Kategorie: Berufspädagogik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Arrich, Roland; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rieger, Evelin; BEd
Russek, Astrid;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Für Schüler/innen an mittleren humanberuflichen Schulen an der HLW St.Veit (HLW = Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe) wird im Schujahr 2011/12 zum ersten Mal ein sogenanntes Winterpraktikum durchgeführt. Die Schüler/innen absolvieren zwischen Weihnachten 2011 bzw. ab dem neuen Jahr 2012 ein 3 Monate umfassendes Praktikum in ausgewählten Kärntner Hotel- und Gastgewerbebetrieben. Die Schüler/innen werden mittels eines Fragebogens und mit strukturierten Interviews zur ihren Erfahrungen befragt. Interviews werden auch mit dem Leiter und dem Fachvorstand der HLW St.Veit als auch mit den Verantwortlichen in den Praktikumsbetrieben geführt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Arrich, Roland; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dobrovnik, Franz; Mag. Prof.
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Russek, Astrid;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Kärnten
Laufzeit
2008 – 2012
Beschreibung
In Kärnten haben die Lehrlinge seit dem Schuljahr 2008/09 die Möglichkeit, die sogenannte Lehre mit Matura an den Kärntner Fachberufsschulen zu absolvieren. Die Lehre wurde dabei auf 4 Jahre ausgedehnt, wobei die Lehrlinge einmal in der Woche an den verschiedenen Fachberufsschulen die Vorbereitungslehrgänge in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch und einen frei wählbaren Fachbereich (meist Informatik) wählten. Die Motive der Lehrlinge an Lehre mit Matura teilzunehmen waren vielfältig. 1. Sehr wichtig war die angestrebte Doppelqualifikation (Lehre und Matura) gleichzeitig absolvieren zu können. 2. Auch der Umstand, in dieser Ausbildungszeit über einen Verdienst zu verfügen, war eine oft genannte Rückmeldung der Lehrlinge. 3. Die aufgrund dieser Doppelqualifikation abgeleitete Arbeitsplatzsicherheit war für die Lehrlinge ebenfalls ein bedeutender Faktor, an Lehre mit Matura teilzunehmen. Eine wichtige Rolle für die Teilnahme der Lehrlinge spielen die Lehrbetriebe. Sie unterstützen in der Regel Ihre Lehrlinge – auch dann, wenn sich abzeichnet, dass Lehrlinge den Betrieb nach Ende der Lehre verlassen werden. Für einige Lehrbetriebe sind ihre Absolventen von Lehre mit Matura für den innerbetrieblichen Aufstieg vorgesehen. Eine weitere Untersuchung befasste sich mit den Schwierigkeiten der Lehrlinge in den Fächern. Strukturierte Interviews wurden mit den Lehrlingen geführt und ausgewertet, die ihr erstes Jahr nicht erfolgreich absolvierten. Die Befragung der Lehrlinge war eine Längsschnittstudie und umfasste 4 Jahre. Im ersten Jahr (2008/09) wurden auch die Lehrbetriebe befragt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Nader, Michael; VOL BEd Dr. Dipl.-Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Prenner, Monika; Mag. Dr.
Swoboda, Walter Anton; MMMag.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
Die Berufswahl ist im Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein zentrales Moment in ihrem jungen Leben. Sie „stellt eine große Herausforderung an Einzelpersonen, vor allem an Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren“ (Bauer, 2011, S. 703) dar. An den Schnittstellen schulischer Systeme werden erste Berufswahlentscheidungen sichtbar. Aber schon viel früher, im Kindesalter, entwickeln sich individuelle, subjektive Berufsbilder und Berufsphantasien.
Die Bedeutsamkeit von getroffenen Berufswahlentscheidungen im Sinne zukünftiger Lebenschancen ist unstrittig (vgl. Bacher, 2008, S. 529ff). „Über Sozialisation, soziale und ethnische Herkunft, Geschlecht und die Bedingungen des Arbeitsmarktes sind für die große Mehrheit berufliche Wahlmöglichkeiten eingeschränkt und ungleich verteilt“ (Sickendiek, 2007, S. 66). Die große Zahl der möglichen Prädiktoren der Berufswahl ist überdies von den gesellschaftlichen Milieus, weitere Erfahrungs- und Lernumwelten und personengebundenen Variablen beeinflusst. „Allerdings können mit gewisser Sicherheit fünf Determinanten von Berufswahl und Berufseinmündung genannt werden: das Elternhaus, die nähere Umwelt, die Schule, Gleichaltrigengruppen und Erwerbs- und Berufsgelegenheiten (job opportunities)“ (Sickendiek, 2007, S. 67). Frühe, schon im Kindesalter wahrgenommene und später internalisierte Berufsbilder beeinflussen ebenso, wie spätere, intentionale, schulische Bemühungen der Berufsbildung die tatsächlichen Schul- und Berufswahlentscheidungen. Doch wie kommen diese ersten beruflichen bildhaften Vorstellungen in den Kopf? Wer beeinflusst diese frühen Vorstellungen?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzmayer, Michael Johannes; Mag. MA
Lindner, Doris Maria; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Holzmayer, Michael Johannes; Mag. Dr. MA
Lindner, Doris Maria; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holzmayer, Michael Johannes; Mag. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Scambor, Elli; Mag.a
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Die Zuweisung bestimmter Geschlechterrollen, die durch (un-)bewusste Erwartungen der Lehrenden und Erziehenden an Kinder und Jugendliche erfolgt, steht nach wie vor im gesellschaftlichen Fokus. Entsprechend sind die Anforderungen an einen guten Unterricht, der Lehrende eine hohe Verantwor-tung in pädagogischen Systemen zukommen lässt. Aber nicht nur. Unterschiedliche theoretische Ansät-ze akzentuieren die Bedeutsamkeit von Geschlecht für die (Schul-)Pädagogik aus verschiedenen Per-spektiven. Diese unterschiedlichen Perspektiven führen zu Spannungsverhältnissen, die die Bedeutung von Geschlecht teils erheblich problematisieren. In der pädagogischen Praxis wird dieser Widerspruch oftmals zumeist dadurch aufgelöst, Geschlecht zwar als relevante Zuordnungskategorie zu bewerten, andererseits aber auch zu überwinden. Dieser Spagat führt in der Praxis häufig zu unterschiedlichen Handlungsstrategien. Ein Ansatz, der die Gleichheit der Geschlechter fokussiert und die Bedeutung eines geschlechtsspezifisch ausgewogenen Lehrerkollegiums für die Entwicklung von Kindern und Ju-gendlichen unterstreicht, ist die (auch bildungspolitisch motivierte) Forderung nach einem ‚mehr Männer in die Grundschule‘.
Der geringe Anteil von Männern in der Grundschule wird aus unterschiedlichen Perspektiven proble-matisiert. Zwei sich widerstreitende Argumentationslinien sind Kristallisationspunkt kontroverser Dis-kussionen: Einerseits wird der Schluss gezogen, dass ein höherer Anteil an männlichen Lehrpersonen in der Grundschule die notwendige geschlechtsspezifische Identifikation mit männlichen Rollenvorbil-dern erst ermögliche, was sich wiederum positiv auf das Leistungsverhalten von Jungen auswirke. Die-ser kausale Zusammenhang wird jedoch in anderen Studien widerlegt und vor allem die „Dramatisie-rung des Geschlechts“ problematisiert. Letztlich wird eine geschlechtsbewusste pädagogische Praxis aber auch hier als eine notwendige ‚Gratwanderung‘ zwischen einer Dramatisierung von Geschlecht, die einen geschlechtsdifferenzierenden Blick impliziert, der den anderen typisiert, einengt und damit möglicherweise stereotypes Verhalten überhaupt erst provoziert, und einer ‚entdramatisierenden‘ Betrachtungsweise, die Gefahr läuft unter dem Deckmantel der vermeintlichen Gleichheit die beste-henden Geschlechterverhältnisse fortzuschreiben, begriffen (vgl. Faulstich-Wieland 2001, Faulstich-Wieland, Weber & Willems 2004).
Um die Pluralität der Lebensentwürfe zu berücksichtigen und Gelingensbedingungen für einen sensib-len und individualisierten Umgang mit der Heterogenität der SchülerInnen zu formulieren, wird viel-fach ein Paradigmenwechsel gefordert. Schule muss mit einer Vielfalt sozialer, institutioneller, kultu-reller, geschlechtsspezifischer, kognitiver Voraussetzungen umgehen lernen. Dadurch ist es auch mög-lich, dass Kinder im Alltag der Grundschule sowohl weibliche als auch männliche Lehrpersonen in viel-fältigsten Situationen erleben.
Um diese normativen und politischen Zielstellungen zu erreichen, sind in den letzten Jahren unter-schiedliche Maßnahmen gesetzt worden, etwa im Rahmen der Aus- Fort- und Weiterbildung von Stu-dierenden (Diversitäts- und Genderkompetenz der PädagogInnenbildung-NEU), Maßnahmen auf (hoch-schul-)politischer Ebene (Gender Mainstreaming) und Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils männlicher Studierender (etwa durch Öffentlichkeitsarbeit, Berufsinformation, Praktika und Mentoringprogramme). Vor allem Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils männlicher Auszubildender im Bereich der Primarstufe werden als besonders förderliche Maßnahme erachtet, da eine Erhöhung der Studentenquote (und damit langfristig des Anteils von Lehrern in Schulen) mit dazu beitragen würde, Schulkulturen in Rich-tung Diversität zu verändern (vgl. Cremers u.a. 2012, Hastedt & Lange 2012).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Sattlberger, Eva; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Sattlberger, Eva; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Burda, ​Fred;
Kooperationspartner
Universität Wien, Fakultät für Mathematik
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
ie Fachzeitschrift „SchulVerwaltung aktuell“ versteht sich als österreichbezogene Zeitschrift für Schulentwicklung und Schulmanagement, die 6-mal jährlich erscheint im Wolters Kluwer Verlag erscheint. Zielgruppe sind Schulleiter:innen, Administrator:innen, Mitglieder von Schulleitungsteams, an Leitungsaufgaben interessierte Lehrer:innen sowie Mitarbeiter:innen der Schulaufsicht und der Schulleitungsaus-, -fort- und -weiterbildung.

​Im Mai 2024 wird ein Schwerpunktheft zum Thema „Bildungsberatung“ herauskommen, das von Eva Sattlberger und Fred Burda (extern) verantwortet wird.​​

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Zobl, Cornelia; Mag.art.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Zobl, Cornelia; Dr.phil. Prof.
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2025
Beschreibung
Die allgemeinbildenden Schulen sehen sich in mit dem Problem konfrontiert, den Mangel an komplexen Handlungsmöglichkeit in Haushalt, Werkstatt und Hof durch eine handlungsorientierte Didaktik zu kompensieren. Die Hinwendung zur Kompetenzorientierung als Hinwendung zum handlungs- und anwendungsorientieren Lehren und Lernen soll neue Qualität in die österreichische Schullandschaft bringen. Große Erfolge in der Steigerung von mathematischen Grundkompetenzen durch einen handlungsorientierten Unterricht konnten speziell im mathematischen Unterricht von Seiten der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz verzeichnet werden. So ist das an zahlreichen steirischen Primar- und Sekundarstufen erprobte mathedidaktische Konzept Straße der Maße auf das Messen und Schätzen der schulischen und privaten Umwelt der Schüler*innen ausgerichtet. Der abstrakte mathematische Zahlenraum wird durch die anwendungsorientierte Ausrichtung im Unterricht durch den Umgang mit Größen und Maßen für die Schüler*innen begreifbar. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das gemeinsam mit der Industriellenvereinigung, WKO Steiermark, Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz und Universität Graz initiierte Projekt Straße der Maße in der Lehrwerkstatt. Gemeinsam mit den Lehrlingsausbildner*innen der steirischen Industriebetriebe aller Sparten wird in intensiver Zusammenarbeit ein berufsdidaktisches Konzept erarbeitet, das von der berufsfachlichen Handlungsorientierung in den Werkstätten ausgehend mathematische und technische Grundkompetenzen mitaufgreift und maßgeblich erweitert. Ziel ist es, Synergieeffekte für die Lehrlinge und Lehrlingsausbildner*innen zu schaffen, die zu exzellenten Leistungen bei praktischen, wie abstrakten beruflichen Aufgabenstellungen führt. 
Beschreibung (engl.)
The general education schools see themselves confronted with the problem of compensating for the lack of complex possibilities for action in the household, workshop and yard by means of action-oriented didactics. The turn towards competence orientation as a turn towards action- and application-oriented teaching and learning should bring new quality to the Austrian school landscape. Great successes in increasing basic mathematical competences through action-oriented teaching have been recorded, especially in mathematics lessons at the Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz. The maths didactic concept „Straße der Maße“, which has been tested at numerous Styrian primary and secondary schools, is geared towards measuring and estimating the school and private environment of the pupils. The abstract mathematical number space becomes comprehensible for the pupils through the application-oriented process in the lessons by dealing with sizes and measures. A similar approach is followed by the project „SdM Workshop“, initiated together with the Federation of Austrian Industry, the Styrian Chamber of Commerce, the private University-College of Education Graz and the University of Graz. Together with the apprentice trainers of Styrian industrial companies of all sectors, a didactic concept is being developed in intensive cooperation, which, starting from the professional orientation in the workshops, takes up and significantly expands mathematical and technical basic competences. The aim is to create synergy effects for the apprentices and apprentice trainers, leading to excellent performance in both practical and abstract vocational tasks.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Projektleitung intern
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2018
Beschreibung
Aufbauend auf den von der Antragstellerin an der ehemaligen Berufspädagogischen Akademie Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule Tirol durchgeführten Forschungsarbeiten zu Lernaufgaben und auf dem laufenden, vom Tiroler Wissenschaftsfond geförderten Forschungsprojekt „Lesekompetenzförderung an Tiroler Fachberufsschulen“, stehen im beantragten Folgeprojekt zwei Fragen im Zentrum des Forschungsinteresses: 1. Welcher Lernfortschritt hinsichtlich berufsrelevanter Lesekompetenz kann durch einen gezielten, regelmäßigen Einsatz von fachspezifischen Leseaufgaben nach zwei Ausbildungsjahren bei den Lehrlingen festgestellt werden? 2. Welche Unterschiede im Lernfortschritt hinsichtlich berufsrelevanter Lesekompetenz sind bei Lehrlingen im Lehrgang bzw. in einer Jahresschule feststellbar? Das zweijährige Forschungsprojekt „Lesekompetenzförderung an Tiroler Fachberufsschulen“ hat zum Ziel, die Wirksamkeit von fachspezifischen Leseaufgaben hinsichtlich der Lesekompetenzentwicklung bei Lehrlingen zu untersuchen und die bisher gewonnenen Erkenntnisse aus den Forschungsarbeiten der Antragstellerin zu vertiefen. Erhebungstechniken und Auswahlverfahren: (Berufsspezifische Leseaufgaben, Selbsteinschätzungsbogen zur Erhebung des Professionalisierungsprozesses der Lehrpersonen und der Studierenden, Leitfadeninterview, Lesekompetenzmessung mittels Leseaufgaben) Angaben zur Methode: (Mehrebenenanalyse, Selbsteinschätzungsbogen, Leitfadeninterview)
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Welte, Heike; Ass.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Mathies, Regine; Mag. Dr. BEd Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Innsbruck
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Das Ziel dieser Evaluationsstudie ist es, Chancen und Herausforderungen der Implementierung des neuen Lehramts Sekundarstufe Berufsbildung auszumachen, um daraus Ansatzpunkte für die weitere Gestaltung bzw. Weiterentwicklung der Curricula abzuleiten.

Im Fokus der explorativen Fallstudie stehen die Sichtweisen der für die Ausbildung relevanten Stakeholder, wie Lehrende, Studienleitungen, Studierende und Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben und Schulen. Besondere Berücksichtigung findet – trotz der grundsätzlichen, thematischen Offenheit – die Frage der Verbindung von ‚Theorie‘ und ‚Praxis‘ im Kontext von Lehr-Lernarrangements am Hintergrund einer konnektiven Perspektive (z.B. Ostendorf 2014; Sappa/Aprea 2014; Tynjälä 2010), die die Beziehung zwischen theoretischem und Alltagswissen im Kontext von Bildung und Arbeit in den Mittelpunkt stellt (vgl. auch Griffiths/Guile 2003).

Es geht um die Gestaltung der Kombination von theoretischem und praktischem Wissen, um professionelle Kompetenz zu entwickeln und um ein enges Zusammenwirken und partnerschaftliches Handeln zwischen Bildungseinheiten und der Arbeitswelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Beziehungen zwischen unterschiedlichen Akteur/innen, institutionellen Kontexten und Wissensbeständen.

Zielsetzung ist es, die didaktischen Praktiken verschiedener Gruppen von Akteur/innen im Hinblick auf die Herausforderungen der Berufsbildung zu analysieren und zu interpretieren. Handlungs-, Denk- und Wahrnehmungsweisen im beruflichen Bildungsalltag kritisch zu hinterfragen, kann sensibilisieren und damit einen ersten Schritt für deren Weiterentwicklung und Veränderung darstellen. Die Forderung nach forschendem Lernen und Lehren in der Berufsbildung soll so wesentlich bewusster gestaltet werden (vgl. z.B. § 8 HG 2005, Expert/innengruppe Lehrer/innenbildung NEU 2010 und Grundlagenpapiere des Qualitätssicherungsrates).

Weiters können methodische Elemente der Evaluationsstudie – auch ohne damit verbundenem Forschungsprojekt – in Zukunft bei der Begleitung von Studienprogrammen eingesetzt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Hotarek, Ingrid; BEd M.A. Prof.
Projektleitung intern
Hotarek, Ingrid; Dr.phil. BEd Hochschulprof IL M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
In diesem Projekt wird untersucht, wie sich exemplarisch im technisch-gewerblichen Berufsschulbereich in Tirol die Situation durch die zunehmende Heterogenität im Unterricht aufgrund der aktuellen Flüchtlingsbewegungen verändert und welche Anforderungen in diesem Zusammenhang an das Berufsschullehrpersonal gestellt werden. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, welche individuellen Bearbeitungsstrategien die Lehrer/-innen diesbezüglich anwenden und welche Kompetenzen dafür notwendig sind. Daraus werden Handlungsempfehlungen bzw. Gestaltungshinweise für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Berufsschullehrer/-innen abgeleitet. Das Projekt umfasst eine explorative Vorstudie mit Fokusgruppeninterview mit Lehrer/-innen aus dem gewählten Segment, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wird. Auf die Vorstudie folgt die qualitative Hauptstudie mit leitfadengestützten Interviews nach Witzel mit Auswertung mit einer qualitativen Methode. Als Interviewpartner/-innen sollen Lehrer/-innen der fachtheoretischen Unterrichtsgegenstände (Fachgruppe II) an den Tiroler Berufsschulen mit technisch-gewerblichem Schwerpunkt fungieren. Die Auswahl der Fachgruppe II wurde deshalb getroffen, weil einerseits der Theorieunterricht im Vergleich zum Praxisunterricht zeitlich überwiegt und andererseits im Zusammenhang mit der Heterogenität der Schüler/-innen auch als herausfordernder eingeschätzt werden kann.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Schöpf, Markus; BEd Ing. M.A. Prof.
Projektleitung intern
Schöpf, Markus; BEd Ing. M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Das Projekt analysiert Gründe für den Abbruch einer dualen Ausbildung unter Anwendung von qualitativen Forschungsmethoden. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen Ansatzpunkte für schulbezogenes Handeln bieten, durch welche frühzeitige Bildungsabbrüche vermieden werden können.
Das Projekt verfolgt folgende spezifische Forschungsfragen:
• Welche Gründe sind für Ausbildungsabbrüche, die zeitnah zum Übergang in die duale berufliche Erstausbildung erfolgen, verantwortlich?
• Aus welchen Präindikatoren kann bereits vor dem Übergang in die berufliche Erstausbildung auf die Wahrscheinlichkeit eines frühen Ausbildungsabbruches geschlossen werden?
• Welche schulischen Präventivmaßnahmen sind dazu geeignet frühe Ausbildungsabbrüche zu verhindern und wie müssen diese gestaltet werden um möglichst erfolgreich zu sein?

Um individuelle Problemlagen von Lehranfängerinnen und Lehranfänger aus denen sich Abbruchgründe entwickelt haben zu rekonstruieren, werden Methoden aus der qualitativen Sozialforschung eingesetzt. Zur Datenerhebung sind problemorientierte Interviews nach Witzel (1982) vorgesehen.
Die Transkripte der leitfadengestützten Interviews werden mit Hilfe der zusammenfassenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) ausgewertet.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht