Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kelz, Jakob; Mag. PhD. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Longhino, Daniela; MEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Kooperationspartner
Praxisvolksschule der PH Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Laufzeit
2020 – 2026
Beschreibung
Das Professionswissen von Lehrkräften der Mathematik ist seit einigen Jahren im Fokus mehrerer nationaler und internationaler Studien. Allen gemein ist, dass sie fachbezogenes Wissen als einen zentralen Aspekt professioneller Lehrerkompetenz beschreiben. Die hohe Relevanz des fachbezogenen Wissens der Lehrperson für die Mathematikleistungen der unterrichteten Schülerinnen und Schüler wurde in COACTIV auch empirisch belegt. Prediger betont, dass es an der Hochschule nicht nur um das Erlernen der später zu vermittelnden Stoffe gehen soll, sondern das Ziel der mathematischen Fachausbildung die „Mathematische Fundierung didaktischen Handelns“ einschließt. Dieser in einer Diskussion um die Gymnasiallehrerausbildung formulierte Anspruch lässt sich unserer Meinung nach direkt auf angehende Grundschullehrpersonen übertragen. Sie setzen sich zwar mit vermeintlich einfacherem Stoff auseinander, vermitteln aber in den ersten Schuljahren essenzielle mathematische Grundlagen, auf denen die gesamte weitere Schullaufbahn der Lernenden fußt. Dass angehende Grundschullehrpersonen, in Leistungstests signifikant schlechter abschneiden als angehende Lehrpersonen anderer Schulformen – auch in „grundschulrelevanten“ Inhaltsbereichen, zeigt auch empirisch, dass diese Art von Mathematik eben nicht „jeder kann“ und dass im Bereich der Grundschullehrerbildung noch einiges verbessert werden kann und sollte.
Neben fachspezifischem Wissen werden in der fachdidaktischen Forschung zunehmend auch nicht-kognitive Merkmale der Lernenden als bedeutungshaltige Voraussetzungen für Lernerfolg in Mathematik fokussiert. Unter nicht-kognitiven Merkmalen versteht man beispielsweise Interesse, Selbstkonzept, motivationale Orientierungen, Erwartungen und Werte sowie Einstellungen und Vorstellungen zum Lerngegenstand. Insbesondere für (angehende) Lehrerinnen und Lehrer ist eine positive Einstellung zum Fach, das sie später unterrichten werden von großer Bedeutung. „Weil Einstellungen in Lernprozessen erworben werden, in die die (sozialen) Umweltbedingungen wesentlich eingehen, kann man auch die These aufstellen, dass die Einstellungen der Lehrer, die Einstellungen der Schülerinnen und Schüler maßgeblich beeinflussen – zum einen in der direkten Kommunikation im Mathema-tikunterricht, zum anderen indirekt über die konkrete Ausgestaltung (Stoff- und Methodenauswahl, Beurtei-lungssystem) des Mathematikunterrichts“. Sehr treffend beschreibt diesen Zusammenhang auch Artmann in seinem Leserbrief „Zum Bild der Mathematik in der Öffentlichkeit“. Er konstatiert, „[…], dass das Bild der Mathematik für weiteste Kreise in der Schule geprägt wird. […] Die Mathematiklehrer sind ausschlaggebend für das Bild der Mathematik in der Öffentlichkeit.“
In Anbetracht dieser Überlegungen, wollen wir mit diesem Projekt, einerseits die Einflüsse nicht-kognitiver Merkmale auf das Lernverhalten angehender Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer und auf die fachbezogene Leistung selbiger analysieren und andererseits die Entwicklung der nicht-kognitiven Merkmale, des Lernverhaltens sowie der fachbezogenen Leistung während des Bachelorstudiums des Lehramts Primarstufe untersuchen. Um durch das Projekt die Wirksamkeit von einstellungs- und interessensfördernden Maßnahmen zu analysieren, wird ein Tutorensystem als Hilfestellung in den Lehrbetrieb implementiert und auf seine Wirksamkeit hin untersucht.
Für die konkrete Umsetzung dieser Ziele werden zu insgesamt fünf Messzeitpunkten neben den mathematischen Leistungswerten (Arithmetik) nicht-kognitive Merkmale erhoben, die die Einstellungen der Studierenden zur Mathematik (beispielsweise zum mathematischen Weltbild, zum Interesse am Fach Mathematik, zum mathematischen Selbstkonzept) sowie auf genutzte Lernstrategien liefern. Durch ein Zweikohortendesign werden zudem die Wirkungen des Tutorensystems durch einen Vergleich der beiden Kohorten analysiert.
Beschreibung (engl.)
Projektmitarbeiter*innen gesamt:

Graß Karl-Heinz,

Kelz Jakob,

Longhino Daniela,

Imp Christina (bis SoSe 24),

Krammer Georg (bis SoSe 24),

Stöckl Claudia (bis SoSe 24),

Gruber Christoph (bis SoSe 24)

Jana Sitte (PVS, Kooperationspartnerin)

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Bericht

EMW

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
König, Johannes; Prof. Dr. / Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät, Institut für Allgemeine Didaktik und Schulforschung
Rothland, Martin; Dr. / Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik/ Schul- und Unterrichtsforschung
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk.
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
König, Johannes; Prof. Dr. / Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät, Institut für Allgemeine Didaktik und Schulforschung
Martin, Rothland; Dr. / Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik/ Schul- und Unterrichtsforschung
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2017
Beschreibung
Im Projekt Entwicklung berufsspezifischer Motivation und pädagogischen Wissens in der Lehrer/innenausbildung (EMW) wird neben der dreimaligen Erfassung von Motivation und Wissen im 1. und 5. Semester der Einfluss individueller Eingangsmerkmale, vermittelnder (Lern-/Leistungsmotivation im Studium) und institutioneller Faktoren (Lerngelegenheiten, Standortmerkmale) bestimmt. Studierende unterschiedlicher Lehrämter von 32 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden einbezogen, um mehrebenenanalytische Modellierungen vorzunehmen und institutionsübergreifende sowie systemvergleichende Aussagen zu treffen. Zudem soll die Erhebung in drei deutschsprachigen Ländern die bislang intensiven, aber unverbundenen Forschungsbemühungen in den jeweiligen nationalen Kontexten in einem Projektzusammenhang zusammenführen und im Rahmen eines im Kontext der EMW-Studie zu etablierenden internationalen Forschungsnetzwerkes verstetigen. Die standortbezogenen Daten der PHSt werden zur eigenen Mitnutzung zur Verfügung gestellt.
Ziel des Projekts ist es, berufsspezifische Motivation und pädagogisches Wissen angehender Lehrpersonen längsschnittlich zu modellieren und dadurch Zusammenhänge zwischen den nicht-kognitiven und den kognitiven Komponenten der sich entwickelnden professionellen Kompetenz zu prüfen.

Unter anderem werden nachfolgende spezifische Fragen geprüft:
(1) Welche Veränderung und Stabilität weisen berufsspezifische Motivation und pädagogisches Wissen in den ersten zwei Jahren der Lehrerausbildung auf?
(2) In welchem Zusammenhang stehen berufsspezifische Motivation und pädagogisches Wissen zu Beginn und im Verlauf der Lehrerausbildung und welchen Einfluss hat dabei die Lern-/Leistungsmotivation im Studium?
(3) Welchen Einfluss haben Eingangsmerkmale der Studierenden als individuelle Faktoren (a) auf ihre berufsspezifische Motivation und ihr pädagogisches Wissen zu Beginn der Ausbildung sowie (b) auf die Veränderung von berufsspezifischer Motivation und den Erwerb von pädagogischem Wissen?
(4) Welchen Einfluss haben institutionelle Faktoren, d.h. die Nutzung von Lernangeboten sowie Standortmerkmale, auf die Veränderung von berufsspezifischer Motivation und den Erwerb von pädagogischem Wissen?
(5) Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede zeigen sich bei den Fragen (1) bis (4) im internationalen Vergleich, die sich mit den Lehrerausbildungssystemen erklären lassen?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Raunegger, Arno; Dipl.-Ing. BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Schultermandl, Elisabeth; Mag. BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Raunegger, Arno; Dipl.-Ing. BEd Prof.
Schultermandl, Elisabeth; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg Christoph; HS-Prof. Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Rottensteiner, Erika; HS-Prof. ILn Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Im Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe des Entwicklungsverbundes Süd Ost starten die Studierenden ihre Pädagogisch-Praktischen Studien mit der Absolvierung des Orientierungspraktikums. Dieses fachunabhängige Praktikum absolvieren sie an einer (Neuen) Mittelschule. Das Orientierungspraktikum stellt den Beginn eines wesentlichen Bestandteils des Lehramtsstudiums Sekundarstufe Allgemeinbildung der PädagogInnenbildung NEU dar, nämlich der pädagogisch-praktischen Studien.
Die Hauptziele des Orientierungspraktikums sind einerseits die Einleitung eines strukturierten Perspektivenwechsels von der Schülerinnen- bzw. Schülerrolle in die Lehrerinnen- bzw. Lehrerrolle und andererseits die Klärung der persönlichen Eignung für den Beruf einer Lehrperson, indem die getroffene Berufswahl noch einmal kritisch hinterfragt wird. Im Orientierungspraktikum hospitieren und reflektieren die Studierenden den Unterricht einer Ausbildungslehrperson und bekommen einen ersten Einblick in die Berufswelt einer Lehrperson.
In Forschungsprojekt „Hospitationen und Co-Teaching im Orientierungspraktikum – Zusammenhang mit FIT CHOICE und BIG FIVE?“ soll erkundet werden, ob sich Berufswahlmotive (FIT-CHOICE) und Persönlichkeitsdimensionen (BIG FIVE) von Studierenden in dem Semester verändern, in dem die Studierenden ihr Orientierungspraktikum absolvieren. Gibt es einen Unterschied hinsichtlich der Berufswahlmotive (FIT-CHOICE) und Persönlichkeitsdimensionen (BIG FIVE), wenn die Studierenden im Orientierungsprakti-kum auch Aspekte des Co-Teaching erleben? Welche Formen des Co-Teaching können in einem fachunabhängigen Orientierungspraktikum eingesetzt werden. Ändert sich das Nachdenken über die eigene Berufswahl, wenn das bisherige Orientierungspraktikum um Co-Teachingelemente erweitert wird?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; SOL Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
da Rocha, Karin; Mag.phil. Dr.phil.
Völkl, Andrea; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bezirksschulrat Bruck an der Mur
Bezirksschulrat Leoben
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2012 – 2015
Beschreibung
Der Berufseinstieg von Lehrpersonen gewinnt vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen an großer Bedeutung. Ergebnisse internationaler Studien zum begleiteten Berufseinstieg für Lehrer/innen definieren die Berufseinstiegsphase als entscheidende Zeit in der beruflichen Sozialisation und in der Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen (Terhart, 2000; Hericks, 2006). Der Berufseinstieg lässt sich als eine Phase beschreiben, in der neue Aufgaben erfüllt, sowie Erfahrungen und Erkenntnisse in verschiedenen Bereichen und Rollen erschlossen werden müssen (Keller-Schneider, 2010). Gleichzeitig bilden sich Berufseinstellungen und Routinen heraus, die prägend für die weitere berufliche Entwicklung sind und darüber hinaus bedeutungsvoll für die Entwicklung von Schule und Unterricht sind. Im Unterschied zum Berufseinstieg anderer Professionen (Ärzte/Ärztinnen, Juristen/Juristinnen, AHS-Lehrer/innen etc.) ist für Lehrer/innen im Pflichtschulbereich das schrittweise Erschließen von Berufsfeldbereichen und der damit verbunden Kompetenzen nicht möglich. Berufseinsteiger/innen müssen vom ersten Tag ihres Dienstantrittes an die volle Verantwortung für die ihnen anvertraute Aufgabe übernehmen. Die Aufgabenbereiche umfassen nicht nur den Unterricht und das Unterrichten an sich, sondern auch die sozialen Interaktionen im Klassensetting, den einzelnen Schüler/innen sowie deren Eltern, weiters die Schul- und Institutionskultur, die Rollenfindung und das Selbstmanagement (Hericks 2006).
Es bedarf beim Berufseinstieg begleitender Maßnahmen auf mehreren Ebenen: Fortbildungsprogramm für Berufseinsteiger/innen, spezifische Fortbildungsangebote für Berufseinsteiger/innen zur Förderung einer Mentoring-Kultur am Schulstandort, Förderung des kollegialen Mentoring-Systems, Nutzen von Online-Tutoring – Möglichkeiten zur zielführenden Vernetzung mit Peers; Arbeit und Erstellung eines persönlichen Entwicklungsportfolios mit Dokumentation der Erkenntnisse für die Praxis. Das mit dialogischem Feedback konzipierte Portfolio ist außerdem Impulsgeber für Reflexionsgespräche über individuelle Lernprozesse (Sammlung von Dokumenten, Materialien, Lern- und Arbeitsergebnissen mit Kommentaren, „(…) die es ermöglichen, die für die Professionalisierung relevanten kognitiven Prozesse zu thematisieren.“ (Behrens 2001, S.10) Das zentrale Projektziel lautet demnach: Identifikation von förderlichen Faktoren für die erfolgreiche Realisierung einer begleiteten Induktionsphase hinsichtlich der Umsetzung der PädagogInnenbildung NEU.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sturm, Hildegard; Mag. OStR Prof. / 1700 Institut für Schulentwicklung und Schulmanagement
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Seit dem Schuljahr 2017/18 werden im Projekt „Grundkompetenzen absichern (GRUKO)“ bundesweit Pflichtschulen unterstützt, deren Schüler_innen bei den Bildungsstandardsüberprüfungen zu mindestens 20% die Bildungsstandards nicht erreicht haben und deren Schulergebnis unter ihrem jeweiligen Erwartungswert liegt. Ziel dabei ist es, den Anteil an Schüler_innen, die die Grundkompetenzen in den Domänen Deutsch, Mathematik und Englisch erreichen, zu steigern. Die Begleitung erfolgt mittels einer mehrjährigen individuell zugeschnittenen Begleitung der Einzelschulen durch multiprofessionelle Teams bestehend aus Schulentwicklungsberater_innen, Schulpsycholog_innen und Fachdidaktiker_innen. Damit handelt es sich um Schulentwicklungsbegleitung in besonders herausfordernden Kontexten, was aus unserer Sicht eine intensive begleitende Evaluation nötig macht. Zentraler Fokus der hier beantragten Begleitstudie ist, die Gelingensbedingungen für die Kooperation zwischen den Schulen und der durchführenden multiprofessionellen Teams zu identifizieren. Zu diesem Zweck werden sowohl die Mitglieder der multiprofessionellen Teams (Schulentwicklungsberater_innen und Schulpsycholog_innen) als auch Akteur_innen der teilnehmenden Schulen mittels qualitativer Methoden befragt. Unter anderem wird thematisiert, wie der Prozess der Aufnahme der Kooperation und der Ursachenanalyse erlebt wurde. Auch soll beleuchtet werden, wie der gesamte Prozess von den verschiedenen Akteursgruppen (Schulleitungen, Lehrpersonen, Schulentwicklungsberater_innen, Schulpsycholog_innen) erlebt wurde. Ebenfalls soll Augenmerk auf die Entwicklung, die sich innerhalb des multiprofessionellen Teams ergeben hat, gelegt werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; MMag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Völkl, Andrea; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; MMag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Fachhochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Gerechtes Verhalten von Lehrer/innen wird von Schüler/innen und Forscher/innen gleichermaßen als eines der wichtigsten Merkmale eines guten Lehrers/einer guten Lehrerin genannt. In fast allen Gesellschaften werden bestimmte soziale Gruppen diskriminiert und soziale Ungerechtigkeiten gegenüber diesen Gruppen als ‚naturgegeben‘ legitimiert (Pratto, Sidanius, Stallworth & Malle, 1994). Die Diskrimination bestimmter sozialer Gruppen kommt der Gesellschaft in vielerlei Hinsicht teuer. Mehrfach nachgewiesen wurde der Effekt des ‚stereotype threats‘, d.h. dass Personen, die an eine mit Vorurteilen behaftete Gruppenzugehörigkeit erinnert werden, ihre Leistung den Erwartungen des sozialen Stereotyps anpassen (z.B. schneiden Frauen bei Mathematiktests schlechter ab, wenn sie vorher ihr Geschlecht angeben müssen). Vorurteilbehaftetes Verhalten trägt zu gravierenden sozialen Ungerechtigkeiten bei. Beispielsweise zeigen Personen mit hoher sozialer Dominanzorientierung und hohem Authoritarismus eine hohe Bereitschaft unethische Entscheidungen zu treffen (Song Hing, Bobcel, Zanna & McBride, 2007).
Der professionelle Umgang mit Diversität bildet aufgrund seiner zentralen Bedeutung einen Schwerpunkt in der Ausbildung von Lehrer/innen und ist im Leitbild der österreichischen Pädagogischen Hochschulen fest verankert. In der Forschung unumstritten ist die Bedeutung von Einstellungen und Werthaltungen für die Ausübung des Lehrberufs. Weniger klar ist hingegen, wie und in welchem Ausmaß als wünschenswert erachtete Einstellungen und Werthaltungen gefördert werden können. Einen theoretischen Ansatz bietet die ‚social justice orientation‘ im Sinne von Cochran-Smith (2008), welcher die Herstellung sozialer Gerechtigkeit als primäres Ziel definiert. Schulen werden in diesem Ansatz als Orte der Förderung sozialer Gerechtigkeit sowie des pluralistischen Engagements der Schüler/innen gesehen. In der Ausbildung der Lehrer/innen wird auf die Veränderung von Einstellungen und Werten gelegt (Grant & Gibson, 2011). Die Veränderbarkeit von Einstellungen und Werthaltungen während der Ausbildung wird in einschlägiger Literatur unterschiedlich eingeschätzt. Die Effektivität von Lehrer/innenausbildung hinsichtlich egalitärer Einstellungen und kompetentem Umgang mit Diversität ist ein noch zum Teil wenig erforschtes Gebiet. Für Forscher/innen der Lehrer/innenausbildung (Grant & Gibson, 2011) steht die Frage nach der Veränderbarkeit von Einstellungen und Werthaltungen durch Bildungsprozesse im Zentrum der Forschung von Diversität und Lehrer/innenausbildung.
In der vorliegenden Studie sollen Persönlichkeitsmerkmale und berufliche Interessen in einen Zusammenhang mit aktuellen Werthaltungen und Einstellungen sowie deren Veränderbarkeit und Stabilität gebracht werden. Mit einer breiten empirischen Datenbasis sollen Belege hinsichtlich der Wirksamkeit von Lehrer/innenbildung gesammelt werden. Insbesondere soll erforscht werden, inwieweit das Setting der Lehrer/innenausbildung dazu geeignet ist, egalitäre Einstellungen und Werthaltungen zu fördern und inwieweit Merkmale der Persönlichkeit sowie berufsbezogene Interessen einen Einfluss auf die Veränderbarkeit von Werthaltungen und Einstellungen haben.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Projektleitung intern
Zeiner, Harald; Dipl.-Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pflug, Bettina; Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Steiner, Maria; MMag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
HLW Schrödinger
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Im schulischen Kontext müssen Lehrerinnen und Lehrer immer mehr an Erziehungsarbeit leisten. Dabei stellt sich die Frage, ob es Anreizsysteme gibt, durch deren Anwendung das Verhalten der Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeinflusst werden kann.

Im Forschungsprojekt werden Anreizsysteme untersucht und auf ihre Anwendbarkeit im schulischen Kontext überprüft. Daraus soll eine App entwickelt werden, die auf Blockchain Technologie basiert. Die Anwendung des entwickelten Systems wird in der HLW Schrödinger getestet.

Die Ergebnisse dieser Testung sowie die der Beforschung der Testanwendung durch Befragung und Interviews sollen Aufschluss darüber geben, ob durch Anreizsysteme und die entsprechende schülernahe Anwendung dieser in Form einer App nachhaltige Verhaltensveränderungen herbeigeführt oder zumindest beeinflusst werden können.

Daraus lassen sich möglicherweise Empfehlungen für die Anwendung von Anreizsystemen zur Steigerung der Motivation und der Nachhaltigkeit von Verhaltensänderungen im Bildungssystem ableiten.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Rippitsch, Daniela; Mag. / Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Projektleitung intern
Eck, Johann; MA Dipl.-Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Universität Klagenfurt, Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung
Regionales Fachdidaktik Zentrum Steiermark Mathematik
KPH Graz
IMST Regionales Netzwerk Steiermark, Kontaktperson: Dipl.-Päd. Johann ECK
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
Fibonacci ist ein internationales EU-Projekt (im 7. Rahmenprogramm) zur Verbreitung und Entwicklung des forschenden Lernens im Mathematik- und Naturwissenschaftsunterricht in Europa. An der Pädagogischen Hochschule sollen im Zuge dessen Unterrichtsmaterialien entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Diese Materialien finden schließlich Anwendung in Kindergarten, Volksschule sowie Sekundarstufe I und II. 15 Bildungseinrichtungen aus der Steiermark und aus Kärnten sind aktiv in diesem Forschungsprojekt tätig.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hofmann, Peter; Ao.Univ.-Prof. Mag.phil. Dr.rer.nat. / Universität Graz
Wallner, Dietmar; Prof. (FH) Mag. Dr. / FH Joanneum Graz
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Universität Graz
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
Bei leistungsdiagnostischen Untersuchungen an gesunden Personen, Leistungsathleten und Patienten werden zur Beurteilung des körperlichen Leistungs- bzw. Trainingszustandes im Rahmen sportmedizinischer und -wissenschaftlicher Untersuchungen diverse unterschiedliche physiologische Parameter erhoben, die mit verschiedensten Messgeräten bestimmt werden. Relevante leistungsphysiologische Parameter sind unter anderem, die Herzfrequenz (HR), Blutlaktatkonzentration (LaC) und spirometrische Messgrößen wie O 2 -Aufnahme (V’O 2 ), CO 2 -Abgabe (V’CO 2 ) und die Gesamtventilation (V’E). Die Ergebnisse der Analyse dieser Parameter bilden die Grundlage bei der Entscheidung über Therapien im Falle gesundheitlicher Probleme (z.B. Intensität und Umfang der Bewegungstherapie) oder über Trainingsmaßnahmen zur gezielten Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Gesundheitssportlern und Leistungsathleten. Die bei solchen leistungsdiagnostischen Untersuchungen zur Beurteilung des körperlichen Leistungs- bzw. Trainingszustandes erhobenen physiologischen Rohmessdaten können derzeit nur unzureichend in eine einzige Auswerteapplikation übergeführt werden. Jedes Messgerät besitzt in der Regel eine für die von ihm erhobenen Kennwert spezialisierte Analysesoftware, ist jedoch nicht, oder nur eingeschränkt in der Lage, Rohmessdaten, die von anderen Messgeräten erhoben werden, im Zusammenschau (integrativ) zu analysieren, was aber die Genauigkeit (Validität) der Auswertung erhöhen würde. Auch die wenigen am Markt befindlichen messgeräte-unabhängigen Softwareprodukte (z.B. proSport und Winlactat) weisen ähnliche Schwächen auf, sind also nicht in der Lage physiologische Parameter integrativ zu analysieren. Die derzeitig publizierten Algorithmen (Interpolationsverfahren, lineare Regressionsanalyse, Systemanalyse, Tangentenmethoden, D-Max-Methode, u.a. mehr) und Kurvenangleichungen (e-Funktion, Polynome 2-ter und höherer Ordnung, u.a. mehr) (Cabrera und Chizeck 1996; Clasing et al. 1994; Dennis et al. 1992; Morton et al. 1994) wurden primär zur singulären Analyse von einzelnen physiologischen Parameter aus leistungsdiagnostischen Untersuchungen entwickelt und weisen jede für sich Schwächen bezüglich der automatisierten Vorbearbeitung der erhobenen Daten (Glättung, Interpolation, etc.), sowie der Analyse selbst auf. Zusätzlich problematisch ist die Verwendung unterschiedlicher Auswertealgorithmen für jeweils unterschiedliche Messgrößen in ein und derselben Untersuchung. Weiters sind einzelne Algorithmen nur für ganz bestimmte Untersuchungsprotokolle geeignet. Ein einheitlicher Standard fehlt derzeit. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich das in diesem BRIDGE-Vorhaben zu bearbeitende Problem wie folgt darstellt: Für die integrative Analyse und Interpretation der durch leistungsdiagnostische Untersuchungen und durch mehrere unterschiedliche Messgeräte gewonnene Rohmessdaten, existieren derzeit keine geeigneten Algorithmen. Dieses Problem soll im gegenständlichen BRIDGE-Vorhaben gelöst werden. Dazu soll im Rahmen dieses Projektes eine wissenschaftliche Analysesoftware als Prototyp erstellt werden mit der es möglich sein wird einerseits, bereits publizierte Algorithmen zu validieren und andererseits neue Algorithmen zu testen, die es ermöglichen, mehrere physiologische Parameter in Zusammenschau zu analysieren. Diese Softwareversion soll in der Folge in eine marktreife Version weiterentwickelt werden, die niedergelassenen Medizinern, Sportwissenschaftern u.A. auf bedienungsfreundliche Art leistungsdiagnostische Analysen nach dem derzeitigen wissenschaftlichen State-of-the-Art bietet und damit dem Transfer von wissenschaftlichem Know-How in den Markt dient.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Wohlhart, David, KPH Graz; BEd / KPH Graz
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gilly, Dagmar; Mag.phil. Prof. / 5100 Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit
Komposch, Ursula; Mag.phil. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Levc, Barbara; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Schrammel-Leber, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Burger, Eva Maria; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Guggenbichler, Silvia; Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Herndler, Karin; Dr. MMag / Pädagogische Hochschule Kärnten
Krojer, Eva; PhD Mag. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Paleczek, Lisa; Mag. Mestre PhD / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Thomas, Almut; Dr. MMag, / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Burgenland
Bildungsdirektion für Kärnten
Bildungsdirektion für Steiermark
KPH Graz
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die Ratifizierung und Implementierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN, 2007) und die Verbreitung eines alle Diversitätsbereiche umfassenden Inklusionsbegriffes (Biewer und Schütz, 2016; Ainscow, Booth und Dyson, 2009) haben die Anforderungen an Schulen und LehrerInnen hinsichtlich der Realisierung von Inklusion verändert.

Das vorliegende Projekt setzt sich Ziel, für die Bundesländer Steiermark, Kärnten und Burgenland eine unvoreingenommene Bestandsaufnahme der konkreten Realisierungsformen, Strukturen und Praktiken im Kontext inklusiver Bildung an Volksschulen zu leisten.

Mittels Theoretical Sampling (Lamnek, 2010) diskutieren in den drei Bundesländern vergleichbar zusammengesetzte repräsentative Fokusgruppen entlang eines auf inklusiven Strukturen und Praktiken beruhenden Leitfadens ihre jeweiligen Realisierungsvarianten. Die Aufzeichnungen werden transkribiert und inhaltsanalytisch unter Einbezug von Elementen der dokumentarischen Methode ausgewertet. Durch komparative, fallübergreifende Analysen werden durchgehende Muster und Trends in den Aussagen identifiziert, um daraus Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Hochschullehre erhält dadurch einen aus aktueller Praxis gewonnen Bezugsrahmen, die Bildungspolitik und Bildungsverwaltung kann in Kenntnis der Ergebnisse ihre Steuerungsaktivitäten gezielter und effizienter einsetzen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht