Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Schweiger-Mauschitz, Veronika; Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2013
Beschreibung
Die Landessonderschule Hirtenkloster mit dem Schulerhalter Land Steiermark ist in der Steiermark eine ganz besondere Einrichtung mit einer ebenso besonderen Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte. Der Schwerpunkt liegt seit Jahren im Bereich umfänglicher Bildung und Förderung von schwerst- und mehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen. So ist auch der Text der Homepage zu verstehen: „Unser Ziel ist es, dich bei der Entfaltung deiner Interessen und deiner Begabungen zu unterstützen und zu begleiten!“ Im Zuge der gesamten Integrations- und Inklusionsbewegung der letzten Jahrzehnte war die Schule gefordert, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, neue Möglichkeiten für ihre Klientel zu eröffnen und somit auch neue Wege zu beschreiten. Die unmittelbare Verbindung mit dem SchülerInnenheim Mosaik (Mosaik-GmbH) spielt dabei eine genau so wichtige Rolle wie die Einrichtung von Integrationsklassen. Derzeit gehören zu diesem spezifischen Setting zunächst einmal der S-Bereich, die ASO sowie vier I-Klassen. Das Mosaik als sozialpädagogische Einrichtung und ein aktiver Elterverein runden das Gesamtbild ab. Die Personen Andrea Rauscher (Schulleiterin) sowie Frau Schweiger Gertrude haben sich nun mit dem Ersuchen einer Evaluierung an die KPH Graz gewandt. Das Vorhaben umfasst nun folgende Fragen bzw. Aspekte: Welche Ressourcen im Gesamtsetting sind schulpartnerspezifisch vorhanden? Wie kann eine noch bessere Ressourcenoptimierung geschehen? Wie steht es um die Vernetzung der verschiedenen Sparten im Haus (S, ASO, I)? Wie viel Inklusionsarbeit findet statt? Welche Integrationsarbeit ist vorhanden und wo kann sie weiter ausgebaut werden? Die I-Klassen laufen seit mehr als 20 Jahren als Schulversuch: Was ist hier weiter entwickelbar und wie sieht ein sinnvolles Zukunftsszenario aus? Was hat die LSS Hirtenkloster, was andere nicht haben (Marktleader)? Was macht die LSS Hirtenkloster unverzichtbar und was könnten andere auch decken? Was sind mögliche Entwicklungsoptionen für eine LSS? Was bringt die Vernetzung mit der Komplementäreinrichtung (Mosaik)? Was wird schon gelebt und wie weit ist das im Bewusstsein? Wie steht es um das Befinden der hier Tätigen? Weitere Evaluierungsaspekte – vor allem auch hinsichtlich möglicher Schulentwicklung – sollen noch hinzu kommen bzw. gemeinsam mit dem Team oder einer Steuerungsgruppe überlegt werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Amtmann, Elfriede; BEd MSc Prof. StR Mag. Dr.
Hollerer, Aloisia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2009
Beschreibung
SchülerInnen, die von Wahrnehmungsstörungen, Mehrfachbehinderungen, körperlichen Behinderungen oder Lernschwächen betroffen sind, sollen in der Schule im Sinne der Früherkennung und Prävention gefördert werden. Das Konzept Interdisziplinäres Zusatzangebot (IZA) greift diesen Umstand auf und verfolgt seit Jänner 2008 in den Volksschulen Klöch, Ratschendorf und Straden ein Pilotprojekt. Die Kooperation der Schule mit dem Kindertherapiezentrum Kids Chance der Reha Klinik Radkersburg erfolgt über TherapeutInnen der Reha-Klinik, die transdisziplinär als Coach mit LehrerInnen und Eltern arbeiten. So können für Kinder mit besonderen Bedürfnissen spezifische Förderpläne erstellt und die Umsetzungsaktivitäten auch therapeutisch begleitet werden. Entlastung der Eltern Verminderung der Therapiekosten Vereinfachung des bürokratischen Aufwands sind angestrebt „Ziel ist die Evaluierung des IZA-Pilotprojektes Fragestellungen: Welchen administrativen Aufwand haben Eltern von IZA-begleiteten Kindern im Vergleich zu Eltern, deren Kinder dieses Angebot nicht haben? Welchen zeitlichen und finanziellen Aufwand haben Eltern von IZA-begleiteten Kindern im Vergleich zu Eltern, deren Kinder dieses Angebot nicht nutzen? Wie nehmen TherapeutInnen die Zusammenarbeit mit den LehrerInnen, Eltern und Kindern wahr? Wie sind IZA-Kinder in die Klasse integriert? Wie kann das Klassenklima in IZA-Klassen beschrieben werden (evtl. Vergleich mit anderen Klassen Parallelklassen)? Wie nehmen LehrerInnen und pädagogisches Personal die Unterstützung durch und die Zusammenarbeit mit dem Kindertherapiezentrum wahr?
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krenn, Eleonore; Mag. Dr. Prof. OStR
Schaupp, Hubert; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2010
Beschreibung
FLOP – ein Comenius-Projekt Flowers & Power for our communities 2008-2010 Austria, Hungary, Romania, Slovakia and Turkey
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Erhart-Auner, Karin; Mag.
Hofmann, Margarete; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2015
Beschreibung
In der Evaluationsstudie sollen die Studierenden zum Ertrag ihrer Projektarbeit befragt werden. Die Daten sollen im Hinblick auf eine eventuelle Implementierung in das BAC-Studium an der KPH-Graz im Speziellen und auf die Bedeutung für die PädagogInnenbildung im Allgemeinen untersucht werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Franz, Anneliese; BEd.
Grasser, Ursula; MEd BEd.
Holzer, Norbert; BEd. Dipl.Päd.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2017
Beschreibung
Ziele: Frühzeitiges Erfassen von Entwicklungsrückständen im Schuleingangsbereich Erarbeitung individueller Förderangebote zur Nachentwicklung Erprobung organisatorischer Formen der Umsetzung – integrative Förderarbeit, beratende Unterstützung der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers – Kleingruppenförderung – Instruktion einer außerschulischen Bezugsperson – Einzelförderung Entwicklung von Screenings für eine kontinuierliche Lernprozessbegleitung während des ersten Schuljahres: Deutsch: nach acht und nach sechzehn erarbeiteten Buchstaben (Lesen und Schreiben) Mathematik: Zahlenraum 5 / Zahlenraum 10 / Stellenwertverständnis Erprobung von genormten Tests zur Erfassung der Lernvoraussetzungen zu Schulbeginn und zur Evaluierung der Förderarbeit zum Ende des Schuljahres (EDI, ERT 0+, DRT1, .) Inhalte: Phase 1 Klassentestungen ab der vierten bis siebenten Schulwoche bezüglich der Vorläuferfähigkeiten des Schriftspracherwerbes und Rechnens. Mögliche Diagnoseinstrumentarien, die hinsichtlich ihrer Einsetzbarkeit zu überprüfen sind: – Dr. Karlheiz Barth: Gruppentest zur Erfassung phonologischer Bewusstheit bei Kindergartenkindern und Schulanfängern – Lenart, Holzer, Schaupp: Eggenberger Rechentest ERT 0+ – EDI (Entwicklungsstand Diagnostik) Phase 2 Vertiefende Lernstandserfassung bei den im Screening auffälligen Kindern. (Wahrnehmung, Kognition, Motorik, sozial-emotionaler Bereich) Phase 3 Entwicklung von individuellen Förderkonzepten und diagnosegeleitete Umsetzung in unmittelbarer Kooperation mit der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer Durchführung von Klassenscreenings je nach Lernfortschritt in den einzelnen Klassen in den Bereichen Lesen, Schreiben und Mathematik Phase 4 Evaluation der Fördermaßnahmen vor Schulschluss 2013 mit genormten Tests und Ableitung weiterführender Empfehlungen für die zweite Schulstufe.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Die Volksschule-Ursulinen hat sich gemäß Schulentwicklungsplan 2014-2017 zum Ziel gesetzt, einen fließenden Übergang der Volksschule in die Sekundarstufen des Schulvereins der Grazer Ursulinen zu schaffen. Dazu wird ausgehend von der Theorie und Brain-storming-Plakaten ein Fragebogen zur Evaluierung der Volksschule-Ursulinen erstellt, welcher im Herbst 2015 an die NMS- und AHS-Ursulinen ausgehändigt wird. Um eine möglichst große Stichprobe zu erhalten und Aussagen von verschiedenen Personengruppen zu erhalten, werden Eltern, NMS- und AHS-LehrerInnen sowie SchülerInnen befragt. Diese Evaluierungsergebnisse werden miteinander verglichen und Vernetzungsmöglichkeiten diskutiert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandau, Johannes; Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2007 – 2008
Beschreibung
Das vorliegende Projekt nähert sich erstmals in Österreich dem Zusammenhang zwischen den zukunftsweisenden Konstrukten Lebensqualität, Bewältigungsstrategien und Schulklima in Abhängigkeit vom Geschlecht in einer relativ großen Stichprobe von nahezu 1700 Schülerinnen und Schülern aus mehreren Bundesländern. Nach bisherigen Studien scheint die Bedeutung der Schulkultur für die psychische Gesundheit der Mädchen höher zu sein, andererseits treten depressive Störungen im Schulalter beim männlichen Geschlecht häufiger auf (vgl. Hurrelmann et al.2005 ). Wie interagieren Lebensqualität, Bewältigungsstrategien und das subjektiv erlebte Schulklima in Abhängigkeit von Variablen wie Geschlecht, Alter, Schicht und Migrationshintergrund? Klagen Jugendliche aus einem sozial benachteiligten Milieu über stark reduzierte Lebensqualität? Daraus ergeben sich weitere spezifische Fragen: Haben weibliche Jugendliche im Schulkontext generell eine geringere Lebensqualität als männliche? Leiden sie mehr als männliche unter sozialer Isolation und einem schlechten Schulklima? In welchem Alter besteht diesbezüglich eine besondere Sensibilität? Sind diese Fragen nur in Interaktion mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen und Bewältigungsstrategien zu beantworten? Oder stehen Probleme mit der Lebensqualität eher in Zusammenhang mit zusätzlichen Variablen wie familiäre Belastungen, Schicht und Migrationshintergrund? Die bisherigen Ergebnisse bei 747 Schülerinnen und 906 Schülern im Alter von 12 bis 18 Jahren an verschiedenen Schultypen zeigen, dass für die Vorhersage von Lebensqualität (LQ) ein sicherer familiärer Rückhalt, gutes schulisches Sozialklima, Fehlen depressiver oder zwanghafter Persönlichkeitstendenzen und aktive Copingstrategien wesentlich sind. Insgesamt gibt das weibliche Geschlecht eine etwas geringere LQ an, wobei insbesondere ältere MigrantInnen mit schlechteren Noten die geringste LQ zeigen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Das Forschungsprojekt begleitet die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen, mittels derer Studierenden aus unterrepräsentierten Gruppen bzw. aus Gruppen mit spezifischen Anforderungen verbesserte Rahmenbedingungen zur bestmöglichen Entfaltung ihrer Fähigkeiten geschaffen werden können.
Wie setzt sich die Studierendenpopulation der PHT entlang sozialer Dimensionen lt. der „Nationalen Strategie für soziale Dimension in der Hochschulbildung zusammen? Welche Potenziale, Kompetenzen, Qualifikationen und Bedarfe bringen sie mit ins Studium? Was sind ihre Ziele und Visionen? Welche Ansatzpunkte sehen Studierende selbst, aber auch Mitarbeitende der Hochschule zur Entwicklung der durch spezifische soziale Verortung und Lebenslagen entwickelten Kompetenzen? Und schließlich: Mit welchen Maßnahmen und Strategien kann die Hochschule Rahmenbedingungen und damit Verwirklichungschancen für diese Studierendengruppen verbessern?
Mit einer stets intersektionalen Betrachtungsweise und in Anerkennung bestehender gesellschaftlicher (Bildungs)Ungleichheiten wird vor dem Hintergrund von Amartya Sens Capability Approach (2010) untersucht, wie Studierende der Primarpädagogik mit spezifischen biographisch erworbenen Fähigkeiten oder vorhandenen Bedarfen im Studium umgehen. Die notwendigen Entscheidungsspielräume für die Entfaltung individueller Potenziale werden im Forschungsprozess untersucht, um zu ergründen, wo Studierende Verwirklichungschancen benötigen. In einem partizipativen Prozess entstehen Entwürfe für förderliche Rahmenbedingungen in Strukturen und Prozessen in der Hochschulbildung, die zu einer weiteren Dimension der Befähigung von angehenden Lehrpersonen beitragen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kampa, Nele Nicole; Dr. Dipl.-Päd. Hochschulprof
Projektleitung intern
Kampa, Nele Nicole; Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Winterle, Freya; MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2026
Beschreibung
In dem Projekt „Nutzung der IQS-Daten für Forschung in der Empirischen Bildungsforschung“ wird innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren die empirische Bildungsforschung am Standort Pädagogische Hochschule Tirol (PH Tirol) im Rahmen eines Kooperationsvertrags mit dem Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) ausgebaut. Im Rahmen der Kooperation wird ein Steuerungsgremium bestehend aus Vertreter:innen der PH Tirol und dem IQS eingerichtet. Dieses Gremium tagt jährlich, um die Forschungs- und Kooperationsschwerpunkte für das kommende Jahr festzulegen. Der Ausbau der empirischen Bildungsforschung wird in drei Säulen vollzogen. In der ersten Säule werden in diesem Zeitraum hochrangige nationale und internationale Publikationen in peer-review Zeitschriften veröffentlicht und auf nationalen und internationalen Tagungen vorgestellt. Die Publikationen werden einen Schwerpunkt in dem wichtigen und virulenten Forschungsfeld Umgang mit Heterogenität im Bildungswesen setzen. In der zweiten Säule werden ProfLab-Weiterbildungsmaßnahmen Wissenschaftler:innen der PH Tirol in mehreren Workshops an die Daten des IQS heranführen. Durch die Workshops sollen zudem Kooperationen unter den Workshop-Teilnehmer:innen sowie zwischen Wissenschaftler:innen der PH Tirol und dem IQS gefördert werden, sodass zukünftige Forschungsprojekte initiiert werden können. In der dritten Säule sollen die IQS-Daten in die forschungsbasierte Lehre an der PH Tirol eingebunden werden, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an der PH Tirol zu fördern.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Weyermueller-Hopfgartner, Barbara; Hochschulprof
Projektleitung intern
Weyermueller-Hopfgartner, Barbara; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
„Gene sind nur unser Werkzeug – die Nuss knacken wir selbst!“ (Hengstschläger, 2020) Ein sehr einprägsamer, richtiger Satz – aber dazu muss man wissen, w i e man eine Nuss knacken kann, welche Variablen für „begabte Lösungen“ – eben auch in der Schule / im Unterricht – eine Rolle spielen.

Der Begabungsbegriff und damit die Sicht auf Begabte haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Ging es früher in erster Linie darum, vor allem kognitiv „Hochbegabte“ zu identifizieren und ihnen entsprechende Fördermaßnahmen zuzuführen, so geht man inzwischen von einem wesentlich offeneren, ganzheitlichen Ansatz aus, der die Vielfalt von Begabungen und Persönlichkeiten sowie deren unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt. Unter Begabung wird nun weitreichender das Potenzial für außergewöhnliche Leistungen verstanden. Die Förderung von Schüler: innen mit besonderer Begabung zählt schon lange zu den Aufgaben der Lehrer: innen in Österreich.
„Schüler: innen sollen im Unterricht regelmäßig Lern- und Entwicklungsgelegenheiten zur Förderung ihrer individuellen Begabungen (stärkenorientiert) und zur Vertiefung ihrer Interessen erhalten. Eventuelle Schwächen in anderen Bereichen lassen sich durch Anknüpfung an individuelle Interessen und Stärken oftmals leichter überwinden.“
(Präambel im Rundschreiben 2017-25; BMB-10.60/099-I/8/2016 Grundsatzerlass zur Begabungs- und Begabtenförderung, dzt. immer noch gültig)
Fortbildungsveranstaltungen zum Bereich (Hoch)Begabung finden aber leider wenig Resonanz.

Welche Gründe gibt es dafür? Was müsste sich ändern, damit die Relevanz dieses Themas im Bewusstsein von Studierenden und Lehrpersonen fest verankert wird? Was kann die PHT im Bereich der Ausbildung bzw. Fort- und Weiterbildung dazu beitragen?

Beschreibung (engl.)
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