Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Im Rahmen dieses forschungsbasierten Entwicklungsprojekts wird ein praxisnahes Buch zur Förderung der mathematischen Grundkompetenzen von Lehrlingen erstellt. Ausgangspunkt sind empirische Befunde, die zeigen, dass viele Lehrlinge beim Berufseinstieg erhebliche Schwierigkeiten mit grundlegenden mathematischen Fertigkeiten aufweisen. Diese Defizite betreffen insbesondere den sicheren Umgang mit Zahlen, Rechenoperationen, Bruch- und Prozentrechnungen sowie das Verständnis von Größen, Einheiten und geometrischen Konzepten.

Das Projekt verbindet Erkenntnisse der Mathematikdidaktik mit den Anforderungen der beruflichen Praxis. Ziel ist es, Ausbildner*innen ein Werkzeug an die Hand zu geben, um mathematische Lernprozesse im betrieblichen Alltag gezielt zu begleiten und individuelle Schwächen frühzeitig zu erkennen.

Das Buch orientiert sich an einem vierphasigen Lernmodell: Erarbeitung, Verinnerlichung, Automatisierung und Konkretisierung. In acht praxisnahen Kapiteln werden zentrale mathematische Inhalte handlungsorientiert aufbereitet. Dazu gehören Grundrechenarten, Bruch- und Prozentrechnung, Schlussrechnungen, der Umgang mit Größen und Einheiten sowie Geometrie und Schätzverfahren.

Alle Inhalte werden im Rahmen eines Forschungsprojekts mit Ausbildner*innen entwickelt, erprobt und auf Praxistauglichkeit überprüft. Das Buch bietet neben fachlichen Erklärungen auch didaktische Hinweise, diagnostische Instrumente und konkrete Übungsformate für die Arbeit mit Lehrlingen im Ausbildungsalltag.

Beschreibung (engl.)
As part of this research-based development project, a practical book is being created to support the development of basic mathematical competencies in apprentices. The starting point is empirical evidence showing that many apprentices face considerable difficulties with fundamental mathematical skills at the beginning of their vocational training. These deficits particularly concern the confident use of numbers, basic arithmetic operations, fractions and percentages, as well as the understanding of measurements, units, and geometric concepts.

The project combines insights from mathematics education research with the practical requirements of vocational training. The aim is to provide trainers with a tool to systematically support mathematical learning processes in everyday work situations and to identify individual learning difficulties at an early stage.

The book is structured around a four-phase learning model: construction, internalization, automatization, and concretization. In eight practical chapters, central mathematical topics are presented in a hands-on and activity-oriented way. These include basic arithmetic, fractions and percentages, rule-of-three problems, the use of measurements and units, as well as geometry and estimation strategies.

All contents are developed, tested, and evaluated for practical relevance in close cooperation with vocational trainers within the framework of the research project. In addition to subject-specific explanations, the book offers didactic guidance, diagnostic tools, and concrete practice materials for use in apprentice training.

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Seyß-Inquart, Julia; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Seyß-Inquart, Julia; MSc Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kohl, Astrid; Prof. Mag.
Magnes, Angelika; Prof. Mag.
Riepler, Theresa Valentina; Prof. BEd MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das Forschungsprojekt GoProf begleitet seit 2018 die Ausgestaltung des Praxismodells der PPH Augustinum. Ziel ist einerseits die prozessorientierte Weiterentwicklung der pädagogisch-praktischen Studien, andererseits die Theoriebildung im Feld der berufspraktischen Professionalisierung. Methodologisch orientiert sich GoProf an Design-Based Research und ist zirkulär-iterativ angelegt: wiederkehrende Erhebungsinstrumente werden laufend angepasst, erweitert oder variiert und mit Entwicklungsprozessen gekoppelt. Im Zentrum stehen die Erfahrungen von Studierenden, Ausbildungslehrpersonen und Lehrenden mit dem Praxismodell. Auf diese Weise leistet GoProf sowohl einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung der Praxisphasen der PPH Augustinum als auch zur Professionalisierungsforschung.
Beschreibung (engl.)
The research project GoProf has accompanied the development of the practical training model at PPH Augustinum since 2018. Its aim is, on the one hand, the continuous advancement of the pedagogical-practical studies and, on the other hand, the development of theory in the field of professional teacher education. Methodologically, GoProf is based on design-based research and follows a cyclical-iterative approach: recurring instruments are continuously adapted, expanded, or modified and linked to development processes. At its core, GoProf focuses on the experiences of students, training teachers, and university lecturers with the practical training model. In this way, the project contributes both to the quality development of the practice phases at PPH Augustinum and to research on teacher professionalization.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Projekt untersucht den Einfluss der Größenvorstellung auf die arithmetischen Fertigkeiten von Schüler*innen der Primarstufe. Neben einem gut entwickelten Zahlenverständnis sind auch Kompetenzen im Bereich der Längen-, Flächen- und Raumvorstellung entscheidend für mathematisches Denken und Handeln. Zahlreiche Studien belegen, dass räumliche Vorstellungen sowie das Schätzen und Vergleichen von Größen eng mit dem Aufbau von Rechenkompetenzen verknüpft sind. Der mentale Zahlenstrahl, das Ordnen und Vergleichen von Zahlen sowie das Verständnis von Rechenoperationen basieren auf räumlichen Konzepten. Das Projekt geht der Frage nach, inwieweit Stützpunktvorstellungen und Schätzstrategien im Umgang mit Längen, Flächen und Rauminhalten die Entwicklung arithmetischer Fertigkeiten beeinflussen. Untersucht wird dies bei Schüler*innen der ersten bis fünften Schulstufe. Zum Einsatz kommen Tests zur Größenvorstellung (GET) sowie standardisierte arithmetische Kompetenztests (ERT). Die Erhebung erfolgt in Form einer Querschnittsstudie. Durch Korrelations- und Regressionsanalysen wird geprüft, ob und in welchem Ausmaß die Größenvorstellung als Prädiktor für die Rechenleistung wirkt. Ziel des Projekts ist es, empirische Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen räumlich-quantitativen Vorstellungen und arithmetischen Kompetenzen zu gewinnen und daraus Ansätze für die Weiterentwicklung von Lern- und Förderangeboten im Mathematikunterricht abzuleiten.
Beschreibung (engl.)
The project investigates the influence of size and measurement concepts on the arithmetic skills of primary school students. In addition to a well-developed understanding of numbers, competencies related to length, area, and volume are crucial for mathematical thinking and problem-solving. Numerous studies have shown that spatial concepts, as well as the ability to estimate and compare sizes, are closely linked to the development of arithmetic skills. The mental number line, the ordering and comparison of numbers, and the understanding of arithmetic operations are all based on spatial reasoning.

This project examines to what extent reference point knowledge and estimation strategies in the context of length, area, and volume affect the development of arithmetic competencies. The study involves students from grade 1 to grade 5. It uses tests of size and measurement concepts (GET) alongside standardized arithmetic tests (ERT). The data collection is carried out as a cross-sectional study. Correlation and regression analyses will be used to determine whether and to what extent size and measurement competencies predict arithmetic performance.

The goal of the project is to generate empirical insights into the relationship between spatial-quantitative concepts and arithmetic skills, and to derive approaches for the further development of teaching and support strategies in mathematics education.

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayerhofer-Lillie, Julia; Mag.a
Projektleitung intern
Haider, Rosina; MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Zobl, Cornelia; Dr.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Montanuniversität Leoben
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
In diesem Projektvorhaben stehen die Entwicklung und die Umsetzung eines vielfältigen und attraktiven Bildungsangebots für Kinder und Jugendliche rund um die Fachbereiche der Montanuniversität Leoben im Zentrum, mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler für eine Karriereentscheidung in Richtung naturwissenschaftlich-technischer Berufe und/oder der angewandten Forschung zu begeistern. Die ProjektpartnerInnen, KPH Graz und MUL erarbeiten die dafür bestmöglichen altersadäquaten sowie gender- und diversitysensiblen Materialien unter Berücksichtigung von neuen evidenzbasierten didaktischen Methoden. Im Mittelpunkt des Ansatzes stehen fächerübergreifendes Arbeiten, forschendes Lernen, Hands-on-Aktivitäten sowie der Einsatz von konkreten Role Models (Wissenschaftlerinnen sowie ForscherInnen mit und ohne Migrationshintergrund der Montanuniversität Leoben). Die SchülerInnen nutzen im Klassenverband dieses innovative Bildungsangebot, das jeweils ein Semester lang in den Schulunterricht eingebettet wird und seinen Höhepunkt in Projekttagen an der Montanuniversität Leoben findet, in deren Rahmen die Kinder und Jugendliche selbst viele Experimente durchführen und sich als „ForscherInnen“ erproben dürfen. Themenschwerpunkt des Bildungsangebots wird gemäß den Kernkompetenzen der Montanuniversität der gesamte Wertschöpfungskreislauf vom Rohstoff bis zum Produkt und über das Recycling zu neuen Rohstoffen sein. Vermittelt werden soll den Kindern und Jugendlichen sowohl, wie Forschung funktioniert und WissenschaftlerInnen arbeiten, als auch, wie Forschungsergebnisse und Technologien angewendet werden können und weshalb diese in unserem täglichen Leben eine entscheidende Rolle spielen.
Beschreibung (engl.)
This project focuses on the development and implementation of a diverse and attractive educational offer for children and adolescents around the faculties of the University of Leoben. The aim is to inspire the pupils to make a career decision in the direction of scientific-technical professions and/or applied research. The project partners, KPH Graz and MUL, are developing the best possible age-appropriate and gender- and diversity-sensitive materials, considering new evidence-based didactic methods. The approach focuses on interdisciplinary work, research-based learning, hands-on activities and the use of concrete role models (scientists and researchers with and without a migration background at the University of Leoben). The pupils use this innovative educational offer, which is embedded in the school lessons for one semester and culminates in project days at the Montanuniversität Leoben, during which the children and young people themselves carry out many experiments and test themselves as „researchers“. According to the core competences of the University of Leoben, the main focus of the educational programme will be the entire value creation cycle from raw material to product and via recycling to new raw materials. The aim is to teach children and young people how research works and scientists work, as well as how research results and technologies can be applied and why they play a decisive role in our daily lives.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt widmet sich der Kompetenzentwicklung im Bereich Größen und Maße bei Grundschulkindern. Der Umgang mit Größen – wie Länge, Masse, Zeit, Geld und Raum – zählt zu den zentralen mathematischen Basiskompetenzen und verbindet abstrakte Mathematik mit lebenspraktischen Anwendungen. Internationale Vergleichsstudien belegen, dass Schüler*innen im deutschen Sprachraum in diesem Bereich seit Jahren erhebliche Defizite aufweisen. Gleichzeitig gibt es bisher nur wenige differenzierte Analysen zur Entwicklung dieser Kompetenzen im Grundschulalter.

Das Projekt setzt an dieser Forschungslücke an und untersucht, wie sich die Größenkompetenz vom ersten bis zum vierten Schuljahr entwickelt. Besonderes Augenmerk gilt sozialen Einflussfaktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund und sozioökonomischem Status. Theoretisch basiert die Studie auf Modellen der Größen- und Messkompetenz, die zentrale Teilbereiche wie das Schätzen, Ordnen, Vergleichen und Rechnen mit Größen unterscheiden.

Methodisch wird ein trendanalytisches Querschnittsdesign mit Propensity Score Matching gewählt, um vergleichbare Stichproben für unterschiedliche Zeitpunkte zu generieren und Verzerrungen durch unterschiedliche Zusammensetzungen der Gruppen zu vermeiden. Zum Einsatz kommt der standardisierte „Größen und Einheiten Test“ (GET), der die Kompetenzen in den Bereichen Länge, Zeit, Geld, Masse und Raum erfasst. Ergänzend werden sozioökonomische und sprachliche Kontextvariablen erhoben.

Beschreibung (engl.)
The research project focuses on the development of competencies in the domain of measurement and size among primary school children. Working with measures—such as length, mass, time, money, and space—constitutes a fundamental mathematical skill set that connects abstract mathematics with practical everyday applications. International comparative studies have consistently shown that students in German-speaking countries exhibit substantial deficits in this area. At the same time, there is a lack of differentiated analyses addressing the development of these competencies during primary education.

This project addresses this research gap by investigating how measurement and size competencies develop from first to fourth grade. Special attention is given to social factors such as gender, migration background, and socioeconomic status. The study is theoretically grounded in models of measurement and size competence, which distinguish between key subdomains such as estimating, ordering, comparing, and calculating with measures.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirstinger, Franziska; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2009
Beschreibung
Camille Claudel III zielt darauf ab, den interkulturellen Dialog zwischen Lehramtsstudierenden von sechs Partneruniversitäten im ästhetischen und künstlerischen Bereich zu stärken. Elf multinationale Gruppen, die von multinationalen Professoren Teams geführt werden, bringen transnationale Ästhetik-Projekte, die das Verständnis für regionale, ökologische und soziale Aktivitäten in der Region Venedig fördern.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt untersucht den Einfluss der Sommerferien auf die mathematischen Kompetenzen im Bereich Größen und Maße bei Grundschulkindern. Der Umgang mit Größen wie Länge, Zeit, Geld, Masse und Raum ist eine zentrale Basiskompetenz, die sowohl für den schulischen als auch für den lebenspraktischen Alltag von Bedeutung ist. Während der sogenannte “Summer Learning Loss” – also Kompetenzverluste über die Ferienzeit – für andere Bereiche wie Lesen und Rechnen gut untersucht ist, gibt es bislang kaum systematische Studien zu den Effekten der Sommerferien auf die Größenkompetenz im frühen Grundschulalter.

Das Projekt schließt diese Forschungslücke und erhebt in einem Prä-Post-Design Lernstände unmittelbar vor und nach den Sommerferien. Erfasst werden die Teilkompetenzen mit dem standardisierten Größen- und Einheiten-Test (GET 1+), der es ermöglicht, differenzierte Aussagen zu den verschiedenen Größenbereichen zu treffen. Neben der Gesamtentwicklung wird besonders der Einfluss sozialer Variablen wie sozioökonomischer Status, Migrationshintergrund und Geschlecht untersucht. Hierzu wird Propensity Score Matching eingesetzt, um Gruppen mit vergleichbaren Ausgangsbedingungen zu analysieren.

Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, ob und in welchem Umfang die Sommerferien zu Kompetenzgewinnen, Stagnation oder Verlusten führen und ob sich diese Effekte sozial unterschiedlich ausprägen. Ziel ist es, empirische Grundlagen für evidenzbasierte Förderkonzepte und adaptive Lernunterstützung in der Grundschule zu schaffen.

Beschreibung (engl.)
This research project examines the impact of summer vacations on mathematical competencies in the domain of measurement and size among primary school children. Working with quantities such as length, time, money, mass, and space is a fundamental mathematical skill relevant to both academic success and everyday life. While “summer learning loss”—the decline of competencies over the vacation period—has been widely studied in reading and arithmetic, there is little systematic research on how summer breaks affect measurement skills in early primary education.

This project addresses this gap by collecting pre- and post-summer vacation data using a standardized test instrument (GET 1+). The test assesses specific subdomains, allowing for a differentiated analysis of competencies in length, time, money, mass, and space. In addition to examining overall development, the study focuses on the influence of social factors such as socioeconomic status, migration background, and gender. Propensity score matching is employed to create comparable groups and control for confounding variables.

The findings aim to clarify whether and to what extent summer breaks lead to learning gains, stagnation, or losses, and whether these effects differ across social groups. The goal is to generate an empirical basis for evidence-based support measures and adaptive learning interventions in primary education.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Weninger-Stößl, Karin; Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Elementare Bildungseinrichtungen sind ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Heterogenität bildet sich unter anderem in der Pluralität der Religionen und Weltanschauungen ab. Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen sind Orte an denen Vielfalt erlebbar ist.
Kindergärten sind oftmals erste Einrichtungen, in denen Kinder außerhalb ihres familiären Umfelds verschiedenen Religionen und religiösen Einstellungen begegnen. Ursachen dafür sind Globalisierung, Migrations- und Fluchtbewegungen, eine hohe Binnenmobilität, Säkularisierung und der demographische Wandel.
Der Fokus der geplanten Forschung richtet sich nicht auf alle Diversitätsdimensionen, sondern nimmt die Dimension „Religion und Weltanschauung“ in den Blick.
Die Forschung möchte einen Einblick in die Praxis des (Er)-lebens kultureller und religiöser Vielfalt gewinnen.
Die der geplanten Forschung zugrunde liegende Forschungsfrage ist doppelperspektivisch. Wie nimmt das Personal eines Kindergartens kulturelle und religiöse Vielfalt wahr und wie thematisieren Kinder diese Vielfalt.
Das Forschungsfeld bildet dabei ein Kindergarten in der diözesaner Trägerschaft KiB3.
Beschreibung (engl.)
The social reality of the city of Graz and thus also the reality in the child education and childcare facilities shows itself to be heterogeneous when looking at the diversity dimensions. Child education and childcare facilities are places where diversity can be experienced. Kindergartens are often the first institutions in which children encounter different religions and religious attitudes outside of their family environment.
The reasons for this are globalization, migration and refugee movements, high internal mobility, secularization and demographic change.
The focus of the planned research is not on all dimensions of diversity, but rather on the dimension „religion and worldview“.
The research would like to gain an insight into the practice of (experiencing) living cultural and religious diversity.
The underlying research question is conceived from two perspectives. How does the staff of a kindergarten perceive cultural and religious diversity and how do children address this diversity.
The research field is a kindergarten in the diocesan sponsorship KiB3.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gasteiger-Klicpera, Barbara; / Universität Graz
Projektleitung intern
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ender, Daniela; BA. MSc
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Tallinna Ülikool
Universidad de Granada
Universita degli Studi di Padova
Universitetet i Sørøst-Norge (USN)
Universität Graz
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Das Projekt EQui-T zielt darauf ab, die Qualität des Unterrichts in einem inklusiven europäischen Kontext zu verbessern, indem Lehrer*innenausbilder*innen und Lehrpersonen in der Aus- und Weiterbildung in die Lage versetzt werden, qualitativ hochwertiges inklusives Unterrichtsmaterial in Form von offenen inklusiven Bildungsressourcen (Open Inclusive Educational Resources, OIER) zu identifizieren, zu erstellen und auszutauschen, und indem die transnationale Zusammenarbeit und der Austausch von guter Praxis gefördert werden.

Die wichtigsten Aktivitäten zur Erreichung dieser Ziele sind
*die Entwicklung eines umfassenden, multiperspektivischen Kriterienkatalogs zur Bewertung der Qualität von O(I)ER für den integrativen Unterricht,
*die Planung und Umsetzung von Trainings(programmen) für Lehrpersonen in der Aus- und Weiterbildung zur Entwicklung und Erprobung innovativer Lehrmaterialien in Form von OIER für den (technologiegestützten) integrativen Unterricht,
*gute Praktiken für die Verbreitung von OIER zu identifizieren und nachhaltige Verbreitungsprozesse zu etablieren und umzusetzen,
*ein nachhaltiges Netzwerk von Lehrpersonen und anderen Akteuren im Bereich der inklusiven Bildung auf nationaler und internationaler Ebene zu etablieren, um die transnationale Zusammenarbeit und den Austausch guter Praxis bei der Identifizierung und Nutzung bestehender (hochwertiger) digitaler Werkzeuge und Materialien (z. B. OIER) zu fördern
*und die Durchführung von Mobilitätsaktivitäten während der Ausbildungskurse und innerhalb des Netzwerks (unter Nutzung der Erasmus+ Infrastruktur).

Ungefähr 300 Lehrerausbilder und Lehrer aus verschiedenen Schultypen in den fünf Partnerländern werden direkt von den Fortbildungskursen und dem Netzwerk profitieren. Es wird davon ausgegangen, dass über diese Lehrer*innen indirekt in etwa 6000 Schüler*innen erreicht werden können.

Erwartete Ergebnisse: Das Projekt EQui-T gibt Lehrer*innen Werkzeug für den Umgang mit und die Nutzung von OIER in die Hand. Es versetzt sie in die Lage, OIER kritisch zu bewerten und in ihrem täglichen Unterricht einzusetzen, ihren Unterricht zu reflektieren sowie ihn im Austausch mit anderen in einem transnationalen Netzwerk von Lehrer*innen zu diskutieren und zu verbessern.

Beschreibung (engl.)
EQui-T aims to enhance high quality teaching in an inclusive European context by enabling teacher trainers and pre- and in-service teachers to identify, create and share high-quality inclusive teaching materials in the form of open inclusive educational resources (OIER) and by promoting transnational collaboration and exchange of good practices.

As the major activities to achieve these objectives, the project consortium will
*develop a comprehensive, multi-perspective criteria catalogue for assessing the quality of O(I)ER for inclusive teaching,
*establish training courses for pre- and in-service teachers to develop and test innovative teaching materials in the form of OIER for (technology-enhanced) inclusive teaching,
*identify good practices for disseminating OIER and establish and implement sustainable dissemination processes,
*establish a sustainable network of teachers and other actors in the field of inclusive education on a national and international level to promote transnational collaboration and exchange of good practices regarding identifying and exploiting existing (high-)quality digital tools and materials (e.g. OIER),
*conduct mobility activities during the training courses and within the network (using Erasmus+ infrastructure).

Approximately 300 teacher trainers and teachers from different school types in the five partner countries will be directly benefiting from the training courses and the network; through these teachers, we assume to indirectly reach around 6000 students.

Expected result: The EQui-T project provides teachers with guidelines for OIER. It enables them to critically assess and to implement OIER in their daily teaching, to reflect upon their instruction as well as to evaluate and improve it in a transnational network of teachers.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Übergänge wurden in der Transitionsforschung gut empirisch erfasst. Für die Kinder, deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten aber auch für pädagogische Fachkräfte erfordern Übergänge eine Anpassung an Ver-änderungen auf individueller, interaktionaler und kontextueller Ebene (Griebel & Niesel, 2005/2012). Besonders im Hinblick auf den institutio-nellen Kontext scheinen die zeitlichen Ressourcen zur Gestaltung von Transition und Bildungskooperation nicht auszureichen. Eine Weitergabe von Informationen über das Kind an Eltern/EB wird tendenzielle als wich-tiger erachtet als an Institutionen. Beklagt wird ein ausreichender Aus-tausch zwischen den Bildungspartner*innen und Informationsfluss zwi-schen den Institutionen (Krienzer, 2021). Zum Wohle des Kindes und dessen Entwicklung benötigt(e) es einen Perspektivenwechsel und eine Kooperation der Bildungspartner*innen. Das führt zur zentralen Frage, wie elementare Bildungsprozesse über den Systemwechsel hinweg Kon-tinuität erfahren und die Bildungs- und Lernchancen aller Kinder erhöht werden können (Bildungsbericht, 2018; Hollerer, Reicher-Pirchegger & Zollneritsch, 2019).
Beschreibung (engl.)
Transitions have been well documented empirically in transition re-search. For children, their parents or guardians, but also for educational professionals, transitions require adaptation to changes on an individual, interactional and contextual level (Griebel & Niesel, 2005/2012). Particu-larly with regard to the institutional context, there do not appear to be sufficient time resources to organize transition and educational coopera-tion. Passing on information about the child to parents/guardians tends to be considered more important than to institutions. Adequate ex-change between the educational partners and information flow between the institutions is lamented (Krienzer, 2021). For the benefit of the child and their development, a change of perspective and cooperation be-tween the educational partners is needed. This leads to the central question of how elementary educational processes can experience con-tinuity across system changes and how the educational and learning opportunities of all children can be increased (Bildungsbericht, 2018; Hollerer, Reicher-Pirchegger & Zollneritsch, 2019).
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