Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Tigere, Inese;
Projektleitung intern
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Amtmann, Elfriede; BEd MSc Prof. StR Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matzer, Franziska; HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
„Der Fokus dieses Projektes liegt auf den Prinzipien des Universelles Design für Lernen (UDL) und deren Umsetzung und Anwendung im Elementarbereich under Grundstufe 1-2, um ein inklusives Bildungsumfeld zu fördern. Ziel dieser Studie ist es, die Qualität der inklusiven Bildung in Österreich, der Tschechischen Republik, Lettland und Portugal auf der Grundlage von UDL-Prinzipien zu erheben und das Verständnis der Pädgog*innen für effektive Praktiken einzuschätzen. Die Interpretation der Ergebnisse und Dissemination dieser direkt im Feld der Länder soll letztendlich dabei unterstützen, die Bildungserfahrung für alle Kinder im genannten Bildungsbereich zu verbessern.
Nach einem Vergleich der strukturellen Bedingungen und der Beschreibung der gelebten Inklusion im Bildungsbereich in den genannten Ländern dient ein standardisierter Fragebogen der Erhebung der Daten, die im Anschluss ausgewertet, verglichen und interpretiert werden.
In Folgeprojekte können dann die einzelnen Ländern die Daten weiter vertiefen.“
Beschreibung (engl.)
„This project focuses on the principles of Universal Design for Learning (UDL) and their implementation and application in elementary education and primary grades 1-2 in order to promote an inclusive educational environment. The aim of this study is to assess the quality of inclusive education in Austria, the Czech Republic, Latvia and Portugal based on UDL principles and to evaluate educators‘ understanding of effective practices. The interpretation of the results and dissemination of this information directly in the field in these countries should ultimately help to improve the educational experience for all children in the aforementioned educational sectors.
After comparing the structural conditions and describing the lived experience of inclusion in education in the countries mentioned, a standardised questionnaire will be used to collect data, which will then be evaluated, compared and interpreted.
In follow-up projects, the individual countries can then further deepen the data.“
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Grasser, Ursula; BEd MEd Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Skrabitz, Ursula; BEd MEd Prof. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Die Eggenberger Rechentests (ERT), publiziert im Huber-Verlag, werden im deutschen Sprachraum häufig zur Diagnose von Lernentwicklungsstörungen in Mathematik verwendet. Seit 2014 gibt es den ERT 0+, der als Diagnostikum für Dyskalkulie-Dispositionen für das Ende des Kindergartenalters bis Mitte der 1. Schulstufe verwendet werden kann. Dabei werden die Basiskompetenzen, die als Vorläufer für den Erwerb von Zahlverständnis und des Rechnens notwendig sind, überprüft. Nun soll eine Kurzform des ERT 0+ normiert werden, bei der die aussagekräftigsten Skalen des ERT 0+ herangezogen werden, um die Disposition einer Lernentwicklungsstörung am Beginn der 1. Schulstufe sowie bis zur Mitte der 1. Schulstufe zu diagnostizieren.
Das Testheft wird neu gestaltet, die Daten für die Normierung werden erhoben und ausgewertet, das Manual wird geschrieben.
Beschreibung (engl.)
The Eggenberger Rechentests (ERT), published by Huber-Verlag, are frequently used in German-speaking countries to diagnose learning development disorders in mathematics. Since 2014, the ERT 0+ has been available, which can be used as a diagnostic tool for dyscalculia dispositions for the end of kindergarten age up to the middle of the 1st grade. It tests the basic skills that are necessary as precursors for the acquisition of numeracy and arithmetic. Now a short form of the ERT 0+ is to be standardized, in which the most meaningful scales of the ERT 0+ are used to diagnose the disposition of a learning development disorder at the beginning of the 1st school grade and up to the middle of the 1st school grade.
The test booklet will be redesigned, the data for standardization will be collected and evaluated, and the manual will be written.
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Rajic, Christine; Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Gesellschaftliche Diversifizierungsprozesse stellen Akteur*innen des Religionsunterrichts vor die Herausforderung, religiöse und religionsbezogene Bildung im öffentlichen Raum der Schule gegenwartsorientiert und zukunftsfähig zu konzipieren. Im Fokus steht eine kontextsensible und empirisch fundierte Fachentwicklung, die von einem hohen Qualitätsanspruch getragen ist. Religionsunterricht aus konfessioneller Kooperation ist eines der gegenwärtigen Entwicklungskonzepte. In einer pädagogischen Fallstudie soll daher rekonstruiert werden, wie konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht organisiert, theologisch und religionspädagogisch plausibilisiert und religionsdidaktisch realisiert wird. Dabei verfolgt die Studie eine doppelte Zielsetzung: 1. das situative Verstehen des organisatorisch-strukturellen wie religionsdidaktischen Bedingungsgefüges, in dem konfessionell-kooperativer Religionsunterricht am jeweiligen Schulstandort stattfindet; 2. die an empirischen Erkenntnissen orientierte Entwicklung von Empfehlungen für die Weiterentwicklung konfessionell-kooperativer Formen des Religionsunterrichts unter Berücksichtigung der jeweiligen schulischen Kontextbedingungen. Die Fallstudie zeichnet sich durch ein multimethodisches Forschungsdesign aus. Die Kombination aus teilnehmender Beobachtung im Religionsunterricht und leitfadengestützten Expert*inneninterviews zur Erhebung subjektiver Theorien der Akteur*innen des Religionsunterrichts ermöglicht eine multiperspektivische Untersuchung der Praxis des Religionsunterrichts unter Einbeziehung spezifischer kontextueller Gegebenheiten.
Beschreibung (engl.)
Processes of social diversification present persons responsible for religious education with the challenge of conceiving appropriate religious education in the public sphere of schools. A commitment to quality of religious education is based on its context-dependent and empirically based further development. One of the core concepts of the further development of religious education is interdenominational cooperation. There are various models of religious education based on interdenominational cooperation. An educational case study on denominational cooperation in religious education will reconstruct the organisation and practice of denominational cooperation in religious education.
The aims of this study are 1. to gain a situational understanding of the organisational, structural and didactic set of conditions, in which denominational cooperative religious education takes place at the respective school location; 2. to develop recommendations for the further development of denominational cooperative forms of religious education based on empirical research. The case study features a multimethod research design. Combining participant observation in religious education classes and guided expert interviews with actors in religious education focusing their subjective theories enables a multi-perspective examination of religious education practice, considering the respective specific contextual circumstances.
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Ursula; BEd MEd Prof.
Skrabitz, Ursula; BEd MEd Prof. Dipl.Päd.
Hubner, David; BEd MEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das geplante Buchprojekt reagiert auf aktuelle empirische Befunde zu den mathematischen Kompetenzen von Lehramtsstudierenden der Primarstufe in Österreich. Das Forum-Primar-Projekt von Schütky et al. (2025) zeigt, dass sowohl Maturant*innen als auch angehende Volksschullehrkräfte erhebliche Defizite im Bereich der mathematischen Grundkompetenzen aufweisen, insbesondere in den für die Primarstufe relevanten Inhaltsbereichen wie Größen, Operationen und Zahlenverständnis. Diese Lücken erschweren es zukünftigen Lehrkräften, mathematische Konzepte nachhaltig und kompetenzorientiert zu vermitteln.

Das Buch soll Primarstufenlehrkräften und Lehramtsstudierenden ein praxisnahes, fachlich fundiertes Nachschlagewerk zu den mathematischen Grundkompetenzen bieten, die für ein erfolgreiches Studium und einen erfolgreichen Unterricht in der Primarstufe essenziell sind. Es behandelt zentrale Bereiche wie Zahlverständnis, Rechenoperationen, Größenvorstellungen und Geometrie. Der Fokus liegt auf einem tiefgehenden konzeptuellen Verständnis („Profound Understanding of Fundamental Mathematics“). Das Buch wird sowohl als Selbstlernmaterial für Studierende als auch als Fortbildungsgrundlage für Lehrkräfte einsetzbar sein. Ziel ist es, einen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung mathematischer Basiskompetenzen in der Primarstufe zu leisten und damit die Qualität des Mathematikunterrichts langfristig zu sichern.

Beschreibung (engl.)
The planned book project addresses current empirical findings on the mathematical competencies of prospective primary school teachers in Austria. The Forum Primar project by Schütky et al. (2025) highlights that both high school graduates and first-year primary teacher education students show significant deficits in basic mathematical competencies, particularly in areas relevant to primary education such as measurement, operations, and number sense. These gaps make it difficult for future teachers to convey mathematical concepts in a sustainable and competence-oriented way.

The book aims to provide primary school teachers and teacher education students with a practice-oriented, academically grounded reference work on fundamental mathematical competencies that are essential for both successful studies and effective teaching in the primary school classroom. It covers key areas such as number sense, arithmetic operations, measurement concepts, and geometry. The focus is on fostering a profound conceptual understanding (“Profound Understanding of Fundamental Mathematics”). The book is designed to serve both as a self-study resource for students and as a professional development tool for in-service teachers. The overarching goal is to contribute to the sustainable strengthening of basic mathematical competencies in primary education, thereby ensuring high-quality mathematics instruction in the long term.

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hörl, Gabriele; HS-Prof. MMag. Dr.
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schrei, Ursula;
Strohmeier-Wieser, Alexandra;
Wagner, Lukas;
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
„Das Projekt „Digitalisierte Kindheit“ widmet sich dem konstruktiven und reflektierten Umgang mit digitalen Medien im elementarpädagogischen Bildungsbereich. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Rolle der Digitalisierung in kindlichen Lebenswelten zu entwickeln und dabei pädagogische Haltungen, Reflexionsfähigkeit sowie medienbezogene Bildungskompetenz zu fördern.
Die Begleitung erfolgt durch ein multiprofessionelles Expert*innenteam aus den Bereichen Psychologie, Medienpädagogik, Elementarpädagogik und Bildungsforschung, das die Entwicklung und Reflexion von Kompetenzen unterstützt. Die Zielgruppe umfasst pädagogische Fachkräfte von KIB 3, die im Rahmen des Projekts ihre Perspektiven und Erfahrungen einbringen.
Die Datenerhebung erfolgt mittels Befragung, qualitativer Interviews und Gruppendiskussionen, die Auswertung vorwiegend interpretativ, um differenzierte Einblicke in Einstellungen, Herausforderungen und Weiterentwicklungsbedarfe zu gewinnen.“
Beschreibung (engl.)
„he project “Digitalized Childhood” is dedicated to the constructive and reflective use of digital media in elementary education. The aim is to develop a deeper understanding of the role of digitalization in children’s lives and to promote pedagogical attitudes, reflective skills, and media-related educational competence.
The project is supported by a multi-professional team of experts from the fields of psychology, media education, elementary education, and educational research, who assist in the development and reflection of competencies. The target group comprises educational professionals from KIB 3, who contribute their perspectives and experiences to the project.
Data is collected through surveys, qualitative interviews and group discussions, and the evaluation is primarily interpretive in order to gain differentiated insights into attitudes, challenges, and further development needs.“
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Matzer, Franziska; HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Hintergrund
Die komplexen Anforderungen des Lehrberufs sind mit hoher Stressbelastung und Burnout-Prävalenz verbunden, insbesondere in der Phase des Berufseinstiegs. Gleichzeitig wirkt sich die Gesundheit von Lehrkräften auf das Wohlbefinden und den Lernerfolg ihrer Schüler*innen aus. Eine Förderung der Gesundheit und Bewältigungskompetenz von angehenden Lehrkräften könnte dazu beitragen, Burnout zu vermeiden, die Berufszufriedenheit zu erhöhen und indirekt den Lernerfolg und die Gesundheit von Schüler*innen positiv zu beeinflussen.
Im ersten Teilprojekt „Biopsychosoziale Gesundheit und Ressourcen“ werden folgende Forschungsfragen bearbeitet:
1. Wie ist der Ist-Zustand von Gesundheit und Ressourcen bei Studierenden der PPH Augustinum?
2. Welche Unterschiede in Gesundheit und Ressourcen zeigen sich in unterschiedlichen Studienphasen (Anfang – Mitte – Ende)?
3. Welche Merkmale zeichnen Studierende mit guter biopsychosozialer Gesundheit aus?

Methode
Studierende der PPH Augustinum werden zu unterschiedlichen Dimensionen ihrer Gesundheit sowie ihren Ressourcen befragt. Anhand eines Online-Fragebogens werden in drei unterschiedlichen Studienphasen gesundheitsbezogene Belastungen (Stress, Depressivität, Angst, Körperbeschwerden) und Ressourcen (Resilienz, SOC, soziale Unterstützung, Zufriedenheit mit Gesundheit, Selbstwirksamkeitserwartung) quantitativ erhoben.

Die Ergebnisse des ersten Teilprojekts sollen in weiterer Folge dafür genutzt werden, um: (1) basierend auf den Studienerfahrungen eine Längsschitterhebung zu konzipieren, die die Entwicklung von Gesundheit und Ressourcen über den Studienverlauf und die Phase des Berufseinstiegs ermöglicht und (2) ein Angebot für Studierende der PPH Augustinum zu konzipieren, das schon während der Studienzeit zielgerichtet die Förderung der Bewältigungskompetenz und Gesundheit erlaubt.

Beschreibung (engl.)
Background
The complex demands of the teaching profession are associated with high levels of stress and a high prevalence of burnout, particularly during the initial phase of entering the profession. At the same time, teachers‘ health has a direct impact on the well-being and academic success of their students. Promoting the health and coping skills of future teachers could help prevent burnout, increase job satisfaction, and indirectly contribute to students’ learning outcomes and overall well-being.
In the first subproject, “Biopsychosocial Health and Resources,” the following research questions are addressed:
1. What is the current state of health and resources among students at PPH Augustinum?
2. What differences in health and resources are evident across different stages of study (beginning – middle – end)?
3. What characteristics distinguish students with good biopsychosocial health?
Methodology
Students at PPH Augustinum are surveyed regarding various dimensions of their health and personal resources. Using an online questionnaire, data is collected at three different stages of study to quantitatively assess health-related stress factors (stress, depression, anxiety, physical complaints) and resources (resilience, sense of coherence, social support, satisfaction with health, self-efficacy expectations).
The results of the first subproject will subsequently be used to: (1) Design a longitudinal study based on study experiences that tracks the development of health and resources throughout the course of study and into the early career phase and (2) Develop a targeted support program for students at PPH Augustinum that promotes coping skills and health already during their studies.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt untersucht den Einfluss der Sommerschule auf den Erwerb mathematischer Kompetenzen bei Schüler*innen der Primarstufe. Ausgangspunkt ist die Befürchtung, dass Kinder während der Sommerferien wichtige Kompetenzen verlieren und sich dadurch Bildungsungleichheiten verstärken. In Österreich soll die Sommerschule diesem Effekt entgegenwirken. Das Projekt verfolgt zwei zentrale Ziele: Zum einen wird analysiert, welche Faktoren – wie Migrationshintergrund, sozioökonomischer Status und Vorleistungen – die Teilnahme an der Sommerschule beeinflussen. Zum anderen wird geprüft, ob der Besuch der Sommerschule mit zusätzlichen Lernzuwächsen im Bereich Mathematik einhergeht. Die Studie wird mit Kindern im Übergang von der 1. auf die 2. Klasse und von der 2. auf die 3. Klasse durchgeführt. Erfasst werden Vor- und Nachtestleistungen in vier Inhaltsbereichen des Mathematiktests (Grundfähigkeiten, Ordnungsstrukturen, algebraische Strukturen, Anwendungen), der Migrationshintergrund sowie der sozioökonomische Status. Der Lernzuwachs wird als Differenz zwischen Nach- und Vortest berechnet. Zur fairen Überprüfung der Sommerschulwirkung erfolgt zusätzlich ein Matching-Verfahren: Für jedes Kind mit Sommerschulbesuch wird ein vergleichbares Kind ohne Teilnahme ausgewählt. So kann der Effekt der Maßnahme unter Berücksichtigung der Ausgangslage überprüft werden.
Beschreibung (engl.)
The project examines the impact of summer school participation on the development of mathematical competencies in primary school students. The starting point is the concern that children may lose essential skills during the summer break, potentially increasing educational inequalities. In Austria, summer school programs are intended to counteract this effect. The project pursues two main objectives: First, it analyzes which factors—such as migration background, socioeconomic status, and prior achievement—influence participation in summer school. Second, it investigates whether attending summer school leads to additional learning gains in mathematics. The study is conducted with children transitioning from grade 1 to grade 2 and from grade 2 to grade 3. Pre- and post-test performances are assessed in four mathematical content areas (basic skills, ordering structures, algebraic structures, and applications), along with migration background and socioeconomic status. Learning gain is calculated as the difference between post-test and pre-test scores. To fairly evaluate the effect of summer school, a matching procedure is applied: for each child who attends summer school, a comparable child without participation is selected. This allows for assessing the impact of the intervention while controlling for initial conditions.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Im Rahmen dieses forschungsbasierten Entwicklungsprojekts wird ein praxisnahes Buch zur Förderung der mathematischen Grundkompetenzen von Lehrlingen erstellt. Ausgangspunkt sind empirische Befunde, die zeigen, dass viele Lehrlinge beim Berufseinstieg erhebliche Schwierigkeiten mit grundlegenden mathematischen Fertigkeiten aufweisen. Diese Defizite betreffen insbesondere den sicheren Umgang mit Zahlen, Rechenoperationen, Bruch- und Prozentrechnungen sowie das Verständnis von Größen, Einheiten und geometrischen Konzepten.

Das Projekt verbindet Erkenntnisse der Mathematikdidaktik mit den Anforderungen der beruflichen Praxis. Ziel ist es, Ausbildner*innen ein Werkzeug an die Hand zu geben, um mathematische Lernprozesse im betrieblichen Alltag gezielt zu begleiten und individuelle Schwächen frühzeitig zu erkennen.

Das Buch orientiert sich an einem vierphasigen Lernmodell: Erarbeitung, Verinnerlichung, Automatisierung und Konkretisierung. In acht praxisnahen Kapiteln werden zentrale mathematische Inhalte handlungsorientiert aufbereitet. Dazu gehören Grundrechenarten, Bruch- und Prozentrechnung, Schlussrechnungen, der Umgang mit Größen und Einheiten sowie Geometrie und Schätzverfahren.

Alle Inhalte werden im Rahmen eines Forschungsprojekts mit Ausbildner*innen entwickelt, erprobt und auf Praxistauglichkeit überprüft. Das Buch bietet neben fachlichen Erklärungen auch didaktische Hinweise, diagnostische Instrumente und konkrete Übungsformate für die Arbeit mit Lehrlingen im Ausbildungsalltag.

Beschreibung (engl.)
As part of this research-based development project, a practical book is being created to support the development of basic mathematical competencies in apprentices. The starting point is empirical evidence showing that many apprentices face considerable difficulties with fundamental mathematical skills at the beginning of their vocational training. These deficits particularly concern the confident use of numbers, basic arithmetic operations, fractions and percentages, as well as the understanding of measurements, units, and geometric concepts.

The project combines insights from mathematics education research with the practical requirements of vocational training. The aim is to provide trainers with a tool to systematically support mathematical learning processes in everyday work situations and to identify individual learning difficulties at an early stage.

The book is structured around a four-phase learning model: construction, internalization, automatization, and concretization. In eight practical chapters, central mathematical topics are presented in a hands-on and activity-oriented way. These include basic arithmetic, fractions and percentages, rule-of-three problems, the use of measurements and units, as well as geometry and estimation strategies.

All contents are developed, tested, and evaluated for practical relevance in close cooperation with vocational trainers within the framework of the research project. In addition to subject-specific explanations, the book offers didactic guidance, diagnostic tools, and concrete practice materials for use in apprentice training.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Projekt untersucht den Einfluss der Größenvorstellung auf die arithmetischen Fertigkeiten von Schüler*innen der Primarstufe. Neben einem gut entwickelten Zahlenverständnis sind auch Kompetenzen im Bereich der Längen-, Flächen- und Raumvorstellung entscheidend für mathematisches Denken und Handeln. Zahlreiche Studien belegen, dass räumliche Vorstellungen sowie das Schätzen und Vergleichen von Größen eng mit dem Aufbau von Rechenkompetenzen verknüpft sind. Der mentale Zahlenstrahl, das Ordnen und Vergleichen von Zahlen sowie das Verständnis von Rechenoperationen basieren auf räumlichen Konzepten. Das Projekt geht der Frage nach, inwieweit Stützpunktvorstellungen und Schätzstrategien im Umgang mit Längen, Flächen und Rauminhalten die Entwicklung arithmetischer Fertigkeiten beeinflussen. Untersucht wird dies bei Schüler*innen der ersten bis fünften Schulstufe. Zum Einsatz kommen Tests zur Größenvorstellung (GET) sowie standardisierte arithmetische Kompetenztests (ERT). Die Erhebung erfolgt in Form einer Querschnittsstudie. Durch Korrelations- und Regressionsanalysen wird geprüft, ob und in welchem Ausmaß die Größenvorstellung als Prädiktor für die Rechenleistung wirkt. Ziel des Projekts ist es, empirische Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen räumlich-quantitativen Vorstellungen und arithmetischen Kompetenzen zu gewinnen und daraus Ansätze für die Weiterentwicklung von Lern- und Förderangeboten im Mathematikunterricht abzuleiten.
Beschreibung (engl.)
The project investigates the influence of size and measurement concepts on the arithmetic skills of primary school students. In addition to a well-developed understanding of numbers, competencies related to length, area, and volume are crucial for mathematical thinking and problem-solving. Numerous studies have shown that spatial concepts, as well as the ability to estimate and compare sizes, are closely linked to the development of arithmetic skills. The mental number line, the ordering and comparison of numbers, and the understanding of arithmetic operations are all based on spatial reasoning.

This project examines to what extent reference point knowledge and estimation strategies in the context of length, area, and volume affect the development of arithmetic competencies. The study involves students from grade 1 to grade 5. It uses tests of size and measurement concepts (GET) alongside standardized arithmetic tests (ERT). The data collection is carried out as a cross-sectional study. Correlation and regression analyses will be used to determine whether and to what extent size and measurement competencies predict arithmetic performance.

The goal of the project is to generate empirical insights into the relationship between spatial-quantitative concepts and arithmetic skills, and to derive approaches for the further development of teaching and support strategies in mathematics education.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt widmet sich der Kompetenzentwicklung im Bereich Größen und Maße bei Grundschulkindern. Der Umgang mit Größen – wie Länge, Masse, Zeit, Geld und Raum – zählt zu den zentralen mathematischen Basiskompetenzen und verbindet abstrakte Mathematik mit lebenspraktischen Anwendungen. Internationale Vergleichsstudien belegen, dass Schüler*innen im deutschen Sprachraum in diesem Bereich seit Jahren erhebliche Defizite aufweisen. Gleichzeitig gibt es bisher nur wenige differenzierte Analysen zur Entwicklung dieser Kompetenzen im Grundschulalter.

Das Projekt setzt an dieser Forschungslücke an und untersucht, wie sich die Größenkompetenz vom ersten bis zum vierten Schuljahr entwickelt. Besonderes Augenmerk gilt sozialen Einflussfaktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund und sozioökonomischem Status. Theoretisch basiert die Studie auf Modellen der Größen- und Messkompetenz, die zentrale Teilbereiche wie das Schätzen, Ordnen, Vergleichen und Rechnen mit Größen unterscheiden.

Methodisch wird ein trendanalytisches Querschnittsdesign mit Propensity Score Matching gewählt, um vergleichbare Stichproben für unterschiedliche Zeitpunkte zu generieren und Verzerrungen durch unterschiedliche Zusammensetzungen der Gruppen zu vermeiden. Zum Einsatz kommt der standardisierte „Größen und Einheiten Test“ (GET), der die Kompetenzen in den Bereichen Länge, Zeit, Geld, Masse und Raum erfasst. Ergänzend werden sozioökonomische und sprachliche Kontextvariablen erhoben.

Beschreibung (engl.)
The research project focuses on the development of competencies in the domain of measurement and size among primary school children. Working with measures—such as length, mass, time, money, and space—constitutes a fundamental mathematical skill set that connects abstract mathematics with practical everyday applications. International comparative studies have consistently shown that students in German-speaking countries exhibit substantial deficits in this area. At the same time, there is a lack of differentiated analyses addressing the development of these competencies during primary education.

This project addresses this research gap by investigating how measurement and size competencies develop from first to fourth grade. Special attention is given to social factors such as gender, migration background, and socioeconomic status. The study is theoretically grounded in models of measurement and size competence, which distinguish between key subdomains such as estimating, ordering, comparing, and calculating with measures.

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