Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Goreth, Sebastian; Dr. M.A.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Forschungsarbeiten zum kompetenten Unterrichtshandeln von Lehrkräften wurden in den letzten Jahren stark vorangetrieben (vgl. z. B. Kaiser et al., 2015; König, 2015). Dieses Forschungsvorhaben setzt an diesen Arbeiten an und legt den Schwerpunkt auf den Fachbereich Technisches und Textiles Werken.
Verfolgt wird zum einen das Ziel Teile des Studienverlaufs des neu eingerichteten Studiengangs Technisches und Textiles Werken zu evaluieren, indem fachdidaktische Kompetenzen in einem längsschnittlichen Design erfasst werden. Zum anderen wird untersucht, ob das Videoformat einen positiven Einfluss auf den Kompetenzerwerb hat und wie sich dieser ggf. in verschiedenen Analysebereichen unterscheidet.
Im Projekt PCK-T wird zur Prüfung der Fragestellung ein bereits entwickelter und videobasierter Vignettentest (pilotierende Querschnittsstudie mit einem mittleren Gesamtsummenwert Professionelle Unterrichtswahrnehmung PU von M = 6,80; SD = 1,61; N = 350; vgl. Goreth et al., 2016; Goreth, 2017) eingesetzt. Dieses validierte Testinstrument befindet sich international bereits im Einsatz und unterteilt sich in die fachdidaktischen Kompetenzfacetten: Umgang mit Methodenformen, Umgang mit Fehlhaltungen und Sicherheitsbestimmungen sowie Umgang mit Schülervorstellungen. Nach der Testung der Studierendenkohorte im ersten Fachsemester können dann die jeweils individuell erzielten und anonymisierten Testergebnisse mit weiteren Ergebnissen während des Studienverlaufs vergleichend betrachtet werden, um Rückschlüsse auf einzelne Detailaspekte des Studiums zu erhalten.
Neben diesem angeführten längsschnittlichen Kompetenzverlauf interessiert zudem welchen Effekt der Einsatz von Videovignetten innerhalb von fachdidaktischen Lehrveranstaltungen auf die Förderung der Professionellen Unterrichtswahrnehmung PU hat. Dazu werden reflexive Videovignetten eingesetzt, um mit Studierendengruppen fachdidaktisch zugespitzte Fragestellungen an authentischen Unterrichtsbeispielen thematisieren zu können. Um Wirkungen des Vignetteneinsatzes ermitteln zu können, wird eine Kurzintervention von 4 Veranstaltungsterminen ausgearbeitet, die dann traditionell-literaturbezogenen Veranstaltungen gegenübergestellt wird.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Benoist-Kosler, Barbara; M.A.
Projektleitung intern
Benoist-Kosler, Barbara; Dr.phil. Hochschulprof MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Bei dem beantragten internen Forschungsprojekt handelt es sich um mein laufendes Promotionsvorhaben an der Leuphana Universität Lüneburg. Das zentrale Forschungsinteresse ist, wie im Titel angedeutet, inwieweit sich Kindergartenkinder mit Gegenwarts- und Zukunftsfragen auseinandersetzen und somit als Akteure einer nachhaltigen Entwicklung angesehen werden wollen, können oder müssen. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist zugleich weltweite Aufgabe als auch orientierendes Konzept für alle Bildungsbereiche. Für den Elementarbereich liegen sowohl wissenschaftliche (Alisch 2016, Singer-Brodowski 2017, Stoltenberg et al 2013, Stoltenberg 2011) als auch entwicklungs- und praxisorientierte (Schubert et al 2012, Welthaus Bielefeld 2010, LBV 2005, 2014) Arbeiten im deutschsprachigen Raum wie auch international (Davis 2010, Hedefalk et al 2015, Huggins & Evans 2018, McDonald 2015, Pramling Samuelson 2017) vor. Diese fokussieren auf eine Konkretisierung des Konzepts „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, auf die frühkindlichen Bildungsinstitutionen und auf praktische Anregungen, wie Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht werden kann. Ein Desiderat stellt die Auseinandersetzung mit der Perspektive der Kinder dar. Dazu soll diese Forschungsarbeit einen Beitrag leisten. Basierend auf den Ergebnissen sollen Anregungen zur Ermöglichung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kita gegeben werden, die Kindergartenkinder in ihrer Akteurs-Rolle bestärken, eine Auseinandersetzung mit Fragen einer nachhaltigen Entwicklung ermöglichen und Handlungs- bzw. Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2025
Beschreibung
Gesundheit ist Voraussetzung und Bedingung für ein erfülltes Leben. Heute aber sind ungesunde Lebensweisen die Hauptursache für steigende Zahlen chronischer Erkrankungen. Experten bezeichnen Bewegungsmangel bzw. Inaktivität und Übergewicht bzw. Adipositas als globale Krise. Zunehmend sind nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche von chronischen Erkrankungen betroffen. Kinder westlicher Zivilisationen haben heute eine geringere Lebenserwartung als ihre Eltern: 30 % der österreichischen Kinder und Jugendlichen leiden an Übergewicht oder Adipositas und 80 % erreichen nicht das empfohlene Bewegungsausmaß von 60 min/Tag. Gleichzeitig ernähren sich 9 % der Österreicher_innen vegetarisch oder vegan (840.000). Laut Studien schädigt Fleischverzehr die Gesundheit; hingegen sind pflanzliche Fleischalternativen meist gesünder. Die grösste Ernährungsorganisation der Welt betont ausdrücklich die enormen Vorteile vegetarisch-veganer Ernährungsformen für die Gesundheit, insbesondere Prävention und Behandlung bestimmter Erkrankungen, und dass diese für Menschen aller Altersstufen geeignet sind.
Beide Lebensstilfaktoren und Hauptsäulen nachhaltiger Gesundheit, (1) täglich Bewegung und Sport und (2) gesunde Ernährung, müssen dauerhaft und untrennbar miteinander verknüpft sein, um die daraus resultierenden kumulativen gesundheitlichen Vorteile zu erreichen; sie stellen effektive, kostengünstige und risikoarme Maßnahmen dar, und können einfach in den schulischen Alltag (GV an Schulbuffet/-Kantine) integriert werden. Dieser 2-dimensionale Gesundheitsansatz bietet eine besonders wirksame Lösung der aktuell dramatischen Gesundheitssituation. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt ‚From Science 2 School ‘ ist die erste Untersuchung zur Prävalenz von aktuellem Ernährungs- und Bewegungsverhalten auf Basis eines repräsentativen Datensatzes. Ziel ist es, die Verteilung traditioneller (Mischkost) und alternativer (vegetarisch, vegan) Ernährungsformen in Verbindung mit dem aktuellen Bewegungsverhalten (-Ausmaß, -Häufigkeit) unter österreichischen Schüler_innen, Lehrer_innen und Schulleiter_innen der Sekundarstufe I und II zu erheben.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Reisenauer, Cathrin; MMag. Dr.
Projektleitung intern
Reisenauer, Cathrin; MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Ziel des Projektes ist es, Haltungen und Kompetenzen von Studierenden im Bereich Inklusion sichtbar zu machen, um daraus Rückschlüsse für die Lehre an pädagogischen Hochschulen ziehen zu können. Die gewonnen Daten sowie der Bezug zu den angeführten Kompetenzmodellen eignen sich zur Weiterbildung Lehrender im Bereich Inklusion.
Im Studienjahr 2019/20 wird zur Beantwortung der Fragestellung sowohl eine schriftliche Befragung mit offenen Fragen als auch leitfadengestützte Einzel- und Gruppeninterviews durchgeführt (vgl. Häder 2010). Das Sampling besteht aus Studierenden, die am Ende des Bachelor- oder zu Beginn des Masterstudiums Lehramt Primar- und Sekundarstufe stehen und nach dem zurzeit geltenden Curriculum ihr Bachelorstudium absolviert haben. Die erhobenen Daten werden mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) computergestützt mithilfe des Computerprogramms MAXQDA ausgewertet.
In dieser qualitativen Erhebung stehen neben den subjektiven Theorien und Haltungen der Studierenden zum Thema Inklusion ihre Selbsteinschätzung in Bezug auf ihre Kompetenzen in diesem Bereich im Fokus des Interesses, da ein entsprechendes Fähigkeitsselbstkonzept maßgeblich zum Gelingen inklusiven Unterrichts beitragen kann. Die Ergebnisse der Studie werden in Bezug gesetzt zum Profil für inklusive Lehrerinnen und Lehrer, wie es von der European Agency for Development in Special Needs Education (2012) entwickelt wurde, und dem Kompetenzmodell von COACTIV (vgl. Baumert & Kunert 2011), um dadurch Rückschlüsse für die Lehrenden an der pädagogischen Hochschule in der LehrerInnenaus- und weiterbildung zu ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Juen-Kretschmer, Christa; Dr. OStR Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Juen-Kretschmer, Christa; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Alber, Elfriede; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Andre, Martin; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Juen, Heinrich; Mag. OStR Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Niedertscheider, Franz; Dipl.-Päd. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit von Lehrer/innenbildung, zu zentralen fachdidaktischen Aspekten für einen kompetenzorientierten Mathematikunterricht und aus den Evaluationsergebnissen zu Bildungsstandardüberprüfung, NMS und standardisierter Reife- und Diplomprüfung haben Mitarbeiter/innen des RECC und des Fortbildungsinstitutes der PHT für die Mathematikfortbildung 2015/16 ein neues Format entwickelt. Dabei konnten Erfahrungen mit bereits durchgeführten Einzelprojekten (Mathematische Bildung, Mascil, Sustainable Teacher Training in Mathematics, u.a.) einfließen. Dem entwickelten Format liegen fachdidaktische Prinzipien zugrunde, die es ermöglichen, ein besonderes Augenmerk auf die Übergänge zwischen den einzelnen Schultypen zu legen. Das Format fungiert als Pilotformat und könnte – schrittweise und fachspezifisch angepasst – auf andere Bereiche übertragen werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberrauch, Anna; Mag. PhD
Projektleitung intern
Oberrauch, Anna; Mag. PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Helga; MMag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Unter dem Titel „design.2030“ werden mit der Denk- und Arbeitsweise des Design Thinkings Angebote für Schulen entwickelt, die auf das Stärken von Schlüsselkompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung zielen und Schüler*innen, Studierenden und Lehrer*innen die Möglichkeit geben, sich hinsichtlich der Mitgestaltung nachhaltiger Entwicklung als selbstwirksame und innovationsfähige Akteure des Wandels zu erfahren. Ein zentrales Format des Projekts ist ein Global Goals Design Jam, bei dem die teilnehmenden Personen ausgehend von einer Herausforderung, die im Kontext nachhaltiger Entwicklungsziele in ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Lebenswelt sichtbar werden, Ideen für konkrete Lösungsansätze entwickeln, diese prototypisch umsetzen, testen und über einen längeren Zeitraum in Teams weiterverfolgen, z.B. im Rahmen eines Projektes oder einer abschließenden vorwissenschaftlichen Arbeit bzw. Diplomarbeit.
Die wissenschaftliche projektbegleitende Evaluation dient der qualitativen Weiterentwicklung des Formats und der Untersuchung der Wirksamkeit. Dabei wird auf folgende Fragen fokussiert:
• Welches Potential haben Innovationsansätze des Design Thinkings im Allgemeinen sowie der Global Goals Design Jam im Speziellen, um individuelle und kollektive Selbstwirksamkeit und Innovationsfähigkeit im Kontext nachhaltiger Entwicklung zu stärken?
• Wie müssen ein Global Goals Design Jam und die vor- und nachgelagerten Prozess- bzw. Unterrichtsphasen gestaltet werden, um ein im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung wirkungsvolles und im Schulunterricht realisier- und verankerbares Konzept zu bilden?
Zur Umsetzung der praktischen und wissenschaftlichen Ziele des Projekts wird der methodologische Ansatz des Design-Based-Research herangezogen. Ziel ist es dabei in mehreren Iterationsschleifen durch systematisch theoriebasiertes Gestalten von konkreten Lehr-Lernprozessen, deren Durchführung, Überprüfung und Re-Designs gleichermaßen wissenschaftliche und praktische Zielperspektiven zu erreichen.
Um eine Verankerung der Veranstaltungsformate in Unterricht, Schule und Lehre zu erleichtern, umfasst das Projekt ein umfassendes Aus- und Fortbildungsprogramm im Rahmen dessen Multiplikator*innen in multidisziplinären Teams selbst entsprechende Lernarrangements erleben, sie hinsichtlich der Wirkung für eine emanzipatorische Bildung für nachhaltige Entwicklung reflektieren und für den Transfer in die eigene Praxis adaptieren. Parallel dazu entsteht ein Handbuch zur Planung und Durchführung eines Global Goals Design Jams, das als Open Education Resource digital zur Verfügung gestellt wird.
Das Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschule Tirol und des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck wird von der Sinnbildungsstiftung im Rahmen der Programmschiene „Bildünger“ gefördert.

Das Projekt wurde im Dezember 2019 mit der Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ prämiert.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2023
Beschreibung
Auf Basis der Ergebnisse des Forschungsprojekts: „Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe“ wird ein weiteres Forschungsprojekt vorbereitet, das auf die konkrete Umsetzung der Schwerpunktangebote zu den BIMM-Themen in der Lehre fokussiert. Untersucht werden sollen die inhaltliche Ausgestaltung der Schwerpunktangebote an verschiedenen PHn sowie der Lernzuwachs bei den Studierenden. Dazu sollen Eingangserhebungen bei den Studierenden zu Beginn der Schwerpunktangebote durchgeführt werden, die durch Erhebungen zur Mitte des Schwerpunkts sowie durch Ausgangserhebungen ergänzt werden. Diese Erhebungen sollen vorwiegend mit qualitativen Methoden wie Gruppendiskussionen und Interviews durchgeführt werden.
In einem weiteren Schritt sollen Interviews mit Lehrenden in den Schwerpunktangeboten durchgeführt werden sowie der verwendete Literaturkanon in den Schwerpunktangeboten erhoben werden.
Dieses Folgeprojekt wird wieder als kooperatives Forschungsprojekt mehrerer Pädagogischer Hochschulen konzipiert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Oberhauser, Claus; MMag. PhD.
Oberrauch, Anna; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Das Kompetenzmodell der Fachgesellschaft für Sachunterrichtsdidaktik beschreibt die bei SchülerInnen angestrebten Kompetenzen anhand der zwei Dimensionen „Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen“ und „Konzepte/Themenbereiche“. In beiden Dimensionen werden im Kompetenzmodell fünf Perspektiven des Sachunterrichts ausgewiesenen und jeweils perspektivenbezogene und -übergreifende Aspekte spezifiziert. Die Sachunterrichtsdidaktik folgt damit internationalen Standards der Curriculumsentwicklung. Im Rahmen des Projektes sollen die wesentlichen kognitiven Hilfsmittel, die jeweils spezifisch für historisches, geographisches und biologisches Denken sind, ausgewiesen und der Community der Sachunterrichtsdidaktik zugänglich gemacht werden. Darauf aufbauend soll vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes in der Kognitionspsychologie und Kindheitsforschung geprüft werden, welche dieser kognitiven Hilfsmittel Kindern im Primarbereich zugänglich sind. Und es sollen Unterrichtselemente entwickelt und erprobt werden, die es Kindern im Sachunterricht ermöglichen, sich physikalische, biologische, geographische und historische Denkweisen anzueignen. Das Projekt baut auf Vorstudien auf: Erhebung des fachdidaktischen Forschungsstandes zum biologischen, geographischen und historischen Denken aus der Biologie-, Geographie-, Geschichts- und Sachunterrichtsdidaktik; Erhebung des Forschungsstandes zum biologischen, geographischen und historischen Denken in der Wissenschaftsforschung; Beschreibung biologischen, geographischen und historischen Denkens anhand der spezifischen kognitiven Hilfsmittel als Orientierung für die Sachunterrichtsdidaktik; Vergleich der Resultate mit dem aktuellen Forschungsstand zum Denken von Kindern im Volksschulalter aus Kognitionspsychologie und Kindheitsforschung. Auf den Vorstudien aufbauend wird jeweils eine Unterrichtseinheit zum physikalischen (die Schritte 1-4 liegen aus Vorstudien bereits vor), biologischen, geographischen und historischen Denken im Sachunterricht im Sinne von „Design-Based Research“ entwickelt und erprobt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Projekt untersucht, inwieweit die Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse Lernprozesse im Hinblick auf Naturphänomene im Sachunterricht unterstützen kann und inwieweit ein verstehensorientierter Sachunterricht einen Beitrag zur Sprachbildung in der Volksschule leisten kann. Im Kontext einer gezielten Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund wird gerade auch für die Grundschule gefordert, dass Sprachbildung und Sprachsensibilität eine Aufgabe aller Fächer sein sollte. Ob dies sinnvoll ist und wie dies geschehen kann, ist eine Frage, der sich die Sachunterrichtsdidaktik inzwischen stellt. Im Rahmen dieses Projektes werden dazu folgende Ziele verfolgt:
Zusammenfassung des Forschungsstands zur Rolle sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse für das naturwissenschaftliche Lernen im Sachunterricht.
Zusammenfassung des Forschungsstands zur Frage, ob der Sachunterricht ein geeigneter Ort für die Förderung von Bildungssprache ist
Darauf aufbauend soll die Erstellung von Textmaterialien für naturwissenschaftliches Lernen im Sachunterricht vorbereitet und wissenschaftlich fundiert werden, die sowohl dem Anspruch eines verstehensfördernden Sachunterrichts als auch eines sprachbildenden Sachunterrichts genügen. Abschließend sollen die Ergebnisse den Lehrenden im Sachunterricht an der PHT zur Verfügung gestellt werden, um die Berücksichtigung sprachwissenschaftliche Erkenntnisse in die Ausbildung im Sachunterricht an der PHT sicherzustellen und die Studierenden zu einer gezielte Sprachförderung im Sachunterricht zu befähigen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Das Projekt untersucht, welche Auswirkungen die zunehmende
Digitalisierung auf den Schriftspracherwerb vor allem im Deutschunterricht hat. Leider wird noch relativ wenig Grundlagenforschung zum Einsatz digitaler Medien in der Fachdidaktik betrieben. Diese ist aber essentiell, um eine Basis zu schaffen, damit die Prozesse des Schriftspracherwerbs und der Einfluss der Digitalisierung auf die schulischen Lernprozesse besser verstanden werden. Diese Forschung ist notwendig, damit PädagogInnen in der Primarstufe die digitalen Medien im Unterricht effektiv und geschult einsetzen können, um SchülerInnen besser schreiben und lesen beizubringen.
Die spezifischen Forschungsfragen des Projektes sind: 1.
Wie werden bestimmte sprachwissenschaftliche Prozesse (z.B.
morphologische Bewusstheit, Rechtschreibung, etc.) vom Einsatz der digitalen Medien beeinflusst? Inwiefern können die digitalen Medien beispielsweise das Erlernen der korrekten Rechtschreibung erleichtern? 2. Wie können die digitalen Medien den Leseerwerb in der Primarstufe fördern? Sind SchülerInnen beispielsweise in der Lage die im Unterricht gelernten grammatischen Regeln auch während des Lesens anzuwenden, um das Satzverständnis zu erleichtern? 3. Welche motorischen Komponenten beeinflussen den Handschrifterwerb auf Tablets? Wie können diese Fähigkeiten verbessert werden, damit der Einsatz von digitalen Medien einen Vorteil für SchülerInnen beim Schreiberwerb hat?
Das Projekt verwendet bereits erhobene empirische Daten, die aufbereitet und ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden in nationalen und internationalen Präsentationen sowie Publikationen veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht