Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Roosendaal, Rob; / Hogeschool Inholland Alkmaar
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Hogeschool Inholland Alkmaar
Laufzeit
2013 – 2014
Beschreibung
Studierende erforschen die Möglichkeiten der Anwendung von Informationstechnologien, Mobilgeräten (Handys, Tablets) und Funknetzwerken für gesundheitsrelevante Projekte. In Gruppen von 4 bis 5 Leuten werden eigene Projekte geplant und im April 2014 in Helsinki (Finnland) in zwei Wochen durchgeführt. Dort werden, abgesehen von interessanten Lehrveranstaltungen, auch die Projekte umgeplant, ihren Kollegen und Kolleginnen aus 6 europäischen Staaten präsentiert und in interkulturellen Teams so weit wie möglich umgesetzt.
Beschreibung (engl.)
The students will explore the possibilities for using information technologies, home devices (phone, tablet…) and wireless networks for health-related purposes. In groups of 4 or 5 they will carry out their projects and in April 2014 they will visit Helsinki (Finland) for two weeks. Beside interesting lectures, they will refine their projects there, present them to their colleagues from 6 european countries and develop them as far as possible in intercultural teams.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mewald, Claudia; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Projektleitung intern
Rath, Karin; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haidacher-Horn, Agnes; Mag.phil.
da Rocha, Karin; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
BIFIE Wien
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Im Kompetenzmodell der Bildungsstandards für Englisch 8. Schulstufe sind folgende Kompetenzbereiche festgelegt: Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend sprechen, Schreiben. Durch den Paradigmenwechsel von Input zu Outcome ergibt sich eine veränderte Sicht von Unterricht, weshalb nicht nur das Wissen als Produkt, sondern die Wissensbildung als Prozess erfahrbar gemacht werden soll. Es gilt, den Blick auf kompetenzorientierten Unterricht in Englisch bei allen Lehrpersonen in allen Schultypen der Sekundarstufe (HS, NMS, AHS) zu implementieren. Ziele des Projekts sind die Entwicklung und Herstellung von Medien, speziell Videovignetten, die ein bis zwei Darstellungen eines Kompetenzbereichs veranschaulichen. In weiterer Folgen werden Begleitmaterial – Unterlagen für den Einsatz in der Lehrer/innen-Fortbildung wie Hinweise zum Einsatz der DVD, didaktisch-methodische Hinweise, Unterrichtsplanung, exemplarische Schüler/innen-Arbeiten erarbeitet.Forschungsmethoden: Kollaborative Aktionsfoschung, für die Entwicklung und Herstellung von Medien sowie peer-review und Evaluation des Projektes durch externe Expertinnen und Experten liegen der Arbeit als Forschungsmethoden zu Grunde.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher, Hannelore; Univ.-Prof. Mag. Dr. / Universität Graz Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof.
Vogl, Heiko; MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Verein Lions Quest Österreich
Laufzeit
2012 – 2017
Beschreibung
Das LionsQuest Programm „Erwachsen werden“ ist ein international und im deutschsprachigen Raum verbreitetes Lebenskompetenz-Programm für die 5. bis 10. Schulstufe. Ziele sind die Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen im Sinne grundlegender Lebensfertigkeiten (Life skills) und die Persönlichkeitsstärkung. Das curricular aufgebaute Programm kann in bis zu 73 Unterrichtseinheiten von ausgebildeten LionsQuest-Lehrer/innen eingesetzt werden. Im vorliegenden Forschungsprojekt wird die Wirksamkeit des Pogramms „Erwachsen werden“ in einer Längsschnittstudie untersucht. Drei Schulen im Schulbezirk Weiz fungieren als Forschungspartner. Unter dem Motto „von der Forschung zum Real-Life-Setting“ soll eine umfassende Ergebnisevaluation des Programms vorgenommen werden. Erfolge und Entwicklungspotenziale sowie Nachhaltigkeit des Programms sind von Interesse. Untersucht werden Längsschnittverläufe in den Dimensionen (1) Klassen- und Schulklima (2) Gesundheitskompetenzen (3) Problemverhalten (4) Konflikt- und Kommunikationsverhalten (5) Leistungsbereich und (6) Motivation. Die Ergebnisse werden zusätzlich auf differenzielle Effekte untersucht (Gender, Altersgruppen, Migrationshintergrund). Das Untersuchungsdesign sieht eine Verknüpfung unterschiedlicher Perspektiven vor (Lehrer/innen, Schüler/innen, Schulleiter/innen). Gewählt wurde ein klassisches Trainingsgruppen-Kontrollgruppen-Design mit Prä-Post-Messung. Quantitative Methoden (Fragebogenstudie) und qualitative Methoden (Interviews, Gruppendiskussion, Foto-Voice-Studie, moderierte Online-Diskussionsforen) kommen zum Einsatz. Die Forschungsergebnisse sollen Hinweise über den effizienten Einsatz von Präventionsprogrammen an Schulen liefern.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gilly, Dagmar; Mag.phil.
Vucsina, Sonja;
Projektleitung intern
Gilly, Dagmar; Mag. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gilly, Dagmar; Mag.phil.
Huber-Kriegler, Martina; Mag.phil.
Theißl, Eva; Dipl.Päd.
Vucsina, Sonja;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
RFDZ Sprachen und Kulturen
Treffpunkt Sprachen/Plurilingualismus
Universität Klagenfurt
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Das Forschungsprojekt ist als Begleitforschung zum Projekt „Lernraum Schule – Deutschlandsberg“ (bm:ukk, PHSt, LSR Stmk., 2011 – 2014) angelegt, an dem Volksschulen und Hauptschulen/Neue Mittelschulen im Bezirk Deutschlandsberg beteiligt sind. Die Besonderheit der Region besteht darin, dass die oben genannten Schulen bereits damit begonnen haben, ihre Zusammenarbeit von einem gemeinsamen Leitbild her zu planen und zu organisieren. Ein wesentlicher Aspekt dieser schulübergreifenden Ko-operation ist z.B. der Austausch zur Nahtstellenproblematik (Primarstufe – Sekundarstufe I – Sekundarstufe II).
Basis und Ausgangspunkt für das vorliegende Projekt sind die Ergebnisse (Konzepte, Strategien, Instrumente) des Bundesprojekts „net-1/ Netzwerk innovativer Schulen“ (Stockhammer 2011). Im Projekt „Lernraum Schule – Deutschlandsberg“ sollen die fokussierten Schulen als Lern- und Sprach(en)raum forschend begleitet werden. Abgezielt wird auf förderliche Rahmenbedingungen für individualisierendes (Sprachen-)Lernen mit dem Ziel, in einem steirischen Bezirk modellhaft ein schulartenübergreifendes Netzwerk von Schulen zu erstellen, die dem (Sprachen-)Lernen bewusst gestalteten Raum (Spitzer, 2002) geben.
Im Zusammenspiel von Theorie und Praxis will das Forschungsteam am jeweiligen Standort den Aufbau einer effizienten Infrastruktur für Kompetenz- und Gemeinschaftsentwicklung in starken Lerngemeinschaften (Scharmer, 2009) initiieren, und zwar mit dem Ziel, die sprachlichen Kompetenzen der Lernenden durch Aktivierung aller Beteiligten – Leitung, Lehrende, Eltern, Schüler/innen – zu erweitern. Zu diesem Zweck werden die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt laufend via Lernplattform den Lerngemeinschaften zugänglich gemacht.
In der Begleitforschung wird auf folgende netzwerkbasierte Unterrichtsentwicklung fokussiert:
• die an den Standorten sichtbaren relevanten Aspekte von Sprachenbewusstheit und
• die sich durch die Öffnung des Unterrichts, die Gestaltung und Bewusstheit des gemeinsamen und individuellen Lernraums entwickelnden Veränderungsprozesse mit einem Sprachenschwerpunkt.

Die spezifischen Forschungsfragen lauten:
1. Wie kann eine gestaltete Lernumgebung den bewussten Umgang mit Sprachen fördern, entwickeln?
2. Wie verändern sich Lernumgebungen/Lernräume in Hinblick auf Sprache(n) und Kommunikation im Rahmen der Transfer/net 1-Entwicklungsbegleitung an den involvierten NMS?
3. Was leisten kartographische Methoden für die Darstellung von Entwicklungsprozessen an Schulen und konkret für die Bewusstmachung von Sprache(n)?
4. Bei wem erzeugen die Interventionen auf Ebene der Entwicklungsbegleitung besonders deutliche Veränderungen bezogen auf Sprache und Kommunikation?
5. Woran sind Veränderungen erkennbar?

Durch Nutzung eines qualitativen Forschungsdesigns wird die Absicht verfolgt, in einem Lernraum die unterschiedlichen, heterogenen Elemente zu vernetzen und zu dokumentieren, um damit neue Handlungsräume bewusst und möglich zu machen.
Im Forschungsprojekt wird in Verschränkung mit Interventionen auf der Ebene von Schul- bzw. Unterrichtsentwicklung (SCHILF/SCHÜLF) versucht, beobachtbare Veränderungsprozesse in den Lernräumen zu rekonstruieren. Dazu werden die Entwicklung von Sprachbewusstheit, Dialogfähigkeit, Kommunikationsbereitschaft und -fertigkeiten gefördert. Zur Abbildung komplexer Zusammenhänge kommen qualitative Forschungsinstrumente wie Mapping, Fotodokumentation, Filme/Podcasts von Schüler/innen und Fokusinterviews zur Anwendung.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Waldner, Ines Irmgard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Waldner, Ines Irmgard; Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Klinger, Sabine; Mag.a Dr.in phil. / Universität Graz
Maurer, Lisa; Mag.a / STERTZ – Steirische Ernährungs- und Technologiezentrum GmbH
Mikula, Regina; Ao. Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in / Universität Graz
Mittischek, Lisa; Mag.a / Universität Graz
Kooperationspartner
STERTZ – Steirische Ernährungs- und Technologiezentrum GmbH
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
In diesem vom Zukunftsfonds des Landes Steiermark geförderten Projekts werden auf Basis vorausgehender Analysen mediendidaktische Konzeptionen für die Ernährungs- und Verbraucherbildung ausgestaltet. Die Leitfrage lautet: (Wie) wirken sich Influencer, YouTuber und Co. auf die Lebensrealität von jungen Menschen im Sinne der Nutrition und Consumer Literacy aus und welche fachdidaktischen Herausforderungen ergeben sich hieraus?
Das Forschungsvorhaben beinhaltet ein mehrstufig angelegtes Design, bei dem sowohl die Perspektiven von Lehrpersonen und Studierenden als auch von Kindern und Jugendlichen selbst miteinbezogen werden. Daraus werden mediendidaktische Materialien für fachspezifisch Lehrende an Hochschulen und Lehrerinnen und Lehrer an Schulen entwickelt, aus denen klar hervorgehen soll, mit welchen Zielgruppen in welcher Form mit und in Medien gearbeitet werden soll. Durch die wissenschaftliche Herangehensweise wird ein hoher Grad an Selbstbestimmung der Heranwachsenden gefördert sowie deren Sozialräume als Erfahrungs- und Lernräume in Handlungsempfehlungen integriert.
Die Ergebnisse werden einem breiten Publikum vorgestellt und zudem über die interaktiv gestalteten Materialien und Fortbildungen nachhaltig an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren weitergegeben, was die beruflichen Kompetenzen von Lehrpersonen zukunftsfähig stärken soll.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Ernst; BOL Mag. Dipl.Päd.
Vogel, Walter; Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Im Vorläuferprojekt „Learn2act“ wurde ein Kompetenzmodell entwickelt, in dem vier Basiskompetenzen in operationalisierte Teilkompetenzen differenziert werden. Kompetenz wird im Projekt im Sinne von zwei Perspektiven angesehen, nämlich hinsichtlich der Selbstorganisationsfähigkeit und hinsichtlich der Selbstorganisationszuständigkeit. Dispositionen zur Selbstorganisation lassen sich durch folgende Kriterien kennzeichnen: Geistige und instrumentelle Handlungen werden kreativ und methodisch selbst organisiert.
• Soziale Beziehungen können selbstorganisiert und zieloffen aufgebaut werden und es kann auf Basis derer kommuniziert werden.
• Selbsteinschätzungen, Selbstveränderungen und Selbstkonzeptbildungen können eigenständig vorgenommen werden. Menschen können sich selbst reflexiv in Lern- und Handlungsprozesse einbringen.
• Das eigene Antriebsgeschehen erfolgt ganzheitlich und selbstorganisiert und wird so selbst gesteuert. Auf diese Weise ist es möglich, zu lernen und zu handeln.
In Lehrveranstaltungen der Ausbildung erarbeiten Studierende Unterrichtsmethoden, die die Selbstorganisationsfähigkeit von Schüler/innen fördern. Dabei entwickeln Schüler/innen Lern- und Arbeitstechniken, die sie sowohl in der Schule als auch in der beruflichen Praxis im Lehrbetrieb anwenden. Im Projekt Learn&act soll die Wirkung der Unterrichtsmethoden auf die Lernergebnisse von Schüler/innen untersucht werden.
Ein weiterer Aspekt ist die Entwicklung von Forschungskompetenz von Lehrer/innen. Die Ausbildung an der PHSt kann hier einen wesentlichen Grundstein legen, den eigenen Unterricht zu erforschen. Im Projekt Learn&act erheben Studierende der Ausbildung, einem situativen Ansatz folgend (Lave/Wenger 2001), die Anforderungen an eine Unterrichtseinheit, entwickeln Unterrichtsmethoden, setzen passende Erhebungsinstrumente ein, werten die Ergebnisse aus und reflektieren und veröffentlichen diese.
Bei der Erhebung von Wirkungen spezifischer Unterrichtsmethoden auf die Kompetenzentwicklung von Schüler/innen im berufsbildenden Bereich werden folgende methodische Verfahren angewandt: Es erfolgt eine Sammlung von Vignetten, die die eingesetzten Unterrichtsmethoden und deren Wirkungen beschreiben, und die Erstellung einer Sammlung von Erhebungsinstrumenten, die sich aus der Aktionsforschung von Lehrer/innen in der Ausbildung ergeben.
Leitend bei den einzelnen Verfahrensschritten sind:
Wir wirkt sich der Einsatz von schülerorientierten Unterrichtsmethoden auf die Kompetenzentwicklung von Schüler/innen im berufsbildenden Schulwesen aus?
Wie wirken sich einzelne Unterrichtsmethoden auf personale, sozial-kommunikative, fachlich-methodische und handlungsorientierte Kompetenzen aus?
Wie wirken sich einzelne Unterrichtsmethoden auf die Lernergebnisse von Schülern und Schülerinnen aus?
Welche Lern- und Arbeitstechniken entwickeln Schüler/innen von berufsbildenden Schulen?
Welche Strategien zur Erforschung ihres Unterrichts entwickeln Lehrer/innen in der Ausbildung?
Beschreibung (engl.)
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EMW

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
König, Johannes; Prof. Dr. / Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät, Institut für Allgemeine Didaktik und Schulforschung
Rothland, Martin; Dr. / Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik/ Schul- und Unterrichtsforschung
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk.
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
König, Johannes; Prof. Dr. / Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät, Institut für Allgemeine Didaktik und Schulforschung
Martin, Rothland; Dr. / Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik/ Schul- und Unterrichtsforschung
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2017
Beschreibung
Im Projekt Entwicklung berufsspezifischer Motivation und pädagogischen Wissens in der Lehrer/innenausbildung (EMW) wird neben der dreimaligen Erfassung von Motivation und Wissen im 1. und 5. Semester der Einfluss individueller Eingangsmerkmale, vermittelnder (Lern-/Leistungsmotivation im Studium) und institutioneller Faktoren (Lerngelegenheiten, Standortmerkmale) bestimmt. Studierende unterschiedlicher Lehrämter von 32 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden einbezogen, um mehrebenenanalytische Modellierungen vorzunehmen und institutionsübergreifende sowie systemvergleichende Aussagen zu treffen. Zudem soll die Erhebung in drei deutschsprachigen Ländern die bislang intensiven, aber unverbundenen Forschungsbemühungen in den jeweiligen nationalen Kontexten in einem Projektzusammenhang zusammenführen und im Rahmen eines im Kontext der EMW-Studie zu etablierenden internationalen Forschungsnetzwerkes verstetigen. Die standortbezogenen Daten der PHSt werden zur eigenen Mitnutzung zur Verfügung gestellt.
Ziel des Projekts ist es, berufsspezifische Motivation und pädagogisches Wissen angehender Lehrpersonen längsschnittlich zu modellieren und dadurch Zusammenhänge zwischen den nicht-kognitiven und den kognitiven Komponenten der sich entwickelnden professionellen Kompetenz zu prüfen.

Unter anderem werden nachfolgende spezifische Fragen geprüft:
(1) Welche Veränderung und Stabilität weisen berufsspezifische Motivation und pädagogisches Wissen in den ersten zwei Jahren der Lehrerausbildung auf?
(2) In welchem Zusammenhang stehen berufsspezifische Motivation und pädagogisches Wissen zu Beginn und im Verlauf der Lehrerausbildung und welchen Einfluss hat dabei die Lern-/Leistungsmotivation im Studium?
(3) Welchen Einfluss haben Eingangsmerkmale der Studierenden als individuelle Faktoren (a) auf ihre berufsspezifische Motivation und ihr pädagogisches Wissen zu Beginn der Ausbildung sowie (b) auf die Veränderung von berufsspezifischer Motivation und den Erwerb von pädagogischem Wissen?
(4) Welchen Einfluss haben institutionelle Faktoren, d.h. die Nutzung von Lernangeboten sowie Standortmerkmale, auf die Veränderung von berufsspezifischer Motivation und den Erwerb von pädagogischem Wissen?
(5) Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede zeigen sich bei den Fragen (1) bis (4) im internationalen Vergleich, die sich mit den Lehrerausbildungssystemen erklären lassen?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hofmann, Peter; Ao.Univ.-Prof. Mag.phil. Dr.rer.nat. / Universität Graz
Wallner, Dietmar; Prof. (FH) Mag. Dr. / FH Joanneum Graz
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Universität Graz
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
Bei leistungsdiagnostischen Untersuchungen an gesunden Personen, Leistungsathleten und Patienten werden zur Beurteilung des körperlichen Leistungs- bzw. Trainingszustandes im Rahmen sportmedizinischer und -wissenschaftlicher Untersuchungen diverse unterschiedliche physiologische Parameter erhoben, die mit verschiedensten Messgeräten bestimmt werden. Relevante leistungsphysiologische Parameter sind unter anderem, die Herzfrequenz (HR), Blutlaktatkonzentration (LaC) und spirometrische Messgrößen wie O 2 -Aufnahme (V’O 2 ), CO 2 -Abgabe (V’CO 2 ) und die Gesamtventilation (V’E). Die Ergebnisse der Analyse dieser Parameter bilden die Grundlage bei der Entscheidung über Therapien im Falle gesundheitlicher Probleme (z.B. Intensität und Umfang der Bewegungstherapie) oder über Trainingsmaßnahmen zur gezielten Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Gesundheitssportlern und Leistungsathleten. Die bei solchen leistungsdiagnostischen Untersuchungen zur Beurteilung des körperlichen Leistungs- bzw. Trainingszustandes erhobenen physiologischen Rohmessdaten können derzeit nur unzureichend in eine einzige Auswerteapplikation übergeführt werden. Jedes Messgerät besitzt in der Regel eine für die von ihm erhobenen Kennwert spezialisierte Analysesoftware, ist jedoch nicht, oder nur eingeschränkt in der Lage, Rohmessdaten, die von anderen Messgeräten erhoben werden, im Zusammenschau (integrativ) zu analysieren, was aber die Genauigkeit (Validität) der Auswertung erhöhen würde. Auch die wenigen am Markt befindlichen messgeräte-unabhängigen Softwareprodukte (z.B. proSport und Winlactat) weisen ähnliche Schwächen auf, sind also nicht in der Lage physiologische Parameter integrativ zu analysieren. Die derzeitig publizierten Algorithmen (Interpolationsverfahren, lineare Regressionsanalyse, Systemanalyse, Tangentenmethoden, D-Max-Methode, u.a. mehr) und Kurvenangleichungen (e-Funktion, Polynome 2-ter und höherer Ordnung, u.a. mehr) (Cabrera und Chizeck 1996; Clasing et al. 1994; Dennis et al. 1992; Morton et al. 1994) wurden primär zur singulären Analyse von einzelnen physiologischen Parameter aus leistungsdiagnostischen Untersuchungen entwickelt und weisen jede für sich Schwächen bezüglich der automatisierten Vorbearbeitung der erhobenen Daten (Glättung, Interpolation, etc.), sowie der Analyse selbst auf. Zusätzlich problematisch ist die Verwendung unterschiedlicher Auswertealgorithmen für jeweils unterschiedliche Messgrößen in ein und derselben Untersuchung. Weiters sind einzelne Algorithmen nur für ganz bestimmte Untersuchungsprotokolle geeignet. Ein einheitlicher Standard fehlt derzeit. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich das in diesem BRIDGE-Vorhaben zu bearbeitende Problem wie folgt darstellt: Für die integrative Analyse und Interpretation der durch leistungsdiagnostische Untersuchungen und durch mehrere unterschiedliche Messgeräte gewonnene Rohmessdaten, existieren derzeit keine geeigneten Algorithmen. Dieses Problem soll im gegenständlichen BRIDGE-Vorhaben gelöst werden. Dazu soll im Rahmen dieses Projektes eine wissenschaftliche Analysesoftware als Prototyp erstellt werden mit der es möglich sein wird einerseits, bereits publizierte Algorithmen zu validieren und andererseits neue Algorithmen zu testen, die es ermöglichen, mehrere physiologische Parameter in Zusammenschau zu analysieren. Diese Softwareversion soll in der Folge in eine marktreife Version weiterentwickelt werden, die niedergelassenen Medizinern, Sportwissenschaftern u.A. auf bedienungsfreundliche Art leistungsdiagnostische Analysen nach dem derzeitigen wissenschaftlichen State-of-the-Art bietet und damit dem Transfer von wissenschaftlichem Know-How in den Markt dient.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; SOL Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
da Rocha, Karin; Mag.phil. Dr.phil.
Völkl, Andrea; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bezirksschulrat Bruck an der Mur
Bezirksschulrat Leoben
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2012 – 2015
Beschreibung
Der Berufseinstieg von Lehrpersonen gewinnt vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen an großer Bedeutung. Ergebnisse internationaler Studien zum begleiteten Berufseinstieg für Lehrer/innen definieren die Berufseinstiegsphase als entscheidende Zeit in der beruflichen Sozialisation und in der Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen (Terhart, 2000; Hericks, 2006). Der Berufseinstieg lässt sich als eine Phase beschreiben, in der neue Aufgaben erfüllt, sowie Erfahrungen und Erkenntnisse in verschiedenen Bereichen und Rollen erschlossen werden müssen (Keller-Schneider, 2010). Gleichzeitig bilden sich Berufseinstellungen und Routinen heraus, die prägend für die weitere berufliche Entwicklung sind und darüber hinaus bedeutungsvoll für die Entwicklung von Schule und Unterricht sind. Im Unterschied zum Berufseinstieg anderer Professionen (Ärzte/Ärztinnen, Juristen/Juristinnen, AHS-Lehrer/innen etc.) ist für Lehrer/innen im Pflichtschulbereich das schrittweise Erschließen von Berufsfeldbereichen und der damit verbunden Kompetenzen nicht möglich. Berufseinsteiger/innen müssen vom ersten Tag ihres Dienstantrittes an die volle Verantwortung für die ihnen anvertraute Aufgabe übernehmen. Die Aufgabenbereiche umfassen nicht nur den Unterricht und das Unterrichten an sich, sondern auch die sozialen Interaktionen im Klassensetting, den einzelnen Schüler/innen sowie deren Eltern, weiters die Schul- und Institutionskultur, die Rollenfindung und das Selbstmanagement (Hericks 2006).
Es bedarf beim Berufseinstieg begleitender Maßnahmen auf mehreren Ebenen: Fortbildungsprogramm für Berufseinsteiger/innen, spezifische Fortbildungsangebote für Berufseinsteiger/innen zur Förderung einer Mentoring-Kultur am Schulstandort, Förderung des kollegialen Mentoring-Systems, Nutzen von Online-Tutoring – Möglichkeiten zur zielführenden Vernetzung mit Peers; Arbeit und Erstellung eines persönlichen Entwicklungsportfolios mit Dokumentation der Erkenntnisse für die Praxis. Das mit dialogischem Feedback konzipierte Portfolio ist außerdem Impulsgeber für Reflexionsgespräche über individuelle Lernprozesse (Sammlung von Dokumenten, Materialien, Lern- und Arbeitsergebnissen mit Kommentaren, „(…) die es ermöglichen, die für die Professionalisierung relevanten kognitiven Prozesse zu thematisieren.“ (Behrens 2001, S.10) Das zentrale Projektziel lautet demnach: Identifikation von förderlichen Faktoren für die erfolgreiche Realisierung einer begleiteten Induktionsphase hinsichtlich der Umsetzung der PädagogInnenbildung NEU.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; MMag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Völkl, Andrea; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; MMag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Fachhochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Gerechtes Verhalten von Lehrer/innen wird von Schüler/innen und Forscher/innen gleichermaßen als eines der wichtigsten Merkmale eines guten Lehrers/einer guten Lehrerin genannt. In fast allen Gesellschaften werden bestimmte soziale Gruppen diskriminiert und soziale Ungerechtigkeiten gegenüber diesen Gruppen als ‚naturgegeben‘ legitimiert (Pratto, Sidanius, Stallworth & Malle, 1994). Die Diskrimination bestimmter sozialer Gruppen kommt der Gesellschaft in vielerlei Hinsicht teuer. Mehrfach nachgewiesen wurde der Effekt des ‚stereotype threats‘, d.h. dass Personen, die an eine mit Vorurteilen behaftete Gruppenzugehörigkeit erinnert werden, ihre Leistung den Erwartungen des sozialen Stereotyps anpassen (z.B. schneiden Frauen bei Mathematiktests schlechter ab, wenn sie vorher ihr Geschlecht angeben müssen). Vorurteilbehaftetes Verhalten trägt zu gravierenden sozialen Ungerechtigkeiten bei. Beispielsweise zeigen Personen mit hoher sozialer Dominanzorientierung und hohem Authoritarismus eine hohe Bereitschaft unethische Entscheidungen zu treffen (Song Hing, Bobcel, Zanna & McBride, 2007).
Der professionelle Umgang mit Diversität bildet aufgrund seiner zentralen Bedeutung einen Schwerpunkt in der Ausbildung von Lehrer/innen und ist im Leitbild der österreichischen Pädagogischen Hochschulen fest verankert. In der Forschung unumstritten ist die Bedeutung von Einstellungen und Werthaltungen für die Ausübung des Lehrberufs. Weniger klar ist hingegen, wie und in welchem Ausmaß als wünschenswert erachtete Einstellungen und Werthaltungen gefördert werden können. Einen theoretischen Ansatz bietet die ‚social justice orientation‘ im Sinne von Cochran-Smith (2008), welcher die Herstellung sozialer Gerechtigkeit als primäres Ziel definiert. Schulen werden in diesem Ansatz als Orte der Förderung sozialer Gerechtigkeit sowie des pluralistischen Engagements der Schüler/innen gesehen. In der Ausbildung der Lehrer/innen wird auf die Veränderung von Einstellungen und Werten gelegt (Grant & Gibson, 2011). Die Veränderbarkeit von Einstellungen und Werthaltungen während der Ausbildung wird in einschlägiger Literatur unterschiedlich eingeschätzt. Die Effektivität von Lehrer/innenausbildung hinsichtlich egalitärer Einstellungen und kompetentem Umgang mit Diversität ist ein noch zum Teil wenig erforschtes Gebiet. Für Forscher/innen der Lehrer/innenausbildung (Grant & Gibson, 2011) steht die Frage nach der Veränderbarkeit von Einstellungen und Werthaltungen durch Bildungsprozesse im Zentrum der Forschung von Diversität und Lehrer/innenausbildung.
In der vorliegenden Studie sollen Persönlichkeitsmerkmale und berufliche Interessen in einen Zusammenhang mit aktuellen Werthaltungen und Einstellungen sowie deren Veränderbarkeit und Stabilität gebracht werden. Mit einer breiten empirischen Datenbasis sollen Belege hinsichtlich der Wirksamkeit von Lehrer/innenbildung gesammelt werden. Insbesondere soll erforscht werden, inwieweit das Setting der Lehrer/innenausbildung dazu geeignet ist, egalitäre Einstellungen und Werthaltungen zu fördern und inwieweit Merkmale der Persönlichkeit sowie berufsbezogene Interessen einen Einfluss auf die Veränderbarkeit von Werthaltungen und Einstellungen haben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht