Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Reisenauer, Cathrin; MMag. Dr.
Projektleitung intern
Reisenauer, Cathrin; MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Ziel des Projektes ist es, Haltungen und Kompetenzen von Studierenden im Bereich Inklusion sichtbar zu machen, um daraus Rückschlüsse für die Lehre an pädagogischen Hochschulen ziehen zu können. Die gewonnen Daten sowie der Bezug zu den angeführten Kompetenzmodellen eignen sich zur Weiterbildung Lehrender im Bereich Inklusion.
Im Studienjahr 2019/20 wird zur Beantwortung der Fragestellung sowohl eine schriftliche Befragung mit offenen Fragen als auch leitfadengestützte Einzel- und Gruppeninterviews durchgeführt (vgl. Häder 2010). Das Sampling besteht aus Studierenden, die am Ende des Bachelor- oder zu Beginn des Masterstudiums Lehramt Primar- und Sekundarstufe stehen und nach dem zurzeit geltenden Curriculum ihr Bachelorstudium absolviert haben. Die erhobenen Daten werden mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) computergestützt mithilfe des Computerprogramms MAXQDA ausgewertet.
In dieser qualitativen Erhebung stehen neben den subjektiven Theorien und Haltungen der Studierenden zum Thema Inklusion ihre Selbsteinschätzung in Bezug auf ihre Kompetenzen in diesem Bereich im Fokus des Interesses, da ein entsprechendes Fähigkeitsselbstkonzept maßgeblich zum Gelingen inklusiven Unterrichts beitragen kann. Die Ergebnisse der Studie werden in Bezug gesetzt zum Profil für inklusive Lehrerinnen und Lehrer, wie es von der European Agency for Development in Special Needs Education (2012) entwickelt wurde, und dem Kompetenzmodell von COACTIV (vgl. Baumert & Kunert 2011), um dadurch Rückschlüsse für die Lehrenden an der pädagogischen Hochschule in der LehrerInnenaus- und weiterbildung zu ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Lernende, Lehrende, Lehrbücher und Lehrpläne können als die vier Hauptinstanzen gesehen werden, die bestimmen, was im FLTL geschieht. Während Lernende, Lehrende und Lehrbücher Teil der Bildungsforschung sind, spielen Lehrpläne in kritischen Untersuchungen eine untergeordnete Rolle. Deutschland und Österreich scheinen sich mit gelegentlichen Lemmata in Handbüchern und Lexika zu begnügen (vgl. Burwitz-Melzer et al., 2016, Surkamp 2017). Im Vergleich dazu kann die Schweiz auf eine lange Tradition der Curricula-Forschung mit einer eigenen internationalen Forschungsgemeinschaft zurückblicken (Künzli et al., 2013). Dennoch haben Curricula für FLTL einen direkten Einfluss auf die Planung und Durchführung von Unterricht, da sie den rechtlichen Rahmen darstellen, der Orientierung und Struktur bietet und als verbindliche Richtlinie fungiert (Scholl, 2009). Obwohl Curricula einen so starken Einfluss auf FLTL haben, ist es überraschend, dass sie in der Bildungsforschung nur wenig Beachtung finden.
Beschreibung (engl.)
Learners, teachers, textbooks and curricula can be seen as the four main authorities determining what is happening in FLTL. Whereas learners, teachers and textbooks have been part of educational research, curricula play a minor role in critical investigations. Germany and Austria seem to be content with the occasional lemma in handbooks and lexica (cf. Burwitz-Melzer et al., 2016, Surkamp 2017). In comparison, Switzerland can look back on a long tradition of curricula research with its own international research community (Künzli et al. 2013). Yet, curricula for FLTL have a direct impact on planning and conducting lesson as these present the legal frame that offers orientation and structure and functions as a binding guideline (Scholl 2009). Even though curricula have such a strong impact on FLTL, it is surprising that they only receive minor attention in educational research.
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Vötsch, Mario; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Oberrauch, Anna; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Der europäische „Entrepreneurship 2020 Action Plan“ sieht Bildung als eine wichtige Säule für die Förderung von Unternehmertum in der EU. Hochschulen spielen eine zentrale Rolle für die Bereitstellung von unternehmerischer Bildung (Entrepreneurship Education) und damit für die Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen, einem Schlüssel für das lebenslange Lernen. Frameworks wie EntreComp zeigen, dass entsprechende Kompetenzen für alle Absolventen relevant sind. Pädagogen sind sich dieses Verständnis jedoch oft noch nicht bewusst. Hier spielen Hochschullehrerausbildungszentren eine besondere Rolle, da sie die Lehrkräfte von morgen bilden. Die resultierende unzureichende Bereitstellung einer unternehmerischen Wissensbasis und letztendlich zu einer geringen Nutzung unternehmerischer Lehr- und Lernpotenziale in der Lehrer/innenausbildung motivieren die „Partnership for Initial Entrepreneurship Teacher Education (PIETE) “ zu gründen.
PIETE verfolgt folgende Ziele
(1) Schaffung eines Rahmens, der ein fundiertes Verständnis der Funktionalität, der Bildungsprioritäten und der institutionellen Notwendigkeiten von Lehrer/innenbildnern und Ausbildungszentren für Hochschulbildung ermöglicht,
(2) Sensibilisierung von mehr Lehrer/innen-Ausbildern direkt für die Verdienste unternehmerischer Kompetenzentwicklung durch eine Reihe von 6 Workshops in 3 Ländern.
(3) auf EntreComp basierend ein umfassendes Lehrkompendium für Lehrer/innen-Ausbilder erstellen,
(4) Einrichtung eines Online-Testzentrums, mit dem das Verständnis der vorbereitenden Lehrerausbilder von mehr als 30 Lehrer/innen- Ausbildern bewertet werden kann,
(5) eine Studie zu entwerfen, zu konstruieren und durchzuführen, mit der die Entrepreneurship Education-Konzeption von mehr als 100 Lehrer/innen- Ausbilder in Lehrerausbildungseinrichtungen verschiedener europäischer Länder bewertet und neue wissenschaftliche Ergebnisse erzielt werden sollen,
(6) eine europäische Sammlung bewährter Verfahren einrichten,
(7) einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, EntreComp eine operative Dimension hinzuzufügen, und
(8) eine interaktive Projektwebsite zu den Ergebnissen des Projekts zu erarbeiten.
Beschreibung (engl.)
The Entrepreneurship 2020 Action Plan identified education as a main pillar for catalysing entrepreneurship inside the European Union. Higher Educations Institutions (HEI) take on a central role for the deliverance of entrepreneurship education (EE) and thus for developing entrepreneurial competences which European policy makers consider key for lifelong learning. Moreover, frameworks as EntreComp demonstrate that the available competence catalogue is by far not only relevant for graduates that seek careers as entrepreneurs but rather matters to all students. However, educators are often still not aware of this wider understanding. Therefore, they do not acknowledge inherent benefits and omit entrepreneurial competence development in their daily teaching efforts. While this applies to many academic fields, higher education teacher training centres take on a special role as they educate the educators of tomorrows pupils. This leads to an insufficient provision of an entrepreneurial knowledge base delivered through ITE and ultimately to a sub-optimal exploitation of entrepreneurial teaching and learning potentials at school stage.

This has motivated us to establish a Partnership for Initial Entrepreneurship Teacher Education (PIETE) which will:
(1) create a scalable framework that allows to develop a sound understanding on the functionality, educational priorities and institutions necessities of ITE educators and teacher training centres of higher education,
(2) directly sensitize 30+ ITE educators for the merits of entrepreneurial competence development through a serious of 6 workshops in 3 countries,
(3) create a comprehensive Teaching Compendium for use in ITE that is structurally rooted on EntreComp and put it to practice among 90+ ITE students,
(4) create an online Test Center that allows to assess the EE understanding of pre-service teacher trainers involving 30+ ITE educators,
(5) design, construct and conduct a study that will assess the EE conception of 100+ ITE educators in teacher training institutions of various European countries and generate new scientific results,
(6) establish a European Good Practice Collection that showcases 10+ outstanding examples for the realisation of EE within ITE,
(7) make a significant contribution to add an operational dimension to EntreComp,
(8) maximise the exploitation of the project’s outputs and outcomes by widely disseminating them to approximately 5.000+ individuals via an interactive project website and the implementation of a comprehensive dissemination strategy.

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Raggl, Andrea; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Raggl, Andrea; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
IIn diesem Projekt wird die Bedeutung kleiner Grundschulen, die Arbeitsbedingungen für Lehrpersonen sowie der altersgemischte Unterricht im ländlichen Raum in Nord-, Ost und Südtirol untersucht. Als kleine Schule wird eine Schule mit weniger als 50 Schülerinnen und Schüler definiert, das trifft in diesen Regionen auf über 40% der Grundschulen zu. Die zentralen Ziele des Forschungsprojekts beinhalten die Analyse der Arbeitsbedingungen für Schulleiter_innen bzw. Schulführungskräfte und Lehrpersonen, die Gestaltung des organisatorisch notwendigen altersgemischten Unterrichts sowie die Möglichkeiten für die Schul- und Unterrichtsentwicklung, die sich aus der kleinen Struktur ergeben. Es wird zunächst eine Fragebogenerhebung in allen kleinen Grundschulen durchgeführt, anschließend werden insgesamt 15 Fallstudien kleiner Schulen erstellt.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2023
Beschreibung
Auf Basis der Ergebnisse des Forschungsprojekts: „Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe“ wird ein weiteres Forschungsprojekt vorbereitet, das auf die konkrete Umsetzung der Schwerpunktangebote zu den BIMM-Themen in der Lehre fokussiert. Untersucht werden sollen die inhaltliche Ausgestaltung der Schwerpunktangebote an verschiedenen PHn sowie der Lernzuwachs bei den Studierenden. Dazu sollen Eingangserhebungen bei den Studierenden zu Beginn der Schwerpunktangebote durchgeführt werden, die durch Erhebungen zur Mitte des Schwerpunkts sowie durch Ausgangserhebungen ergänzt werden. Diese Erhebungen sollen vorwiegend mit qualitativen Methoden wie Gruppendiskussionen und Interviews durchgeführt werden.
In einem weiteren Schritt sollen Interviews mit Lehrenden in den Schwerpunktangeboten durchgeführt werden sowie der verwendete Literaturkanon in den Schwerpunktangeboten erhoben werden.
Dieses Folgeprojekt wird wieder als kooperatives Forschungsprojekt mehrerer Pädagogischer Hochschulen konzipiert.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Wild, Birgit; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Wild, Birgit; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Überall, Martina; Mag. Dr. PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Im Zeitalter der Informationsgesellschaft sind soziale Medien im beruflichen und privaten Alltag längst etabliert und selbstverständlich geworden. Auch Ernährungsthemen sind medial präsent und finden sich in unterschiedlichster Form im Internet wieder. Von Foodblogs über Vlogs von InfluencerInnen bis hin zu Rezeptdatenbanken und alternativen Ernährungskonzepten finden sich im Web die verschiedensten Kanäle, die rund um das Thema Ernährung kommunizieren (Endres, 2016). Laut neuesten Umfragen nutzen insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene soziale Medien ganz regelmäßig, wovon jeder fünfte schon einmal sein Essen in der Online-Community geteilt hat. (Lerchbaumer & Überall, 2018)? Einerseits birgt diese digitale Ernährungswelt die Gefahr , dass sich „Ernährungs-Fake-News“ und pseudowissenschaftliche Wahrheiten unkontrolliert im Netz verbreiteten, auf der anderen Seite stellen digitale Medien aufgrund ihrer Reichweite und Aufbereitung eine große Chance für die Ernährungskommunikation in Bildung und Wissenschaft dar. Doch kann zwischen wissenschaftlichen Fakten und pseudowissenschaftlichen Statements und Empfehlungen überhaupt noch differenziert werden und falls ja, WIE?
• Ziel dieses Projekts ist es, zu erforschen, welche Aufgaben, Chancen und/oder Risiken sich für den Ernährungsbereich und den Ernährungsunterricht ergeben. Eine weitere Forschungsfrage ist auch, woran NutzerInnen evidenzbasierte Ernährungsinformationen in digitalen Medien erkennen und nach welchen Kriterien, geeignete wissenschaftliche Plattformen ausgewählt werden können.

Weiters soll ein Fortbildungsmodul zu „Social Media Food“ Essen und Ernährung im Zeitalter von digitalen Medien, entwickelt werden.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Oberhauser, Claus; MMag. PhD.
Oberrauch, Anna; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Das Kompetenzmodell der Fachgesellschaft für Sachunterrichtsdidaktik beschreibt die bei SchülerInnen angestrebten Kompetenzen anhand der zwei Dimensionen „Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen“ und „Konzepte/Themenbereiche“. In beiden Dimensionen werden im Kompetenzmodell fünf Perspektiven des Sachunterrichts ausgewiesenen und jeweils perspektivenbezogene und -übergreifende Aspekte spezifiziert. Die Sachunterrichtsdidaktik folgt damit internationalen Standards der Curriculumsentwicklung. Im Rahmen des Projektes sollen die wesentlichen kognitiven Hilfsmittel, die jeweils spezifisch für historisches, geographisches und biologisches Denken sind, ausgewiesen und der Community der Sachunterrichtsdidaktik zugänglich gemacht werden. Darauf aufbauend soll vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes in der Kognitionspsychologie und Kindheitsforschung geprüft werden, welche dieser kognitiven Hilfsmittel Kindern im Primarbereich zugänglich sind. Und es sollen Unterrichtselemente entwickelt und erprobt werden, die es Kindern im Sachunterricht ermöglichen, sich physikalische, biologische, geographische und historische Denkweisen anzueignen. Das Projekt baut auf Vorstudien auf: Erhebung des fachdidaktischen Forschungsstandes zum biologischen, geographischen und historischen Denken aus der Biologie-, Geographie-, Geschichts- und Sachunterrichtsdidaktik; Erhebung des Forschungsstandes zum biologischen, geographischen und historischen Denken in der Wissenschaftsforschung; Beschreibung biologischen, geographischen und historischen Denkens anhand der spezifischen kognitiven Hilfsmittel als Orientierung für die Sachunterrichtsdidaktik; Vergleich der Resultate mit dem aktuellen Forschungsstand zum Denken von Kindern im Volksschulalter aus Kognitionspsychologie und Kindheitsforschung. Auf den Vorstudien aufbauend wird jeweils eine Unterrichtseinheit zum physikalischen (die Schritte 1-4 liegen aus Vorstudien bereits vor), biologischen, geographischen und historischen Denken im Sachunterricht im Sinne von „Design-Based Research“ entwickelt und erprobt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Benoist-Kosler, Barbara; M.A.
Projektleitung intern
Benoist-Kosler, Barbara; Dr.phil. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Bei dem beantragten internen Forschungsprojekt handelt es sich um mein laufendes Promotionsvorhaben an der Leuphana Universität Lüneburg. Das zentrale Forschungsinteresse ist, wie im Titel angedeutet, inwieweit sich Kindergartenkinder mit Gegenwarts- und Zukunftsfragen auseinandersetzen und somit als Akteure einer nachhaltigen Entwicklung angesehen werden wollen, können oder müssen. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist zugleich weltweite Aufgabe als auch orientierendes Konzept für alle Bildungsbereiche. Für den Elementarbereich liegen sowohl wissenschaftliche (Alisch 2016, Singer-Brodowski 2017, Stoltenberg et al 2013, Stoltenberg 2011) als auch entwicklungs- und praxisorientierte (Schubert et al 2012, Welthaus Bielefeld 2010, LBV 2005, 2014) Arbeiten im deutschsprachigen Raum wie auch international (Davis 2010, Hedefalk et al 2015, Huggins & Evans 2018, McDonald 2015, Pramling Samuelson 2017) vor. Diese fokussieren auf eine Konkretisierung des Konzepts „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, auf die frühkindlichen Bildungsinstitutionen und auf praktische Anregungen, wie Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht werden kann. Ein Desiderat stellt die Auseinandersetzung mit der Perspektive der Kinder dar. Dazu soll diese Forschungsarbeit einen Beitrag leisten. Basierend auf den Ergebnissen sollen Anregungen zur Ermöglichung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kita gegeben werden, die Kindergartenkinder in ihrer Akteurs-Rolle bestärken, eine Auseinandersetzung mit Fragen einer nachhaltigen Entwicklung ermöglichen und Handlungs- bzw. Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Projekt untersucht, inwieweit die Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse Lernprozesse im Hinblick auf Naturphänomene im Sachunterricht unterstützen kann und inwieweit ein verstehensorientierter Sachunterricht einen Beitrag zur Sprachbildung in der Volksschule leisten kann. Im Kontext einer gezielten Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund wird gerade auch für die Grundschule gefordert, dass Sprachbildung und Sprachsensibilität eine Aufgabe aller Fächer sein sollte. Ob dies sinnvoll ist und wie dies geschehen kann, ist eine Frage, der sich die Sachunterrichtsdidaktik inzwischen stellt. Im Rahmen dieses Projektes werden dazu folgende Ziele verfolgt:
Zusammenfassung des Forschungsstands zur Rolle sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse für das naturwissenschaftliche Lernen im Sachunterricht.
Zusammenfassung des Forschungsstands zur Frage, ob der Sachunterricht ein geeigneter Ort für die Förderung von Bildungssprache ist
Darauf aufbauend soll die Erstellung von Textmaterialien für naturwissenschaftliches Lernen im Sachunterricht vorbereitet und wissenschaftlich fundiert werden, die sowohl dem Anspruch eines verstehensfördernden Sachunterrichts als auch eines sprachbildenden Sachunterrichts genügen. Abschließend sollen die Ergebnisse den Lehrenden im Sachunterricht an der PHT zur Verfügung gestellt werden, um die Berücksichtigung sprachwissenschaftliche Erkenntnisse in die Ausbildung im Sachunterricht an der PHT sicherzustellen und die Studierenden zu einer gezielte Sprachförderung im Sachunterricht zu befähigen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das Projekt untersucht, wie multilinguale Ressourcen für das Lernen nutzbar gemacht werden können – für Lerner*innen in unterschiedlichen Kontexten und für die Lehrenden. Im Projekt wird erarbeitet, wie die Materialen von ProBiMuc (=Programme for bilingual and multilingual children) für Elementarbereich weiterentwickelt und für den Schulkontext (Fach Deutsch) adaptiert werden sollten. Ferner wird untersucht, wie Materialen von ProBiMuc in der schulischen Sprachförderung fächerübergreifend genutzt werden können. Im Rahmen des Projektes soll auch herausgefunden werden, welche Handreichungen, Materialien und Schulungen (Aus-, Fort- und Weiterbildung) notwendig sind, um Lehrkräften und Pädagog*nnen die Nutzung multilingualer Ressourcen in ihren jeweiligen Kontexten zu erleichtern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht