Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayr, Johannes; Dr.
Pflanzl, Barbara; Dr.
Projektleitung intern
Straßegger-Einfalt, Renate; Vizerektorin DDr. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2021
Beschreibung
Mitte der 90er-Jahre wurde an den Pädagogischen Akademien der Folder „Lehrer/in werden?“ verwendet, um Studieninteressierte bei der Entscheidung zu unterstützen, ob sie ein Lehramtsstudium beginnen sollen. Aus einer 1994 gestarteten Evaluationsstudie zu diesem Beratungsmaterial erwuchs eine über mehr als zehn Jahre an allen Akademien laufende Längsschnittstudie mit sechs Erhebungswellen: einer Befragung der Nutzer/innen des Folders (Welle A, 1994/95), Befragungen der Studienanfänger/innen (Welle B, 1995) bzw. der Studierenden am Ende des ersten und am Ende des dritten Studienjahres (Welle C, 1996; Welle D, 1998) sowie zweier Befragungen der Absolvent/innen (Welle E, 2001, Welle F, 2005). Ergänzend wurden alle Studienabbrecher/innen befragt sowie Zusatzerhebungen zu Spezialthemen an einzelnen Akademien durchgeführt.
Die Studie belegte die hohe Akzeptanz des damaligen Beratungsmaterials und die langfristige Aussagekraft der darin enthaltenen Persönlichkeits- und Interessenfragebögen. Die positiven Ergebnisse gaben den Anstoß dazu, dieses Material im Rahmen eines EU-Projekts zum heute verwendeten Online-Beratungsangebot Career Counselling for Teachers (CCT) auszubauen. Inhaltlich ging die Studie jedoch weit über eine reine Evaluation hinaus: Basierend auf einem Angebots- Nutzungs-Modell des Kompetenzerwerbs wurde nicht nur erforscht, wie sich die ins Studium mitgebrachten Personmerkmale auf das Lernen in der Aus- und Fortbildung sowie auf den Erfolg und das Befinden in Studium und Beruf auswirken, sondern auch, welche Lerngelegenheiten vorgefunden und wie diese genutzt wurden. Die Ergebnisse belegen zum einen die bedeutsame Rolle bestimmter Lernvoraussetzungen (z.B. der Berufsmotivation), zum anderen zeichnen sie ein differenziertes Bild der Nutzung und der Effekte unterschiedlicher Lernsettings in der Aus- und Fortbildung (z.B. werden durch kollegialen Austausch andere Kompetenzen aufgebaut als durch formale Fortbildungen). Diese Befunde haben im deutschen Sprachraum große Resonanz gefunden, da inhaltlich so breit angelegte, überregionale Längsschnittstudien selten sind und in dieser Zeitdauer zuvor nicht existierten.
Um das Potenzial des vorhandenen Datensatzes zu nutzen, soll die Studie im Jahr 2017 durch eine weitere Erhebungswelle (G) fortgesetzt werden, sodass dann insgesamt ein Zeitraum von gut
22 Jahren abgedeckt ist. Dabei sollen zum einen bewährte Erhebungsverfahren aus den Wellen B bis F weiterverwendet werden, zum anderen entsprechend der nun vorliegenden Berufserfahrung der Befragten schwerpunktmäßig die Nutzung und Wirkung der Fortbildung sowie die von ihnen inzwischen ergriffenen oder angedachten Laufbahnoptionen in den Blick genommen werden (z.B. die Übernahme einer Mentoratsfunktion oder der Wechsel in einen Beruf außerhalb des Bildungswesens).
Für die teilnehmenden Pädagogischen Hochschulen bzw. die dortigen Projektteilnehmer/innen ergibt sich die Möglichkeit, sämtliche hausspezifischen Daten zur freien Verwendung zu erhalten und ergänzende eigene Erhebungen anzuschließen. Zur Bearbeitung spezieller Fragestellungen kann in Abstimmung mit der Projektleitung auf den Gesamtdatensatz zurückgegriffen werden. Um die letztgenannte Option effektiv zu nutzen, sollen Forschungsgruppen gebildet werden. In diese können auch internationale Fachleute für das betreffende Thema eingeladen werden, um eine professionelle Bearbeitung und eine hochrangige Publikationstätigkeit mit entsprechender Resonanz auch außerhalb des deutschen Sprachraums zu gewährleisten.
Beschreibung (engl.)
Follow-up after initial study in 1995 by Johannes Mayer. This is the longest follow-up study to date on the further development of teachers since their entry into the teaching profession in order to predict aptitude and quality in the teaching profession. The next survey wave (2017) will cover a period of 22 years. On the one hand, proven survey methods from the survey waves from 1995 to 2005 will be used, and on the other hand, the use and effect of in-service training as well as the career options taken or considered by the respondents in the meantime, such as mentoring, will be looked at.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pichler, Josef; / Katholisch-Theologische Fakultät der Karl-Franzens-Universität
Projektleitung intern
Petschnigg, Edith; HS-Prof. MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Wieser, Renate; Vizerektorin MA MMag. Dr.
Magnes, Angelika; Prof. IL Mag.
Rajic, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Im Fokus von Wort-Schatz Bibel stehen zentrale Bibeltexte, die in interdisziplinärer Weise – exegetisch, pastoraltheologisch-homiletisch, religionspädagogisch-didaktisch – sowie in hoher fachlicher Qualität aufbereitet werden. Initiiert von Josef Pichler (Institut für Neutestamentliche Bibelwissenschaft, Universität Graz) und Walter Prügger (Leiter Ressort Bildung, Kunst & Kultur, Diözese Graz-Seckau) wird das Projekt in Kooperation mit der PPH Augustinum, der Universität Wien, dem Katholischen Bibelwerk, den Theologischen Kursen und der Universitätsbibliothek Graz durchgeführt. Das Ziel des forschungsbasierten Teilprojektes, das seitens der PPH Augustinum verantwortet wird, ist es, innovative, diversitätssensible bibeldidaktische Zugänge (unter Einbeziehung des Elementarisierungskonzeptes und der Existenziellen Pädagogik) mit Fokus auf die Primarstufe zu eröffnen und dadurch ein via Open Access zugängliches Orientierungs- und Nachschlagewerk für Religionslehrer*innen zu lehrplanrelevanten Bibeltexten zu schaffen.
Beschreibung (engl.)
Wort-Schatz Bibel (Word-Treasure Bible) focuses on central Bible texts, which are prepared in an interdisciplinary manner – exegetically, pastoral-theologically-homiletically, religious-pedagogically-didactically – as well as in high professional quality. Initiated by Josef Pichler (Institute for New Testament Biblical Studies, University of Graz) and Walter Prügger (Head of Education, Art & Culture, Diocese of Graz-Seckau), the project is being carried out in cooperation with the PPH Augustinum, the University of Vienna, the Katholisches Bibelwerk, the theological courses and the Graz University Library. The aim of the research-based sub-project, for which the PPH Augustinum is responsible, is to open up innovative, diversity-sensitive approaches to Bible didactics (including the elementalisation concept and existential pedagogy) with a focus on the primary level and thus to create an open access orientation and reference work for religious education teachers on curriculum-relevant Bible texts.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2035
Beschreibung
Die Studie „Inklusion in der Schule – Eltern in der Steiermark zwischen Inklusion, Schule und Alltagsherausforderungen“ (2016) verdeutlicht, dass Bildungsentscheidungen von Eltern von Kindern mit Behinderungen durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden, darunter Rahmenbedingungen, adäquate Informationen und inklusive Werte. Diese Entscheidungen werden demnach keineswegs frei getroffen. Zudem wurde ein erheblicher Bedarf an geeigneten Unterstützungs- und Beratungsangeboten in allen Lebensphasen und -bereichen identifiziert, wobei insbesondere in Übergangsphasen die Defizite deutlich werden.

Das Ziel des vorliegenden Projekts besteht darin, Einblicke in die unterschiedlichen Lebenssituationen von Familien mit Kindern mit Behinderungen über einen längeren Zeitraum zu gewinnen. Dabei sollen die Bedürfnisse der Familien in verschiedenen Lebensphasen, insbesondere während Übergängen, sichtbar gemacht und die Entscheidungsprozesse im Bildungsbereich nachvollzogen werden. Auf dieser Grundlage können Unterstützungsmaßnahmen, wie Beratungsangebote, weiterentwickelt oder neu gestaltet werden.

Beschreibung (engl.)
The study „Inclusion in schools: styrian parents between inclusion, the school, and day-to-day demands“ (2016) clearly demonstrates that educational decisions made by parents of children with disabilities are influenced by a variety of factors, including contextual conditions, adequate information, and inclusive values. These decisions are therefore not made freely. Additionally, a significant need for appropriate support and counseling services across all life stages and areas has been identified, with particular deficits becoming evident during transition phases.

The aim of this project is to gain long-term insights into the diverse life situations of families with children with disabilities. It seeks to make the needs of these families visible during different life phases, especially during transitions, and to understand the decision-making processes in the educational context. Based on this understanding, support measures such as counseling services can be further developed or redesigned.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Knauder, Hannelore; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Das angestrebte Forschungsprojekt möchte – ausgehend von einem holistischen Inklusionsbegriff – die Wirkung und Gelingensbedingungen der neuen inklusionsorientierten Lehramtsausbildung der KPH Graz erfassen. Konkret sollen inklusionsorientierte Einstellungen und Kompetenzen von Lehramtsstudierenden in den verschiedenen Diversitätsbereichen über die gesamte Ausbildung hinweg erhoben und als qualitätssichernde Maßnahme mögliche Adaptierungsfelder identifiziert werden. Die Hauptfrage dieses Forschungsprojekts ist daher, ob die neue Ausbildung die zukünftigen Lehrpersonen wirksam auf inklusive Bildung vorbereitet und von welchen Einflussfaktoren (Gelingensbedingungen) dies abhängig ist. Angedacht ist eine Langzeitstudie mit Vollerhebung durch eine umfassende Fragebogenbatterie mit qualitativ-empirischen Ergänzungserhebungen. Die Entwicklung eines mehrperspektivischen Forschungsdesigns wird in Aussicht gestellt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. Dr.phil. MA MA
Projektleitung intern
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Berger, Jessica; BA. MSc Prof.
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Roupcova, Noemi; PhD. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. Dr. MA MA
Matischek-Jauk, Marlies; HS-PRof.in Dr.in
Mößlacher, Corinna; Mag.a
Benesch, Thomas; HS-Prof. DDr. Dipl.-Ing Mag. MMag. MA MBA
Breiling, Susanne; Mag.
Gaigg, Martina; Dr.in Mag.a
Knaus, Marie; BEd
Linder, Marina; Mag.
Meller, Stefan; HS-Prof. Dr.phil. MA
Reumann-Buczolich, Anna Maria; Mag.
Trattner, Agnes; Dr.in
Ulbing, Nora; MA
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) stellen das Bildungssystem vor Herausforderungen. Eine Betrachtung der Auswirkungen auf Hochschulebene ist notwendig, um Lösungen für den Umgang mit KI-Tools zu finden. Es besteht dringender Bedarf an systematischer Forschung, die Implementierung und Konsequenzen adressiert. Die Studie soll daher zentrale Aspekte der Nutzung und der Auswirkungen von KI-Tools in der Hochschullehre aus zwei Perspektiven (Studierende, Lehrende) im PHVSO betrachten.
Dazu wird ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, der insbesondere auf Ebene der Lehrenden mittels einer (jährlichen) quantitativen Befragung zu Praktiken und Erfahrungen beim Einsatz von bzw. beim Umgang mit KI-Tools einerseits und qualitativen Interviews zur vertieften Analyse sowie zur Identifizierung von Good Practice Lehr-/Lernkonzepten umgesetzt werden soll.
Für die Studierenden wird eine jährliche, querschnittliche, quantitative Befragung implementiert, um Nutzungsmuster und Erfahrungen zu erfassen sowie Trends festzustellen. Eine zusätzliche Längsschnittanalyse, soll Zusammenhänge von unabhängigen und anhängigen Variablen untersuchen.
Die Analyse dieser multiplen Datenebenen soll es ermöglichen, spezifische Parameter für den Einsatz von KI in der Hochschullehre zu identifizieren und Empfehlungen für die Hochschullehre im PHVSO abzuleiten.
Beschreibung (engl.)
Developments in the field of artificial intelligence (AI) pose challenges for the education system. A consideration of the effects at university level is necessary in order to find solutions for dealing with AI tools. There is an urgent need for systematic research that addresses implementation and consequences. The study therefore aims to examine key aspects of the use and impact of AI tools in higher education teaching from two perspectives (students, teachers) in the PHVSO.
A mixed-methods approach is chosen for this purpose, which is to be implemented in particular at the level of teachers by means of an (annual) quantitative survey on practices and experiences in the use and handling of AI tools on the one hand and qualitative interviews for in-depth analysis and identification of good practice teaching/learning concepts on the other.
An annual, cross-sectional, quantitative survey will be implemented for students in order to record usage patterns and experiences and to identify trends. An additional longitudinal analysis will examine the relationships between independent and dependent variables.
The analysis of these multiple data levels should make it possible to identify specific parameters for the use of AI in university teaching and to derive recommendations for university teaching in the PHVSO.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
LebensGroß GmbH
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Die Steiermark verfügt über eine etablierte Tradition inklusiver Beschulung, wobei die Schulassistenz als zentrales Element der inklusiven Schulentwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Forschungsergebnisse betonen schon seit Jahren die Notwendigkeit einer Professionalisierung und besseren Qualifikation der Assistenzkräfte sowie deren stärkere Integration in pädagogische Prozesse. Das 2023 in Kraft getretene Steiermärkische Schulassistenzgesetz (StSchAG 2023) reformiert die rechtlichen Grundlagen durch eine Vereinfachung des Antragsverfahrens, eine flexiblere und schulstandortbezogene Zuteilung der Assistenzstunden sowie eine Ausweitung des Leistungsanspruchs. Trotz dieser Reform bleibt der Aufgabenbereich der Schulassistenz formal auf unterstützende, nicht-pädagogische Tätigkeiten beschränkt. Eine Evaluation soll die Auswirkungen der Neuerungen auf Qualität, Organisation und Inklusion systematisch analysieren.
Beschreibung (engl.)
Styria has a long-standing tradition of inclusive schooling, with school assistance increasingly recognized as a key component of inclusive school development. For years, research has emphasized the need for the professionalization and improved qualification of school assistants, as well as their greater integration into educational processes. The Styrian School Assistance Act (StSchAG 2023), which came into force in 2023, reforms the legal framework by simplifying the application process, making the allocation of assistance hours more flexible and school-based, and expanding the eligibility criteria. Despite these reforms, the scope of school assistance remains formally limited to supportive, non-educational activities. A systematic evaluation will analyze the effects of these changes on the quality, organization, and inclusivity within the school system.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd. MSc Mag. Dr.
Projektleitung intern
Amtmann, Elfriede; BEd MSc Prof. StR Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Albrecht, Judith Christina; BEd. Dipl.Päd. MSc Mag.
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Mit ELLA-Kindergarten liegt ein Training zur Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen vor, das theoretisch fundiert ist und dessen Wirksamkeit nachgewiesen wurde (Amtmann, 2017). Das Training zeichnet sich durch einen präventiven sowie ganzheitlichen Ansatz aus. Anknüpfend an das Forschungsprojekt ELLA-Kindergarten, soll nun der Schritt in die Primarstufe erfolgen und ELLA-Schule entwickelt und evaluiert werden. Dem Modell zum sozial-emotionalen Lernen in der Schule (SELiS-Modell, Reicher & Matischek-Jauk, 2018 S. 262) folgend sollen drei Wirkfaktoren, die für das Gelingen von sozial-emotionalem Lernen essentiell sind, im Rahmen von ELLA-Schule im Zentrum stehen:
Implementation: SEL-Programme können erst dann nachhaltig und positiv wirken, wenn optimale Implementierungsbedingungen, wie Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte oder externe Begleitung, gegeben sind.
Ressourcen: Es sind strukturelle zeitliche, finanzielle und personelle Ressourcen notwendig.
Schulentwicklung: SEL wird als integraler Teil von Organisationsentwicklungsprozessen (Entwicklungspläne, Dokumentation, Evaluation, externe Vernetzung) verstanden.

Geplant ist daher ELLA-Schule im Rahmen einer dreiteiligen Fortbildungsveranstaltung im Schuljahr 2019/20 zu realisieren. Die beteiligten Lehrkräfte erhalten so eine externe Begleitung und solcherart kann die Implementierungsqualität des Trainings kontrolliert sowie Teilnehmer/innen involviert und begleitet werden. Durch das Fortbildungsangebot in einer Bildungsregion wird außerdem, mit Blick auf die Nachhaltigkeit des Trainings, die Vernetzung unter den Teilnehmer/innen forciert. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden den Lehrkräften die Ergebnisse der Einschätzungen bezüglich der emotionalen und sozialen Kompetenzen der Schüler/innen, am Beginn und am Ende des Trainings zur Verfügung gestellt und auf individueller und Klassenebene Profile zum emotionalen und sozialen Potenzial erstellt. So kann die Ausgangslage vor dem Training eingeschätzt, die Trainingsinhalte auf die Bedürfnisse abgestimmt und Veränderungen über das Training hinweg eingeschätzt werden. Das Einbinden von familiären Bezugspersonen durch Informationen zum Thema und den individuellen Einschätzungen zu den emotionalen und sozialen Kompetenzen erweitert die Reichweite des Trainings.

Beschreibung (engl.)
ELLA-Kindergarten is a theoretical training course for the promotion of emotional and social skills, the effectiveness of which has been proven (Amtmann, 2017). The training is characterised by a preventive and holistic approach. Following on from the ELLA-Kindergarten research project, the step into primary school is now to be taken and ELLA-School will be developed and evaluted. Following the model of social-emotional learning at school (SELiS model, Reicher & Matischek-Jauk, 2018 p. 262), three factors that are essential for the success of social-emotional learning will be at the centre of ELLA-Schule:
Implementation: SEL programmes can only have a sustainable and positive effect if optimal implementation conditions, such as the professionalisation of pedagogical specialists or external support, are in place.
Resources: Structural temporal, financial and personal resources are necessary.
School development: This means that SEL is understood as an integral part of organisational development processes (development plans, documentation, evaluation, external networking).

ELLA-Schule is therefore planned to be realised within the framework of a three-part advanced training event in the school year 2019/20. In this way, the teachers involved receive external support and the implementation quality of the training can be monitored and participants can be involved and supported. In addition, the further training offered in an educational region promotes networking among the participants with a view to the sustainability of the training. Within the framework of the research project, the results of the assessments concerning the emotional and social competences of the pupils will be made available to the teachers at the beginning and end of the training and profiles of the emotional and social potential will be drawn up at individual and class level. In this way, the initial situation before the training can be assessed, the training content can be adapted to the needs and changes can be assessed beyond the training. The inclusion of family reference persons through information on the topic and individual assessments of emotional and social competences extends the scope of the training.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pretis, Manfred; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Öttl, Kerstin; VD Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Angenbauer, Elisabeth; BEd
Haider, Rosina; Prof. BEd MA
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA, BEd, Prof.in
Labudovikj, Rozita Petrinska; MSc,MLS
Mihajlova Kukovska, Vesna;
Petrusev, Goran;
Sabuncuoglu, Dudu Melek; PhD
Sahin, Eren;
Stadler, Wilhelm; DI
Todorova, Katerina; Mag.a
Yilmaz, Erdal; MSc
Zafirova, Ema;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Erasmus+ Projekt „Planning additional educational support with ICF” im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in school education“ zielt darauf ab, Lernchancen von Schüler*innen mit Entwicklungsschwierigkeiten bzw. Behinderungen zu verbessern. Dies wird durch die Implementierung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO (DIMDI, 2005) im Sinne einer gemeinsamen Sprache im Kontext von Förderplanungsprozessen in der Schule erreicht. Als eine Metasprache und gemeinsame Sprache ermöglicht die ICF eine nicht stigmatisierende und fähigkeitsorientierte Beschreibung des möglichen zusätzlichen pädagogischen Unterstützungsbedarfs von Schüler*innen. Neun Organisationen aus den drei Ländern Österreich, Nord Mazedonien und Türkei werden dieses Projekt über einen Zeitraum von zwei Jahren gemeinsam durchführen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Breyer, Caroline; MSc Bakk.phil. PhD.
Gasteiger-Klicpera, Barbara; Univ.-Prof.in Dr.in phil.
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Wohlhart, David; BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ender, Daniela; BA. MSc
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Das Ziel des Projektes, ist der Aufbau Forschungszentrum für Inklusive Bildung in Graz. Das Zentrum ist ein Kooperationsprojekt der Universität Graz, der Pädagogischen Hochschule Steiermark und der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum und bündelt die Forschungsexpertise der drei Institutionen zur inklusiven Bildung.
Ziel des Verbundzentrums ist die Kooperation in nationalen und internationalen Forschungsprojekten zu Themen der Digitalisierung und Inklusion, sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der empirischen Inklusionsforschung. Angebunden an dieses Verbundzentrum wird ein „Digital Lab for Inclusion“, ein Forschungs- und Experimentierfeld für Schule und Hochschule. Das FZIB soll zur Weiterentwicklung eines inklusiven Bildungssystems beitragen, wobei sich Inklusion hier auf alle Heterogenitätsdimensionen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Intersektionalität bezieht.
Beschreibung (engl.)
The goal of the project is to establish a research centre for inclusive education in Graz. The Research Center is a cooperation between three higher educational institutions in Styria, Austria – the University of Graz, the University College of Teacher Education Styria and the Private University College of Teacher Education Augustinum. The main goal of the RCIE is to bundle the research expertise and competences of these three institutions in order to cooperate in national and international research projects on inclusive and digital education. Additionally, the center aims to support young scientists in their empirical research activities and professional development in this field.
A “Digital Lab for Inclusion” will be an integrative part of the RCIE. This lab will serve as a research and experimental field for schools, colleges and universities. The main target groups of the center are researchers, teachers and organizations in the field of inclusion as well as individuals interested in inclusion and diversity. Inclusion refers here to all dimensions of heterogeneity with a special focus on intersectionality.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kerbl, Verena;
Kooperationspartner
Mosaik GmbH., Betreuung, Förderung u. Beratung behinderter Menschen
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Die Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und entsprechend darauf reagieren zu können, ist Grundvoraussetzung für eine gelungene Bewältigung des Alltages. Das Erkennen und Unterscheiden von Gefühlen beeinflusst unser Kommunikationsverhalten. Werden Emotionen missverstanden bzw. nicht erkannt, so kann dies rasch zu Konflikten führen. Eine wesentliche Rolle in der Entwicklung der emotionalen Fertigkeiten spielt zunächst das familiäre Umfeld und in weiterer Folge trägt auch das erzieherische Umfeld einen wichtigen Teil dazu bei. So ist die Erzieherhaltung bzw. das Erziehungsverhalten einer Pädagogin, eines Pädagogen dementsprechend von Bedeutung. Ein positives Vorleben im Umgang mit den eigenen Gefühlen sowie mit denen der anderen, ein offenes Ansprechen von Emotionen und entsprechendes Handeln, sowie eine Unterstützung in der Emotionsregulation gelten als entwicklungsfördernd.
Das Projekt „ELLA“ verfolgt das Ziel im Kindergartenalltag Impulse zur Förderung der emotionalen Kompetenz zu geben. Aufbauend auf eine Vorstudie soll das Training, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Pilotstudie, verbessert werden, um innovative Elemente (modulartiger Aufbau des Kindertrainings, Kombination des Trainings mit einem Screening zur Erfassung emotionaler und sozialer Kompetenzen und Erstellung eines Elterntrainings) ergänzt und auf unterschiedlichen Ebenen (Kind-, Eltern- und PädagogInnenebene) evaluiert werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht