Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gastager, Angela; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Nebel, Anna; B.Ed., MA
Patry, Jean-Luc; Univ.Prof. Dr. / Paris Lodron Universität Salzburg – Fachbereich Erziehungswissenschaft, Unipark Nonntal
Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Kooperationspartner
Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
Der professionellen Ausbildung von Lehrpersonen wird besonders in den letzten Jahren vermerkt Aufmerksamkeit geschenkt. Verschiedene Autor/innen haben Kompetenzmodelle und Standards entwickelt (z.B. Thenort 2006; Krauss et al. 2004; Blömeke, Felbrich & Müller 2008; Oser 1997; 2010), die eine Grundlage für die Professionalität dieses Berufsstands bilden sollen. In diesen Kompetenzmodellen stellt die Werthaltung (Ethos) der Lehrperson eine wichtige Facette neben Wissen und Können dar, wobei es sich wie Baumert und Kunter (2006) feststellen, um zwei „kategorial getrennte Kompetenzfacetten“ handelt. Professionalität bedeutet, dass sich diese beiden Ebenen, das Wissen und Können (Handwerk) und die Werthaltung (Gesinnung) zu einer Einheit fügen müssen (Thenort 2006). Als Resultat steht das auf Wissen basierende eigene Urteilen, Entscheiden und Handeln in Übereinstimmung mit dem persönlichen Wertesystem (Shulman 2005). Werte und Werthaltungen determinieren meistens unbewusst die Tätigkeit einer Lehrperson, von der Auswahl der Unterrichtsinhalte und -methoden über die Beurteilungspraxis bis zum Umgang mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern (vgl. z.B. Willemse, Lunenberg & Korthagen 2005). Einen wertfreien Unterricht gibt es nicht, sodass viele Autorinnen und Autoren vom Unterrichten als einem ethischen Unterfangen per se sprechen (vgl. z.B. Oser, Dick & Patry 1992; Campbell 2003; Patry 2002; Hansen 1998; Kesselring 2011). Obwohl Werte und Werthaltungen wichtige Kompetenzfacetten im Lehrberuf darstellen, ist die Forschungslage im deutschsprachigen Raum dazu äußerst dürftig (etwa Weinberger 2011, Weinberger & Gastager 2012). Baumert und Kunter (2006, S. 498) konstatieren: „Es ist bis heute unklar, welche Auswirkungen spezifische Wertpräferenzen für das professionelle Handeln von Lehrkräften tatsächlich haben und inwieweit diese Präferenzen im Zusammenhang mit den institutionellen Selektionsregeln des Systems stehen.“ Auf der Grundlage dieser Befunde lautet die zentrale Forschungsfrage für diese Untersuchung, wie sich bevorzugte Werte bei Lehramtsstudierenden auf ihr unterrichtliches Handeln auswirken. Es handelt sich demnach um eine deskriptive Untersuchung von Werten bei einer bestimmten Berufsgruppe. Davon abzugrenzen ist die Fragestellung, welche Werte und Werteinstellungen angehende Lehrpersonen haben sollten. Diese Fragestellung wird in der konkreten Untersuchung nicht thematisiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kernbichler, Gerda; MA.
Kopp-Sixt, Silvia Maria; MA.
Projektleitung intern
Kernbichler, Gerda; MA Dr. BEd Prof.i.R.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
ARGE Bildungsforschung
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses stellt ein qualitätssuchendes Hochschulstudium zum einen die Studierenden und ihre persönliche Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt und berücksichtigt zum anderen den Berufsfeldbezug und zeitbezogene Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung. Die neuen bei Hochschulwerdung 2007 erstellten Curricula der Erstausbildung der PHSt sehen einen innovativen pädagogischen Kern vor, der für alle Studiengänge gleichermaßen gelten soll und der allen Studierenden den Zugang zum Themen- und Handlungsfeld der Diversität in Schule und Gesellschaft und darüber hinaus zur Inklusionspädagogik eröffnen soll. Heterogenität, Inklusion und ein Verständnis für die Bedeutung und die Gestaltungsmöglichkeiten individueller pädagogischer Professionalisierung sind zentrale Elemente dieses Kerns. Sechs spezifische Module durchziehen jeden Studiengang und bilden eine gemeinsame Wissens- und Kompetenzbasis für alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer der verschiedenen Schularten und nehmen somit ein zukunftsweisendes Anliegen der PädagogInnenbildung NEU vorweg: Allen angehenden Pädagoginnen und Pädagogen soll ein gemeinsamer inklusionspädagogischer Wissens- und Erfahrungskern vermittelt werden, der die Basis für Dialog und Kooperation in der beruflichen Zukunft bietet.

Ziel dieses Forschungsprojektes, das in Kooperation mit der School for Educational Research (SeR) der ARGE Bildungsforschung durchgeführt wird, ist es, vor diesem Hintergrund eines gemeinsamen pädagogischen Kerns und ersten Erfahrungen in Integrationsklassen an NMS und HS im Rahmen der schulpraktischen Studien und durch Berichte von Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen der Lehre sowie durch Exkursionen die folgende Forschungsfrage zu erörtern: Welche Kompetenzen in den Bereichen Wissen, Handeln und Haltung werden von Studierenden der Erstausbildung für den Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung(en) in der Sekundarstufe als förderlich eingeschätzt?

Das Forschungsdesign basiert auf qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. In einem ersten Schritt findet eine schriftliche Befragung der Studierenden der Studiengänge Sonderschule und Hauptschule im Laufe des 2. Semesters mittels offener Fragen statt. Die Studierenden werden gebeten, Angaben zu den folgenden Fragestellungen zu machen und ihre Antworten den drei Bereichen Wissen, Handeln und Haltung zuzuordnen: „Welche spezifischen Kompetenzen benötigen Sonderschullehrer/innen, um den gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen gelingen zu lassen? bzw. „Welche spezifischen Kompetenzen benötigen Hauptschullehrer/innen, um den gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen gelingen zu lassen?“ Die Ergebnisse werden in einem Textdokument zusammengeführt und mit der Software MAXQDA einer inhaltlichen Datenanalyse unterzogen und der qualitativen Inhaltsanalyse als methodischem Konzept folgend ausgewertet. In einem zweiten Schritt sind vertiefende Leitfadeninterviews geplant.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Batterbury, Simon P.J.; Ass. Prof. Dr. / Universität Melbourne
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mateo-Babiano, Derlie; Dr. / Universität Melbourne
Kooperationspartner
L’Heureux Cyclage
Universität Melbourne
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
This project aims to explore and compare the contribution of community bike workshops [‚bike kitchens‘ or ateliers vélos, CBWs] in Europe and Australia to creating a cycling culture, and better wellbeing and transport outcomes in different city-regions. We will use the 3Is (i.e. ideas, interests and institutions) as a comparative evaluation framework to appraise urban community bike workshops as nodes of low carbon urban transport, as contributors to individual wellbeing, better and vibrant community economies, and shapers of cycling cultures.
1. How do selected bike workshops create demand for urban cycling? How are they challenging mainstream mobilities through active urban transportation?
2. What are the major motivations of these community workshops? what political stances do they take, with what alliances?
3. Test the counterfactual: are they simply offering a service to the poor and to bike enthusiasts, permitting them to save money and build/maintain a ride?
4. Are workshops ‚prefiguring‘ the future? As many workshops transition into having salaried employees and more secure premises, are there lessons for urban practice, community economies research, and transition theory?
This project responds to several Future Cities Research Cluster objectives:
To build awareness of, and develop an external profile for, urban-focused research across faculties. This is an inter-faculty project, based on demand-side transportation and community research. It will help to build new inter-faculty contacts for collaborative research development. We will also connect urban researchers at the University to external partners.

Verlängerung: 30.09.2023 – 31.12.2024

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaschke, Julia; Mag.iur. BEd
Schwetz, Herbert; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Moriz, Julia; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
ARGE Bildungsforschung
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Gegenwärtig stehen Diskussionen über Bildungspolitik stark im Mittelpunkt. Angeregt durch Untersuchungen wie PISA, PIRLS und weitere Evaluationsstudien werden vielschichtige Ideen und neue Ansätze der Verbesserung von Unterrichtsqualität angedacht. In der vorliegenden Studie steht die Erhebung von zentralen Determinanten zur Optimierung von Mathematikunterricht, insbesondere in Hinblick auf „textbeladene“ Mathematikleistungen im Vordergrund.
Im Bereich Mathematik sind der Erwerb und die Entwicklung fachlicher Kompetenzen nahezu ausschließlich von den vorhandenen schulischen Lernopportunitäten abhängig. Bei den Lesefertigkeiten sind hingegen der Erwerb und die Entwicklung der Lesekompetenzen neben den schulischen Lernangeboten sehr stark davon abhängig, inwieweit leseförderliche Lerngelegenheiten in der Familie bereitgestellt werden. Mittels einer Fragebogenerhebung bei Schüler/innen (Lese-Denken-Rechentest – LDR) und Lehrer/innen (ergänzende Erhebung von eingesetzten Unterrichtsmethoden) aus der Grundschule und der Hauptschule bzw. Neuen Mittelschule (Bezirke Graz und Graz-Umgebung) wird eine Querschnittuntersuchung im Frühjahr 2012 durchgeführt. Die Fragebogenbatterie beinhaltet einen Lese-Denken-Rechentest (LDR) inklusive Sprachtest. Aufgrund des Determinantenmodells (in Anlehnung an Reusser) sollen Einflussfaktoren sichtbar gemacht werden, die für eine Optimierung des Unterrichts im Hinblick auf sprachbeladene Mathematikleistungen im Sinne der Bildungsstandards von wesentlichem Einfluss sind. Nachfolgende Forschungsfragen werden untersucht: (1) Inwiefern ist die Erklärungs- und Darstellungskompetenz ausgewählter mathematischer Begriffe ein Prädiktor für die erfolgreiche Lösung sprachbeladener bildungsstandardnaher Sachaufgaben? (2) Welcher der 4 Prädiktoren aus dem sprachlichen Bereich (Bücherbesitz, mathematikspezifischer Lesetest, kognitiver Sprachtest oder Erklärungs- und Darstellungskompetenz) klärt am meisten Varianz in der Responsevariablen auf?
Die Ergebnisse werden den teilnehmenden Schulen rückgemeldet, um eine klare Orientierung über Kenntnisse und Fähigkeiten zu bieten. Damit soll ein Grundstein für eine ständige Verbesserung des Mathematikunterrichts gelegt werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kulcsar, Ruben; Mag. / Johannes Kepler Universität
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Ausgangspunkt ist die vielfache Klage von Lehramtsstudierenden, dass Ihre Ausbildung wenig praxisbedeutsam sei. Als Lösung dieses Problems schlagen Selbige in der Regel vor, einfach die Praxisanteile des Studiums zu erhöhen. Dort wo dies tatsächlich gemacht wird (z. B. Praxissemester in der deutschen Lehramtsausbildung) zeigt sich allerdings, dass die Klage häufig erhalten bleibt. Dies kann als erlebte kognitive Dissonanz interpretiert werden: die Erwartungen an die Ausbildung stimmen nicht mit dem tatsächlich Erlebten überein und diese wahrgenommene Diskrepanz mündet dann in dem naiven Ruf nach mehr „Praxisrelevanz“. Ausgehend davon widmet sich die österreichweite Studie den so genannten „Elementen der Lehrerbildungspraxis“. Damit sind methodische Settings im weitesten Sinn gemeint, die in der hochschulischen Lehre eingesetzt werden, z. B. Vermittlung von Techniken, Training, Reflexion etc. Es wurden im Vorfeld insgesamt sieben solcher Elemente als bedeutsam identifiziert, die aus den zwölf Figuren der Relationierung von Lehrerwissen und Lehrerkönnen (Neuweg, 2004) abgeleitet worden sind. Für diese sieben Elemente soll erfasst werden, welche subjektive Bedeutsamkeit ihnen zugesprochen wird. Zudem ist auch das subjektive Empfinden dieser Elemente von Interesse, sprich in welchem Ausmaß jemand diese Elemente in seinem Studium erlebt hat. Eine Diskrepanz liegt dann entsprechend dort vor, wo es eine Abweichung zwischen den Erwartungen an das Studium (= Bedeutsamkeitszuschreibungen) und dem Empfinden im Studium gibt.

In der ersten Hälfte des Jahres 2020 findet eine Vollerhebung mittels Online-Fragebogen unter den Studierenden der Lehramtsausbildungen für die Primarstufe (n=403), die Sekundarstufe Allgemeinbildung (n=1306) sowie die Sekundarstufe Berufsbildung (n=80) sowie Mentorinnen/Mentoren in Ausbildung (n=370) an der PH Steiermark statt. Diese reiht sich in ein in parallel laufende Erhebungen in denselben Zielgruppen in anderen österreichischen Bundesländern.

Im Anschluss daran ist die Auswertung der Daten mittels deskriptiver und explorativer Analyseverfahren geplant sowie eine Rückspielung der Ergebnisse in das Forschungsfeld im Zuge des Grazer Grundschulkongresses 2020 sowie des Kongresses der Internationalen Gesellschaft für schulpraktische Professionalisierung in Osnabrück 2021.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mewald, Claudia; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Projektleitung intern
Rath, Karin; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haidacher-Horn, Agnes; Mag.phil.
da Rocha, Karin; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
BIFIE Wien
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Im Kompetenzmodell der Bildungsstandards für Englisch 8. Schulstufe sind folgende Kompetenzbereiche festgelegt: Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend sprechen, Schreiben. Durch den Paradigmenwechsel von Input zu Outcome ergibt sich eine veränderte Sicht von Unterricht, weshalb nicht nur das Wissen als Produkt, sondern die Wissensbildung als Prozess erfahrbar gemacht werden soll. Es gilt, den Blick auf kompetenzorientierten Unterricht in Englisch bei allen Lehrpersonen in allen Schultypen der Sekundarstufe (HS, NMS, AHS) zu implementieren. Ziele des Projekts sind die Entwicklung und Herstellung von Medien, speziell Videovignetten, die ein bis zwei Darstellungen eines Kompetenzbereichs veranschaulichen. In weiterer Folgen werden Begleitmaterial – Unterlagen für den Einsatz in der Lehrer/innen-Fortbildung wie Hinweise zum Einsatz der DVD, didaktisch-methodische Hinweise, Unterrichtsplanung, exemplarische Schüler/innen-Arbeiten erarbeitet.Forschungsmethoden: Kollaborative Aktionsfoschung, für die Entwicklung und Herstellung von Medien sowie peer-review und Evaluation des Projektes durch externe Expertinnen und Experten liegen der Arbeit als Forschungsmethoden zu Grunde.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof. / 10300 Vizerektorin für Forschung und Hochschulentwicklung
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Reicher, Hannelore; Ao. Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2026
Beschreibung
Das vorliegende Projekt untersucht den Verlauf, Determinanten und proximale Auswirkungen von Student Engagement im Kontext von Lehramtsstudien an Pädagogischen Hochschulen im Längsschnitt. Basierend auf dem Rahmenmodell von Kahu und Nelson (2018) wird unter “Student Engagement” ein multidimensionales Rahmenkonzept verstanden, das emotionale Komponenten (Interesse, Emotionen), kognitive Aspekte (selbstreguliertes Lernen, Tiefenlernen), und Verhaltenskomponenten (Partizipation, Zeit und Anstrengung sowie Interaktionen) einschließt. Indikatoren auf der personalen Ebene sind hohe Selbstwirksamkeit, positive Emotionen, das Gefühl der Zugehörigkeit und gutes Wohlbefinden.

Internationale Forschungen belegen, dass höheres Student Engagement positive Auswirkungen auf das Lernen, die akademische Leistung, auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit sowie einen positiven Einfluss auf das spätere Arbeitsleben nimmt (u.a. de Zordo, Hagenauer & Hascher, 2019; Hagenauer et al., 2018a). Strukturelle Merkmale der Hochschule, die dort Lehrenden und die Qualität der Lehre sind im Sinne eines „educational interface“ eng mit dem Konzept des Student Engagement verknüpft (Kahu, 2013; Kahu & Nelson, 2018). Im vorliegenden multimethodalen Forschungsprojekt, das als dreijährige Längsschnittstudie angelegt ist, wird die Schnittstelle von personalen Komponenten des Student Engagement mit psychosozialen Rahmenbedingungen an den Ausbildungsinstitutionen (Workload, Anforderungen, Lehre, Beziehungen zu den Lehrenden) und strukturellen Merkmalen der Ausbildungsinstitution (Curriculum, Zulassung zum Studium, Kultur, Werte, Richtlinien) erfasst. Die proximalen Auswirkungen auf der kognitiven Leistungsebene (Noten, Kompetenzen, Wissen, Lernverhalten) sowie der sozial-emotionalen Ebenen (Lernemotionen, Wohlbefinden, Zufriedenheit) werden in einem Längsschnittdesign über drei Jahre analysiert (Modul 1). Neben standardisierten Skalen werden auch andere Methoden wie Emotion Experience Sampling mittels digitaler App (Modul 2) sowie mittels qualitativer Methoden in Form von Gruppendiskussionen mit Lehrenden (Modul 3) eingesetzt. Aus den Ergebnissen sollen Schlussfolgerungen für die Förderung des Student Engagements sowie die verhaltens- und settingbezogene Gesundheitsförderung im weiteren Sinne gezogen werden. Zudem sollen Implikationen für die Qualitätsverbesserung der Lehre, die Professionalisierung der Hochschullehrenden und strukturelle Maßnahmen für die Organisationsentwicklung abgeleitet werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hasenhüttl, Erika; HS-Prof. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Komposch, Ursula; Mag.phil. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Die Akzeptanz von Diversität als konstituierende Komponente menschlicher Vergesellschaftung stellt eine notwendige Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft dar. In einer inklusionspädagogisch ausgerichteten Perspektive ist daher die Heterogenität der Lernausgangsbedingungen zunehmend stärker wahrzunehmen (Kronberger, Kühberger & Oberlechner, 2016). Diese Wahrnehmung und die damit verbundenen Herausforderungen haben die Neugestaltung der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Österreich maßgeblich beeinflusst. Inklusive Pädagogik ist curricular integraler Bestandteil der Ausbildung und somit Teil des Professionalisierungsprozesses von Lehrerinnen und Lehrern, wie zahlreiche Vertiefungen und Spezialisierungen in den einzelnen Lehramtsstudien belegen (Entwicklungsverbund SüdOst, 2017). Der Wandel der Lehrerinnenbildung in der Transformation von einem segregativen hin zu einem inklusiven System zeigt sich nicht zuletzt im Wegfall eines spezifischen sonderpädagogischen Lehramtsstudiums zugunsten von Lehramtsstudien für Primar- und Sekundarstufe, die jeweils Schwerpunkte und Spezialisierungen zu inklusiver Pädagogik vorsehen. Ein zentrales Ziel der Pädagog_innenbildung Neu im Entwicklungsverbunds SüdOst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass acht Universitäten und Pädagogische Hochschulen gemeinsam Lehramtsstudien anbieten, ist der Erwerb von Wissen und Handlungskompetenzen, sowie einer professionellen Haltung, damit Lehrer/innen den vielseitigen Anforderungen eines inklusiven Unterrichts gerecht werden können (Holzinger, Wohlhart & Gasteiger-Klicpera, 2016).
Somit haben sich nunmehr Lehramststudierende aller Fächer und für alle Altersgruppen mit Aspekten von Diversität und Inklusion auseinanderzusetzen. Eine gleichnamige Lehrveranstaltung begleitet die zweiten Pädagogisch-Praktischen Studien im Studienverlauf und soll derart sicherstellen, dass Diversitätsaspekte und ein auf Inklusion gerichtetes Handeln in Theorie und Praxis erlebbar gemacht werden. Ein Team von Lehrenden an der Pädagogischen Hochschule Steiermark hat dazu ein Lehrveranstaltungskonzept entwickelt, das einerseits den aktuellen Stand der Forschung vermitteln und andererseits Diversitätskategorien auch persönlich erfahrbar machen soll. Im Forschungsprojekt sollen die konkrete Vorgehensweise sowie die bisher gemachten Erfahrungen dargestellt und reflektiert werden, um erste Schlussfolgerungen zu ziehen, inwieweit dadurch eine inklusionssensible Grundhaltung der Studierenden sowie Kompetenzen für eine inklusive Schule (weiter-)entwickelt werden können. Weiters soll ein theoretisches Modell entwickelt werden, das die Vielschichtigkeit der Diversitätsmerkmale von Schülerinnen und Schülern einerseits und die Rahmenbedingungen des schulischen Kontexts andererseits abbildet. Dafür bietet sich eine Weiterentwicklung jener Systematisierungsform an, die von Lee Gardenswartz und Anita Rowe (2002) für den unternehmerischen Bereich vorgelegt wurde. Die dort im Kontext von Diversity Management formulierten „Four Layers of Diversity“ bilden Diversitätsbereiche ab, die in den verschiedensten Lebensbereichen soziale sowie strukturelle Inklusions- und Exklusionsprozesse begründen können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hulla, Maria Ursula; Dipl.-Ing. BSc BSc / Technische Universität Graz
Herstätter, Patrick; Dipl.-Ing. / Technische Universität Graz
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pirker, Johanna; Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. BSc / Technische Universität Graz
Ramsauer, Christian; Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Relevante Herausforderungen wie Volatilität und Unsicherheit nehmen im heutigen Geschäftsumfeld, vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben (KMUs), stetig zu. Aufgrund von Faktoren, wie der Globalisierung, kürzeren Produktlebenszyklen, neuen Technologien und Ressourcenknappheit, müssen industrielle Unternehmen in der Lage sein, sich schnell an wechselnde Bedingungen anzupassen. Durch den digitalen Wandel ergeben sich neue Anforderungen an Kompetenzen der Mitarbeiter. Um das Potential der Digitalisierung über die Produktivitätssteigerung hinaus zu nutzen, bietet das Konzept der Agilität eine Möglichkeit sich proaktiv auf Unsicherheiten einzustellen und schnell auf Veränderungen zu reagieren, um die wirtschaftliche Situation durch die Nutzung der gesamten Wertschöpfungskette zu optimieren. Derzeit gibt es wenige praktische Trainings bezüglich Digitalisierung und Agilität, obwohl sowohl Lernfabriken als auch Makerspaces effektive hands-on Lernumgebungen bieten. Ziel des Projektes ist es, (1) aufzuzeigen, welche Herausforderungen KMUs in der heutigen digitalen, volatilen Zeit haben; (2) zu ermitteln, welche Kompetenzen von den Arbeitskräften gefordert werden; (3) zu evaluieren, wie diese Kompetenzen vermittelt werden können sowie (4) Trainings zur Nutzung digitaler Technologien und Digitalisierungsimplementierungsprojekten zu konzipieren und zu testen.
Im ersten Schritt des Forschungsprojektes, der Analysephase, wird auf Basis des Wissens von zuvor durchgeführten Projekten zum Thema Kompetenzen und Digitalisierung sowie auf einer qualitativen Vorstudie Herausforderungen und Kompetenzanforderungen in Hinsicht auf Digitalisierung erhoben. Bei der Vorstudie werden Experten von acht steirischen KMUs der Fertigungsindustrie interviewt. Aufbauend darauf wird ein Fragebogen erstellt wobei Kompetenzanforderungen und Herausforderungen abgefragt werden. Diese werden mit Hilfe von deskriptiven statistischen Methoden ausgewertet. In der Lösungsentwicklungsphase wird evaluiert, wie diese Kompetenzen vermittelt werden können. Es werden theoretische Trainingsinhalte erstellt, welche auf einer intelligenten E-Learning-Plattform bereitgestellt werden. Bei den Theorieinhalten wird vermittelt, wie Digitalisierung sinnvoll eingesetzt und umgesetzt werden kann. Zudem werden Kenntnisse über digitale Technologien und weitere Kompetenzen, abhängig von der Umfrage, ermittelt. Basierend auf den individuellen Anforderungen kann das intelligente Lernsystem Module mit Lehrinhalten sowie Quiz personifiziert anpassen. Im praktischen Teil des Trainingskonzeptes werden theoretisch gelernte Inhalte in der LEAD Factory, einer Lernfabrik, und im Labor für Innovation, dem Makerspace der TU Graz angewandt. Die beiden Infrastrukturen werden eingesetzt, um das Spektrum von der Produktentwicklung (Labor für Innovation) bis hin zur (Serien-) Produktion (LEAD Factory) abzudecken. Es wird zudem erforscht, ob ein Trainingskonzept im Bereich der Digitalisierung in diesen Räumlichkeiten die erforderlichen digitalen und agilen Kompetenzen nachhaltig erlernt werden können. Im Labor für Innovation werden digitale Anwendungen in dem Produktentstehungsprozess eingesetzt und analysiert, sowie darauf eingegangen, welche Auswirkungen die Produktgestaltung auf die spätere Produktion hinsichtlich Agilität in der Produktion etc. hat. Die Datenintegration soll von der Innovation bis zur Produktion gewährleistet werden. Begleitet wird das Trainingskonzept außerdem von immersive Learning Elementen. In einem weiteren Schritt (nach dem Projekt) soll das Training zur Anwendung gebracht werden und steirische KMUs der Fertigungsindustrie geschult werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fridrich, Christian; HS-Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hofmann-Schneller, Maria; Mag. Dr. / Universität Wien
Koller, Alfons; Mag. Prof. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Oberrauch, Anna; Mag. / Pädagogische Hochschule Tirol
Stieger, Sandra; Mag. / Paris Lodron Universität Salzburg
Uhlenwinkel, Anke; Dr. / Universität Klagenfurt
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Universität Klagenfurt
Universität Salzburg
Universität Wien
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Projektnetzwerk INSERT ist eine Initiative der Fachgruppe Geographische und Sozioökonomische Bildung (GESÖB) der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (ÖGG). Das Projektnetzwerk verfolgt drei Ziele: a) Gestaltung innovativer Lern-Lehr-Arrangements durch GW-Lehrkräfte gemeinsam mit GW-Fachdidaktikerinnen und GW-Fachdidaktikern. B) Bestandsaufnahme zur sozioökonomischen Bildung mittels Unterrichtsbeispielen, Stellungnahmen, Grundsatzpapieren, Studien etc.) Durchführung und Publikation von fachdidaktischer Begleitforschung.
Insgesamt werden 52 Lehr- und Lern-Arrangements für die Schulstufen 5.-8. aus dem Bereich der sozioökonomischen Bildung entworfen und anschließend auf der Homepage https://insert.schule.at/projekt-insert/ veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
Bericht