Kategorie: Angewandte Pädagogik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rotter, Daniela; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hopp, Carina Natalie; Master of Education BA. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Kolleritsch, Wolfgang; BEd Prof.
Solstreif, Brigitte; Mag. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Humboldt-Universität zu Berlin
KPH Wien/Krems
SprachSchatz – Verein für Mehrsprachigkeit – Begegnung – Zukunft
Universität Leipzig, University of Leipzig
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Ziel des beantragten Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, zu untersuchen, wie Lehramtsstudierende (LA-Studierende) durch ein eigens entwickeltes hochschuldidaktisches Konzept sowie einer eng angeleiteten Praxis im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt lernen, interaktiv sprachliche Lerngelegenheiten zu schaffen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt und in Kooperation mit dem Verein SprachSchatz Videovignetten für den Einsatz in der Hochschullehre erstellt. In diesen Videovignetten soll verdeutlicht werden, mithilfe wel-cher sprachlichen und interaktionalen Strategien sprachliche Lerngelegenheiten für mehr-sprachige Kinder mit Deutsch als Zweitsprache geschaffen werden können. Dabei wird im Sinne des Konzeptes der Lingusti-Sprachwerkstatt soziales Lernen mit dem Focus-on-Form-Ansatz aus der Zweitsprachdidaktik verknüpft, um die Kinder sowohl in ihren sprachlichen als auch in ihren persönlichen Ressourcen zu stärken. Mithilfe der Videovignetten kann in weiterer Folge erhoben werden, wie Studierende zu Beginn ihrer Ausbildung im Rahmen des Schwerpunkts „Sprachliche Bildung und Diversität” Interaktionen wahrnehmen und hinsichtlich ihres Sprachförderpotentials einschätzen.

Phase 1 sieht die Entwicklung des hochschuldidaktischen Konzeptes vor, welches in Phase 2 im Rahmen der Ausbildung erprobt und weiterentwickelt werden soll. Dabei werden die für die Praxisphase relevanten Inhalte theoretisch und mithilfe der Videovignetten vermittelt. In Phase 3 steht die Erprobung der erarbeiteten sprachlichen und interaktionalen Strategien im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt im Zentrum. Die Studierenden werden an der Programmgestaltung mitwirken und einzelne Aktivitäten eigenständig umsetzen, um ihre Interaktionskompetenz und die Realisierung von Focus-on-Form (Rotter 2015) als zweitsprachendidaktischen Zugang im praktischen Tun erproben zu können. Anhand von Videoaufzeichnungen sowie introspektiven Daten soll untersucht werden, inwieweit die Studierenden ihre Interaktionskompetenz auf Grund des Interaktionstrainings im Rahmen des Projekts ausweiten konnten. Das außerunterrichtliche Praxisfeld der „Lingusti-Sprachwerkstatt“ stellt somit eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden Praxis im Rahmen der Schulpraktika dar und fokussiert sprachliche Bildung und Förderung bewusst in einem non-formalen Setting.

Die Kolleginnen, mit denen im Projekt kooperiert wird, bringen für die Erstellung und im Einsatz der Videovignetten in der Hochschullehre hohe Expertise mit. Erste Arbeitstreffen sind hier bereits für den Herbst 2021 geplant.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lanzmaier-Ugri, Katharina; MA BEd Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; Dr. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Fartek, Carina; BEd MA / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Hartmann, Eva; BEd / Pädagogische Hochschule Kärnten
Karner, Ingrid; Mag. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Mersits, Jasmin; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Ogris, Katharina; Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Als in Österreich in den 1970er Jahren erste Schulversuche zum Muttersprachlichen Unterricht (in weiterer Folge „MU“) stattfanden, galt als vorrangiges Ziel noch, „ausländische“ Kinder bei der „späteren Rückkehr in die Heimat“ (Fleck o.J.) zu unterstützen. 1992 wurde der MU ins Regelschulwesen übernommen, die Festigung der Muttersprache als Grundlage für Bildungsprozesse und (bikulturelle) Identitätsbildung rückten in den Fokus (BMBWF 2012: 271). Statistisch ist der Stand des MU in Österreich belegt; vertiefende Studien liegen bis dato nicht vor. Diese Forschungslücken möchte das anvisierte Projekt schließen. Mit Hilfe von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden sollen Muttersprachenlehrer*innen sowie Schulleitungen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von Muttersprachenlehrer*innen, ihrer Rolle und Stellung in Schulteams sowie über die organisatorische und sprachdidaktische Umsetzung des MU befragt werden. Die Projektergebnisse sollen ein erster Schritt zur wissenschaftlich-systematischen Erforschung des MU in Österreich sein und dazu beitragen, konkrete Maßnahmen in Bezug auf die Professionalisierung von Lehrpersonen zu entwickeln und die Rolle des MU in Forschung und Praxis zu stärken. Eine qualitative Studie der PHK (vgl. Unterköfler-Klatzer, Ressman & Wutti 2020) und Aktivitäten des NCoC BIMM zu Professionalisierungsmaßnahmen untermauern den Bedarf an Forschungen zu diesem Thema, das bislang wenig Beachtung fand (vgl. Dalton-Puffer, Boeckmann & Hinger 2019).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Marie-Theres, Gruber; Prof. BEd MA PhD / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Lasnik, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lasnik, Silvia; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eisner- Fasching, Maria; Prof. Dipl.-Päd. Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Reiter, Irene; Dipl-Päd., MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Pädagogische Hochschule Burgenland
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existiert seit 1998 (formale Adaptierung bis 2005) ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Zukünftig soll es nun nach über 20 Jahren zu einer Erneuerung des Lehrplans für die Verbindliche Übung „Lebende Fremdsprache“ auf Primarebene kommen. Diese Studie soll aktuelle Tendenzen auf Primarebene im Entwicklungsverbund Süd-Ost (EVSO) (Burgenland, Kärnten, Steiermark) ersichtlich machen und die Inauguration des neuen Lehrplans begleiten, um einen ersten Einblick in die Anwendung und die Akzeptanz sowie die Voraussetzungen bei den Lehrer*innen anhand derer ‚beliefs‘ im EVSO gewinnen und Rückschlüsse für die Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen ziehen zu können.
Beschreibung (engl.)
Projektleitung intern bis 31.03.2024: Blahowsky, Gail Barbet; Mag. Dipl.-Päd. BA. Prof.

Projektleitung intern bis WiSe24/25: Lewis, Catherine Mary; MA Dr. BA. BEd Prof.

Projektleitung intern ab SoSe24/25: Lasnik, Silvia; Prof. Mag.

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mercer, Sarah; Univ.-Prof. Dr. , B.A. M.A. M.Sc. / Universität Graz
Projektleitung intern
Hauser, Wilma; MA Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
The Global Citizenship and Multilingual Competences (GCMC) toolkit is an Erasmus+ project with partners in Austria, the UK, Netherlands, Italy and Germany (2020-2023). The aim is to provide online teacher development resources for secondary teachers of all subjects about how to integrate global citizenship goals and plurilingual pedagogies into their practices in a sustainable way.
Beschreibung (engl.)
The Global Citizenship and Multilingual Competences (GCMC) toolkit is an Erasmus+ project with partners in Austria, the UK, Netherlands, Italy and Germany (2020-2023). The aim is to provide online teacher development resources for secondary teachers of all subjects about how to integrate global citizenship goals and plurilingual pedagogies into their practices in a sustainable way.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Iberer, Gunter; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Iberer, Gunter; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Markart, Andrea;
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
In diesem Projekt wurde der Frage nachgegangen, inwiefern die Hirnforschung die in sie gesetzten Erwartungen zur Optimierung des schulischen Lernens erfüllen kann. Durch eine Zusammenschau relevanter neurowissenschaftlicher Erkenntnisse unter pädagogischen Gesichtspunkten sollte Pädagog/inn/en ein vertieftes Verständnis über das Zusammenwirken von Anlage und Umwelt geboten werden. Es sollte ihnen ermöglichen, Lernverhalten, Lernchancen und Lernprobleme ihrer Kinder oder Schüler/innen sensibler wahrzunehmen und zu deuten, um sie auf ihren Bildungswegen erfolgreich begleiten und unterstützen zu können.

Konkret kam es zu einer interdisziplinären Zusammenschau neurowissenschaftlicher Publikationen und deren Relevanz für den Bildungserwerb durch eine Planung zur symbolgestützten Lernprozessbegleitung, eine Entwicklung eines Sprachenportfolios für den Bereich der frühen Bildung sowie Fragebogenerhebungen an Schüler/innen der Sekundarstufe I (2009: n=922; 2010: n=942). Durch die Differenzierung der Sekundarstufe I in Hauptschulen, Neue Mittelschulen und Allgemeinbildende Höhere Schulen ergab sich die Chance, das Selbstkonzept der Schüler/innen hinsichtlich ihrer schulischen und außerschulischen Fähigkeiten zu erfassen und zu vergleichen. Als Messverfahren wurde das Selbstbeschreibungsinventar für Kinder und Jugendliche (SBI-KJ) verwendet.

Die Selbstkonzepte (Stichprobe Graz) weisen nur begrenzte Unterschiede hinsichtlich allgemeiner Gruppenmerkmale auf. So unterscheiden sich die Werte von Schüler/innen aus der AHS und der NMS sowie zwischen notenmäßig „guten“ und „schlechten“ Schüler/innen. Auch hinsichtlich der Lage der Schule, Geschlecht und Ethnie lassen sich kaum Unterschiede feststellen. Zusammenhänge wurden zwischen Gestaltung außerschulischer Interessen und Hobbys der Schüler/innen und deren Selbstwert gefunden. Aufschlussreich ist der Blick auf einzelne Schulen. Zusammenhänge zwischen der Höhe der Selbstkonzepte und einzelnen Standorten unabhängig vom Schultyp sind hoch. Schüler/innen mit positiven oder negativen Selbstkonzepten sammeln sich überproportional oft in bestimmten Schulen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Monschein, Maria;
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Im Fokus der beabsichtigten Reformbemühungen im Bereich des österreichischen Kindergartensystems stehen die Neuorganisation elementarpädagogischer Bildungs- und Erziehungsprozesse und weitreichende Veränderungen für die Professionalisierung der Kindergartenpädagog/inn/en. Ziel des Projekts war, relevante Parameter für Professionalisierungsprogramme für Elementarpädagog/inn/en unter Berücksichtigung wissenschaftstheoretischer und forschungsbasierter Erkenntnisse, zu erarbeiten. Daraus leitet sich die Forschungsfrage ab, welche Handlungsperspektiven und Impulse sich aus Literaturstudium, Dokumentenanalyse, Expert/inn/eninterviews, Fragebogenerhebungen und Eliteforschungen für die Implementierung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für Elementarpädagog/inn/en im tertiären Bereich ableiten lassen.

60,2% der befragten Pädagog/inn/en plädieren für eine dringend notwendige Ausbildungsreform. Veränderungs- und Handlungsbedarf, so die Ergebnisse, wird vor allem vor dem Hintergrund der Einführung des innovativen BildungsRahmenPlans gesehen. Neue Ausbildungsmodelle bedürfen eines gut ausbalancierten Verhältnisses von forschungsbasierten und praxisorientierten Ausbildungsmodulen, die teilweise gemeinsam mit Grundschullehrer/inne/n absolviert werden sollten. Mit der Anhebung der Ausbildung in den tertiären Bereich wird u. a. die Hoffnung auf Aufwertungseffekte des Berufs- und des Selbstbilds und auf Gleichstellung aller pädagogischer Berufe verbunden. Durch berufsgruppenübergreifende Professionalisierungsangebote könnten außerdem Synergie- und Solidaritätseffekte wirksam werden, die für eine Verbesserung des Nahtstellenmanagements „Kindergarten und Schule“ grundlegend wären.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Blahowsky, Gail Barbet; Mag. Dipl.-Päd. BA.
Projektleitung intern
Blahowsky, Gail Barbet; Mag.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lewis, Catherine Mary; Dr. BA.
Zavertanik, Sonja; Dipl.-Päd. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Volksschule Algersdorferstraße
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Im Forschungsprojekt werden vier Hauptziele verfolgt: 1. Es werden CLIL (Content and Language Integrated Learning) – Unterrichtsmaterialien entwickelt, die Lehrpersonen mit geringen fremdsprachendidaktischen Kenntnissen den Einstieg in eine zweckmäßige Unterrichtsmethode erleichtern. Die Lehrpersonen und die CLIL-Klassen werden in diesem Vorhaben vom Forschungsteam begleitet und unterstützt. 2. Es können Studierende in diesen CLIL-Klassen hospitieren, damit sie von Best-Practice Beispielen lernen und einen zeitgemäßen Sachfachunterricht erleben können. 3. Wir bieten an der PH Steiermark eine aktuelle ganzheitliche, fachübergreifende Lehr- und Lernmethode, welche die Motivation und den Lernerfolg der Schüler/innen erhöhen kann. 4. Es werden Lehrpersonen in der Steiermark CLIL-Unterrichtssequenzen in der Praxis durch Ausprobieren kennenlernen.
Beschreibung (engl.)
A Content and Language Integrated Learning (CLIL) Approach to Foreign Language Learning and Teaching in Primary School.
Guided Instructional Development
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jug, Brigitte; Mag.
Projektleitung intern
Jug, Brigitte; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Pronegg, Elisabeth;
Vogel, Walter; Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
CARITAS
ISOP Innovative Sozialprojekte GmbH
Laufzeit
2010 – 2014
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Untersuchung von interkulturellen Gegebenheiten im steirischen berufsbildenden Schulwesen. Im Vordergrund steht dabei die Suche nach Möglichkeiten des ressourcenvollen Umgangs mit Schüler/innen unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Weiters sollen vorhandene Integrations- oder Inklusionsprogramme für Jugendliche mit Migrationshintergrund im Sinne einer IST-Analyse erfasst und analysiert werden. Es geht auch darum aufzuzeigen, wie die steirischen berufsbildenden Schulen mit den Herausforderungen umgehen und zu analysieren, welche der existierenden Programme im Vergleich mit den Bedürfnissen der Betroffenen zielführend und somit beispielgebend sind.

Erste Thesen: Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache erreichen vermehrt die Unterrichtsziele nicht. Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache sind mehrheitlich in Schulformen vertreten, die niedrigere formale Abschlüsse vergeben. Es gibt Unterschiede zwischen Klassen mit vielen bzw. wenigen Migrantenkindern bezüglich Mobbing- und Gewaltverhalten. Bildungsberatung erreicht Schüler/innen mit Migrationshintergrund weniger als Schüler/innen ohne Migrationshintergrund.

Erste Ergebnisse aus der Befragung von zehn BMHS-Direktoren/innen: Jugendliche mit nichtdeutscher Muttersprache befinden sich eher in den BMS als in den BHS. Man erlebt die Schüler/innen mit nicht deutscher Muttersprache kaum als Ressource, sondern es wird von ihnen erwartet, sich in das vorhandene System einzugliedern. Selektionsmaßnahmen (z.B. Aufnahmetests, Aufnahmegespräche) führen dazu, dass Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache schlechtere Chancen haben, in höhere Schulformen zu gelangen. Der Großteil der Direktoren/innen wusste wenig über Problematiken an ihren Schulen zu berichten.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Patry, Jean-Luc; o. Univ.Prof. Dr. / Paris Lodron Universität Salzburg – Fachbereich Erziehungswissenschaft, Unipark Nonntal
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bock, Anna; M.A., B.Ed., Bakk.phil.
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Gesamtprojekt besteht aus fünf Studien:
1. Subjektive und wissenschaftliche Theorien im Vergleich: Erhebung von subjektiven Theorien von Praktikern zu einem Thema und Analyse der Literatur zum gleichen Thema und Vergleich; 2. Entwicklung eines standardisierten Verfahrens des Nachträglichen Lauten Denkens zur Erfassung des pädagogischen Taktes (Vorgehen, Instruktion, Analysesystem); 3. Validierung dieses Systems durch einen Vergleich zwischen Novizen und Experten; 4. Interventionsstudie: Vergleich der subjektiven Theorien und des pädagogischen Taktes vor und nach einer Intervention in einem quasiexperimentellen Design;
5. Entwicklung eines praxis-orientierten Handbuchs für pädagogisch taktvolles Handeln.
In der dritten Teilstudie, die an der PH Steiermark durchgeführt wird, geht es um einen Vergleich der Repräsentationen bezüglich des Pädagogischen Takts im Unterrichtspraktikum von Lehramtsstudierenden und deren Betreuungslehrpersonen. Um professionelle Handlungsstrategien im Praktikum ausbilden zu können, werden basierend auf Schön (1987) mehrere Merkmale der Qualitätsprozesse im Praktikum als erlern- und trainierbar, aber nicht lehrbar beschrieben, die die Theorie des Pädagogischen Takts unterstützen. Billett und Smith (2014) nehmen an, dass professionelle Praxis entscheidend durch interaktive Verfügungen von Wissen gekennzeichnet ist. Qualitative Unterschiede zwischen bei Novizen und Experten repräsentierten Kognitionen stellt Berliner (z.B. 2001) fest. Die Frage fokussiert auf eine systematische Analyse, inwiefern der geringere Anteil an praktischer Unterrichtserfahrung der Studierenden bewirkt, dass sie in Unterrichtssituationen ihres Praktikums qualitativ anders taktvoll sind als deren Betreuungslehrer/innen. Mittels Stimulated Recall (Calderhead 1981) wird die Annahme mit 24 Lehramtsstudierenden der Sekundarstufe I und deren Praxisbetreuer/innen an der Pädagogischen Hochschule Steiermark überprüft werden und dient der Validierung des Kodiersystems aus der Vorläuferstudie des Gesamtprojekts. Die analysierten Situationen der Praktika werden zusätzlich mittels LUM-Methode (Patry 1997) vonseiten der beteiligten Schüler/innen validiert.
In der Verlängerung geht es um die weitere Durchführung zur Herausgabe eines Bandes in der Studienreihe der PHSt, um weitere Intensivierung der qualitativen und quantitativen Datenanalysen und schließlich um weitere Dissemination der Ergebnisse in Form von Zeitschriftenbeiträgen und Kongresspräsentationen.
Beschreibung (engl.)
Study 3: One can assume that experienced teachers are indeed tactful if they are committed. Student teachers are assumed to be less tactful than experienced teachers for two reasons: (a) they are not used to teach and to deal with the problems of applying theories in practical situations, and (b) they are “closer” to the theories since they are still studying and passing exams etc. while expert teachers have “emancipated” from the dictatorship of theories. The assumption is not that the student teachers are unable to be tactful, but that they lack experience in acting tactfully in teaching situations which yields less tactful actions in these particular situations. This assumption will be used to validate the coding system. The procedure is as follows: in the University College of Teacher Education Styria about 12 teachers from 5 to 8 (secondary; across all disciplines) who host student teachers (pre-service teachers) as practitioners in internships in their classes will be selected on voluntary base; these teachers have been selected by the University College for their expertise and have been further trained. Each of them will have at least two senior student teachers. Both the 12 expert teachers and the 24 student teachers they host will be assessed independently for one lesson with stimulated recall, and the results will be coded using the coding system from study 2. By matching the expert teachers with the respective student teachers direct comparisons of experts and novices from the same field can be made. Higher values of the practitioners than of their student teachers according to the coding system will be interpreted as indicators of the validity of the assessment tool to measure tact. To make sure that there is indeed a difference in the experts’ and novices’ actions, the lesson interruption method (Patry, 1997b) will be used.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Schwetz, Herbert; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gartlgruber, Marion; Mag.
Patry, Jean-Luc; Univ.-Prof. / Paris Lodron Universität Salzburg
Rafetzeder, Kerstin; Mag.
Kooperationspartner
Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg
Universität Graz
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stand das Bemühen, förderliche Lernumgebungen für individuelle wie soziale Lernprozesse zu schaffen. Ziel war es, Heterogenität Wert zu schätzen und Konzepte zu entwickeln, die zum Lernen ermutigen und Wissenserwerb als individuellen Prozess und kreative Eigenleistung ermöglichen. Das Forschungsvorhaben umfasste: 1. Erhebung subjektiver Theorien bezüglich der Wahrnehmung ungewollter und gewollter Heterogenität bei Lehrer/innen in steirischen Volks- und Hauptschulen mittels Strukturlegemethode 2. Fragebogenerhebung bei Lehrer/innen zur Wahrnehmung der Heterogenität bei ungewollter und gewollter Heterogenität 3. Wahrnehmung bezüglich ausgewählter Konstrukte durch die Variation von mathematisch-fachdidaktischen Lernumgebungen und deren Anspruchsniveaus.

Es wurde ein testtheoretisches Instrumentarium für Lehrer/innenbefragungen entwickelt, mit dem ein heterogenitäts- und innovationsfreundlicher Typ von Lehrer/innen identifiziert wurde. Dieser Lehrer/innentypus sieht die „Welt in der Schule“ signifikant positiver als die Counterparts. Eine vielfältige und interessante Unterrichtsgestaltung erwies sich als förderliche Form des Umganges mit den sich verändernden Unterrichtsbedingungen durch Heterogenität. In den mathematisch-fachdidaktischen Interventionsstudien wurden (moderat) konstruktivistisch orientierte GAME24-Treatment-Stunden mit instruktionistischen Lektionen im Mathematikunterricht der 5. Jahrgangsstufe verglichen. Es zeigte sich, dass in den Unterrichtssequenzen mit der Intervention nach signifikant mehr Lösungswegen gesucht wurde als in den instruktivistisch orientierten Stunden. Kooperatives Lernen und schüler/innenzentrierter Unterricht ermöglichen Schüler/innen des Leistungsniveaus 3 nicht „automatisch“ positive Lernerfahrungen. Ausschlaggebend sind Wohlbefinden, Wahrnehmung von Hilfestellung, Mathematikverständnis und Gefühle von Über-/Unterforderung. In höherem Ausmaß als bei Schüler/innen der Leistungsniveaus 1 und 2 scheinen Faktoren wie Differenzierungsmaßnahmen, Lehrer/innenlenkung und vor allem das Anspruchsniveau des dargebotenen Stoffes wirksam zu sein.

Beschreibung (engl.)
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Bericht