Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr.
Weißenbacher, Barbara; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Hörl, Gabriele; HS-Prof. MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr.
Müller, Florian; ao. Prof. Dr.
Neubauer, Aljoscha; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Besonders in Zeiten eines Lehrer:innenmangels ist sicherzustellen, dass geeignete (potenzielle) Lehrkräfte dem Bildungssystem erhalten bleiben. Um dies zu ermöglichen, müssen jene Faktoren eruiert werden, die zum Studienabbruch bzw. Berufsausstieg führen. Internationale Forschung zeigte hierzu, dass Dropout im Studium bzw. Beruf ein multikausaler, in Phasen ablaufender Prozess ist, der durch individuelle (z.B. biografische, motivationale/leistungsbezogene Aspekte) sowie strukturelle und situative Faktoren bedingt wird (Borman & Dowling, 2008; Heublein et al., 2022). Bislang fokussieren sich Studien vor allem auf Abbruchquoten und Abbruchgründe. Wir erweitern diese Perspektive und erforschen zudem, welche Personen im Studium bzw. Beruf bleiben. In diesem Projekt wird der gesamte Dropout-Prozess – von der Zulassung bis zum langfristigen Verbleib – beforscht. Die Zusammenstellung des Konsortiums ermöglicht eine di-rekte Integration von Interventionen in die Hochschulen und das Zulassungsverfahren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Rajic, Christine; Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mesanovic, Mevlida; BEd Prof. PhD. Mag.
Krenn, Verena Elisabeth; BA. BEd Prof. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
In postmigrantischen Gesellschaften (Foroutan 2019, ²2021) werden religiöse Vielfalt und religiöse Zugehörigkeit verstärkt entlang des Migrationsbegriffs und natio-ethno-kultureller Kategorien (Lingen-Ali & Mecheril 2016) verhandelt. Die Reflexion gesellschaftlicher Konstruktionen religionsbezogener weltanschaulicher Vielfalt und religiöser Zugehörigkeit erweist sich in diesem Zusammenhang als von besonderer Relevanz, um die sozialen Implikationen der intersektionalen Unterscheidungskategorie „Religion“ (Dirim & Mecheril 2022) angemessen erfassen und bearbeiten zu können. Dies gilt auch für Bildungskontexte, mit Blick auf die Heterogenität von Kindern besonders für elementarpädagogische Einrichtungen und die Grundschule.
Die Konzeption einer religionssensiblen Professionalisierung von Pädagog*innen erweist sich damit als besonderes Desiderat im Kontext einer diversitätssensiblen Aus-, -Fort- und Weiterbildung, wobei die Planung, Begleitung und Reflexion diversitätssensibler religionsbezogener Bildungsangebote als ein zentraler Aspekt dieser Professionalisierung gelten können. Die forschungsgeleitete Entwicklung religionssensibler Bildungsangebote erweist sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Aufgabe. Dieser Aufgabe wird sich die Kompetenzplattform für religionssensible Bildungsangebote widmen.
Im Vorfeld der Realisierung dieser Plattform wird ein theoriebasiertes und empirisch fundiertes Konzept zur kollaborativen Entwicklung religionssensibler Bildungsangebote entworfen. In Anlehnung an didaktische Entwicklungsforschung ist die Ausarbeitung des Konzepts an drei Zielen ausgerichtet:

1. an der forschungsgeleiteten Entwicklung von Kriterien für die Einschätzung der Qualität religionsbezogener Bildungsmaterialien und -angebote;
2. an der empirische Forschungsergebnisse einbeziehenden Entwicklung religionssensibler Bildungsmaterialien und -angebote in Zusammenarbeit von Forscher*innen und Lehrer*innen;
3. an der Professionalisierung von Lehrpersonen mit Fokus auf die Konzeption, Begleitung und Reflexion religionssensibler Bildungsangebote.

Beschreibung (engl.)
In post-migrant societies (Foroutan 2019, ²2021), religious diversity and religious affiliation are increasingly negotiated along the lines of migration and natio-ethno-cultural categories (Lingen-Ali, Mecheril 2016). In this context, reflecting on social constructions of the diversity of religion-related worldviews and religious affiliation proves to be particularly relevant to adequately address the social implications of the intersectional category „religion“ (Dirim & Mecheril 2022). This also applies to educational settings, regarding the heterogeneity of children, especially in early childhood education institutions and primary schools.
Therefore, the concept of the professionalisation of educators in a religion-sensitive manner is particularly desirable in the context of diversity-sensitive teacher education. This involves planning, using and reflecting on religion-related teaching and learning resources in a diversity-sensitive manner, which is an important part of educators’ professional development.
Given this background, a research-based designing of religion-related teaching and learning resources is proving to be an educational task. The Competence Platform for Religion-Sensitive Teaching and Learning Resources is dedicated to this task.
This project’s design is informed by the principles of design-based research, guided by three fundamental objectives:
1. the research-based development of criteria for evaluating the quality of religion-related teaching and learning resources;
2. the creation of religion-sensitive teaching and learning resources based on empirical research, in collaboration with researchers and teachers;
3. the professionalisation of teachers, focusing on designing, using and reflecting on religion-sensitive learning and teaching resources.
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Buder, Eva; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mooshammer, Verena; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Der bereits etablierte ressourcenorientierte Beobachtungsansatz B-O-B 3-6plus für die Altersgruppe der Drei- bis über Sechsjährigen geht in die Weiterentwicklung für die Altersgruppe der Unter-Dreijährigen.
Nachdem B-O-B 3-6plus in den Institutionen Kindergarten und Grundschule Stufe eins bereits implementiert und zufriedenstellend genutzt wird (siehe B-O-B Evaluierung – erscheint 2026), soll nun dem vielfach ausgesprochenen Wunsch nach einer Weiterentwicklung für die jüngeren Kinder und einem damit verbundenen Einsatz in der Institution Kinderkrippe mit dem Projekt B-O-B <3 nachgekommen werden. B-O-B steht dabei in bewährter Weise für eine ressourcenorientierte Beobachtung ALLER Kinder, einer Phase der Orientierung gemeinsam mit allen Bildungspartner*innen, die die Bildungsbiografie der Kinder begleiten – das pädagogische Team als auch der Eltern/Obsorgebeauftragten und der wichtigsten Phase des Begleitens auf Basis von aus der Beobachtung abgeleiteter evidenzbasierter, individueller, stärkenorientierter Planung von pädagogischen Angeboten. Durch diesen Ansatz und das Konzept der Durchführung finden sich sowohl Möglichkeiten für fokussierten professionellen Bildungsdialog im Team, Sensibilisierung der Eltern/OB für Bildungsmomente, Erfahrungen, aktives Tun der eigenen Kinder als auch eine Professionalisierung einer zusätzlichen Berufsgruppe – Tagesmütter und Tagesväter.
Beschreibung (engl.)
The established resource-oriented observation approach B-O-B 3-6plus for the age group of three to six-year-olds is being further developed for the age group of under-threes.
Now that B-O-B 3-6plus has been implemented and is being used satisfactorily in kindergartens and primary schools (see B-O-B evaluation – to be published in 2026), the B-O-B <3 project aims to respond to the widely expressed desire for further development for younger children and its associated use in nurseries. B-O-B stands for the proven method of resource-oriented observation of ALL children, a phase of orientation together with all educational partners who accompany the children's educational biography – the educational team as well as the parents/guardians – and the most important phase of support based on evidence-based, individual, strength-oriented planning of educational offerings derived from observation. This approach and implementation concept provide opportunities for focused professional educational dialogue within the team, raising awareness among parents/guardians of educational moments, experiences, and the active involvement of their own children, as well as the professionalization of an additional occupational group – childminders.
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Die strukturierte Erfassung kindlicher Interessen bietet im pädagogischen Alltag einen Mehrwert gegenüber Test- und Screeningverfahren, die in der flächendeckenden Anwendung viel redundante Information produzieren. Sie nutzt neurowissenschaftliche und entwicklungspsychologische Erkenntnisse und verschafft einen ersten Überblick über Entwicklungsdispositionen und verringert den zeitlichen und personellen Aufwand, den Einzeltestverfahren erfordern. PädagogInnen können die Struktur und die Zeit für die individualisierte Planung von pädagogischen Angeboten und den Austausch mit Eltern einbringen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; BEd HS-Prof. MA PhD.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kletzenbauer, Petra Maria; Prof. Mag.
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Käfel, Magdalena; BEd Prof. Mag.
Eisner-Fasching, Maria; BEd Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; MMag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Birsak de Jersey, Kirsten; Dr.
Geider, Patricia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Ghamarian-Krenn, Katharina; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Guczogi, Theresa; BEd, MA MA / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Lasnik, Silvia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Resnik, Pia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Rieder-Marschalliger, Silvia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existierte von 1998 bis 2022 ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Mit dem Schuljahr 2023/24 wurde ein neuer Lehrplan für Fremdsprachen an der österreichischen Volksschule eingeführt, welcher für die 3. und 4. Schulstufe die Lebende Fremdsprache als benoteter Pflichtgegenstand verankert. Basierend auf dem Vorgängerprojekt, welches von 2021 bis 2025 die Sichten der Lehrpersonen zum damals aktuellen Lehrplan (Version 1998) und Antizipationen zum neuen Lehrplan einholte, soll diese Studie weitere Einblicke in die Anwendung und Akzeptanz des frühen Fremdsprachenunterrichts im Primarbereich (und den anliegenden Nachbarinstitutionen) sowie dem neuen Lehrplan (Version 2023) aus Pädagog*innenperspektive zu diversen Themenbereichen mit interdisziplinären Kollaborationen gewähren. Da sich diese curricularen Erneuerungen auf die vorangehende und folgende Bildungsstufe auswirken können, werden die Nahtstellen einen besonderen Fokus in dieser Untersuchung einnehmen. Die Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes ermöglichen weiters praxisrelevante Erkenntnisse und Rückschlüsse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Ziele des IZA-Konzepts sind: SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen, die von Wahrnehmungsstörungen, Mehrfachbehinderungen, körperlichen Behinderungen oder Lernschwächen betroffen sind, sollen in der Schule im Sinne der Früherkennung und Prävention gefördert werden Entlastung der Eltern Vernetzung und Koordination mit Ämtern, Behörden, TherapeutInnen und dem Schulerhalter Einbindung der lokalen medizinischen und therapeutischen Einrichtungen des Bezirkes Radkersburg durch das Kindertherapiezentrum Kids Chance der Reha Radkersburg Verminderung der Therapiekosten Vereinfachung des bürokratischen Aufwands
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Guttmann-Klein, Gerda; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Leberl, Tanja; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Nuart, Elisabeth; Mag. BA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Werfring, Anja; BEd MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick.
Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden.
Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung, sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.
Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden.
Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Boel, Carl; / Hogeschool VIVES, Research and Valorisation
Projektleitung intern
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Groß, Diana; Prof. Mag.
Krause, Heike Marie; Master of fine Arts Prof. Mag.
Todorova, Katerina; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Hogeschool van Arnhem en Nijmegen (HAN)
Hogeschool VIVES, Research and Valorisation
Hogskulen pa Vestlandet (HVL)
Katholieke Universiteit Leuven
Mersin Üniversitesi
Privates Gymnasium und Oberstufenrealgymnasium des Schulvereins der Grazer Ursulinen
Radboud Universiteit
Uniwersytet Rzeszowski
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Wie der vom Stanford Institute for Human-Centered AI veröffentlichte AI Index Report zeigt, wächst das Interesse an Künstlicher Intelligenz (KI) bei verschiedenen Akteur*innen im Bildungsbereich stetig. Trotz der klaren Vorteile, die KI-Anwendungen mit sich bringen können, wachsen aber auch die Bedenken, insbesondere bei Lehrer*innen, die neue KI-Tools in ihren Klassenzimmern implementieren sollen. Diese Bedenken werden auch im EU Digital Education Action Plan (2021-2027) hervorgehoben, der die Notwendigkeit eines neuen Schwerpunkts innerhalb des europäischen Rahmens für digitale Kompetenzen betont. Insbesondere wird dazu aufgerufen, die digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen im Zusammenhang mit KI zu verbessern, einschließlich der Optimierung des Wissens über KI-Inhalte, der Förderung kritischer Reflexion und der Entwicklung datenbezogener Fähigkeiten (insgesamt können diese Fähigkeiten als „KI-Kompetenz“ bezeichnet werden). Dies unterstreicht den wachsenden Bedarf an Unterstützung, besonders im Sinne von Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten, für Pädagog*innen die diese neuen Technologien in den Unterrichtsalltag integrieren sollen. Das Projekt „AI-TEACH“ zielt darauf ab, künftige und bereits aktive Lehrer*innen mit den notwendigen Fähigkeiten auszustatten, um im neuen Bereich der KI in der Bildung (AIED) reflektiert und kompetent zu handeln. Maßgeschneiderte Trainings für Schulen sind ein wichtiger Schritt zur Unterstützung von Lehrern: So können sie effektiv darauf vorbereitet werden, mit den rasanten Entwicklungen im Bereich der KI umzugehen. Zu den Hauptzielen von AI-TEACH gehört dementsprechend die verantwortungsvolle und nachhaltige Entwicklung der KI-Kompetenzen von Lehrer*innen durch ein gemeinsames Schulungsprogramm im Umfang von bis zu 20 ECTS. Darüber hinaus sollen Mobilitätsaktivitäten für Lehrpersonen organisiert werden, um den internationalen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Wahrnehmungen in Bezug auf die KI zu fördern. Diese Ziele tragen zu einem umfassenderen Ziel bei, nämlich dem Aufbau einer nachhaltigen und strukturierten europäischen Partnerschaft zwischen Anbietern von Lehrpersonenaus-, -fort- und -weiterbildung. Auf diese Weise könnte AI TEACH letztlich die Grundlage für politische Entscheidungsträger*innen formulieren, wie KI-Kompetenz als entscheidende Kompetenz für Lehrer*innen und in der Lehrpersonenbildung tätige Akteur*innen eingeführt werden kann.
Beschreibung (engl.)
As depicted in the AI Index report published by the Stanford Institute for Human-Centered AI, there is a growing interest in AI among various stakeholders of the educational ecosystem. Despite the highlighted benefits of AI, concerns are growing, particularly among teachers who are tasked with implementing new AI tools in their classrooms. This concern is further emphasized in the digital education action plan (2021-2027), which stresses the necessity for a renewed focus within the European digital competence framework. Specifically, there is a call to enhance digital skills and competencies related to AI, including the optimization of AI content knowledge, fostering critical reflections, and developing data-related skills (altogether, these skills can be referred to as ‘AI literacy’). This underscores the growing need for clear guidance, training, and support for educators who are expected to integrate these new technologies in the everyday classroom. This teacher academy ‘AI-TEACH’ aims to equip future and current teachers with the necessary skills to become reflective and proficient in the new domain of AI in education (AIED). Delivering tailored training to schools is a crucial step in supporting teachers: It can prepare them for change and empower them to navigate rapid developments in the field of AI. AI-TEACH’s primary objectives include developing teachers‘ AI competences in a responsible and sustainable manner through a joint training program of 20 ECTS. In addition, the aim is to foster staff and teacher mobility, to exchange knowledge, experiences and perceptions regarding teacher AI literacy. These goals contribute to a broader objective of establishing a European sustained and structured partnership among providers of initial teacher education and continuous professional development. In doing so, AI TEACH could ultimately formulate guidelines for policymakers on how to implement AI literacy as a crucial competence for teachers and teacher trainers.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2035
Beschreibung
Die Studie „Inklusion in der Schule – Eltern in der Steiermark zwischen Inklusion, Schule und Alltagsherausforderungen“ (2016) verdeutlicht, dass Bildungsentscheidungen von Eltern von Kindern mit Behinderungen durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden, darunter Rahmenbedingungen, adäquate Informationen und inklusive Werte. Diese Entscheidungen werden demnach keineswegs frei getroffen. Zudem wurde ein erheblicher Bedarf an geeigneten Unterstützungs- und Beratungsangeboten in allen Lebensphasen und -bereichen identifiziert, wobei insbesondere in Übergangsphasen die Defizite deutlich werden.

Das Ziel des vorliegenden Projekts besteht darin, Einblicke in die unterschiedlichen Lebenssituationen von Familien mit Kindern mit Behinderungen über einen längeren Zeitraum zu gewinnen. Dabei sollen die Bedürfnisse der Familien in verschiedenen Lebensphasen, insbesondere während Übergängen, sichtbar gemacht und die Entscheidungsprozesse im Bildungsbereich nachvollzogen werden. Auf dieser Grundlage können Unterstützungsmaßnahmen, wie Beratungsangebote, weiterentwickelt oder neu gestaltet werden.

Beschreibung (engl.)
The study „Inclusion in schools: styrian parents between inclusion, the school, and day-to-day demands“ (2016) clearly demonstrates that educational decisions made by parents of children with disabilities are influenced by a variety of factors, including contextual conditions, adequate information, and inclusive values. These decisions are therefore not made freely. Additionally, a significant need for appropriate support and counseling services across all life stages and areas has been identified, with particular deficits becoming evident during transition phases.

The aim of this project is to gain long-term insights into the diverse life situations of families with children with disabilities. It seeks to make the needs of these families visible during different life phases, especially during transitions, and to understand the decision-making processes in the educational context. Based on this understanding, support measures such as counseling services can be further developed or redesigned.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
LebensGroß GmbH
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Die Steiermark verfügt über eine etablierte Tradition inklusiver Beschulung, wobei die Schulassistenz als zentrales Element der inklusiven Schulentwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Forschungsergebnisse betonen schon seit Jahren die Notwendigkeit einer Professionalisierung und besseren Qualifikation der Assistenzkräfte sowie deren stärkere Integration in pädagogische Prozesse. Das 2023 in Kraft getretene Steiermärkische Schulassistenzgesetz (StSchAG 2023) reformiert die rechtlichen Grundlagen durch eine Vereinfachung des Antragsverfahrens, eine flexiblere und schulstandortbezogene Zuteilung der Assistenzstunden sowie eine Ausweitung des Leistungsanspruchs. Trotz dieser Reform bleibt der Aufgabenbereich der Schulassistenz formal auf unterstützende, nicht-pädagogische Tätigkeiten beschränkt. Eine Evaluation soll die Auswirkungen der Neuerungen auf Qualität, Organisation und Inklusion systematisch analysieren.
Beschreibung (engl.)
Styria has a long-standing tradition of inclusive schooling, with school assistance increasingly recognized as a key component of inclusive school development. For years, research has emphasized the need for the professionalization and improved qualification of school assistants, as well as their greater integration into educational processes. The Styrian School Assistance Act (StSchAG 2023), which came into force in 2023, reforms the legal framework by simplifying the application process, making the allocation of assistance hours more flexible and school-based, and expanding the eligibility criteria. Despite these reforms, the scope of school assistance remains formally limited to supportive, non-educational activities. A systematic evaluation will analyze the effects of these changes on the quality, organization, and inclusivity within the school system.
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