Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Mooshammer, Verena; Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kanape, Anna; MMMag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Veränderte Arbeitsbedingungen und (psychische) Belastungen am Arbeitsplatz (Biefl, Faustmann et al, 2011) prägen das Feld des (inklusions-)pädagogischen Alltags in Elementar- als auch primarpädagogischen Institutionen. Steigende An- und Herausforderungen im Arbeitsalltag ( vgl. Hackl, Geserick et al, 2015) sowie ein flächendeckender Personalmangel führen zu Überforderungsmomente und bergen langfristig die Gefahr von Gratifikationskrisen der dringend benötigten Berufsgruppen (Sigrist, 2015).
Ausgehend von der Fragestellung, welche Beanspruchungsmuster pädagogische Fachkräfte in der STMK aufweisen, werden durch eine Fragebogenerhebung mittels standardisierte Testverfahren AVEM (Schaarschmidt & Fischer, 2008) von n=80-100 Resilienz-Profile erhoben, mit dem Ziel präventive Maßnahme als Grundlage in Fort- und Weiterbildung als auch schon in der Ausbildung zu implementieren.
Die als Survey zu verstehende Vorstudie wird in Folge ausgebaut mit dem Ziel einen wertvollen, nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der Resilienz und der individuellen Bewältigung des Arbeitsalltages zu leisten.
Beschreibung (engl.)
Changing working conditions and (psychological) stress at the work-place (Biefl, Faustmann et al, 2011) characterize the field of (inclusive) pedagogical everyday life in elementary as well as primary pedagogical institutions. Increasing demands and challenges in everyday work (cf. Hackl, Geserick et al., 2015) as well as a nationwide shortage of per-sonnel lead to excessive demands and in the long term harbor the dan-ger of gratification crises of the urgently needed professional groups (Sigrist, 2015).
Based on the question, which stress patterns pedagogical professionals in the STMK show, a questionnaire survey using standardized test pro-cedures AVEM (Schaarschmidt & Fischer, 2008) of n=80-100 resilience profiles are collected, with the aim to implement preventive measures as a basis in further education and training as well as already in the training.
The preliminary study, which is to be understood as a survey, will sub-sequently be expanded with the aim of making a valuable, sustainable contribution to strengthening resilience and individual coping with eve-ryday working life.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Paleczek, Lisa Fidelia; Prof. PhD. Mag.
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Franz, Anneliese; Prof. BEd.
Grasser, Ursula; MEd Prof. BEd.
Holzer, Norbert; Prof. BEd. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Das Fortbildungsformat ‚Didaktische Pakete‘ wird seit 2015 an der KPH Graz angeboten. Mit der Begleitforschung wird das Ziel verfolgt, sowohl die Stärken der Fortbildungsreihe als auch ihre Entwicklungspotenziale zu ermitteln. Hierzu fließen die Perspektiven unterschiedlicher Akteur*innengruppen die die Evaluation mit ein. Diese werden mittels eines Mixed-Method Ansatzes ermittelt: 1) durch eine Fragebogenerhebung werden die Einschätzungen von Teilnehmer*innen des Fortbildungsformats erhoben; 2) werden in zwei Gruppendiskussionen die kollektiven Wissensbestände und Werthaltungen ausgewählter Teilnehmer*innen erhoben und 3) fließt durch die Durchführung von leitfadengestützten Interviews die Perspektive der Trainer*innen in die Begleitforschung mit ein.
Beschreibung (engl.)
Since 2015, KPH Graz has offered the training format ‚Didactic Packages‘. The aim of the accompanying research is to determine the strengths of the training series as well as its development needs. Therefore, the perspectives of different groups of actors will be taken into account. Using a mixed method design, (a) an online questionnaire, (b) group discussions with participants and (c) interviews with trainers will be conducted to collect data from different perspectives in order to evaluate and develop the training series.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag.
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Prof. Mag. Dr.
Paleczek, Lisa Fidelia; Prof. PhD. Mag.
Schirgi, Susanne; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Die Fähigkeit Emotionen bei sich und anderen wahrnehmen zu können werden in der pädagogischen und lernpsychologischen Literatur als wesentliche Bedingungen für schulischen Lernerfolg beschrieben. Weniger spezifisch sind derzeit Angaben darüber, ab welchem Lebensalter diese Fähigkeit entwickelt sind und welche Formen der Bildungsbegleitung es bedarf
Die Studie fokussiert Teilaspekte der Emotionswahrnehmung und der Emotionsregulation für Kinder im Entwicklungsalter 4-7 (Un-terschiede bezüglich Wahrnehmung, Versprachlichung, Strategien der Steuerung aversiver Emotion (Ärger/Wut) – zwischen den Gruppen Mädchen vs. Jungen, letztes Kindergartenjahr vs. erstes Volksschuljahr, kulturelle Diversität, etc.)
Beschreibung (engl.)
Development task Emotion 4-7
Perception – Expression – Regulation of aversive emotions in ages 4-7
With the focus on the child, this project pursues the goal of exploring connections between aspects of emotional development and the closely related ability to regulate emotions among children 4 to 7 years of age.
The aim is to obtain up-to-date data on the development of sub-skills that are useful for the regulation of excessive aversive emotional reac-tions (rage/anger). To this end, differences between groups (girls vs. boys, kindergarteners vs. students in first grade of primary school, cul-tural differences, etc.) are investigated.
Evidence of links between emotional development and emotional regu-lation and in-depth knowledge of predictors (in terms of which skills/abilities precede socially appropriate emotional regulation) can provide pedagogical guidance to help children acquire socially adequate regulatory strategies for controlling their own aversive emotions.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Rinnhofer, Friedrich; M.A. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rinnhofer, Friedrich; Prof. MA Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Resch, Alexander; BEd. Dipl.Päd.
Spath, Barbara; Prof. BEd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Rajic, Ivan; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Zum ersten Mal wird mit einer Erhebung der Versuch unternommen, die pastoralen Beiträge der katholischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Steiermark zu erfassen. Dabei geht es um bewusst gesetzte pastorale Handlungen jenseits des fachbezogenen Unterrichts. Diese zahlreichen Beiträge werden statistisch erfasst und der Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Die Autorinnen und Autoren der Studie gehen von der Hypothese aus, dass Religionslehrerinnen und -lehrer einen wesentlichen Beitrag zur so genannten „Schulpastoral“ leisten, der aber häufig zu wenig Beachtung findet. Die Untersuchung geht der Forschungsfrage nach, in welchem quantitativen Ausmaß die Religionslehrpersonen in der Steiermark pastorale Akzente in ihren Schulen setzen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Paleczek, Lisa Fidelia; Prof. PhD. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Maitz, Katharina; MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Im Projekt wird mittels Mixed-Methods-Design untersucht, wie Lehr-amtsstudierende gegenüber der Inklusion (im Sinne einer breiter gefassten Definition z.B. UNESCO, 2009) eingestellt sind.
Sie werden mit einer abgewandelten Version des in Bešić et al. (2018) verwendeten Fragebogens zu ihrer Einstellung bzgl. inklusiver Beschu-lung bestimmter Kinder (dargestellt durch Labels) befragt. Zusätzlich wird mittels Interviews erhoben, wie Lehramtsstudierende die Anforde-rungen in einem inklusiven Klassensetting beschreiben, welche Herausforderungen sie diesbezüglich wahrnehmen und wie sie sich vorbereitet fühlen.
Ferner wird eine längsschnittliche Betrachtung der Einstellungsänderung über das Lehramtsstudium (mittels Fragebogen und Interviews) hinweg angestrebt.
Beschreibung (engl.)
The project analyses future teachers’ attitudes towards inclusive education (in a broader sense e.g. UNESCO, 2009) by using a mixed methods design. Future teachers answer a questionnaire (adapted version of Bešić et al., 2018) concerning their attitudes towards inclusive education of certain students (described by labels). Additionally, we conduct interviews with future teachers about which challenges they receive in diverse classrooms and whether they feel prepared to teach.
Moreover, a longitudinal data collection shall shed light on the development of future teachers’ attitudes towards inclusion along their university course.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; Prof. BEd MA PhD.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eisner-Fasching, Maria; Prof. BEd Mag. Dr.
Lasnik, Silvia Jasmin; Prof. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Blahowsky, Gail; Prof.in Dipl.-Päd. Mag.a BA / Pädagogische Hochschule Steiermark
Lewis, Catherine M.; Prof.in Dr.in BA BEd / Pädagogische Hochschule Steiermark
Reiter, Irene; Dipl. Päd.in MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existiert seit 1998(formale Adaptierung bis2005)ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Zukünftig soll es nun nach über 20 Jahren zu einer Erneuerung des Lehrplans für dieVerbindliche Übung„Lebende Fremdsprache“auf Primarebene kommen. Diese Studie soll aktuelle Tendenzen auf Primarebene im Entwicklungsverbund Süd-Ost (EVSO) (Burgenland, Kärnten, Steiermark) ersichtlich machen und die Inauguration des neuen Lehrplans begleiten, um einen ersten Einblick in die Anwendung und die Akzeptanz sowie die Voraussetzungen bei den Lehrer*innen anhand derer ‚beliefs‘ im EVSO gewinnen und Rückschlüsse für die Fort-und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen ziehen zu können.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Projektleitung intern
Holl, Peter Herbert; Prof. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karner, Klemens; Prof. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Im Rahmen des Forschungsprojektes Grundkompetenzen im Sachunterricht „Nawi4Primar“ (Forum Primar, 2018 – 2021), wurde ein neues Lehr-Lern-Modell (LLM) für einen verstehensorientierten und konzeptbezogenen Sachunterricht (SU) entwickelt (Freytag et al. 2021). Auf Basis dieses Ansatzes wird im LLM das Zusammenwirken des Lehrens und Lernens in einem sog. Lerntheoretischen Schema skizziert. In einem weiteren Teilbereich des LLMs, dem Planungsschema, werden vier Phasen konkretisiert, die typische Abläufe bei der Planung und Umsetzung von verstehensorientiertem und konzeptbezogenem SU zeigen. Diese sind Orientieren, Fokussieren, Aktivitäten setzen mit Lernaufgaben und Präsentieren, Reflektieren und Evaluieren. An diese Phasen gekoppelt sind sog. fachdidaktische Tools, die Lehrpersonen bei der Gestaltung von verstehensorientiertem und konzeptbezogenem SU unterstützen sollen. Das aktuelle Forschungsinteresse bezieht sich auf die Planungsebene und soll die Verständlichkeit und Anwendbarkeit der entwickelten fachdidaktischen Tools, deren Weiterentwicklung sowie die Entwicklung von Lernaufgaben zum Themenfeld Luft untersuchen. Auf der Umsetzungsebene sollen die im LLM vorgesehenen Phasen und Aufgabenstellungen sowie entwickelte Lernaufgaben schulpraktisch erprobt werden. Vorgestellte Ziele werden im Rahmen der fachdidaktischen Entwicklungsforschung nach dem Dortmunder Modell (Prediger et al. 2012) realisiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag.
Projektleitung intern
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Zeiten wie diese zu COVID-19 fordern besondere Maßnahmen. Um einander vor Ansteckung zu schützen, wurden weltweit in enger Zusammenarbeit mit MedizinerInnen besondere Maßnahmen zur bestmöglichen Gesundheitssicherung gesetzt: u.a. das Tragen von Mund-Nasen-Schutz (MNS), Abstandhalten, regelmäßiges Lüften in Räumen, Handdesinfikation bzw. stattdessen häufiges, regelmäßiges Händewaschen mit Seife im Ausmaß von 30 Sekunden.

Zahlreiche Leitfäden, Videos, Grafiken und andere Strategien sollen Kinder beim „richtigen“ virenabtötenden Händewachen unterstützen. Sowohl medial als auch institutionell und familiär, wurden diesen Maßnahmen bereits seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 implementiert.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es aufzuspüren, ob diese Maßnahmen im Alltag der Kinder selbstverständliche Anwendung finden und somit die Bemühungen Wirksamkeit zeigen.

Durch die Methode der nicht-teilnehmende Beobachtung in elementarpädagogischen Institutionen in der STMK wird der Prozess des Händewachens im Alltag von Kindern im Alter von 3-7 Jahren erfasst und dokumentiert. Einer anschließenden Auswertung folgt die Feststellung, ob bzw. inwieweit die Bemühungen Wirksamkeit im Sinne virenhygienischer Erwartungen zeigen und welche konkreten unterstützenden Strategien in den Institutionen beobachtbar sind.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Fredriksen, Per Morten;
Goswami, Nandu;
Schmid-Zalaudek, Karin;
Projektleitung intern
Steinlechner, Petra; Prof. IL Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kanape, Anna; MMMag. Prof.
Krenn, Eleonore; HS-Prof. OStR Mag. Dr.
Schwarzl, Daniela; Prof. BEd Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Die Studie Health and Academic Performance with Happy Children (HAPHC) zielt darauf ab, das Lernen und die Gesundheit zu fördern, indem körperliche Aktivität mit Hilfe von international und transkulturell einsetzbaren Unterrichtsmaterialien in den regulären Unterricht integriert wird.

Die Wahl der Schule als Interventionsort ermöglicht das Erreichen aller sozioökonomischen Schichten mit dem Potenzial, gesundheitliche Ungleichheit zu reduzieren. Das Einsetzen von Bewegtem Lernen anstelle von herkömmlichem Fachunterricht erhöht die körperliche Aktivität der Kinder während des Lernens. Im Projekt werden die Auswirkungen von Bewegtem Lernen in einer groß angelegten Längsschnittintervention evaluiert. Der Schwerpunkt liegt auf folgenden Themenbereichen: 1) Lernen und Kognition, 2) Ernährung und Wachstum, 3) körperliche Aktivität und physische Gesundheit, 4) psychische Gesundheit und Lebensqualität. Mädchen und Jungen aus unterschiedlichen sozioökonomischen, kulturellen und gesundheitlichen Kontexten werden angeleitet, sich während des Lernens körperlich zu betätigen.

Ziel der Studie ist eine Verbesserung der kognitiven Leistungen der Kinder und die Förderung ihrer Gesundheit im Sinne der Prävention von nicht übertragbaren Krankheiten. Das Projekt schafft ein kollaboratives paneuropäisches Netzwerk mit hochqualifizierten Expert*innen. Auf Basis wissenschaftlicher Evidenz hat diese Intervention das Potenzial für eine Implementierung auf internationaler Ebene und liefert wichtige Erkenntnisse für künftige Forschung. HAPHC wird sich auf eine groß angelegte Einführung in vier europäischen Ländern konzentrieren: Norwegen, Österreich, Slowenien und Belgien.

Es besteht globaler Bedarf, bei Kindern die steigende Prävalenz von Übergewicht und Adipositas sowie anderer nicht übertragbarer Krankheiten zu stoppen. Daher ist es notwendig, die Gesundheit der Kinder schon im frühen Alter zu fördern und die sitzende Lernpraxis zu ändern, die nicht zu optimalen Lern- und Gesundheitsergebnissen führt. Auch die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen steht aus gutem Grund ganz oben auf der politischen Agenda, sie spielt eine wichtige Rolle für die zukünftige Gesundheit und Produktivität. Die Studie deckt hier den Bedarf an einer bevölkerungsbasierten Längsschnittforschung zur psychischen Gesundheit, der Bewertung von veränderbaren Risikofaktoren sowie der Entwicklung von Interventionsstrategien zur Förderung des Wohlbefindens von Kindern. Die multidisziplinäre Studie bringt Wissenschaftler verschiedener Länder aus den Bereichen Medizin- und Gesundheitswissenschaften sowie aus dem Bildungsbereich zum gegenseitigen Nutzen zusammen. Basierend auf den Erfahrungen aus der norwegischen Pilotstudie (HOPP) ist der Wissenstransfer, wie man Kinder spielerisch und intuitiv fördern kann, eines der grundlegenden Vorhaben im Projekt. Die positiven Ergebnisse für die Kinder sollen auch in jenen Universitäten und Hochschulen integriert werden, die Lehrende in der Primarstufe ausbilden.

Lehrpersonen fördern und erziehen Kinder bereits, indem sie ihnen in Zusammenarbeit mit den Eltern beibringen, auf sich selbst zu achten. Die Einbeziehung einer gesundheitsbezogenen Dimension in den Unterricht, nicht nur als Weitergabe von Informationen, sondern als aktives Teilnehmen an einem gesundheitsfördernden Programm, scheint ein logischer nächster Schritt gegen bestehende und zukünftige Gesundheitsprobleme zu sein. All dies muss ohne Qualitätsverlust in der Ausbildung ermöglicht werden. Das Projekt HAPHC zielt darauf ab, ein Ausbildungsprogramm für Schulen und Universitäten zu etablieren, die mehr über das Programm erfahren und es in den Lehrplan einbinden möchten.

Beschreibung (engl.)
The Health and Academic Performance with Happy Children (HAPHC) study aims to improve learning as well as promote health and integrate the physical activity into regular curricula through internationally and transculturally transferable teaching materials and procedures developed in HAPHC project.

By replacing theoretical activities with a school-based physical activity program within the curriculum (PAAC) the children will attend PA while learning their curriculum. Using schools as an intervention arena reaches all socioeconomic layers with the potential of reducing inequality in health. Specifically, the project will evaluate the effects of a large scale longitudinal intervention. The focus is the following thematic areas, 1) learning and cognition, 2) nutrition and growth, including obesity, 3) physical activity and physical health, 4) mental health and quality of life. Girls and boys from different socio-economic, cultural and health status settings and contexts will be empowered to perform physical activity while learning.

The aim of the study is to promote public health within physical activity, diet and prevention of non-communicable diseases among children throughout elementary schools. The project creates a cross-sectional collaborative network of highly skilled expertise in a Pan-European study. The intervention holds the potential for implementation at an international level based on scientific evidence, and the project as a whole will additionally provide important knowledge to the literature. HAPHC will focus on a new pedagogical approach, PAAC, on a large scale implementation in elementary schools across four European countries: Norway, Austria, Slovenia and Belgium.

There is a global need to halt the increasing prevalence of overweight and obesity among children as well as other non-communicable diseases and to improve and promote better health among children. Therefore it is necessary to promote health at an early age and to change the sedentary learning practices that are not giving best learning and health results. Mental health among children and adolescents has for good reason been put high on the political agenda because of its important role for future health and productivity. This project is in accordance with the need for population-based longitudinal research on mental health, including assessment of risk factors and intervention strategies designed to promote positive development and well-being in children and integration among children.

The study brings together academics from different fields and countries of medical and health science, as well as in education fields, in a multidisciplinary study to mutual benefit. Based on the experience from the HOPP-study, transfer of knowledge as to how to educate children in a more fun and intuitive is one of the fundamental plans in the project. The positive effects on children should be implemented in universities and colleges who educate teachers in all grades. A teacher is already an educater and an upbringer of children, learning them to take care of themselves in a coalision with parents. Including a health related dimension to teaching, not only as an oral transfer of information, but an active part of a health promoting program for children seem as a natural next step against the existing and future health problems. All this without giving poorer education. The current project aims to establish an educational program for schools and universities which would like to learn more about the program and incorporate it into the curriculum.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Wieser, Renate; Prof. MA MMag. Dr.
Projektleitung intern
Wieser, Renate; Vizerektorin MA MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Höfer, Ralf Alexander; Prof. Mag. Dr.
Kern, Andrea; BEd Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Neuhold, Johann; OStR BEd
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Die aktuell immer stärker wahrnehmbaren inter-, intra- und transreligiösen Pluralisierungs- wie auch Säkularisierungstendenzen in westlichen Gesellschaften fordern von der Religionspädagogik, ihren genuinen Forschungsgegenstand – nämlich religiöse Bildung (als Ziel von religiösem Lernen) – unter Wahrnehmung der benannten ,,Zeichen der Zeit“ neu zu denken: ,,lhren Stellenwert als unverzichtbarer Bestandteil des schulischen Bildungskanons kann religiöse Bildung langfristig nur dann bewahren, wenn sie sich jenen Herausforderungen stellt, vor denen postmoderne, postsäkulare und globalisierte Gesellschaften stehen.“ (Kropaö,
2019,43)
Lange unhinterfragt geltende Leitideen religionspädagogischer und -didaktischer Reflexion – Stichwort,,Korrelation“ als Prinzip, das den im religiösen Bildungsprozess zu initiierenden wechselseitigen Erschließungsprozess zwischen christlichen Glaubensinhalten und der Lebenssituation der Schüler*innen einfordert – wie auch Organisationsprinzipien von
schulischem Religionsunterricht – Stichwort ,,Konfessionalität“ – werden begründungpflichtig; nicht zuletzt, weil die erstarkende religionspädagogische Unterrichtsforschung ihre Uneinholbarkeit in der alltäglichen schulischen Praxis des Religionsunterrichts nachweist. Damit ringt der aktuelle religionspädagogische Diskurs mit der anstehenden Neuinterpretation seiner Grundbegriffe; eine solche ist notwendig, um den ,,kontextuellen Kairos“ der Gegenwart (H. Mendl) für schulische religiöse Bildungsprozesse zur Geltung bringen zu können. Diese angedeutete Fundamentalanfrage an religiöse Bildungsprozesse im schulischen Kontext bringt Rudolf Englert in seiner Bilanzierung innovativer Ansätze und Perspektiven der Religionsdidaktik pointiert zum Ausdruck, indem er in Bezug auf die aktuellen lebensweltlichen, theologischen und lerntheoretischen Voraussetzungen für religiöse Bildungsprozesse’wie folgt formuliert: ,,Die Religion verliert ihre lebensweltliche Bedeutung, die Theologie ihren Anspruch auf objektive Wahrheit, die Didaktik ihr ldeal von einem durchorganisierbaren Unterricht.“ (Englert, 2021,250)
Unter Ernstnahme dieser, die schulische Praxis des Religionsunterrichts vor Ort massiv herausfordernden Ausgangslage, fragt das vorliegende Projekt nach Grundlegendem: Wie und warum (überhaupt / noch) von Gott sprechen in einem schulischen Bildungskontext? Zur
Disposition stehen mit einer solchen Frage Begründungen, Ziele und Weisen von Religionsunterricht. Dieser Frage nähert sich das Projekt unter drei verschiedenen Perspektiven an:
–+ einer historisch orientierten religionspädagogischen Perspektive
–+ einer empirisch religionspädagogischen Perspektive – mit dem Fokus auf Religionslehrer*innen
-+ einer bildungstheoretisch religionspädagogischen Perspektive
Das Forschungsdesiderat, dem sich das Projekt widmet, wird durch die regionale Konzentration der Forschungstätigkeit auf das Bundesland Steiprmark eingespielt.
Beschreibung (engl.)
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