Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Buder, Eva; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mooshammer, Verena; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Der bereits etablierte ressourcenorientierte Beobachtungsansatz B-O-B 3-6plus für die Altersgruppe der Drei- bis über Sechsjährigen geht in die Weiterentwicklung für die Altersgruppe der Unter-Dreijährigen.
Nachdem B-O-B 3-6plus in den Institutionen Kindergarten und Grundschule Stufe eins bereits implementiert und zufriedenstellend genutzt wird (siehe B-O-B Evaluierung – erscheint 2026), soll nun dem vielfach ausgesprochenen Wunsch nach einer Weiterentwicklung für die jüngeren Kinder und einem damit verbundenen Einsatz in der Institution Kinderkrippe mit dem Projekt B-O-B <3 nachgekommen werden. B-O-B steht dabei in bewährter Weise für eine ressourcenorientierte Beobachtung ALLER Kinder, einer Phase der Orientierung gemeinsam mit allen Bildungspartner*innen, die die Bildungsbiografie der Kinder begleiten – das pädagogische Team als auch der Eltern/Obsorgebeauftragten und der wichtigsten Phase des Begleitens auf Basis von aus der Beobachtung abgeleiteter evidenzbasierter, individueller, stärkenorientierter Planung von pädagogischen Angeboten. Durch diesen Ansatz und das Konzept der Durchführung finden sich sowohl Möglichkeiten für fokussierten professionellen Bildungsdialog im Team, Sensibilisierung der Eltern/OB für Bildungsmomente, Erfahrungen, aktives Tun der eigenen Kinder als auch eine Professionalisierung einer zusätzlichen Berufsgruppe – Tagesmütter und Tagesväter.
Beschreibung (engl.)
The established resource-oriented observation approach B-O-B 3-6plus for the age group of three to six-year-olds is being further developed for the age group of under-threes.
Now that B-O-B 3-6plus has been implemented and is being used satisfactorily in kindergartens and primary schools (see B-O-B evaluation – to be published in 2026), the B-O-B <3 project aims to respond to the widely expressed desire for further development for younger children and its associated use in nurseries. B-O-B stands for the proven method of resource-oriented observation of ALL children, a phase of orientation together with all educational partners who accompany the children's educational biography – the educational team as well as the parents/guardians – and the most important phase of support based on evidence-based, individual, strength-oriented planning of educational offerings derived from observation. This approach and implementation concept provide opportunities for focused professional educational dialogue within the team, raising awareness among parents/guardians of educational moments, experiences, and the active involvement of their own children, as well as the professionalization of an additional occupational group – childminders.
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt untersucht den Einfluss der Sommerschule auf den Erwerb mathematischer Kompetenzen bei Schüler*innen der Primarstufe. Ausgangspunkt ist die Befürchtung, dass Kinder während der Sommerferien wichtige Kompetenzen verlieren und sich dadurch Bildungsungleichheiten verstärken. In Österreich soll die Sommerschule diesem Effekt entgegenwirken. Das Projekt verfolgt zwei zentrale Ziele: Zum einen wird analysiert, welche Faktoren – wie Migrationshintergrund, sozioökonomischer Status und Vorleistungen – die Teilnahme an der Sommerschule beeinflussen. Zum anderen wird geprüft, ob der Besuch der Sommerschule mit zusätzlichen Lernzuwächsen im Bereich Mathematik einhergeht. Die Studie wird mit Kindern im Übergang von der 1. auf die 2. Klasse und von der 2. auf die 3. Klasse durchgeführt. Erfasst werden Vor- und Nachtestleistungen in vier Inhaltsbereichen des Mathematiktests (Grundfähigkeiten, Ordnungsstrukturen, algebraische Strukturen, Anwendungen), der Migrationshintergrund sowie der sozioökonomische Status. Der Lernzuwachs wird als Differenz zwischen Nach- und Vortest berechnet. Zur fairen Überprüfung der Sommerschulwirkung erfolgt zusätzlich ein Matching-Verfahren: Für jedes Kind mit Sommerschulbesuch wird ein vergleichbares Kind ohne Teilnahme ausgewählt. So kann der Effekt der Maßnahme unter Berücksichtigung der Ausgangslage überprüft werden.
Beschreibung (engl.)
The project examines the impact of summer school participation on the development of mathematical competencies in primary school students. The starting point is the concern that children may lose essential skills during the summer break, potentially increasing educational inequalities. In Austria, summer school programs are intended to counteract this effect. The project pursues two main objectives: First, it analyzes which factors—such as migration background, socioeconomic status, and prior achievement—influence participation in summer school. Second, it investigates whether attending summer school leads to additional learning gains in mathematics. The study is conducted with children transitioning from grade 1 to grade 2 and from grade 2 to grade 3. Pre- and post-test performances are assessed in four mathematical content areas (basic skills, ordering structures, algebraic structures, and applications), along with migration background and socioeconomic status. Learning gain is calculated as the difference between post-test and pre-test scores. To fairly evaluate the effect of summer school, a matching procedure is applied: for each child who attends summer school, a comparable child without participation is selected. This allows for assessing the impact of the intervention while controlling for initial conditions.
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; BEd HS-Prof. MA PhD.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kletzenbauer, Petra Maria; Prof. Mag.
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Käfel, Magdalena; BEd Prof. Mag.
Eisner-Fasching, Maria; BEd Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; MMag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Birsak de Jersey, Kirsten; Dr.
Geider, Patricia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Ghamarian-Krenn, Katharina; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Guczogi, Theresa; BEd, MA MA / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Lasnik, Silvia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Resnik, Pia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Rieder-Marschalliger, Silvia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existierte von 1998 bis 2022 ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Mit dem Schuljahr 2023/24 wurde ein neuer Lehrplan für Fremdsprachen an der österreichischen Volksschule eingeführt, welcher für die 3. und 4. Schulstufe die Lebende Fremdsprache als benoteter Pflichtgegenstand verankert. Basierend auf dem Vorgängerprojekt, welches von 2021 bis 2025 die Sichten der Lehrpersonen zum damals aktuellen Lehrplan (Version 1998) und Antizipationen zum neuen Lehrplan einholte, soll diese Studie weitere Einblicke in die Anwendung und Akzeptanz des frühen Fremdsprachenunterrichts im Primarbereich (und den anliegenden Nachbarinstitutionen) sowie dem neuen Lehrplan (Version 2023) aus Pädagog*innenperspektive zu diversen Themenbereichen mit interdisziplinären Kollaborationen gewähren. Da sich diese curricularen Erneuerungen auf die vorangehende und folgende Bildungsstufe auswirken können, werden die Nahtstellen einen besonderen Fokus in dieser Untersuchung einnehmen. Die Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes ermöglichen weiters praxisrelevante Erkenntnisse und Rückschlüsse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Im Rahmen dieses forschungsbasierten Entwicklungsprojekts wird ein praxisnahes Buch zur Förderung der mathematischen Grundkompetenzen von Lehrlingen erstellt. Ausgangspunkt sind empirische Befunde, die zeigen, dass viele Lehrlinge beim Berufseinstieg erhebliche Schwierigkeiten mit grundlegenden mathematischen Fertigkeiten aufweisen. Diese Defizite betreffen insbesondere den sicheren Umgang mit Zahlen, Rechenoperationen, Bruch- und Prozentrechnungen sowie das Verständnis von Größen, Einheiten und geometrischen Konzepten.

Das Projekt verbindet Erkenntnisse der Mathematikdidaktik mit den Anforderungen der beruflichen Praxis. Ziel ist es, Ausbildner*innen ein Werkzeug an die Hand zu geben, um mathematische Lernprozesse im betrieblichen Alltag gezielt zu begleiten und individuelle Schwächen frühzeitig zu erkennen.

Das Buch orientiert sich an einem vierphasigen Lernmodell: Erarbeitung, Verinnerlichung, Automatisierung und Konkretisierung. In acht praxisnahen Kapiteln werden zentrale mathematische Inhalte handlungsorientiert aufbereitet. Dazu gehören Grundrechenarten, Bruch- und Prozentrechnung, Schlussrechnungen, der Umgang mit Größen und Einheiten sowie Geometrie und Schätzverfahren.

Alle Inhalte werden im Rahmen eines Forschungsprojekts mit Ausbildner*innen entwickelt, erprobt und auf Praxistauglichkeit überprüft. Das Buch bietet neben fachlichen Erklärungen auch didaktische Hinweise, diagnostische Instrumente und konkrete Übungsformate für die Arbeit mit Lehrlingen im Ausbildungsalltag.

Beschreibung (engl.)
As part of this research-based development project, a practical book is being created to support the development of basic mathematical competencies in apprentices. The starting point is empirical evidence showing that many apprentices face considerable difficulties with fundamental mathematical skills at the beginning of their vocational training. These deficits particularly concern the confident use of numbers, basic arithmetic operations, fractions and percentages, as well as the understanding of measurements, units, and geometric concepts.

The project combines insights from mathematics education research with the practical requirements of vocational training. The aim is to provide trainers with a tool to systematically support mathematical learning processes in everyday work situations and to identify individual learning difficulties at an early stage.

The book is structured around a four-phase learning model: construction, internalization, automatization, and concretization. In eight practical chapters, central mathematical topics are presented in a hands-on and activity-oriented way. These include basic arithmetic, fractions and percentages, rule-of-three problems, the use of measurements and units, as well as geometry and estimation strategies.

All contents are developed, tested, and evaluated for practical relevance in close cooperation with vocational trainers within the framework of the research project. In addition to subject-specific explanations, the book offers didactic guidance, diagnostic tools, and concrete practice materials for use in apprentice training.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Guttmann-Klein, Gerda; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Leberl, Tanja; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Nuart, Elisabeth; Mag. BA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Werfring, Anja; BEd MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick.
Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden.
Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung, sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.
Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden.
Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Projekt untersucht den Einfluss der Größenvorstellung auf die arithmetischen Fertigkeiten von Schüler*innen der Primarstufe. Neben einem gut entwickelten Zahlenverständnis sind auch Kompetenzen im Bereich der Längen-, Flächen- und Raumvorstellung entscheidend für mathematisches Denken und Handeln. Zahlreiche Studien belegen, dass räumliche Vorstellungen sowie das Schätzen und Vergleichen von Größen eng mit dem Aufbau von Rechenkompetenzen verknüpft sind. Der mentale Zahlenstrahl, das Ordnen und Vergleichen von Zahlen sowie das Verständnis von Rechenoperationen basieren auf räumlichen Konzepten. Das Projekt geht der Frage nach, inwieweit Stützpunktvorstellungen und Schätzstrategien im Umgang mit Längen, Flächen und Rauminhalten die Entwicklung arithmetischer Fertigkeiten beeinflussen. Untersucht wird dies bei Schüler*innen der ersten bis fünften Schulstufe. Zum Einsatz kommen Tests zur Größenvorstellung (GET) sowie standardisierte arithmetische Kompetenztests (ERT). Die Erhebung erfolgt in Form einer Querschnittsstudie. Durch Korrelations- und Regressionsanalysen wird geprüft, ob und in welchem Ausmaß die Größenvorstellung als Prädiktor für die Rechenleistung wirkt. Ziel des Projekts ist es, empirische Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen räumlich-quantitativen Vorstellungen und arithmetischen Kompetenzen zu gewinnen und daraus Ansätze für die Weiterentwicklung von Lern- und Förderangeboten im Mathematikunterricht abzuleiten.
Beschreibung (engl.)
The project investigates the influence of size and measurement concepts on the arithmetic skills of primary school students. In addition to a well-developed understanding of numbers, competencies related to length, area, and volume are crucial for mathematical thinking and problem-solving. Numerous studies have shown that spatial concepts, as well as the ability to estimate and compare sizes, are closely linked to the development of arithmetic skills. The mental number line, the ordering and comparison of numbers, and the understanding of arithmetic operations are all based on spatial reasoning.

This project examines to what extent reference point knowledge and estimation strategies in the context of length, area, and volume affect the development of arithmetic competencies. The study involves students from grade 1 to grade 5. It uses tests of size and measurement concepts (GET) alongside standardized arithmetic tests (ERT). The data collection is carried out as a cross-sectional study. Correlation and regression analyses will be used to determine whether and to what extent size and measurement competencies predict arithmetic performance.

The goal of the project is to generate empirical insights into the relationship between spatial-quantitative concepts and arithmetic skills, and to derive approaches for the further development of teaching and support strategies in mathematics education.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt widmet sich der Kompetenzentwicklung im Bereich Größen und Maße bei Grundschulkindern. Der Umgang mit Größen – wie Länge, Masse, Zeit, Geld und Raum – zählt zu den zentralen mathematischen Basiskompetenzen und verbindet abstrakte Mathematik mit lebenspraktischen Anwendungen. Internationale Vergleichsstudien belegen, dass Schüler*innen im deutschen Sprachraum in diesem Bereich seit Jahren erhebliche Defizite aufweisen. Gleichzeitig gibt es bisher nur wenige differenzierte Analysen zur Entwicklung dieser Kompetenzen im Grundschulalter.

Das Projekt setzt an dieser Forschungslücke an und untersucht, wie sich die Größenkompetenz vom ersten bis zum vierten Schuljahr entwickelt. Besonderes Augenmerk gilt sozialen Einflussfaktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund und sozioökonomischem Status. Theoretisch basiert die Studie auf Modellen der Größen- und Messkompetenz, die zentrale Teilbereiche wie das Schätzen, Ordnen, Vergleichen und Rechnen mit Größen unterscheiden.

Methodisch wird ein trendanalytisches Querschnittsdesign mit Propensity Score Matching gewählt, um vergleichbare Stichproben für unterschiedliche Zeitpunkte zu generieren und Verzerrungen durch unterschiedliche Zusammensetzungen der Gruppen zu vermeiden. Zum Einsatz kommt der standardisierte „Größen und Einheiten Test“ (GET), der die Kompetenzen in den Bereichen Länge, Zeit, Geld, Masse und Raum erfasst. Ergänzend werden sozioökonomische und sprachliche Kontextvariablen erhoben.

Beschreibung (engl.)
The research project focuses on the development of competencies in the domain of measurement and size among primary school children. Working with measures—such as length, mass, time, money, and space—constitutes a fundamental mathematical skill set that connects abstract mathematics with practical everyday applications. International comparative studies have consistently shown that students in German-speaking countries exhibit substantial deficits in this area. At the same time, there is a lack of differentiated analyses addressing the development of these competencies during primary education.

This project addresses this research gap by investigating how measurement and size competencies develop from first to fourth grade. Special attention is given to social factors such as gender, migration background, and socioeconomic status. The study is theoretically grounded in models of measurement and size competence, which distinguish between key subdomains such as estimating, ordering, comparing, and calculating with measures.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt untersucht den Einfluss der Sommerferien auf die mathematischen Kompetenzen im Bereich Größen und Maße bei Grundschulkindern. Der Umgang mit Größen wie Länge, Zeit, Geld, Masse und Raum ist eine zentrale Basiskompetenz, die sowohl für den schulischen als auch für den lebenspraktischen Alltag von Bedeutung ist. Während der sogenannte “Summer Learning Loss” – also Kompetenzverluste über die Ferienzeit – für andere Bereiche wie Lesen und Rechnen gut untersucht ist, gibt es bislang kaum systematische Studien zu den Effekten der Sommerferien auf die Größenkompetenz im frühen Grundschulalter.

Das Projekt schließt diese Forschungslücke und erhebt in einem Prä-Post-Design Lernstände unmittelbar vor und nach den Sommerferien. Erfasst werden die Teilkompetenzen mit dem standardisierten Größen- und Einheiten-Test (GET 1+), der es ermöglicht, differenzierte Aussagen zu den verschiedenen Größenbereichen zu treffen. Neben der Gesamtentwicklung wird besonders der Einfluss sozialer Variablen wie sozioökonomischer Status, Migrationshintergrund und Geschlecht untersucht. Hierzu wird Propensity Score Matching eingesetzt, um Gruppen mit vergleichbaren Ausgangsbedingungen zu analysieren.

Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, ob und in welchem Umfang die Sommerferien zu Kompetenzgewinnen, Stagnation oder Verlusten führen und ob sich diese Effekte sozial unterschiedlich ausprägen. Ziel ist es, empirische Grundlagen für evidenzbasierte Förderkonzepte und adaptive Lernunterstützung in der Grundschule zu schaffen.

Beschreibung (engl.)
This research project examines the impact of summer vacations on mathematical competencies in the domain of measurement and size among primary school children. Working with quantities such as length, time, money, mass, and space is a fundamental mathematical skill relevant to both academic success and everyday life. While “summer learning loss”—the decline of competencies over the vacation period—has been widely studied in reading and arithmetic, there is little systematic research on how summer breaks affect measurement skills in early primary education.

This project addresses this gap by collecting pre- and post-summer vacation data using a standardized test instrument (GET 1+). The test assesses specific subdomains, allowing for a differentiated analysis of competencies in length, time, money, mass, and space. In addition to examining overall development, the study focuses on the influence of social factors such as socioeconomic status, migration background, and gender. Propensity score matching is employed to create comparable groups and control for confounding variables.

The findings aim to clarify whether and to what extent summer breaks lead to learning gains, stagnation, or losses, and whether these effects differ across social groups. The goal is to generate an empirical basis for evidence-based support measures and adaptive learning interventions in primary education.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Der Umgang mit Größen und Maßen – wie Länge, Masse, Zeit, Geld, Raum und Fläche – gehört zu den grundlegenden mathematischen Kompetenzen, die in der Primarstufe aufgebaut werden sollen. Trotz ihrer Bedeutung existieren bislang kaum standardisierte Testinstrumente, mit denen sich die Größenkompetenz von Grundschulkindern präzise, reliabel und über mehrere Jahrgangsstufen hinweg vergleichend erfassen lässt. Insbesondere fehlt ein Rasch-skalierter Test, der eine einheitliche Messskala über verschiedene Schwierigkeitsstufen ermöglicht und dabei sowohl für Bildungsforschung als auch für den diagnostischen Einsatz im Unterricht geeignet ist.

Das geplante Projekt zielt darauf ab, einen solchen Test systematisch zu entwickeln. Auf Basis der bisherigen Vorarbeiten, in denen fünf Einzeltests ex-post zu einem Gesamtscore zusammengeführt wurden, wird nun ein eigenständiges, Rasch-skaliertes Testinstrument für den Bereich Größen und Maße konstruiert. Der Test soll aus aufeinander abgestimmten Subtests für die Schulstufen 1 bis 4 bestehen und über Anker-Items miteinander verknüpft sein. Dadurch wird eine Messung auf einer gemeinsamen Skala möglich, die Kompetenzvergleiche über mehrere Zeitpunkte, Klassenstufen und soziale Gruppen hinweg erlaubt.

Ein derartiges Instrument ist für die Bildungsforschung unerlässlich, um Kompetenzentwicklungen systematisch untersuchen zu können. Zudem ermöglicht es die Evaluation von Fördermaßnahmen, die Erhebung von Lernzuwächsen sowie die Identifikation spezifischer Lernschwierigkeiten im Bereich Größen und Maße. Der Test soll auch für längsschnittliche Studien und bildungspolitische Monitoring-Projekte einsetzbar sein.

Beschreibung (engl.)
Working with measurements—such as length, mass, time, money, space, and area—is a fundamental mathematical skill that should be systematically developed during primary education. Despite its importance, there is currently no standardized, Rasch-scaled test that reliably and validly assesses measurement competencies across different grades in primary school. Existing assessments often rely on isolated tasks or grade-specific tests, making longitudinal comparisons and competency tracking difficult. This creates a significant gap in both educational research and diagnostic practice.

The proposed project aims to systematically develop a Rasch-scaled measurement competence test specifically for the primary school context. Building on previous work, where five separate tests were ex-post combined into a joint metric, the new project will develop an independent test instrument from the ground up. The test will consist of coordinated subtests for grades 1 to 4, linked through anchor items to enable calibration onto a common scale. This allows for valid cross-sectional and longitudinal comparisons of learning progress and the detection of individual competency profiles.

A Rasch-scaled test of this kind is essential for educational research, as it provides the basis for analyzing learning trajectories, evaluating interventions, and identifying specific learning needs in the domain of measurement. Moreover, the test will support large-scale educational monitoring, teacher training, and targeted support for students with learning difficulties in measurement concepts.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Matzer, Franziska; HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Im Rahmen eines Evaluationsprojekts wird das Verfahren B-O-B 3-6 hinsichtlich seiner Qualität und Anwendbarkeit im pädagogischen Alltag überprüft. Ziel der Studie ist es, zur Qualitätssicherung beizutragen, indem die Perspektiven von Fachkräften, die B-O-B 3-6 bereits nutzen, systematisch erfasst werden. Im Mittelpunkt steht die Fragestellung, wie elementarpädagogische Anwender*innen die Qualitätsmerkmale des Verfahrens einschätzen und wie zufrieden sie mit dessen Einsatz in der Praxis sind.
Die Zielgruppe der Untersuchung umfasst pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich, die B-O-B 3-6 bereits in ihrer Arbeit einsetzen. Zur Datenerhebung wird ein Online-Fragebogen eingesetzt, der sowohl quantitative Daten zu Nutzen, Zufriedenheit und Qualitätskriterien als auch qualitative Rückmeldungen über offene Fragen erhebt.
Beschreibung (engl.)
Within this evaluation project, the B-O-B 3-6 method is being reviewed with regard to its quality and applicability in everyday educational practice. The aim of the study is to contribute to quality assurance by systematically capturing the perspectives of professionals who already use B-O-B 3-6.
The central study focus is on understanding how early childhood educators assess the quality characteristics of the method and how satisfied they are with its practical application.
The target group of the study includes educational professionals working in early childhood settings who are already applying B-O-B 3-6 in their work. Data will be collected through an online questionnaire that gathers both quantitative information on usefulness, satisfaction, and quality criteria, as well as qualitative feedback through open-ended questions.
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