung einer gelungenen Transition auf unterschiedlichen Wegen. Die Schwerpunkte der empirischen Forschung sind gesetzt in den Bereichen „Freiarbeit“ mit den Montessoriklassen und „Projektarbeit“ mit den Jenaplanklassen.
Beschreibung (engl.)
Children are faced with numerous challenges in the transition from kindergarten to elementary school. In Augustinum / KPH Graz, a „meeting zone“ was created in this context, which allows for increased cooperation between the two institutions. Within this framework, the competence center „Child Development – Elementary Education“ focuses on the practical cooperation, the extension or deepening of a successful transition in different ways. The focus of empirical research is set in the areas of „free work“ with the Montessori classes and „project work“ with the Jenaplan classes.
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Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirstinger, Franziska; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schwarzl, Daniela; Prof. BEd. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Rabensteiner, Elisabeth; Mag.a BEd.
Röck, Corina; Mag.a BEd.
Stenzel, Helga; Mag.a Mag.a
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Zeichnen die Kinder des 21. Jahrhunderts noch? Wenn ja, was? Mit welcher Motivation und zu welchem Zweck wird gezeichnet? Wie wirken sich aktuelle Spiel- und Konsumkulturen, Film, Internet und Werbung auf kindliche Zeichenfertigkeiten und Ausdrucksweisen aus?
Das Forschungsprojekt: „Auf die Zeichnung, fertig los: Sketching macht Schule“, rückt die Bedeutung des Zeichnens und der Bildsprache von Schüler_innen auf dem Weg der ästhetischen Alphabetisierung und Persönlichkeitsentwicklung in den Focus. Veränderte kindliche Bildsprachen, Mehrwert des Zeichnens im Kontext emotionaler Entwicklung, allgemeiner Lernfähigkeit und Motivation werden untersucht.
Die Implementierung „Künstlerische Skizzenbücher“ durch das Forscher_innenteam ermöglicht Schüler_innen ihre individuelle, einzigartige Bildsprache zu üben und hinterlässt ein bildnerisches Entwicklungsportfolio. Im ästhetischen Lernen wird, so eine weitere Grundthese erst die Basis für die übrigen Lernprozesse gelegt.
Durch Schüler_innen und Lehrer_inneninterviews und die eingehende Dokumentenanalyse der Skizzenbücher erhält das Forscher_innenteam qualitative und quantitative Daten, die mit bestehenden fachwissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen und mit nationalen und internationalen Experten diskutiert werden sollen. Der Erkenntnisprozess mündet in einem Herausgeberband, der Sinn und Wert des Zeichnens für Kinder, Eltern und Lehrende gleichermaßen, neu erfahrbar und nutzbar macht.
Beschreibung (engl.)
Do the children of the 21st century still draw? If so, what? What is the motivation and purpose of drawing? How do current play and consumer cultures, film, Internet and advertising affect children’s drawing skills and ways of expression?

The research project „Auf die Zeichnung, fertig los: Sketching macht Schule“ focuses on the importance of drawing and the visual language of pupils on the path of aesthetic literacy and personality development. Changing childlike visual languages, added value of drawing in the context of emotional development, general learning ability and motivation are examined.

The implementation of „artistic sketchbooks“ by the team of researchers enables pupils to practice their individual, unique visual language and leaves behind a portfolio of artistic development. In aesthetic learning, according to another basic thesis, the basis for the other learning processes is laid.

Through interviews with pupils and teachers and an in-depth document analysis of the sketchbooks, the team of researchers receives qualitative and quantitative data that are to be compared with existing scientific findings and discussed with national and international experts. The knowledge process leads to an editorial volume that makes the meaning and value of drawing for children, parents and teachers alike, accessible and usable in a new way.

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Paleczek, Lisa Fidelia; Prof. PhD. Mag.
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Franz, Anneliese; Prof. BEd.
Grasser, Ursula; MEd Prof. BEd.
Holzer, Norbert; Prof. BEd. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Das Fortbildungsformat ‚Didaktische Pakete‘ wird seit 2015 an der KPH Graz angeboten. Mit der Begleitforschung wird das Ziel verfolgt, sowohl die Stärken der Fortbildungsreihe als auch ihre Entwicklungspotenziale zu ermitteln. Hierzu fließen die Perspektiven unterschiedlicher Akteur*innengruppen die die Evaluation mit ein. Diese werden mittels eines Mixed-Method Ansatzes ermittelt: 1) durch eine Fragebogenerhebung werden die Einschätzungen von Teilnehmer*innen des Fortbildungsformats erhoben; 2) werden in zwei Gruppendiskussionen die kollektiven Wissensbestände und Werthaltungen ausgewählter Teilnehmer*innen erhoben und 3) fließt durch die Durchführung von leitfadengestützten Interviews die Perspektive der Trainer*innen in die Begleitforschung mit ein.
Beschreibung (engl.)
Since 2015, KPH Graz has offered the training format ‚Didactic Packages‘. The aim of the accompanying research is to determine the strengths of the training series as well as its development needs. Therefore, the perspectives of different groups of actors will be taken into account. Using a mixed method design, (a) an online questionnaire, (b) group discussions with participants and (c) interviews with trainers will be conducted to collect data from different perspectives in order to evaluate and develop the training series.
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Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ogris-Steinklauber, Renate; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Der Bildungsbereich in Österreich sieht sich nach Weiss (2001, S.69) einem wachsenden Modernisierungsdruck mit dem Ziel einer effizienzorientierten Umgestaltung in Bezug auf eine nachhaltige Verbesserung der Qualitätsstandards und der Produktionseffizienz ausgesetzt. Marktorientierte Reformen wie Angebotsvielfalt und flexibilität sowie Erweiterung der Schulwahlmöglichkeiten und Ausweitung des Einflusses der Eltern im Schulwesen sollen die Voraussetzungen für die Entstehung eines Quasi-Marktes mit den erforderlichen Bildungsleistungen sicherstellen. In so einem freien Schulmarkt sollen Eltern als Nachfrager/innen verstärkt Informationen über verschiedene Schulen suchen und diese in einem rationalen Entscheidungsprozesss, insbesondere nach Qualitätsgesichtspunkten, bewerten (vgl. u.a. Chubb/Moe 1990; Buckley/Schneider 2003, S.122). Weiss (2001, S.80) fügt dem noch die allokative Effizienz hinzu: D.h., dass der Wettbewerbsdruck die Anbieter/innen zwinge, stärker auf die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern und Schüler/innen einzugehen. Demnach ist die Frage naheliegend, was denn eigentlich die Erwartungen an die Grundschule in der Stadt Graz seitens der Eltern für ihre Kinder sind? In der empirischen Untersuchung elterlicher Begründungen der Wahl der Volksschule im Schulsprengel Graz-Stadt (Knauder/Ogris 2010, S.36) geht deutlich hervor, dass sich Eltern bezüglich der Schulwahlkriterien grundlegend unterscheiden. Eltern, die ihr Kind im linken Murufer in die Schule schicken, legen Wert auf vielfältige Informationen, ein modernes Schulprofil und einen guten Ruf von der Schule. Eltern, die ihre Kinder im rechten Murufer in die Schule schicken, messen interessanterweise dem Schulweg eine besondere Bedeutung zu. Da sich Graz in zwei Schulbezirke (linkes und rechtes Murufer) teilt, die unter einer jeweils eigenen Leitung stehen, von der Raumordnung nicht vergleichbar sind, sich in den demographischen Verhältnissen unterscheiden und unterschiedliche wirtschaftliche Bedingungen aufweisen (vlg. Häusler 2008, S.181ff), ist anzunehmen, dass sich die Grazer Eltern auch bezüglich der Bildungserwartungen für ihre Kinder unterscheiden, und diese im Wesentlichen von den unterschiedlichen Herkunftsmilieus, aber auch von Geschlecht, Alter, Bildung und Beruf abhängen. Die Bildungserwartungen zwischen Einzelschulen innerhalb der Grundschule ist in Österreich ein kaum bzw. nicht bearbeitetes Forschungsfeld. Ausgeweitet auf den deutschsprachigen Raum konzentriert sich die empirische Forschung zu Bildungserwartungen eher auf Bildungsungleichheiten (vgl. z.B. Bacher 2005) oder auf die Wahl zwischen den verschiedenen Bildungsgängen und weniger auf die Erwartungen innerhalb eines Bildungsganges. Um aber in Zukunft die Anforderungen von Quasi-Märkten erfüllen zu können, ist u.a. nach Salcher (2008, S.25) das Erfüllen der Bedürfnisse der Kunden, also der Eltern mit ihren Kindern, sowie eine Steigerung der Servicequalität zu konkurrenzfähigen Preisen notwendig.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag.
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Prof. Mag. Dr.
Paleczek, Lisa Fidelia; Prof. PhD. Mag.
Schirgi, Susanne; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Die Fähigkeit Emotionen bei sich und anderen wahrnehmen zu können werden in der pädagogischen und lernpsychologischen Literatur als wesentliche Bedingungen für schulischen Lernerfolg beschrieben. Weniger spezifisch sind derzeit Angaben darüber, ab welchem Lebensalter diese Fähigkeit entwickelt sind und welche Formen der Bildungsbegleitung es bedarf
Die Studie fokussiert Teilaspekte der Emotionswahrnehmung und der Emotionsregulation für Kinder im Entwicklungsalter 4-7 (Un-terschiede bezüglich Wahrnehmung, Versprachlichung, Strategien der Steuerung aversiver Emotion (Ärger/Wut) – zwischen den Gruppen Mädchen vs. Jungen, letztes Kindergartenjahr vs. erstes Volksschuljahr, kulturelle Diversität, etc.)
Beschreibung (engl.)
Development task Emotion 4-7
Perception – Expression – Regulation of aversive emotions in ages 4-7
With the focus on the child, this project pursues the goal of exploring connections between aspects of emotional development and the closely related ability to regulate emotions among children 4 to 7 years of age.
The aim is to obtain up-to-date data on the development of sub-skills that are useful for the regulation of excessive aversive emotional reac-tions (rage/anger). To this end, differences between groups (girls vs. boys, kindergarteners vs. students in first grade of primary school, cul-tural differences, etc.) are investigated.
Evidence of links between emotional development and emotional regu-lation and in-depth knowledge of predictors (in terms of which skills/abilities precede socially appropriate emotional regulation) can provide pedagogical guidance to help children acquire socially adequate regulatory strategies for controlling their own aversive emotions.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Rinnhofer, Friedrich; M.A. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rinnhofer, Friedrich; Prof. MA Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Resch, Alexander; BEd. Dipl.Päd.
Spath, Barbara; Prof. BEd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Rajic, Ivan; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Zum ersten Mal wird mit einer Erhebung der Versuch unternommen, die pastoralen Beiträge der katholischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Steiermark zu erfassen. Dabei geht es um bewusst gesetzte pastorale Handlungen jenseits des fachbezogenen Unterrichts. Diese zahlreichen Beiträge werden statistisch erfasst und der Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Die Autorinnen und Autoren der Studie gehen von der Hypothese aus, dass Religionslehrerinnen und -lehrer einen wesentlichen Beitrag zur so genannten „Schulpastoral“ leisten, der aber häufig zu wenig Beachtung findet. Die Untersuchung geht der Forschungsfrage nach, in welchem quantitativen Ausmaß die Religionslehrpersonen in der Steiermark pastorale Akzente in ihren Schulen setzen.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; Prof. BEd MA PhD.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eisner-Fasching, Maria; Prof. BEd Mag. Dr.
Lasnik, Silvia Jasmin; Prof. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Blahowsky, Gail; Prof.in Dipl.-Päd. Mag.a BA / Pädagogische Hochschule Steiermark
Lewis, Catherine M.; Prof.in Dr.in BA BEd / Pädagogische Hochschule Steiermark
Reiter, Irene; Dipl. Päd.in MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existiert seit 1998(formale Adaptierung bis2005)ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Zukünftig soll es nun nach über 20 Jahren zu einer Erneuerung des Lehrplans für dieVerbindliche Übung„Lebende Fremdsprache“auf Primarebene kommen. Diese Studie soll aktuelle Tendenzen auf Primarebene im Entwicklungsverbund Süd-Ost (EVSO) (Burgenland, Kärnten, Steiermark) ersichtlich machen und die Inauguration des neuen Lehrplans begleiten, um einen ersten Einblick in die Anwendung und die Akzeptanz sowie die Voraussetzungen bei den Lehrer*innen anhand derer ‚beliefs‘ im EVSO gewinnen und Rückschlüsse für die Fort-und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen ziehen zu können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag.
Projektleitung intern
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Zeiten wie diese zu COVID-19 fordern besondere Maßnahmen. Um einander vor Ansteckung zu schützen, wurden weltweit in enger Zusammenarbeit mit MedizinerInnen besondere Maßnahmen zur bestmöglichen Gesundheitssicherung gesetzt: u.a. das Tragen von Mund-Nasen-Schutz (MNS), Abstandhalten, regelmäßiges Lüften in Räumen, Handdesinfikation bzw. stattdessen häufiges, regelmäßiges Händewaschen mit Seife im Ausmaß von 30 Sekunden.

Zahlreiche Leitfäden, Videos, Grafiken und andere Strategien sollen Kinder beim „richtigen“ virenabtötenden Händewachen unterstützen. Sowohl medial als auch institutionell und familiär, wurden diesen Maßnahmen bereits seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 implementiert.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es aufzuspüren, ob diese Maßnahmen im Alltag der Kinder selbstverständliche Anwendung finden und somit die Bemühungen Wirksamkeit zeigen.

Durch die Methode der nicht-teilnehmende Beobachtung in elementarpädagogischen Institutionen in der STMK wird der Prozess des Händewachens im Alltag von Kindern im Alter von 3-7 Jahren erfasst und dokumentiert. Einer anschließenden Auswertung folgt die Feststellung, ob bzw. inwieweit die Bemühungen Wirksamkeit im Sinne virenhygienischer Erwartungen zeigen und welche konkreten unterstützenden Strategien in den Institutionen beobachtbar sind.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; Dr.
Projektleitung intern
Ogris, Katharina; BEd Prof. IL Dipl.Päd. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fartek, Carina; Prof. BEd MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Als in Österreich in den 1970er Jahren erste Schulversuche zum Muttersprachlichen Unterricht (in weiterer Folge „MU“) stattfanden, galt als vorrangiges Ziel noch, „ausländische“ Kinder bei der „späteren Rückkehr in die Heimat“ (Fleck o.J.) zu unterstützen. 1992 wurde der MU ins Regelschulwesen übernommen, die Festigung der Muttersprache als Grundlage für Bildungsprozesse und (bikulturelle) Identitätsbildung rückten in den Fokus (BMBWF 2012: 271). Statistisch ist der Stand des MU in Österreich belegt; vertiefende Studien liegen bis dato nicht vor. Diese Forschungslücken möchte das anvisierte Projekt schließen. Mit Hilfe von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden sollen Muttersprachenlehrer*innen sowie Schulleitungen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von Muttersprachenlehrer*innen, ihrer Rolle und Stellung in Schulteams sowie über die organisatorische und sprachdidaktische Umsetzung des MU befragt werden. Die Projektergebnisse sollen ein erster Schritt zur wissenschaftlich-systematischen Erforschung des MU in Österreich sein und dazu beitragen, konkrete Maßnahmen in Bezug auf die Professionalisierung von Lehrpersonen zu entwickeln und die Rolle des MU in Forschung und Praxis zu stärken. Eine qualitative Studie der PHK (vgl. Unterköfler-Klatzer, Ressman & Wutti 2020) und Aktivitäten des NCoC BIMM zu Professionalisierungsmaßnahmen untermauern den Bedarf an Forschungen zu diesem Thema, das bislang wenig Beachtung fand (vgl. Dalton-Puffer, Boeckmann & Hinger 2019).
Beschreibung (engl.)
When in the 1970s, the first educational experiments for mother tongue teaching (hereinafter referred to as „MTT“) were carried out in Austria, the primary goal was to support „foreign“ children in „returning home later“ (Fleck, n.d.). In 1992, MTT was incorporated into the regular school system and the focus shifted towards the consolidation of the mother tongue as a basis for educational processes and (bicultural) identity formation (BMBWF 2012: 271).

The state of MTT in Austria has been statistically well demonstrated, however, in-depth studies are not yet available. The present project aims to close these research gaps. By means of qualitative and quantitative research methods, mother tongue teachers and school principals are to be asked about the basic teacher education and continuous professional development of mother tongue teachers, their role and position in school teams as well as about the organization and language didactic implementation of MTT. The project results are intended to be a first step towards a systematic scientific exploration of MTT in Austria. The research project aims to contribute to the development of concrete measures regarding the professionalization of teachers and to strengthen the role of MTT in research and practice. A qualitative study by the PHK (see Unterköfler-Klatzer, Ressman & Wutti 2020) and activities of the NCoC BIMM on professionalization measures underpin the need for research on this topic, which has received rather marginal attention so far (see Dalton-Puffer, Boeckmann & Hinger 2019).

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Fredriksen, Per Morten;
Goswami, Nandu;
Schmid-Zalaudek, Karin;
Projektleitung intern
Steinlechner, Petra; Prof. IL Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kanape, Anna; MMMag. Prof.
Krenn, Eleonore; HS-Prof. OStR Mag. Dr.
Schwarzl, Daniela; Prof. BEd Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Die Studie Health and Academic Performance with Happy Children (HAPHC) zielt darauf ab, das Lernen und die Gesundheit zu fördern, indem körperliche Aktivität mit Hilfe von international und transkulturell einsetzbaren Unterrichtsmaterialien in den regulären Unterricht integriert wird.

Die Wahl der Schule als Interventionsort ermöglicht das Erreichen aller sozioökonomischen Schichten mit dem Potenzial, gesundheitliche Ungleichheit zu reduzieren. Das Einsetzen von Bewegtem Lernen anstelle von herkömmlichem Fachunterricht erhöht die körperliche Aktivität der Kinder während des Lernens. Im Projekt werden die Auswirkungen von Bewegtem Lernen in einer groß angelegten Längsschnittintervention evaluiert. Der Schwerpunkt liegt auf folgenden Themenbereichen: 1) Lernen und Kognition, 2) Ernährung und Wachstum, 3) körperliche Aktivität und physische Gesundheit, 4) psychische Gesundheit und Lebensqualität. Mädchen und Jungen aus unterschiedlichen sozioökonomischen, kulturellen und gesundheitlichen Kontexten werden angeleitet, sich während des Lernens körperlich zu betätigen.

Ziel der Studie ist eine Verbesserung der kognitiven Leistungen der Kinder und die Förderung ihrer Gesundheit im Sinne der Prävention von nicht übertragbaren Krankheiten. Das Projekt schafft ein kollaboratives paneuropäisches Netzwerk mit hochqualifizierten Expert*innen. Auf Basis wissenschaftlicher Evidenz hat diese Intervention das Potenzial für eine Implementierung auf internationaler Ebene und liefert wichtige Erkenntnisse für künftige Forschung. HAPHC wird sich auf eine groß angelegte Einführung in vier europäischen Ländern konzentrieren: Norwegen, Österreich, Slowenien und Belgien.

Es besteht globaler Bedarf, bei Kindern die steigende Prävalenz von Übergewicht und Adipositas sowie anderer nicht übertragbarer Krankheiten zu stoppen. Daher ist es notwendig, die Gesundheit der Kinder schon im frühen Alter zu fördern und die sitzende Lernpraxis zu ändern, die nicht zu optimalen Lern- und Gesundheitsergebnissen führt. Auch die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen steht aus gutem Grund ganz oben auf der politischen Agenda, sie spielt eine wichtige Rolle für die zukünftige Gesundheit und Produktivität. Die Studie deckt hier den Bedarf an einer bevölkerungsbasierten Längsschnittforschung zur psychischen Gesundheit, der Bewertung von veränderbaren Risikofaktoren sowie der Entwicklung von Interventionsstrategien zur Förderung des Wohlbefindens von Kindern. Die multidisziplinäre Studie bringt Wissenschaftler verschiedener Länder aus den Bereichen Medizin- und Gesundheitswissenschaften sowie aus dem Bildungsbereich zum gegenseitigen Nutzen zusammen. Basierend auf den Erfahrungen aus der norwegischen Pilotstudie (HOPP) ist der Wissenstransfer, wie man Kinder spielerisch und intuitiv fördern kann, eines der grundlegenden Vorhaben im Projekt. Die positiven Ergebnisse für die Kinder sollen auch in jenen Universitäten und Hochschulen integriert werden, die Lehrende in der Primarstufe ausbilden.

Lehrpersonen fördern und erziehen Kinder bereits, indem sie ihnen in Zusammenarbeit mit den Eltern beibringen, auf sich selbst zu achten. Die Einbeziehung einer gesundheitsbezogenen Dimension in den Unterricht, nicht nur als Weitergabe von Informationen, sondern als aktives Teilnehmen an einem gesundheitsfördernden Programm, scheint ein logischer nächster Schritt gegen bestehende und zukünftige Gesundheitsprobleme zu sein. All dies muss ohne Qualitätsverlust in der Ausbildung ermöglicht werden. Das Projekt HAPHC zielt darauf ab, ein Ausbildungsprogramm für Schulen und Universitäten zu etablieren, die mehr über das Programm erfahren und es in den Lehrplan einbinden möchten.

Beschreibung (engl.)
The Health and Academic Performance with Happy Children (HAPHC) study aims to improve learning as well as promote health and integrate the physical activity into regular curricula through internationally and transculturally transferable teaching materials and procedures developed in HAPHC project.

By replacing theoretical activities with a school-based physical activity program within the curriculum (PAAC) the children will attend PA while learning their curriculum. Using schools as an intervention arena reaches all socioeconomic layers with the potential of reducing inequality in health. Specifically, the project will evaluate the effects of a large scale longitudinal intervention. The focus is the following thematic areas, 1) learning and cognition, 2) nutrition and growth, including obesity, 3) physical activity and physical health, 4) mental health and quality of life. Girls and boys from different socio-economic, cultural and health status settings and contexts will be empowered to perform physical activity while learning.

The aim of the study is to promote public health within physical activity, diet and prevention of non-communicable diseases among children throughout elementary schools. The project creates a cross-sectional collaborative network of highly skilled expertise in a Pan-European study. The intervention holds the potential for implementation at an international level based on scientific evidence, and the project as a whole will additionally provide important knowledge to the literature. HAPHC will focus on a new pedagogical approach, PAAC, on a large scale implementation in elementary schools across four European countries: Norway, Austria, Slovenia and Belgium.

There is a global need to halt the increasing prevalence of overweight and obesity among children as well as other non-communicable diseases and to improve and promote better health among children. Therefore it is necessary to promote health at an early age and to change the sedentary learning practices that are not giving best learning and health results. Mental health among children and adolescents has for good reason been put high on the political agenda because of its important role for future health and productivity. This project is in accordance with the need for population-based longitudinal research on mental health, including assessment of risk factors and intervention strategies designed to promote positive development and well-being in children and integration among children.

The study brings together academics from different fields and countries of medical and health science, as well as in education fields, in a multidisciplinary study to mutual benefit. Based on the experience from the HOPP-study, transfer of knowledge as to how to educate children in a more fun and intuitive is one of the fundamental plans in the project. The positive effects on children should be implemented in universities and colleges who educate teachers in all grades. A teacher is already an educater and an upbringer of children, learning them to take care of themselves in a coalision with parents. Including a health related dimension to teaching, not only as an oral transfer of information, but an active part of a health promoting program for children seem as a natural next step against the existing and future health problems. All this without giving poorer education. The current project aims to establish an educational program for schools and universities which would like to learn more about the program and incorporate it into the curriculum.

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