Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gigerl, Monika; MA Dr. Dipl.-Päd. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Breser, Britta; Prof. M.E.S. Mag. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Zeiringer, Johann; Prof. Dr. MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Pädagogische Hochschule Burgenland
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Untersuchung des Themas Familie im sozialwissenschaftlich orientierten Sachunterricht und in der PädagogInnenbildung Neu. Landläufig wird der Begriff Familie für Lebensgemeinschaften von mindestens zwei Personen, mit oder ohne Kinder verwendet, dieser Begriff ist stark kulturell geprägt und wird auch innerhalb einer Kultur unterschiedlich gelebt (Duchêne-Lacroix, 2014, S. 154). Das Forschungsvorhaben geht konkret der Frage nach: „Wie wird das Thema Familie im Sachunterricht der Volksschule derzeit vermittelt?“ Theoretische Grundlagen zu demografischen Veränderungen der Familie als Lebensgemeinschaft bilden die Basis für dieses Forschungsprojekt. Durch die Entwicklung unserer Gesellschaft zu einer Einwanderungsgesellschaft und aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten zum Thema Familie kann das Thema als ein gesellschaftlich sensibles und für Lehrpersonen – auch heikles Thema eingeschätzt werden, so wird Familien mit Migrationshintergrund traditionelle Familienstruktur und Modernisierungsdefizit von Seiten der Medien und Politik unterstellt (Geisen, 2014, S. 1). Die Auswirkungen derartiger gesellschaftlicher Diskurse auf die Schule, speziell auf den Sachunterricht, werden untersucht. Das Forschungsprojekt leistet damit einen Beitrag zur Sensibilisierung im Umgang mit dem Thema Familie in der Volksschule sowie in der Hochschullehre und legt ein Fundament für darauf aufbauende didaktische Interventionen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Da Rocha, Karin; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Da Rocha, Karin; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Völkl, Andrea; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
‚SQA – Schulqualität Allgemeinbildung‘ ist eine Initiative des BMUKK, die ab dem Schuljahr 2013/14 alle allgemein bildenden Schulen dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung zu ergreifen. An jedem Standort werden dazu zwei Schwerpunkte festgelegt, die anhand von Rahmenzielvorgaben und Entwicklungsplänen realisiert werden (BMUKK 2012). Die Praxis-NMS der Pädagogischen Hochschule konzentriert sich dabei auf die Bereiche ‚Lesen in allen Fächern‘ sowie die Bildung und Aufgaben des ‚Schulstufenteams‘. Um zielgerichtetes Vorgehen zu gewährleisten, wird das Projekt wissenschaftlich begleitet. Durch eine fundierte Prozessevaluation wird qualitätsvolle Schulentwicklung angestrebt. Der Forschungsbereich konzentriert sich sowohl auf die Ebene der Schulleitung, der Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler als auch auf die der Eltern. Das Forschungsdesign basiert auf der Anwendung von Mixed Methods. Dabei werden Dokumente analyisert, teilnehmende Beobachtungen sowie Gruppendiskussionen durchgeführt. In Hinblick auf die Wirkungsanalyse werden quantitative Daten generiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Tritremmel, Gerald; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Tritremmel, Gerald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Moriz, Werner; HS-Prof. IL Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Neubauer, Markus; Mag. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Neuper, Christian; HS-Prof. Mag. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Die schulische Tagesbetreuung ist eine bedeutsame Schnittstelle zwischen schulbezogenen Lernprozessen und außerschulischem Umfeld. Die Organisation und das Angebot der Tagesbetreuung sollte auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Eltern abgestimmt werden. Es wird eine qualitativ und pädagogisch hochwertige Gesamtbetreuung erwartet. Diese ist durch entsprechende Ausbildungen von interessierten Personen gewährleistet (Schatzl, 2011). Schwerpunkte im Lehramtsstudium von Primarpädagoginnen und -pädagogen, Hochschullehrgang Freizeitpädagogik, Hochschullehrgang Freizeitpädagogik mit Schwerpunkt Sport, Hochschullehrgang für Erzieherinnen und Erzieher für die Lernhilfe und die Ausbildung zum Bewegungscoach ergeben eine Vielzahl an Möglichkeiten unterschiedliche Berechtigungen für die Betreuung von Schüler/innen an Ganztagsschulen zu erlangen. Es ist die Aufgabe der Freizeitbetreuer/innen die Schüler/innen in den Freizeiteinheiten der Ganztagsschulen bestmöglich zu begleiten, zu unterstützen und ihre Talente zu fördern. Dies ist aber nur in einem Schulklima mit motivierten und gut ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen möglich, damit sie in einem Klima, das von Wohlbefinden geprägt ist, ihre Tätigkeiten ausführen können. Die Situation des Betreuungspersonals an Ganztagsschulen ist in Österreich unzureichend erforscht. Die Resonanz der Absolventinnen und Absolventen des HLG Freizeitpädagogik auf den Arbeitsalltag ist sehr unterschiedlich. Die Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen berichten sowohl von sehr erfreulichen Erfahrungen aber auch von belastenden Arbeitsbedingungen, die sie unzufrieden machen bzw. demotivieren. Es geht im Forschungsvorhaben um die Entwicklung eines Fragebogens. Mittels Literaturrecherche und Interviews sollen Items generiert werden, die einerseits die Zufriedenheitsaspekte der Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen eruieren und andererseits Hygienefaktoren, wie Gehalt, Personalpolitik, Arbeitsbedingungen, zwischenmenschliche Beziehungen, Sicherheit der Arbeitsstelle und den Einfluss auf das Privatleben analysieren. Es ist in erster Linie eine explorative Studie in der Gelingensfaktoren für ein erfolgreiches, erfülltes Berufsleben von Freizeitpädagogen und Freizeitpädagoginnen an Ganztagsschulen untersucht werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Da Rocha, Karin; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Da Rocha, Karin; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haidacher-Horn, Agnes; Mag.phil.
Müller-Caron, Amy;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pölzleitner, Elisabeth; Dr. / KFU Graz, Institut für Anglistik
Schumm-Fauster, Jennifer; Mag. / KFU Graz, Institut für Anglistik
Kooperationspartner
BRG Körösi
KFU Graz, Institut für Anglistik
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
Um die Lesemotivation von Schülerinnen und Schüler im Englischunterricht auf der Sekundarstufe I zu steigern, arbeiten Lehrende im Unterrichtsfach der Pädagogischen Hochschule Steiermark sowie der Karl-Franzens-Universität Graz an Methoden und Materialien für den Einsatz von picture books, graphic novels und non-fiction (Sach- und Fachtexte) auf unterschiedlichen Schulstufen. Die Ansätze werden an Neuen Mittelschulen erpobt und evaluiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Beobachtung der ausgewählten Textsorten. Studierende der Pädagogischen Hochschule Steiermark und der Karl-Franzens-Universität haben die Möglichkeit, die Entwicklung der literaturdidaktischen Konzepte zu begleiten und mitzugestalten.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gastager, Angela; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Nebel, Anna; B.Ed., MA
Patry, Jean-Luc; Univ.Prof. Dr. / Paris Lodron Universität Salzburg – Fachbereich Erziehungswissenschaft, Unipark Nonntal
Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Kooperationspartner
Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
Der professionellen Ausbildung von Lehrpersonen wird besonders in den letzten Jahren vermerkt Aufmerksamkeit geschenkt. Verschiedene Autor/innen haben Kompetenzmodelle und Standards entwickelt (z.B. Thenort 2006; Krauss et al. 2004; Blömeke, Felbrich & Müller 2008; Oser 1997; 2010), die eine Grundlage für die Professionalität dieses Berufsstands bilden sollen. In diesen Kompetenzmodellen stellt die Werthaltung (Ethos) der Lehrperson eine wichtige Facette neben Wissen und Können dar, wobei es sich wie Baumert und Kunter (2006) feststellen, um zwei „kategorial getrennte Kompetenzfacetten“ handelt. Professionalität bedeutet, dass sich diese beiden Ebenen, das Wissen und Können (Handwerk) und die Werthaltung (Gesinnung) zu einer Einheit fügen müssen (Thenort 2006). Als Resultat steht das auf Wissen basierende eigene Urteilen, Entscheiden und Handeln in Übereinstimmung mit dem persönlichen Wertesystem (Shulman 2005). Werte und Werthaltungen determinieren meistens unbewusst die Tätigkeit einer Lehrperson, von der Auswahl der Unterrichtsinhalte und -methoden über die Beurteilungspraxis bis zum Umgang mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern (vgl. z.B. Willemse, Lunenberg & Korthagen 2005). Einen wertfreien Unterricht gibt es nicht, sodass viele Autorinnen und Autoren vom Unterrichten als einem ethischen Unterfangen per se sprechen (vgl. z.B. Oser, Dick & Patry 1992; Campbell 2003; Patry 2002; Hansen 1998; Kesselring 2011). Obwohl Werte und Werthaltungen wichtige Kompetenzfacetten im Lehrberuf darstellen, ist die Forschungslage im deutschsprachigen Raum dazu äußerst dürftig (etwa Weinberger 2011, Weinberger & Gastager 2012). Baumert und Kunter (2006, S. 498) konstatieren: „Es ist bis heute unklar, welche Auswirkungen spezifische Wertpräferenzen für das professionelle Handeln von Lehrkräften tatsächlich haben und inwieweit diese Präferenzen im Zusammenhang mit den institutionellen Selektionsregeln des Systems stehen.“ Auf der Grundlage dieser Befunde lautet die zentrale Forschungsfrage für diese Untersuchung, wie sich bevorzugte Werte bei Lehramtsstudierenden auf ihr unterrichtliches Handeln auswirken. Es handelt sich demnach um eine deskriptive Untersuchung von Werten bei einer bestimmten Berufsgruppe. Davon abzugrenzen ist die Fragestellung, welche Werte und Werteinstellungen angehende Lehrpersonen haben sollten. Diese Fragestellung wird in der konkreten Untersuchung nicht thematisiert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kernbichler, Gerda; MA.
Kopp-Sixt, Silvia Maria; MA.
Projektleitung intern
Kernbichler, Gerda; MA Dr. BEd Prof.i.R.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
ARGE Bildungsforschung
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses stellt ein qualitätssuchendes Hochschulstudium zum einen die Studierenden und ihre persönliche Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt und berücksichtigt zum anderen den Berufsfeldbezug und zeitbezogene Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung. Die neuen bei Hochschulwerdung 2007 erstellten Curricula der Erstausbildung der PHSt sehen einen innovativen pädagogischen Kern vor, der für alle Studiengänge gleichermaßen gelten soll und der allen Studierenden den Zugang zum Themen- und Handlungsfeld der Diversität in Schule und Gesellschaft und darüber hinaus zur Inklusionspädagogik eröffnen soll. Heterogenität, Inklusion und ein Verständnis für die Bedeutung und die Gestaltungsmöglichkeiten individueller pädagogischer Professionalisierung sind zentrale Elemente dieses Kerns. Sechs spezifische Module durchziehen jeden Studiengang und bilden eine gemeinsame Wissens- und Kompetenzbasis für alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer der verschiedenen Schularten und nehmen somit ein zukunftsweisendes Anliegen der PädagogInnenbildung NEU vorweg: Allen angehenden Pädagoginnen und Pädagogen soll ein gemeinsamer inklusionspädagogischer Wissens- und Erfahrungskern vermittelt werden, der die Basis für Dialog und Kooperation in der beruflichen Zukunft bietet.

Ziel dieses Forschungsprojektes, das in Kooperation mit der School for Educational Research (SeR) der ARGE Bildungsforschung durchgeführt wird, ist es, vor diesem Hintergrund eines gemeinsamen pädagogischen Kerns und ersten Erfahrungen in Integrationsklassen an NMS und HS im Rahmen der schulpraktischen Studien und durch Berichte von Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen der Lehre sowie durch Exkursionen die folgende Forschungsfrage zu erörtern: Welche Kompetenzen in den Bereichen Wissen, Handeln und Haltung werden von Studierenden der Erstausbildung für den Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung(en) in der Sekundarstufe als förderlich eingeschätzt?

Das Forschungsdesign basiert auf qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. In einem ersten Schritt findet eine schriftliche Befragung der Studierenden der Studiengänge Sonderschule und Hauptschule im Laufe des 2. Semesters mittels offener Fragen statt. Die Studierenden werden gebeten, Angaben zu den folgenden Fragestellungen zu machen und ihre Antworten den drei Bereichen Wissen, Handeln und Haltung zuzuordnen: „Welche spezifischen Kompetenzen benötigen Sonderschullehrer/innen, um den gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen gelingen zu lassen? bzw. „Welche spezifischen Kompetenzen benötigen Hauptschullehrer/innen, um den gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen gelingen zu lassen?“ Die Ergebnisse werden in einem Textdokument zusammengeführt und mit der Software MAXQDA einer inhaltlichen Datenanalyse unterzogen und der qualitativen Inhaltsanalyse als methodischem Konzept folgend ausgewertet. In einem zweiten Schritt sind vertiefende Leitfadeninterviews geplant.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reichel, Erich; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Reichel, Erich; Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reichel, Erich; Mag. Dr. Prof.
Schittelkopf, Eduard; Prof.
Matischek-Jauk, Marlies; Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Das forschende Lernen im Physikunterricht hat im Speziellen durch das veränderte Experimentieren Einzug gefunden. Im Gegensatz zum traditionellen Experimentieren, in dem nach Rezept vorgegangen wird, zielt offenes, forschendes Experimentieren auf das eigene Fragen, Untersuchen und Erforschen durch die Lernenden ab. Dadurch wird die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler einerseits geschult und ihnen andererseits der Zugang zu wissenschaftlichen Ideen und Zusammenhängen erleichtert. Fachdidaktische Forschung zeigt, dass handlungsorientierter Wissenserwerb eine positive Auswirkung auf die Motivation der Lernenden hat (Frischknecht-Tobler & Labudde, 2010). Der Überprüfung der Vermutung (Hypothesenbildung durch die beteiligten Schülerinnen und Schüler) folgt eine Dokumentation des Fortschrittes auf Schüler- und Schülerinnenseite, indem diese Audiodateien erstellen. Eine Audiodatei enthält idealerweise eine Kurzfassung des gesamten Forschungszyklus von der Forschungsfrage über die Überprüfung der Vermutung bis zur Interpretation der Ergebnisse. Ziel des Forschungsprojekts ist es, diese fachdidaktische Vorgehensweise zu optimieren und forschend zu begleiten. Dies wird seit dem Studienjahr 2013/14 durch einen Design-Based-Research-Ansatz in mehreren Erkenntnisschleifen gewährleistet.
Als Forschungsfeld fungiert dabei die Forscherwerkstatt Physik an der Praxis-NMS der PH Steiermark, für die sich interessierte Schüler/innen im Begabungsfeld Naturwissenschaft und Technik jedes Semester anmelden können. Die Schüler/innengruppen sind daher altersheterogen zusammengesetzt (1. bis 4. Klasse). Jede Unterrichtssequenz dieser Forscherwerkstatt richtet sich nach einer vorgegebenen Struktur (Planung, Tagesaktuelle Vorbereitung, Unterricht, Nachbereitung des Unterrichts, Folgestunde) und wird von Lehramtsstudierenden unter Anleitung vorbereitet und durchgeführt. Forschungsmethodisch kommen sowohl quantitative als auch qualitative Zugänge zum Einsatz. Im Studienjahr 2013/14 werden drei parallele Erkenntnisschleifen initiiert. Die zentralen Forschungsfragen lauten wie folgt: (1) Quantitative Studie: Inwiefern können Schüler/innen individuell bzw. auch als Gruppe ihre Handlungskompetenzen im Fokus auf die Bereiche „Wissen organisieren“ und „Erkenntnisse gewinnen“ in der Forscherwerkstatt weiterentwickeln? (2) Qualitative Studie 1: Inwiefern lassen sich Kompetenzen und Begabungen der Schüler/innen durch forschendes Lernen fördern? (3) Qualitative Studie 2: Welche Erfahrungen machen Lehramtsstudierende des Fachs Physik mit dem Unterrichtsmodell Research and Broadcast an der Pädagogischen Hochschule Steiermark? Zum Einsatz kommen Erhebungsmethoden wie Gruppendiskussionsverfahren mit Schüler/innen, nicht-teilnehmende Beobachtung von Unterrichtsstunden, halb-strukturierte Interviews mit Lehramtsstudierenden sowie quantitative Vergleiche von Lehr-/Lernzielen von Lehramtsstudierenden mit Audiotranskriptionen der Schüler/innen. Aufgrund der Ergebnisse dieser drei Erkenntnisschleifen sollen weitere Forschungsfragen designt und forschungsmethodisch begleitet werden. Im Zuge der Forschungsbegleitung sollen weiters Feedback-Tools zur Rückmeldung von Leistungen an Schüler/innen entwickelt werden. Zusätzlich fließen die Erkenntnisse in die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen ein. Die Ergebnisse werden entsprechend der Stufen des Design-Based-Research-Ansatzes in der professional und scientific community publiziert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Eck, Johann;
Projektleitung intern
Eck, Johann; MA Dipl.-Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hirschmugl-Gaisch, Sabine; / Kindergarten Rosental-Kainach
Jungwirth, Helmut; Assoz.Univ.-Prof.Mag.Dr. / Universität Graz-Offenes Labor, Institut für Molekulare Biowissenschaften
Kooperationspartner
Zentrum für Molekulare Biowissenschaften
Regionales Fachdidaktikzentrum Stmk für Physik
Bezirksnetzwerk NAWI Voitsberg, nawi netz voitsberg
Bezirksschulrat Voitsberg
Laufzeit
2011 – 2014
Beschreibung
Im vorliegenden Projekt wird ein didaktisches Konzept zur nachhaltigen Verbesserung und Förderung von naturwissenschaftlichen Kompetenzen erstellt und umgesetzt. Dies erfolgt in enger Verknüpfung mit der Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe 1. Sekundarstufenschüler/innen und Volksschüler/innen sind als Betreuer/innen von Kindergartenkindern bei der Durchführung von naturwissenschaftlichen Experimentiereinheiten und Exkursionen aktiv beteiligt. Dieses Modell soll konzeptioniert, erprobt und wissenschaftlich evaluiert werden. Der Aufbau eines naturwissenschaftlichen Netzwerkes mit Homepage dient als Unterstützung für ressourcen- und bedarfsorientierte Lernangebote, Fortbildungen und Prozessentwicklung an Schulstandorten. Forschungserkenntnisse fließen in gemeinsame Fortbildungsangebote für Kindergarten-, Volksschul- und Sekundarstufenpädagog/innen ein.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Rippitsch, Daniela; Mag. / Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Projektleitung intern
Eck, Johann; MA Dipl.-Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Universität Klagenfurt, Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung
Regionales Fachdidaktik Zentrum Steiermark Mathematik
KPH Graz
IMST Regionales Netzwerk Steiermark, Kontaktperson: Dipl.-Päd. Johann ECK
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
Fibonacci ist ein internationales EU-Projekt (im 7. Rahmenprogramm) zur Verbreitung und Entwicklung des forschenden Lernens im Mathematik- und Naturwissenschaftsunterricht in Europa. An der Pädagogischen Hochschule sollen im Zuge dessen Unterrichtsmaterialien entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Diese Materialien finden schließlich Anwendung in Kindergarten, Volksschule sowie Sekundarstufe I und II. 15 Bildungseinrichtungen aus der Steiermark und aus Kärnten sind aktiv in diesem Forschungsprojekt tätig.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Paleczek, Lisa; Mag. PhD.
Projektleitung intern
Kernbichler, Gerda; MA Dr. BEd Prof.i.R.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kernbichler, Gerda; MA Dr. BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Franz, Anneliese; Prof. BEd. / KPH Graz
Karner, Klemens; Prof. Mag. / KPH Graz
Seifert, Susanne; Ass.-Prof. Dipl.-Sprachwiss. PhD / Universität Graz
Stabler, Elisabeth; Mag.phil. Prof. BEd. BSc. MSc / KPH Graz
Wohlhart, David; Prof. BEd. / KPH Graz
Kooperationspartner
KPH Graz
Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das Projekt RegioDiff hat zum Ziel, Wissen über die eigene Region aufzubereiten und zu vermitteln. Differenzierte Sachunterrichtstexte, die sich mit den Besonderheiten steirischer Regionen auseinandersetzen, werden gemeinsam mit NMS-SchülerInnen der 8. Schulstufe anhand kooperativer Lernmethoden im fächerübergreifenden Unterricht entwickelt, um dann in der vierten Klasse Volksschule zum Einsatz zu kommen. Die Hälfte der Volksschulklassen bearbeitet diese Informationen mit digitalen und die andere Hälfte mit Printmaterialien, um herauszufinden, was von den Kindern besser angenommen wird und womit eine höhere Lernleistung erzielt werden kann. Die Texte werden an die Leseleistung der Kinder angepasst und mit Wortschatzarbeit, Lesestrategiearbeit und differenzierten Aufgaben angeboten. Insgesamt werden mindestens zwischen 2 und 4 Volksschulen und Neue Mittelschulen in fünf Regionen der Steiermark im Projekt mitarbeiten.
Beschreibung (engl.)
The project RegioDiff aims at preparing and transferring knowledge about regions. In interdisciplinary cooperative learning settings, Grade 4 students of Austrian New Secondary School develop differentiated texts for content lessons in Grade 4 Primary School. Half of the primary school students uses these texts in a digital environment and half in print. This will help to analyze which mode (a) enhances students’ learning achievement and (b) students prefer. The texts are differentiated based on the students’ reading abilities and offer vocabulary work and reading strategies and differentiated exercises. Two to four New Secondary Schools and corresponding Primary Schools in five different Styrian regions will participate in the project.
Bericht