Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandau, Johannes; Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Frühwirth, Friedrich; Mag.art. Prof.
Pirstinger, Franziska; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Der Einfluss des Schwerpunktes „erweiterter Musikerziehung“ auf die Prävalenz von Bullying an Hauptschulen
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hubner, David; BEd MEd Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Ursula; BEd MEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Unterstützung des Übergangs vom enaktiven zum rein mentalen Bündeln im erweiterten Zahlenraum. Während das Stellenwertmaterial im Zahlenraum bis 1000 eine zentrale Rolle für das handelnde Erfahren von Bündelungsprozessen spielt, benötigen viele Lernende für größere Zahlen keine reale Materialrepräsentation mehr, sondern vielmehr eine ikonisch gestützte Brücke zwischen Handlung und mentalem Denken.
Das Projekt entwickelt daher kein Material zur Darstellung oder enaktiven Erarbeitung des Zahlenraums bis zur Million, sondern ein ikonisch unterstütztes Vermittlungsformat, das Lernenden ermöglicht, die über den Tausender hinausgehenden Bündelungsschritte (z. B. von Tausendern zu Zehntausendern, zu Hunderttausendern usw.) zunächst bildhaft nachvollziehen zu können, bevor sie diese vollständig mental durchführen.
Ausgangspunkt ist die in der Fachdidaktik diskutierte Problematik „überdimensionierten Stellenwertmaterials“: Reale Darstellungen großer Zahlenräume können zu Fehlvorstellungen führen, da die physischen Mengen weder proportional, noch schulpraktisch sinnvoll abbildbar sind. Das vorliegende Projekt greift diese Argumentation explizit auf, grenzt sich davon ab und verfolgt einen alternativen Ansatz: Das ikonische Material dient nicht der Darstellung großer Zahlen, sondern allein der Strukturierung und Internalisierung des Bündelns als zentralem Teil des Stellenwertverständnisses.
Im Rahmen des Projekts werden ikonische Darstellungen für höhere Bündelungsebenen entwickelt, im Unterricht erprobt und hinsichtlich ihrer wahrgenommenen Unterstützungsfunktionen auf das Verständnis von Bündelungs- und Stellenwertstrukturen aus Sicht von Lehrpersonen empirisch untersucht. Ziel ist es, Lernenden den kognitiven Übergang vom handelnden zum abstrakten Zahlendenken zu erleichtern und ein tragfähiges, flexibel einsetzbares Stellenwertverständnis zu fördern.
Die Evaluation kombiniert offene Fragebögen (je einer in Paper-Pencil und einer im Online-Format) mit Gruppendiskussionen im Rahmen von Fortbildungen. Auf Grundlage der ersten Evaluierungsergebnisse wird das didaktische Material weiterentwickelt und weitere Begleitmaterialien werden neu erstellt.
Nach einer Erprobungsphase werden auch diese Materialien mithilfe eines Fragebogens und Gruppendiskussionen aus Lehrer*innensicht evaluiert.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to support the transition from enactive to fully mental bundling in the extended number range. While place-value materials up to 1,000 play a central role in enabling learners to experience bundling processes through concrete action, many learners no longer require real material representations for larger numbers. Instead, they benefit from an iconically supported bridge between action and mental reasoning.
The project therefore does not develop material for representing or enactively exploring the number range up to one million. Rather, it develops an iconically supported instructional format that allows learners to visualize the bundling steps beyond the thousands level (e.g., from thousands to ten thousands, to hundred thousands, etc.) before performing these steps fully mentally.
The point of departure is the didactic critique of “oversized place-value materials”: Real representations of large number ranges can lead to misconceptions, as such quantities are neither proportionally representable nor practically usable in classroom settings. This project explicitly acknowledges this argument, clearly distances itself from such practices, and pursues an alternative approach: The iconic material is not used to depict large numbers but to support the structuring and internalization of bundling as a key component of place-value understanding.
Within the project, iconic representations for higher-level bundling steps will be developed, implemented in classroom practice, and empirically examined with regard to their effectiveness in supporting learners’ understanding of bundling and place-value structures. The goal is to facilitate the cognitive shift from concrete action to abstract numerical thinking and to foster a robust and flexible understanding of place value.
The evaluation combines open questionnaires (one paper–pencil version and one online version) with group discussions conducted within professional development settings. Based on the initial evaluation results, the didactic material will be further refined, and additional accompanying materials will be created. After a trial phase, these materials will also be evaluated from teachers’ perspectives using questionnaires and group discussions.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Krenn, Eleonore; Mag. Dr. Prof. OStR
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2015
Beschreibung
Bewegung ist ein wichtiges Grundbedürfnis des Kindes. Über Bewegung können Kinder Verbindungen knüpfen zwischen sich und der Welt und zu anderen Menschen, sie können sich ein Bild von der Welt machen und sich selbst im Zusammenhang mit der Welt erleben (Selbst- und Fremdbild). Durch Bewegung wird die Welt von Kindern erlebt, erfahren und gleichzeitig geformt und gestaltet. Damit ist die Bewegung für Kinder Erfahrungsorgan und Gestaltungsinstrument in einem (Grupe, 1982). Diese unmittelbaren (Selbst-, Material- und Sozial-) Erfahrungen durch Wahrnehmung und Bewegung sind von elementarer Bedeutung für die kindliche Entwicklung, denn sie liefern die Basis für grundlegende Wahrnehmungserfahrungen, für das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten der Dinge und Objekte, die sie umgeben, sie stellen die Grundlage des Lernens dar und prägen entscheidend die sozial-emotionale Entwicklung mit (Zimmer, 2009). Wie neuere Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und entwicklungspsychologischen Forschungen gezeigt haben, sind Kinder selbst aktive Gestalter ihrer Entwicklung und bestrebt, sich selbstständig mit der Umwelt auseinanderzusetzen. Dies wird auch im Bildungsrahmenplan mit der Forderung nach Schaffung einer Umgebung für ko konstruktives Lernen ausgedrückt (2009). So wird die Entwicklung im Kindesalter durch handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt angestoßen, und zwar in der frühen Kindheit fast ausschließlich über den Körper und die Bewegung. Das heißt, die Motorik stößt vielfach erst die Entwicklungen in anderen Kompetenzbereichen (Sprache, sozial-emotionale Entwicklung, mathematisches Verständnis) an (Vogel/Kleindienst-Cachay, 2009). Im Mittelpunkt der Beobachtung der Motorik im Kindesalter stehen weniger sportorientierten Fertigkeiten, sondern vielmehr die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten als Basis einer ganzheitlichen Entwicklung. Aus diesem Grund liegt der Fokus dieses Forschungsprojektes im Beobachten der koordinativen Fähigkeiten. Die Identifizierung von Entwicklungsschwierigkeiten und Risiken ist an und für sich eine Aufgabe der Professionen wie Entwicklungspsychologie und Medizin. Da in der österreichischen Bildungslandschaft die Ressourcen für differentialdiagnostische Klärung nur für die Schulpsychologie gegeben sind, scheint es wichtig, den PädagogInnen im elementaren Bildungsbereich eine vertiefte Form der Pädagnostik zur Verfügung zu stellen. Dies ist mit dem ES-Interessensprofil gegeben. Deutlich wurde der Zusammenhang zwischen kindlichem Interesse und der individuellen Entwicklungssituation durch Validierungsuntersuchungen des ES – Interessensprofil mit Hilfe eines validen entwicklungspsychologischen Verfahrens dem Wiener Entwicklungstests (Kastner-Koller, Deimann, 2004). Wenn also ein Kind weder im Kindergarten noch zu Hause Interesse an der Nutzung der vorbereiteten Umgebung zeigt, könnte dies mit Hilfe eines pädagnostischen Instrumentariums erfasst werden. Somit kann diese Information zur vertieften Förderung eines Kindes oder als Entscheidungskriterium für das Hinzuziehen psychologischer oder medizinischer Diagnostik genutzt werden. Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen: 1)Wirksamkeit eines vertiefenden Fragebogens: Sind PädagogInnen mit Hilfe einer vertieften Pädagnostik in der Lage, mehr Entscheidungsgrundlage für folgende zwei Momente zu haben: a)Förderung im eigenen Umfeld b)Weiterleitung zur professionellen Differentialdiagnostik und Einleitung einer spezifischen Förderung (IZB, Physiotherapie, Logopädie, .) 2)Wahrnehmung zum Einsatz des vertiefenden Beobachtungsbogens aus der Sicht der beteiligten LehrerInnen, KindergartenpädagogInnen und Eltern sowie die Erfassung der Auswirkung. Sind PädagogInnen im Rahmen ihrer Alltagsaufgaben in der Lage, diese diagnostische Zusatzleistung zu gewährleisten?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Klemens; Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Karner, Elisabeth;
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Die Praxisschule der KPH Graz befindet sich derzeit in einem starken Umstrukturierungsprozess, basierend auf unterschiedlichen reformpädagogischen Ansätzen (Schwerpunkt: Montessoripädagogik, Jenaplanpädagogik). Damit einher geht die Neukonzeption des Unterrichts in altersheterogenen Klassen und die Ausweitung des eigenständigen Lernens. Um einen eigenverantwortlichen, den individuellen Anforderungen entsprechenden Unterrichtsprozess zu gewährleisten, bedarf es einer gestalteten Lernumgebung, die den eigenständigen Wissenserwerb unterstützt bzw. anleitet und den Lernenden Rückmeldung über das Erreichen der jeweiligen Lernziele gibt. In Anbetracht dieser Erfordernisse gilt es eine Lernumgebung zu entwickeln, welche die Inhalte der jeweiligen Schul- und Niveaustufen so aufbereitet, dass den Kindern mögliche Lernwege dargelegt werden, die sie selbst beschreiten können. Der Zeitraum von vier Semestern ergibt sich durch die Dauer des Umstrukturierungsprozesses an der Praxisschule, welcher erst im Schuljahr 2011/2012 abgeschlossen sein wird.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ogris-Steinklauber, Renate; Mag. Dr. Prof.
Swoboda, Birgit; BEd. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Die richtige Grundschule für mein Kind – Schulwahlkriterien seitens der Eltern
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Rajic, Christine; Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Neureiter, Livia; MMMag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Gesellschaftliche Diversifizierungsprozesse stellen Akteur*innen des Religionsunterrichts vor die Herausforderung, religiöse und religionsbezogene Bildung im öffentlichen Raum der Schule gegenwartsorientiert und zukunftsfähig zu konzipieren. Im Fokus steht eine kontextsensible und empirisch fundierte Fachentwicklung, die von einem hohen Qualitätsanspruch getragen ist. Religionsunterricht aus konfessioneller Kooperation ist eines der gegenwärtigen Entwicklungskonzepte. In einer pädagogischen Fallstudie soll daher rekonstruiert werden, wie konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht organisiert, theologisch und religionspädagogisch plausibilisiert und religionsdidaktisch realisiert wird. Dabei verfolgt die Studie eine doppelte Zielsetzung: 1. das situative Verstehen des organisatorisch-strukturellen wie religionsdidaktischen Bedingungsgefüges, in dem konfessionell-kooperativer Religionsunterricht am jeweiligen Schulstandort stattfindet; 2. die an empirischen Erkenntnissen orientierte Entwicklung von Empfehlungen für die Weiterentwicklung konfessionell-kooperativer Formen des Religionsunterrichts unter Berücksichtigung der jeweiligen schulischen Kontextbedingungen. Die Fallstudie zeichnet sich durch ein multimethodisches Forschungsdesign aus. Die Kombination aus teilnehmender Beobachtung im Religionsunterricht und leitfadengestützten Expert*inneninterviews zur Erhebung subjektiver Theorien der Akteur*innen des Religionsunterrichts ermöglicht eine multiperspektivische Untersuchung der Praxis des Religionsunterrichts unter Einbeziehung spezifischer kontextueller Gegebenheiten.
Beschreibung (engl.)
Processes of social diversification present persons responsible for religious education with the challenge of conceiving appropriate religious education in the public sphere of schools. A commitment to quality of religious education is based on its context-dependent and empirically based further development. One of the core concepts of the further development of religious education is interdenominational cooperation. There are various models of religious education based on interdenominational cooperation. An educational case study on denominational cooperation in religious education will reconstruct the organisation and practice of denominational cooperation in religious education.
The aims of this study are 1. to gain a situational understanding of the organisational, structural and didactic set of conditions, in which denominational cooperative religious education takes place at the respective school location; 2. to develop recommendations for the further development of denominational cooperative forms of religious education based on empirical research. The case study features a multimethod research design. Combining participant observation in religious education classes and guided expert interviews with actors in religious education focusing their subjective theories enables a multi-perspective examination of religious education practice, considering the respective specific contextual circumstances.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hörl, Gabriele; HS-Prof. MMag. Dr.
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schrei, Ursula;
Strohmeier-Wieser, Alexandra;
Wagner, Lukas;
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
„Das Projekt „Digitalisierte Kindheit“ widmet sich dem konstruktiven und reflektierten Umgang mit digitalen Medien im elementarpädagogischen Bildungsbereich. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Rolle der Digitalisierung in kindlichen Lebenswelten zu entwickeln und dabei pädagogische Haltungen, Reflexionsfähigkeit sowie medienbezogene Bildungskompetenz zu fördern.
Die Begleitung erfolgt durch ein multiprofessionelles Expert*innenteam aus den Bereichen Psychologie, Medienpädagogik, Elementarpädagogik und Bildungsforschung, das die Entwicklung und Reflexion von Kompetenzen unterstützt. Die Zielgruppe umfasst pädagogische Fachkräfte von KIB 3, die im Rahmen des Projekts ihre Perspektiven und Erfahrungen einbringen.
Die Datenerhebung erfolgt mittels Befragung, qualitativer Interviews und Gruppendiskussionen, die Auswertung vorwiegend interpretativ, um differenzierte Einblicke in Einstellungen, Herausforderungen und Weiterentwicklungsbedarfe zu gewinnen.“
Beschreibung (engl.)
„he project “Digitalized Childhood” is dedicated to the constructive and reflective use of digital media in elementary education. The aim is to develop a deeper understanding of the role of digitalization in children’s lives and to promote pedagogical attitudes, reflective skills, and media-related educational competence.
The project is supported by a multi-professional team of experts from the fields of psychology, media education, elementary education, and educational research, who assist in the development and reflection of competencies. The target group comprises educational professionals from KIB 3, who contribute their perspectives and experiences to the project.
Data is collected through surveys, qualitative interviews and group discussions, and the evaluation is primarily interpretive in order to gain differentiated insights into attitudes, challenges, and further development needs.“
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayerhofer-Lillie, Julia; Mag.a
Projektleitung intern
Haider, Rosina; MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Zobl, Cornelia; Dr.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Montanuniversität Leoben
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
In diesem Projektvorhaben stehen die Entwicklung und die Umsetzung eines vielfältigen und attraktiven Bildungsangebots für Kinder und Jugendliche rund um die Fachbereiche der Montanuniversität Leoben im Zentrum, mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler für eine Karriereentscheidung in Richtung naturwissenschaftlich-technischer Berufe und/oder der angewandten Forschung zu begeistern. Die ProjektpartnerInnen, KPH Graz und MUL erarbeiten die dafür bestmöglichen altersadäquaten sowie gender- und diversitysensiblen Materialien unter Berücksichtigung von neuen evidenzbasierten didaktischen Methoden. Im Mittelpunkt des Ansatzes stehen fächerübergreifendes Arbeiten, forschendes Lernen, Hands-on-Aktivitäten sowie der Einsatz von konkreten Role Models (Wissenschaftlerinnen sowie ForscherInnen mit und ohne Migrationshintergrund der Montanuniversität Leoben). Die SchülerInnen nutzen im Klassenverband dieses innovative Bildungsangebot, das jeweils ein Semester lang in den Schulunterricht eingebettet wird und seinen Höhepunkt in Projekttagen an der Montanuniversität Leoben findet, in deren Rahmen die Kinder und Jugendliche selbst viele Experimente durchführen und sich als „ForscherInnen“ erproben dürfen. Themenschwerpunkt des Bildungsangebots wird gemäß den Kernkompetenzen der Montanuniversität der gesamte Wertschöpfungskreislauf vom Rohstoff bis zum Produkt und über das Recycling zu neuen Rohstoffen sein. Vermittelt werden soll den Kindern und Jugendlichen sowohl, wie Forschung funktioniert und WissenschaftlerInnen arbeiten, als auch, wie Forschungsergebnisse und Technologien angewendet werden können und weshalb diese in unserem täglichen Leben eine entscheidende Rolle spielen.
Beschreibung (engl.)
This project focuses on the development and implementation of a diverse and attractive educational offer for children and adolescents around the faculties of the University of Leoben. The aim is to inspire the pupils to make a career decision in the direction of scientific-technical professions and/or applied research. The project partners, KPH Graz and MUL, are developing the best possible age-appropriate and gender- and diversity-sensitive materials, considering new evidence-based didactic methods. The approach focuses on interdisciplinary work, research-based learning, hands-on activities and the use of concrete role models (scientists and researchers with and without a migration background at the University of Leoben). The pupils use this innovative educational offer, which is embedded in the school lessons for one semester and culminates in project days at the Montanuniversität Leoben, during which the children and young people themselves carry out many experiments and test themselves as „researchers“. According to the core competences of the University of Leoben, the main focus of the educational programme will be the entire value creation cycle from raw material to product and via recycling to new raw materials. The aim is to teach children and young people how research works and scientists work, as well as how research results and technologies can be applied and why they play a decisive role in our daily lives.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt widmet sich der Kompetenzentwicklung im Bereich Größen und Maße bei Grundschulkindern. Der Umgang mit Größen – wie Länge, Masse, Zeit, Geld und Raum – zählt zu den zentralen mathematischen Basiskompetenzen und verbindet abstrakte Mathematik mit lebenspraktischen Anwendungen. Internationale Vergleichsstudien belegen, dass Schüler*innen im deutschen Sprachraum in diesem Bereich seit Jahren erhebliche Defizite aufweisen. Gleichzeitig gibt es bisher nur wenige differenzierte Analysen zur Entwicklung dieser Kompetenzen im Grundschulalter.

Das Projekt setzt an dieser Forschungslücke an und untersucht, wie sich die Größenkompetenz vom ersten bis zum vierten Schuljahr entwickelt. Besonderes Augenmerk gilt sozialen Einflussfaktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund und sozioökonomischem Status. Theoretisch basiert die Studie auf Modellen der Größen- und Messkompetenz, die zentrale Teilbereiche wie das Schätzen, Ordnen, Vergleichen und Rechnen mit Größen unterscheiden.

Methodisch wird ein trendanalytisches Querschnittsdesign mit Propensity Score Matching gewählt, um vergleichbare Stichproben für unterschiedliche Zeitpunkte zu generieren und Verzerrungen durch unterschiedliche Zusammensetzungen der Gruppen zu vermeiden. Zum Einsatz kommt der standardisierte „Größen und Einheiten Test“ (GET), der die Kompetenzen in den Bereichen Länge, Zeit, Geld, Masse und Raum erfasst. Ergänzend werden sozioökonomische und sprachliche Kontextvariablen erhoben.

Beschreibung (engl.)
The research project focuses on the development of competencies in the domain of measurement and size among primary school children. Working with measures—such as length, mass, time, money, and space—constitutes a fundamental mathematical skill set that connects abstract mathematics with practical everyday applications. International comparative studies have consistently shown that students in German-speaking countries exhibit substantial deficits in this area. At the same time, there is a lack of differentiated analyses addressing the development of these competencies during primary education.

This project addresses this research gap by investigating how measurement and size competencies develop from first to fourth grade. Special attention is given to social factors such as gender, migration background, and socioeconomic status. The study is theoretically grounded in models of measurement and size competence, which distinguish between key subdomains such as estimating, ordering, comparing, and calculating with measures.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirstinger, Franziska; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2009
Beschreibung
Camille Claudel III zielt darauf ab, den interkulturellen Dialog zwischen Lehramtsstudierenden von sechs Partneruniversitäten im ästhetischen und künstlerischen Bereich zu stärken. Elf multinationale Gruppen, die von multinationalen Professoren Teams geführt werden, bringen transnationale Ästhetik-Projekte, die das Verständnis für regionale, ökologische und soziale Aktivitäten in der Region Venedig fördern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht