Kategorie: Angewandte Pädagogik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwitter, Markus; Bakk. BEd Prof.
Projektleitung intern
Flecker, Gilbert; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Flecker, Gilbert; Mag. Dr. Prof.
Monschein, Maria; BEd Prof.
Moser-Steyer, Sabine; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Verein Musik und Sprache
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Im Projekt wird versucht, mit altersadäquaten und praxiserprobten Liedern Kindern der Primarstufe nachhaltig Strukturen der Unterrichtssprache zu vermitteln. Folgende didaktische Überlegungen bestimmen den Projektablauf:
Die Formen und Strukturen einer Sprache zeigen sich in Liedern schematisch und einprägsam: die Texte werden laufend wiederholt (nachgesungen) und dadurch memoriert, auch wenn sie im Einzelfall noch nicht zur Gänze verstanden werden oder nicht zur aktiven Sprachkompetenz der Singenden gehören. Wörter und Silben werden im musikalischen Rhythmus durch Töne und Stimmgebung realisiert; somit können sie nicht ausgelassen werden, und die Sprachstruktur wird aufrechterhalten. Spezielle kompositionstechnische Effekte wie Wiederholung bzw. Refrain erlauben die Fokussierung auf bestimmte sprachliche Elemente. Eine gute Beherrschung der Unterrichtssprache fördert den Lernerfolg in allen Gegenständen.
Studierende der Pädagogischen Hochschule Steiermark werden in alle relevanten Projektphasen in diese Begleitforschung und Entwicklung mit einbezogen.
An der Pädagogischen Hochschule Steiermark wird das ursprünglich für Kindergartenkinder entwickelte Konzept und Liedgut evaluiert, für die Primarstufe weiterentwickelt und praktisch erprobt. Neben der theoretischen Auswertung steht die nachhaltige Dissemination eines erprobten und mit den Inhalten des Lehrplans kompatiblen Liedguts im Vordergrund, z.B. durch Veröffentlichung eines praxisrelevanten Lied- und Lehrbuchs, das musikalische und sprachliche Entwicklung zueinander in Beziehung setzt.
Am Beginn und am Ende des Projekts stehen ergänzende Datenerhebungen zu den sprachlichen Kompetenzen der Kinder sowie zur Bewältigung der Transitionsphase (Elementarstufe – Primarstufe).
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mittischek, Lea Corinna; MA Bakk.phil. Bakk. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Mittischek, Lea; Bakk.phil MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gumpold-Hölblinger, Irene; Mag. MSc Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Internationales Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das vorliegende Forschungsprojekt basiert auf der ethnographischen Feldstudie Interaktionen zwischen Kindern im Kinderkrippenalltag professionell begleiten (Mittischek, 2020). In dieser wurde in drei Kinderkrippen in Österreich mit der Erhebungsmethode Videographie rund 57 Stunden Videomaterial erstellt. Dabei wurden insgesamt 27 Fachpersonen und 96 Kinder beim Interagieren im Kinderkrippenalltag festgehalten. Ausgewählte Videodaten wurden mittels Videointeraktionsanalyse und einem Event Sampling Verfahren ausgewertet. In dem vorliegenden Projekt PRO.i werden die Ergebnisse der Videointeraktionsanalyse mit einem neuen Fokus interpretiert und für die elementarpädagogische Aus-, Weiter- und Fort-bildung durch die Erstellung von Arbeitsmaterialien aufgearbeitet. Aus den analysierten Interaktionssequenzen, in denen ein responsives Begleiten der Kind-Kind-Interaktionen beobachtbar ist, werden übergeordnete Interaktionsmuster herausgearbeitet, anhand derer eine professionelle Begleitung festgemacht werden kann. Um diese zu verdeutlichen, werden den Sequenzen, in denen ein gelingender Interaktionsprozess sichtbar wird, kontrastierende Sequenzen gegenübergestellt und diese im Anschluss mit der Fachliteratur diskutiert.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Glas, Gernot; Mag.art. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Gollowitsch, Karin; Mag. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Gollowitsch, Karin; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Starzacher, Marion; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Zorzenoni, Eduard; Mag.art. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Volksschule „Stattegg“
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, basierend auf den Forderungen des neuen Lehrplans Grundkompetenzen für das Fach Technik und Design (Technisches und Textiles Werken) zu konkretisieren und kompetenzorientierte Aufgabenstellungen zu entwickeln welche in den einzelnen Schulstufen praktisch erprobt und evaluiert werden. Bei der Ausarbeitung der Aufgabenstellungen soll einerseits auf die Unterrichtsschwerpunkte des Gesamtunterrichts sowie andererseits auf Querverbindungen zu anderen Fächern Bezug genommen werden. Dabei soll eine Auswahl an Aufgabenstellungen erarbeitet werden, welche die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen berücksichtigen, damit die Lehrpersonen an den unterschiedlichen Schulen die für ihre Klasse geeigneten Aufgaben auswählen können. Wichtig ist dabei auch die Verzahnung der traditionellen Fächer Technisches und Textiles Werken, welche im neuen Lehrplan als ein Fach mit der Bezeichnung Technik und Design konzipiert werden. Parallel zur Ausarbeitung der Aufgabenstellungen sollen die bereits vorhandenem Kompetenzraster evaluiert und den Aufgabenstellungen entsprechend weiterentwickelt werden, damit diese als Grundlage für die Leistungsbeurteilung und Rückmeldung an die Eltern und Schüler*innen herangezogen werden können.
Nicht zuletzt sollen die ausgearbeiteten Aufgabenstellungen und Kompetenzraster in einem Praxishandbuch für die Lehrpersonen der Volksschule zusammenfließen und so einen nachhaltigen Wissenstransfer ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych.in Dr.in / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hasenhütl, Sabine; MSc / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eglmaier, Marina; / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Eichen, Lars; Univ-Prof. Dr.
Feierabend, Sarah; BA MA
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych.in Dr.in / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Unterrainer-Strauß, Daniela; BA MA
Kooperationspartner
Karl- Franzens-Universität Graz
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Positive Lernerfahrungen sind ein Schlüssel, um Mädchen in MINT zu stärken und bilden die Grundlage für MINT-förderliche Einstellungen wie ein positives Selbstkonzept, Interesse, intrinsische Motivation sowie Vertrauen in die eigene Lernfähigkeit in MINT. Doch bereits im Kindergartenalter werden Mädchen sowohl im familiären Bereich als auch in Betreuungseinrichtungen seltener als Buben an MINT-bezogene Aktivitäten herangeführt und versäumen so wichtige Lernerfahrungen (Solga, 2009). Dabei wäre es besonders wichtig, Mädchen bereits im Kindergartenalter positive Lerngelegenheiten zu bieten, an die sie dann in der Schule anknüpfen und anhand derer sie langfristiges Interesse und Selbstwirksamkeitsgefühl in MINT entwickeln können. So könnten langfristig Wege für Mädchen und junge Frauen in MINT-Berufe geebnet werden. Vorrangiges Ziel des Projekts ist die Entwicklung und der Einsatz eines innovativen Fortbildungskonzepts für Pädagog:innen, um Fachpersonen selbst und damit verbunden auch Mädchen im Kindergartenalter und Primarstufenbereich (vier bis acht Jahre) in MINT zu stärken. Das Konzept umfasst Module mit MINT-Lernideen und Lernaufgaben für Mädchen im Alter von vier bis acht, sowie Module zu MINT-Didaktik und Module, in denen die Reflexion der Pädagoginnen und Pädagogen zu MINT, zu den eigenen Einstellungen und zum Thema „Mädchen/Frauen in MINT“ im Vordergrund steht
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reichel, Erich; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schittelkopf, Eduard;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorfinger, Johannes; Mag.
Meyer, Harald; BEd
Rechberger, Veronika;
Schwetz, Herbert; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Regionales Fachdidaktikzentrum Stmk für Physik
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
In diesem Projekt geht es um die Formulierung von Lernzielindikatoren für die Entwicklung des kompetenz- und kontextorientierten naturwissenschaftlichen Unterrichts. Die Indikatoren können als direktes Messinstrument für geplanten und durchgeführten Unterricht verwendet werden. Die Studie soll zur Förderung des entdeckenden, forschenden Experimentierens im Unterricht beitragen. Man kann sich darunter z.B. sogenannte Schlüsselwörter vorstellen, die in der Unterrichtsvorbereitung festgelegt und deren Auswirkungen auf die folgenden Schülerpräsentationen mittels Wirksamkeitsanalyse untersucht werden. Daraus soll abgeleitet werden können, ob die geplanten Kompetenzen durch diesen Unterricht auch tatsächlich erreicht wurden. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie können Lernzielindikatoren aussehen und welche Aussagen lassen sie über den Unterricht zu? Als Basis für den Kompetenzbegriff wird das standardisierte Kompetenzmodell für Naturwissenschaften für die achte Schulstufe verwendet. Die Lernzielindikatoren sollen sowohl auf Kompetenzen wie auch auf das zugehörige Wissen und Problemlöseverhalten abzielen. In der Evaluation wird der Beantwortung folgenden Fragen nachgegangen: 1. Werden diese Indikatoren von den Schülerinnen und Schülern angezeigt und hängt das mit der Erreichung der Lernziele ursächlich zusammen? und 2. Steigert ein derart vorbereiteter Unterricht tatsächlich den Unterrichtsertrag? Durch Audio- bzw. Videoaufzeichnungen sollen die durch die Lehrperson verwendeten Schlüsselwörter erfasst werden. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren am Ende einer Unterrichtseinheit ihren Lernerfolg mit möglichst vielen Sätzen. Die mündliche Dokumentation wird als offenes Interview am Notebook mittels Videodatei gespeichert. So können 25 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig ihr Wissen präsentieren. Es ist dadurch auch möglich, innerhalb von wenigen Minuten alle Videodokumentationen aufzunehmen. In weiteren Forschungsfragen geht es um Aspekte, die für den Aufbau von Kompetenzen relevant sind, sowie um eine Untersuchung, welche Kompetenzen durch Experimente erworben werden und schließlich um Kompetenzen, die sich in den naturwissenschaftlichen Fächern in Verbindung mit anderen Fächern ergeben.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Institut für Forschung und Entwicklung
Universität Salzburg Fachbereich Erziehungswissenschaft
Laufzeit
2010 – 2013
Beschreibung
In der konstruktivistischen Werterziehung werden Vorstellungen und Einstellungen von Personen über soziale Konfliktsituationen (Dilemmas) diskutiert, in den Dilemmasituationen konfligierenden Werte benannt und im Hinblick auf eine ethische Wertehierarchie eingeordnet. Im Projekt werden mit Lehramtsstudierenden Dilemmas, in denen ein persönlicher Betroffenheitsgrad gegeben ist, nach dem didaktischen und elfschrittigen Stufenmodell VAKE – Values and Knowledge Education diskutiert. Über die Dilemmata wird im Einzelnen Wissen spezifiziert, um sie mit dem Vorwissen der beteiligten Diskutant/innen zu verknüpfen. Dabei werden Argumentationen für autonome, mündige und zugleich verantwortungsvolle Handlungsentscheidungen zu den Konfliktsituationen ermittelt. Die in Kleingruppen vorgeschlagenen und entschiedenen Lösungsmöglichkeiten folgen den Reflexionsprinzipien des innovativen Lernens und dem Stufenmodell zur sozialen Perspektivenübernahme.

Untersucht werden die Reflektiertheit und Sicherheit der Entscheidung für eine bestimmte Handlungsalternative im Dilemma sowie der Grad der sozialen Perspektivenübernahme mit den im Dilemma involvierten Personen. Es kommt ein quasi-experimentelles Untersuchungsdesign zur Anwendung. Studierende der beteiligten Hochschulen nehmen in Lehrveranstaltungen in einem integrativen Setting an den Untersuchungen teil.

Die Hypothesen lauten: 1. Durch eine stärkere Betroffenheit (Bezugnahme) zum Dilemma werden metakognitive Empfindungen beim reflexiven Lernen bewusst erlebt. 2. Die Bezugnahme zum Dilemma wirkt sich positiv auf die soziale Perspektivenübernahme aus. 3. Der reflexive Wissenserwerb führt bei Dilemmata mit starker Betroffenheit zu veränderten, sichereren und verantwortungsvolleren Entscheidungen. In den Hypothesen werden folgende Annahmen jeweils mit den Dilemmata unterschiedlicher persönlicher Betroffenheit als unabhängige Variable und drei abhängige Variablen überprüft: 1. reflexives Lernen mit Fokus auf metakognitive Empfindungen, 2. soziale Perspektivenübernahme und 3. Sicherheit, Veränderung und Moralität (inhaltliche Richtung) der Entscheidung.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mercer, Sarah; Univ.-Prof. Dr. , B.A. M.A. M.Sc. / Universität Graz
Projektleitung intern
Hauser, Wilma; MA Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
The Global Citizenship and Multilingual Competences (GCMC) toolkit is an Erasmus+ project with partners in Austria, the UK, Netherlands, Italy and Germany (2020-2023). The aim is to provide online teacher development resources for secondary teachers of all subjects about how to integrate global citizenship goals and plurilingual pedagogies into their practices in a sustainable way.
Beschreibung (engl.)
The Global Citizenship and Multilingual Competences (GCMC) toolkit is an Erasmus+ project with partners in Austria, the UK, Netherlands, Italy and Germany (2020-2023). The aim is to provide online teacher development resources for secondary teachers of all subjects about how to integrate global citizenship goals and plurilingual pedagogies into their practices in a sustainable way.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hermann, Elisabeth;
Pichler, Ernst; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
In Fortbildungsveranstaltungen erarbeiten Lehrer/innen Unterrichtskonzepte, basierend auf Forschungsergebnissen zweier voran gegangener Projekte (Learn2act, Lesen in der Berufsschule), die die Entwicklung von Lern- und Arbeitstechniken bei Schüler/innen ermöglichen. Die eingesetzten Unterrichtsmethoden sollen die Selbstorganisationsfähigkeit von Schüler/innen fördern, Lese- und Arbeitstechniken sowie Selbstreflexionsaufgaben bilden einen zentralen Schwerpunkt. Können Lehrer/innen durch den Einsatz von Unterrichtsmethoden effiziente Lern- und Arbeitstechniken ihrer Schüler/innen entwickeln, ist daraus zu schließen, dass diese sie in ihrem Lernprozess einsetzen. Zentral ist die Frage, ob durch den Einsatz von spezifischen Unterrichtsmethoden die Selbstorganisationsfähigkeit von Schüler/innen entwickelt werden kann und inwiefern sich der Einsatz von Lern- und Arbeitstechniken von Schüler/innen auf deren Lernergebnisse auswirkt.

Hypothesen: Lehrer/innen sind in der Lage, mit spezifischen Unterrichtsmethoden die Selbstorganisationsfähigkeit ihrer Schüler/innen zu entwickeln. Durch den Einsatz von Lese- und Arbeitstechniken verbessern sich die Lernergebnisse von Schüler/innen. Diese reflektieren ihre Lernprozesse und erkennen die Potenziale für ihren Lernprozess. Lehrer/innen erforschen ihren Unterricht und verbessern dessen Qualität. Teamarbeit von Lehrer/innen fördert deren Bereitschaft, spezifische Unterrichtsmethoden zu entwickeln und anzuwenden. Frage: Welche Kompetenzen benötigen Schüler/innen in der Berufsschule bzw. in berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in ihren Fachbereichen?

In einer ersten Erhebungsphase wurde ein Testinstrument in Form eines Fragebogens für Schüler/innen (N=400), der in dem voran gegangenen Projekt Learn2act entwickelt wurde, eingesetzt. In diesem reflektieren Schüler/innen ihren Lernweg und bewerten ihren Kompetenzzuwachs. Im Vorfeld schätzten Lehrer/innen ihre im Unterricht eingesetzten Unterrichtsmethoden hinsichtlich des Kompetenzzuwachses ihrer Schülern/Schülerinnen ein. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass spezifisch eingesetzte Unterrichtsmethoden die Selbstorganisationsfähigkeit der Schüler/innen erhöhen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Binder, Cornelia; BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Neumayer, Martin Franz; MEd Ing. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gfrerrer, Anton; Ao. Univ.- Prof. Mag. Dr. / Technische Universität Graz
Konrad, Christina; Dipl. Päd. , Bakk. Phil., MA / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Stavric, Milena; Assoc. Prof. Dipl. Ing. Dr. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Praxisvolksschule der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (401670)
Technische Universität Graz
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Geometrie spielt nicht nur im Unterricht der Primarstufe eine zentrale Rolle für den Aufbau mathematischer Fähigkeiten, sondern ist auch weit vor der Einschulung einer der ersten Zugänge zur Mathematik (Radatz & Rickmeyer, 1991). Insbesondere erscheint die frühe Förderung visuell-räumlicher Fähigkeiten eine entscheidende Rolle zu spielen. Dabei besteht kein Zweifel, dass visuell-räumliche Fähigkeiten von zentraler Bedeutung für die Entwicklung geometrischer Kognitionen sind. Die visuell-räumliche Verarbeitung wird allerdings auch häufig mit der Entwicklung der arithmetischen Fähigkeiten in Verbindung gebracht. Konkret werden das Arbeitsgedächtnis sowie räumlich-quantitative Zahlenrepräsentationen als Erklärungsansätze für den Zusammenhang zwischen arithmetischen Leistungen und visuell-räumlichen Fähigkeiten herangezogen. Eine genauere Beschreibung dieser Forschungslage findet sich in der Projektbeschreibung.
Auf Basis dieser Ausgangslage soll nun der seit 2010 bestehende „Geometriekoffer“ überarbeitet und mit evidenzbasierten Materialien und Übungen ausgestattet werden. Bei der Auswahl und Erstellung dieser Inhalte wird darauf geachtet, einerseits den enaktiven und ikonischen Aufbau von Grundvorstellungen für arithmetische und geometrische Inhaltsbereiche zu fördern und durch ausgewählte Übungen die Vernetzung von Arithmetik und Geometrie zu fokussieren. Während der bestehende Koffer ausschließlich aus innergeometrischen Übungsmaterial besteht, welches großteils auch anderweitig in Form von Spielen kommerziell erwerbbar ist, zeichnet sich die Neuauflage des Koffers dadurch aus, dass alle Materialien und Übungen fachdidaktisch abgesichert sind und sich zu jeder Übung ein Begleittext findet, der erklärt welche Grundvorstellung(en) durch diese Übung wie aufgebaut werden kann (können). Zudem werden die Übungen auch an fundamentale Ideen der Mathematikdidaktik geknüpft, was sicherstellt, dass sich ein roter Faden durch die Materialsammlung zieht und Transparenz über vorangegangene und nachfolgende Inhaltsbereiche gegeben ist. Weiters wird der Bereich „Sprache“ durch ein „Mathelexikon“ und Tipps zur Anlage eines „Wortspeicherhefts“ stärker berücksichtigt.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Einbindung der frühen mathematischen Bildung, was insbesondere durch Spiele und Übungen zu Mustern und Strukturen sowie durch Materialien zum Aufbau des Mengen- und Zahlenvorwissens sichergestellt wird.
Dazu werden die Inhalte des bestehenden Koffers hinsichtlich ihrer Eignung geprüft und ggf. in das neue Konzept integriert. Zudem werden in Zusammenarbeit mit dem regionalen Fachdidaktikzentrum für Mathematik und Geometrie neue Materialien entwickelt und implementiert. Seit Oktober beschäftigen sich bereits drei Masterarbeiten mit der Entwicklung des neuen Geometriekoffers, insbesondere werden dabei die Bereiche „Vernetzung von Arithmetik und Geometrie“, „Sprache“ und „Muster und Strukturen“ fokussiert.
Die Pädagogische Hochschule Steiermark wirkt aufgrund des hauseigenen Forschungsschwerpunkts (Die Rolle der Raumvorstellung für die Arithmetik) federführend am Projekt mit und ist für die inhaltliche Qualität verantwortlich. Zudem sollen nach Fertigstellung des Produkts, ähnlich wie beim ursprünglichen Geometriekoffer Fortbildungen für Elementar- und PrimarpädagogInnen angeboten werden, was ebenfalls durch die Pädagogische Hochschule Steiermark realisiert wird.
Der Geometriekoffer 2.0 sowie ein daran gekoppeltes Fortbildungsprogramm soll bis Herbst 2024 fertiggestellt sein.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rotter, Daniela; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hopp, Carina Natalie; Master of Education BA. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Kolleritsch, Wolfgang; BEd Prof.
Solstreif, Brigitte; Mag. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Humboldt-Universität zu Berlin
KPH Wien/Krems
SprachSchatz – Verein für Mehrsprachigkeit – Begegnung – Zukunft
Universität Leipzig, University of Leipzig
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Ziel des beantragten Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, zu untersuchen, wie Lehramtsstudierende (LA-Studierende) durch ein eigens entwickeltes hochschuldidaktisches Konzept sowie einer eng angeleiteten Praxis im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt lernen, interaktiv sprachliche Lerngelegenheiten zu schaffen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt und in Kooperation mit dem Verein SprachSchatz Videovignetten für den Einsatz in der Hochschullehre erstellt. In diesen Videovignetten soll verdeutlicht werden, mithilfe wel-cher sprachlichen und interaktionalen Strategien sprachliche Lerngelegenheiten für mehr-sprachige Kinder mit Deutsch als Zweitsprache geschaffen werden können. Dabei wird im Sinne des Konzeptes der Lingusti-Sprachwerkstatt soziales Lernen mit dem Focus-on-Form-Ansatz aus der Zweitsprachdidaktik verknüpft, um die Kinder sowohl in ihren sprachlichen als auch in ihren persönlichen Ressourcen zu stärken. Mithilfe der Videovignetten kann in weiterer Folge erhoben werden, wie Studierende zu Beginn ihrer Ausbildung im Rahmen des Schwerpunkts „Sprachliche Bildung und Diversität” Interaktionen wahrnehmen und hinsichtlich ihres Sprachförderpotentials einschätzen.

Phase 1 sieht die Entwicklung des hochschuldidaktischen Konzeptes vor, welches in Phase 2 im Rahmen der Ausbildung erprobt und weiterentwickelt werden soll. Dabei werden die für die Praxisphase relevanten Inhalte theoretisch und mithilfe der Videovignetten vermittelt. In Phase 3 steht die Erprobung der erarbeiteten sprachlichen und interaktionalen Strategien im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt im Zentrum. Die Studierenden werden an der Programmgestaltung mitwirken und einzelne Aktivitäten eigenständig umsetzen, um ihre Interaktionskompetenz und die Realisierung von Focus-on-Form (Rotter 2015) als zweitsprachendidaktischen Zugang im praktischen Tun erproben zu können. Anhand von Videoaufzeichnungen sowie introspektiven Daten soll untersucht werden, inwieweit die Studierenden ihre Interaktionskompetenz auf Grund des Interaktionstrainings im Rahmen des Projekts ausweiten konnten. Das außerunterrichtliche Praxisfeld der „Lingusti-Sprachwerkstatt“ stellt somit eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden Praxis im Rahmen der Schulpraktika dar und fokussiert sprachliche Bildung und Förderung bewusst in einem non-formalen Setting.

Die Kolleginnen, mit denen im Projekt kooperiert wird, bringen für die Erstellung und im Einsatz der Videovignetten in der Hochschullehre hohe Expertise mit. Erste Arbeitstreffen sind hier bereits für den Herbst 2021 geplant.

Beschreibung (engl.)
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