Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pflanzl, Barbara; Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk.
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Elisabeth, Haas; Mag. / KPH Edith Stein
Forstner-Ebhart, M.Ed., Angela; Dr. / Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Hecht, Petra; Mag. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Ludwig, M.Ed., Birgit; / Pädagogische Hochschule Wien
Michal, M.Ed., Alexandra; Dr. / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Ogris-Steinklauber, Renate; Mag. Dr. / KPH Graz
Wohlhart, David; / KPH Graz
Kooperationspartner
Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
KPH Edith Stein
KPH Graz
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
Das Projekt PäKoLL ist eine nationale Zusatzstudie zu der derzeit laufenden Längsschnittstudie EMW, in der es um die berufsspezifische Motivation und das pädagogische Wissen von Studienanfängerinnen und -anfängern, die Entwicklung dieser Motivation und dieses Wissens in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung sowie um die Faktoren geht, von denen diese Entwicklung abhängt. In der geplanten Zusatzstudie wird u.a. der Frage nachgegangen, inwieweit sich diese Motivation und das im Studium erworbene Wissen auf das pädagogische Handeln der Lehramtsstudierenden in ihrem Unterricht niederschlägt und sich in weiterer Folge auch auf das Lern- und Sozialverhalten und auf pädagogisch relevante Einstellungen der Schülerinnen und Schüler auswirkt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mewald, Claudia; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Projektleitung intern
Rath, Karin; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haidacher-Horn, Agnes; Mag.phil.
da Rocha, Karin; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
BIFIE Wien
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Im Kompetenzmodell der Bildungsstandards für Englisch 8. Schulstufe sind folgende Kompetenzbereiche festgelegt: Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend sprechen, Schreiben. Durch den Paradigmenwechsel von Input zu Outcome ergibt sich eine veränderte Sicht von Unterricht, weshalb nicht nur das Wissen als Produkt, sondern die Wissensbildung als Prozess erfahrbar gemacht werden soll. Es gilt, den Blick auf kompetenzorientierten Unterricht in Englisch bei allen Lehrpersonen in allen Schultypen der Sekundarstufe (HS, NMS, AHS) zu implementieren. Ziele des Projekts sind die Entwicklung und Herstellung von Medien, speziell Videovignetten, die ein bis zwei Darstellungen eines Kompetenzbereichs veranschaulichen. In weiterer Folgen werden Begleitmaterial – Unterlagen für den Einsatz in der Lehrer/innen-Fortbildung wie Hinweise zum Einsatz der DVD, didaktisch-methodische Hinweise, Unterrichtsplanung, exemplarische Schüler/innen-Arbeiten erarbeitet.Forschungsmethoden: Kollaborative Aktionsfoschung, für die Entwicklung und Herstellung von Medien sowie peer-review und Evaluation des Projektes durch externe Expertinnen und Experten liegen der Arbeit als Forschungsmethoden zu Grunde.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Batterbury, Simon P.J.; Ass. Prof. Dr. / Universität Melbourne
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mateo-Babiano, Derlie; Dr. / Universität Melbourne
Kooperationspartner
L’Heureux Cyclage
Universität Melbourne
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
This project aims to explore and compare the contribution of community bike workshops [‚bike kitchens‘ or ateliers vélos, CBWs] in Europe and Australia to creating a cycling culture, and better wellbeing and transport outcomes in different city-regions. We will use the 3Is (i.e. ideas, interests and institutions) as a comparative evaluation framework to appraise urban community bike workshops as nodes of low carbon urban transport, as contributors to individual wellbeing, better and vibrant community economies, and shapers of cycling cultures.
1. How do selected bike workshops create demand for urban cycling? How are they challenging mainstream mobilities through active urban transportation?
2. What are the major motivations of these community workshops? what political stances do they take, with what alliances?
3. Test the counterfactual: are they simply offering a service to the poor and to bike enthusiasts, permitting them to save money and build/maintain a ride?
4. Are workshops ‚prefiguring‘ the future? As many workshops transition into having salaried employees and more secure premises, are there lessons for urban practice, community economies research, and transition theory?
This project responds to several Future Cities Research Cluster objectives:
To build awareness of, and develop an external profile for, urban-focused research across faculties. This is an inter-faculty project, based on demand-side transportation and community research. It will help to build new inter-faculty contacts for collaborative research development. We will also connect urban researchers at the University to external partners.

Verlängerung: 30.09.2023 – 31.12.2024

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher, Hannelore; Univ.-Prof. Mag. Dr. / Universität Graz Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof.
Vogl, Heiko; MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Verein Lions Quest Österreich
Laufzeit
2012 – 2017
Beschreibung
Das LionsQuest Programm „Erwachsen werden“ ist ein international und im deutschsprachigen Raum verbreitetes Lebenskompetenz-Programm für die 5. bis 10. Schulstufe. Ziele sind die Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen im Sinne grundlegender Lebensfertigkeiten (Life skills) und die Persönlichkeitsstärkung. Das curricular aufgebaute Programm kann in bis zu 73 Unterrichtseinheiten von ausgebildeten LionsQuest-Lehrer/innen eingesetzt werden. Im vorliegenden Forschungsprojekt wird die Wirksamkeit des Pogramms „Erwachsen werden“ in einer Längsschnittstudie untersucht. Drei Schulen im Schulbezirk Weiz fungieren als Forschungspartner. Unter dem Motto „von der Forschung zum Real-Life-Setting“ soll eine umfassende Ergebnisevaluation des Programms vorgenommen werden. Erfolge und Entwicklungspotenziale sowie Nachhaltigkeit des Programms sind von Interesse. Untersucht werden Längsschnittverläufe in den Dimensionen (1) Klassen- und Schulklima (2) Gesundheitskompetenzen (3) Problemverhalten (4) Konflikt- und Kommunikationsverhalten (5) Leistungsbereich und (6) Motivation. Die Ergebnisse werden zusätzlich auf differenzielle Effekte untersucht (Gender, Altersgruppen, Migrationshintergrund). Das Untersuchungsdesign sieht eine Verknüpfung unterschiedlicher Perspektiven vor (Lehrer/innen, Schüler/innen, Schulleiter/innen). Gewählt wurde ein klassisches Trainingsgruppen-Kontrollgruppen-Design mit Prä-Post-Messung. Quantitative Methoden (Fragebogenstudie) und qualitative Methoden (Interviews, Gruppendiskussion, Foto-Voice-Studie, moderierte Online-Diskussionsforen) kommen zum Einsatz. Die Forschungsergebnisse sollen Hinweise über den effizienten Einsatz von Präventionsprogrammen an Schulen liefern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kulcsar, Ruben; Mag. / Johannes Kepler Universität
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Ausgangspunkt ist die vielfache Klage von Lehramtsstudierenden, dass Ihre Ausbildung wenig praxisbedeutsam sei. Als Lösung dieses Problems schlagen Selbige in der Regel vor, einfach die Praxisanteile des Studiums zu erhöhen. Dort wo dies tatsächlich gemacht wird (z. B. Praxissemester in der deutschen Lehramtsausbildung) zeigt sich allerdings, dass die Klage häufig erhalten bleibt. Dies kann als erlebte kognitive Dissonanz interpretiert werden: die Erwartungen an die Ausbildung stimmen nicht mit dem tatsächlich Erlebten überein und diese wahrgenommene Diskrepanz mündet dann in dem naiven Ruf nach mehr „Praxisrelevanz“. Ausgehend davon widmet sich die österreichweite Studie den so genannten „Elementen der Lehrerbildungspraxis“. Damit sind methodische Settings im weitesten Sinn gemeint, die in der hochschulischen Lehre eingesetzt werden, z. B. Vermittlung von Techniken, Training, Reflexion etc. Es wurden im Vorfeld insgesamt sieben solcher Elemente als bedeutsam identifiziert, die aus den zwölf Figuren der Relationierung von Lehrerwissen und Lehrerkönnen (Neuweg, 2004) abgeleitet worden sind. Für diese sieben Elemente soll erfasst werden, welche subjektive Bedeutsamkeit ihnen zugesprochen wird. Zudem ist auch das subjektive Empfinden dieser Elemente von Interesse, sprich in welchem Ausmaß jemand diese Elemente in seinem Studium erlebt hat. Eine Diskrepanz liegt dann entsprechend dort vor, wo es eine Abweichung zwischen den Erwartungen an das Studium (= Bedeutsamkeitszuschreibungen) und dem Empfinden im Studium gibt.

In der ersten Hälfte des Jahres 2020 findet eine Vollerhebung mittels Online-Fragebogen unter den Studierenden der Lehramtsausbildungen für die Primarstufe (n=403), die Sekundarstufe Allgemeinbildung (n=1306) sowie die Sekundarstufe Berufsbildung (n=80) sowie Mentorinnen/Mentoren in Ausbildung (n=370) an der PH Steiermark statt. Diese reiht sich in ein in parallel laufende Erhebungen in denselben Zielgruppen in anderen österreichischen Bundesländern.

Im Anschluss daran ist die Auswertung der Daten mittels deskriptiver und explorativer Analyseverfahren geplant sowie eine Rückspielung der Ergebnisse in das Forschungsfeld im Zuge des Grazer Grundschulkongresses 2020 sowie des Kongresses der Internationalen Gesellschaft für schulpraktische Professionalisierung in Osnabrück 2021.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gilly, Dagmar; Mag.phil.
Vucsina, Sonja;
Projektleitung intern
Gilly, Dagmar; Mag. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gilly, Dagmar; Mag.phil.
Huber-Kriegler, Martina; Mag.phil.
Theißl, Eva; Dipl.Päd.
Vucsina, Sonja;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
RFDZ Sprachen und Kulturen
Treffpunkt Sprachen/Plurilingualismus
Universität Klagenfurt
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Das Forschungsprojekt ist als Begleitforschung zum Projekt „Lernraum Schule – Deutschlandsberg“ (bm:ukk, PHSt, LSR Stmk., 2011 – 2014) angelegt, an dem Volksschulen und Hauptschulen/Neue Mittelschulen im Bezirk Deutschlandsberg beteiligt sind. Die Besonderheit der Region besteht darin, dass die oben genannten Schulen bereits damit begonnen haben, ihre Zusammenarbeit von einem gemeinsamen Leitbild her zu planen und zu organisieren. Ein wesentlicher Aspekt dieser schulübergreifenden Ko-operation ist z.B. der Austausch zur Nahtstellenproblematik (Primarstufe – Sekundarstufe I – Sekundarstufe II).
Basis und Ausgangspunkt für das vorliegende Projekt sind die Ergebnisse (Konzepte, Strategien, Instrumente) des Bundesprojekts „net-1/ Netzwerk innovativer Schulen“ (Stockhammer 2011). Im Projekt „Lernraum Schule – Deutschlandsberg“ sollen die fokussierten Schulen als Lern- und Sprach(en)raum forschend begleitet werden. Abgezielt wird auf förderliche Rahmenbedingungen für individualisierendes (Sprachen-)Lernen mit dem Ziel, in einem steirischen Bezirk modellhaft ein schulartenübergreifendes Netzwerk von Schulen zu erstellen, die dem (Sprachen-)Lernen bewusst gestalteten Raum (Spitzer, 2002) geben.
Im Zusammenspiel von Theorie und Praxis will das Forschungsteam am jeweiligen Standort den Aufbau einer effizienten Infrastruktur für Kompetenz- und Gemeinschaftsentwicklung in starken Lerngemeinschaften (Scharmer, 2009) initiieren, und zwar mit dem Ziel, die sprachlichen Kompetenzen der Lernenden durch Aktivierung aller Beteiligten – Leitung, Lehrende, Eltern, Schüler/innen – zu erweitern. Zu diesem Zweck werden die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt laufend via Lernplattform den Lerngemeinschaften zugänglich gemacht.
In der Begleitforschung wird auf folgende netzwerkbasierte Unterrichtsentwicklung fokussiert:
• die an den Standorten sichtbaren relevanten Aspekte von Sprachenbewusstheit und
• die sich durch die Öffnung des Unterrichts, die Gestaltung und Bewusstheit des gemeinsamen und individuellen Lernraums entwickelnden Veränderungsprozesse mit einem Sprachenschwerpunkt.

Die spezifischen Forschungsfragen lauten:
1. Wie kann eine gestaltete Lernumgebung den bewussten Umgang mit Sprachen fördern, entwickeln?
2. Wie verändern sich Lernumgebungen/Lernräume in Hinblick auf Sprache(n) und Kommunikation im Rahmen der Transfer/net 1-Entwicklungsbegleitung an den involvierten NMS?
3. Was leisten kartographische Methoden für die Darstellung von Entwicklungsprozessen an Schulen und konkret für die Bewusstmachung von Sprache(n)?
4. Bei wem erzeugen die Interventionen auf Ebene der Entwicklungsbegleitung besonders deutliche Veränderungen bezogen auf Sprache und Kommunikation?
5. Woran sind Veränderungen erkennbar?

Durch Nutzung eines qualitativen Forschungsdesigns wird die Absicht verfolgt, in einem Lernraum die unterschiedlichen, heterogenen Elemente zu vernetzen und zu dokumentieren, um damit neue Handlungsräume bewusst und möglich zu machen.
Im Forschungsprojekt wird in Verschränkung mit Interventionen auf der Ebene von Schul- bzw. Unterrichtsentwicklung (SCHILF/SCHÜLF) versucht, beobachtbare Veränderungsprozesse in den Lernräumen zu rekonstruieren. Dazu werden die Entwicklung von Sprachbewusstheit, Dialogfähigkeit, Kommunikationsbereitschaft und -fertigkeiten gefördert. Zur Abbildung komplexer Zusammenhänge kommen qualitative Forschungsinstrumente wie Mapping, Fotodokumentation, Filme/Podcasts von Schüler/innen und Fokusinterviews zur Anwendung.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof. / 10300 Vizerektorin für Forschung und Hochschulentwicklung
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Reicher, Hannelore; Ao. Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2026
Beschreibung
Das vorliegende Projekt untersucht den Verlauf, Determinanten und proximale Auswirkungen von Student Engagement im Kontext von Lehramtsstudien an Pädagogischen Hochschulen im Längsschnitt. Basierend auf dem Rahmenmodell von Kahu und Nelson (2018) wird unter “Student Engagement” ein multidimensionales Rahmenkonzept verstanden, das emotionale Komponenten (Interesse, Emotionen), kognitive Aspekte (selbstreguliertes Lernen, Tiefenlernen), und Verhaltenskomponenten (Partizipation, Zeit und Anstrengung sowie Interaktionen) einschließt. Indikatoren auf der personalen Ebene sind hohe Selbstwirksamkeit, positive Emotionen, das Gefühl der Zugehörigkeit und gutes Wohlbefinden.

Internationale Forschungen belegen, dass höheres Student Engagement positive Auswirkungen auf das Lernen, die akademische Leistung, auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit sowie einen positiven Einfluss auf das spätere Arbeitsleben nimmt (u.a. de Zordo, Hagenauer & Hascher, 2019; Hagenauer et al., 2018a). Strukturelle Merkmale der Hochschule, die dort Lehrenden und die Qualität der Lehre sind im Sinne eines „educational interface“ eng mit dem Konzept des Student Engagement verknüpft (Kahu, 2013; Kahu & Nelson, 2018). Im vorliegenden multimethodalen Forschungsprojekt, das als dreijährige Längsschnittstudie angelegt ist, wird die Schnittstelle von personalen Komponenten des Student Engagement mit psychosozialen Rahmenbedingungen an den Ausbildungsinstitutionen (Workload, Anforderungen, Lehre, Beziehungen zu den Lehrenden) und strukturellen Merkmalen der Ausbildungsinstitution (Curriculum, Zulassung zum Studium, Kultur, Werte, Richtlinien) erfasst. Die proximalen Auswirkungen auf der kognitiven Leistungsebene (Noten, Kompetenzen, Wissen, Lernverhalten) sowie der sozial-emotionalen Ebenen (Lernemotionen, Wohlbefinden, Zufriedenheit) werden in einem Längsschnittdesign über drei Jahre analysiert (Modul 1). Neben standardisierten Skalen werden auch andere Methoden wie Emotion Experience Sampling mittels digitaler App (Modul 2) sowie mittels qualitativer Methoden in Form von Gruppendiskussionen mit Lehrenden (Modul 3) eingesetzt. Aus den Ergebnissen sollen Schlussfolgerungen für die Förderung des Student Engagements sowie die verhaltens- und settingbezogene Gesundheitsförderung im weiteren Sinne gezogen werden. Zudem sollen Implikationen für die Qualitätsverbesserung der Lehre, die Professionalisierung der Hochschullehrenden und strukturelle Maßnahmen für die Organisationsentwicklung abgeleitet werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Tippl, Heinrich; MEd Mag. Dr.
Projektleitung intern
Tippl, Heinrich; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2007 – 2009
Beschreibung
Die Zusammenführung der Fort- und Weiterbildung im Mittelstufenbereich (APS und AHS) ist ein neues Aufgabenfeld der PHSt und erfordert grundsätzliche Vorarbeiten und eine differenzierte Vorgangsweise. U.a. interessiert besonders, was gute gemeinsamen Fort- und Weiterbildung im Mittelstufenbereich ist. Ziel ist die Erstellung eines Kriterienkatalogs für die gemeinsame Fort- und Weiterbildung von Mittelstufenlehrerinnen und -lehrern.

In einer Fragbeogenerhebung an 12 AHS und APS werden dazu Lehrer/innen befragt:
• Welche Vor- und Nachteile ergeben sich bei einer gemeinsamen Fort- und Weiterbildung von AHS- und APS-Lehrer/innen?
• Welche Maßnahmen tragen zur Weiterentwicklung einer professionellen Lehrerfortbildung bei, die den Anforderungen an Mittelstufenlehrer/innen zukünftig gerecht wird?
• Gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen zwischen AHS- und APS-Lehrer/innen im Mittelstufenbereich über zukünftige Aufgaben (z.B. hinsichtlich Erziehen, Diagnostizieren, Beurteilen, Beraten, Coaching und Organisation von individuellen Lernprozessen)?

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fridrich, Christian; HS-Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hofmann-Schneller, Maria; Mag. Dr. / Universität Wien
Koller, Alfons; Mag. Prof. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Oberrauch, Anna; Mag. / Pädagogische Hochschule Tirol
Stieger, Sandra; Mag. / Paris Lodron Universität Salzburg
Uhlenwinkel, Anke; Dr. / Universität Klagenfurt
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Universität Klagenfurt
Universität Salzburg
Universität Wien
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Projektnetzwerk INSERT ist eine Initiative der Fachgruppe Geographische und Sozioökonomische Bildung (GESÖB) der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (ÖGG). Das Projektnetzwerk verfolgt drei Ziele: a) Gestaltung innovativer Lern-Lehr-Arrangements durch GW-Lehrkräfte gemeinsam mit GW-Fachdidaktikerinnen und GW-Fachdidaktikern. B) Bestandsaufnahme zur sozioökonomischen Bildung mittels Unterrichtsbeispielen, Stellungnahmen, Grundsatzpapieren, Studien etc.) Durchführung und Publikation von fachdidaktischer Begleitforschung.
Insgesamt werden 52 Lehr- und Lern-Arrangements für die Schulstufen 5.-8. aus dem Bereich der sozioökonomischen Bildung entworfen und anschließend auf der Homepage https://insert.schule.at/projekt-insert/ veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pietsch, Marlies; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Pietsch, Maria-Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fischer, Wolfgang; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2007 – 2009
Beschreibung
Ausgangsüberlegung dieses Projekts ist, dass die Vernetztheit zwischen lokalen und globalen Belangen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies hat die Forderung nach mehr Transparenz für den Geografie- und Wirtschaftskundeunterricht im Hinblick auf die Sensibiliserung von Schülerinnen und Schüler für diese Themenbereiche zur Folge. Insofern stellt sich die Frage, ob diese Themen auch von den Schüler/innen selbst favorisiert werden. Im Forschungsprojekt wurde daher erkundet, welche Teilbereiche der GW-Lehrplananforderungen Schülerinnen und Schüler in der Sek 1 interessieren. Weiters wurden die Lehrbücher für Geografie- und Wirtschaftskunde in Bezug auf die favorisierten bzw. weniger beliebten Bereiche evaluiert. Ziel der Studie war die Generierung von Erkenntnissen über Möglichkeiten der inhaltlichen Schwerpunktsetzungen, um Unterrichtsbehelfen für den Geografie- und Wirtschaftskundeunterricht weiterentwickeln und didaktische Schwerpunkte für die Ausbildung von Lehrer/innen formulieren zu können. Das Forschungsdesign umfasst die Erarbeitung und den Einsatz eines Schüler/innenfragebogens (n= 2500) sowie den Vergleich der erarbeiteten Interessensgebiete der Schülerinnen und Schüler mit den Einschätzungen der Pädagoginnen und Pädagogen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die geschlechterspezifische Differenzierung der Schülerinnen- und Schülerinteressen gelegt.

Als wesentliche Erkenntniss kann gesagt werden, dass über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler ferne Länder gefolgt vom Arbeiten mit Atlas und Karten am meisten interessiert. Da diese beiden Bereiche eng miteinander verbunden sind, erstaunt dieser Zusammenhang nicht besonders. Das klare Votum für diese Bereiche überrascht jedoch insofern, als dass man annehmen müsste, dass es eine Fülle von Möglichkeiten gibt, sich Wissen über Staaten anzueignen. Daraus kann abgeleitet werden, dass diese Thematik für 10-14Jährige sehr interessant ist, und sie es genießen, wenn diese Inhalte im Unterricht erworben werden können. Für die Planung von Unterricht bedeutet es verstärkt darauf Rücksicht zu nehmen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht