Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Grünwald, Jan; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Mozarteum
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.

Einerseits wird so neben dem Inhalt per se bereits prototypisch auch relevante Methodik vermittelt und andererseits entsteht potenziell ein Mehrwert für die unterschiedlichen Zielgruppen, die wir ansprechen wollen:

Schüler:innen & Student:innen
Lernende in der Sekundarstufe 2 sind potenziell nicht nur zukünftige Lehramtsstudierende, sondern neben den bereits aktiv Studierenden selbst eine wichtige Gruppe unserer Vermittlungsbemühungen – auch ganz konkret in Bezug auf den Fokus des Forschungsprojekts.
Mediale Kommunikation

​Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.

Einerseits wird so neben dem Inhalt per se bereits prototypisch auch relevante Methodik vermittelt und andererseits entsteht potenziell ein Mehrwert für die unterschiedlichen Zielgruppen, die wir ansprechen wollen:

Schüler:innen & Student:innen
Lernende in der Sekundarstufe 2 sind potenziell nicht nur zukünftige Lehramtsstudierende, sondern neben den bereits aktiv Studierenden selbst eine wichtige Gruppe unserer Vermittlungsbemühungen – auch ganz konkret in Bezug auf den Fokus des Forschungsprojekts.

Nachwuchsforscher:innen
Aktuelle PhD-Kandidat:innen und Doktorand:innen spielen für die Kommunikation innerhalb der Hochschullandschaft eine entscheidende Rolle – um den Diskurs bidirektional führen, und somit kontinuierlich weiterentwickeln zu können.

Third Mission & Öffentlichkeit
Nach außen möchten wir die heterogene Gesellschaft mit all ihren unterschiedlichen Altersgruppen, sowie den verschiedenen sozialen und kulturellen Backgrounds unabhängig von ihrer Nähe zur Bildungslandschaft erreichen.

Das geplante Maßnahmenpaket umfasst demnach konkret die Produktion von drei Videos für jede dieser Zielgruppen. Für eine möglichst breitangelegte mediale Vermittlung erweitern wir die digitale Kommunikation durch Workshops (zu den Themen Kommunikation und Wissenschaftskommunikation), sowie der Erstellung/Verbreitung eines Policy-Papers, um analoge Komponenten.

Der Content der verschiedenen Ebenen wird dabei nicht inhaltsgleich reproduziert, sondern je nach Focus Group und Anwendungsfeld, bzw. Umsetzung adaptiert. Somit entsteht zum einen für Personen, die mehrere Maßnahmen erleben, ein individueller Mehrwert anstatt einer Übersättigung – und zum anderen reichern sich die verschiedenen Inhalte gegenseitig an, speziell innerhalb der Schnittmengen unserer Zielgruppen. Der daraus resultierende Diskurs bzw. Austausch soll vor allem in den Workshops aktiv aufgegriffen und genutzt werden – wodurch wiederum essenzielle Themen des Forschungsprojekts durch partizipative Vermittlung evoziert werden.

Aufgrund der Integration dieser Aktivitäten in das bestehende Doktoratscurriculum werden Synergien geschaffen, die eine dynamische, interdisziplinär vernetzte und partizipativ orientierte Forschungsgemeinschaft fördern. Diese geht über die traditionellen, disziplinären Grenzen hinaus und schafft neue Möglichkeiten für Kooperation und Austausch.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Die evidenzbasierten Zahlen zeigen die Dringlichkeit der psychosozialen Gesundheit und Resilienz für alle Akteur:innen (Schüler:innen, Pädagog:innen, Erziehungsberichtigte, Schulleitungen,…) im Kontext Schule.
Diesem inhaltlichen Fokus widmet sich das tirolweite Projekt „Stay Strong Together“. Über die Projektlaufzeit wird durch unterschiedliche Aktivitäten eine breitenwirksame Sensibilisierung für dieser Zielgruppen angestrebt. Weiters wird ein regionales, vielfältiges Angebotsportfolio für Lehrpersonen und Schüler:innen erarbeitet und eine Entwicklungsbegleitung für 10 Tiroler Schulen ab Sekundarstufe 1 für 3 Jahre zur Förderung der psychosozialer Gesundheit und Resilienz ermöglicht.
Um in einer Zeit der multiplen Krisen als Individuum und Bildungsorganisation resilient und achtsam zu bleiben, braucht es als eine Säule der Resilienz einer Netzwerkorientierung, ein soziales Kräftefeld, welches als individuelle und organisationale Ressource zur Verfügung steht. Hier bietet ein selbst entwickeltes online Tool für die Projektschulen eine transparente, intern vernetzende und öffentlichkeitswirksame Plattform, um die Ressourcen für einen resilienten Standort nachhaltig für (neue) Kolleg:innen und Schüler:innen als auch Erziehungsberechtigte sichtbar zu machen. Die PHT-interne (Aus- und Fortbildung, instituts- und projektübergreifend), als auch externe Vernetzung (mit den regionalen relevanten Institutionen und Akteur:innen) ist ein weiterer Projektschwerpunkt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Tiefenthaler, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Tiefenthaler, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht, wie Grundschulkinder Inklusion und Partizipation erleben und bewerten. Es verfolgt einen qualitativ-partizipativen Ansatz und orientiert sich an den Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 12) sowie der UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 24), die eine gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder an Bildung fordern. In Österreich zeigt der aktuelle Bericht der UN-BRK (UNO 2023) erhebliche Defizite im Bereich inklusiver Bildung, die soziale Ungleichheiten weiter verstärken (OECD 2023). Im Gegensatz dazu hat Italien seit Jahrzehnten ein inklusives Bildungssystem etabliert, das als Kontrastfolie für eine vergleichende Studie zwischen Tirol und Südtirol dient. Die Untersuchung gliedert sich in drei Schritte: (1) Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, (2) Erhebung der Schüler:innen-Einstellungen zu Inklusion mittels PhotoVoice und vertiefender Foto-Interviews, (3) Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und -strategien für inklusive Praktiken. Das Projekt bezieht sich auf Theorien der Inklusion und Partizipation, wie sie im Index der Inklusion (Booth & Ainscow, 2016) und in der Pädagogik der Vielfalt von Prengel (2013) formuliert sind. Ziel ist es, die Perspektiven der Kinder auf Inklusion und Partizipation zu verstehen, um darauf aufbauend pädagogische Handlungsimpulse zur Verbesserung inklusiver Bildung zu entwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stadler-Altmann, Ulrike; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Konrad, Anita; Mag.phil.
Lutz, Tim; Dr.phil. Hochschulprof.
Madritsch, Reinhold; Mag.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brunsmeier, Sonja; Dr.
Kooperationspartner
AE Schule Carlos Amarante
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Freie Universität Bozen – Campus Bozen
Georg von Gießen Schule
Humboldt Universität zu Berlin
Salon Kaupunki
Universidade do Minho
Universität Turku
Universität Umeå
Vytautas-Magnus-Universität
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Künstliche Intelligenz (KI) wirft im Bildungssektor zahlreiche Fragen auf. Die Zunahme von Chat-basierten großen Sprachmodellen wie ChatGPT seit 2022 und die jüngste Abstimmung über das erste KI-Gesetz der Europäischen Union zeigen, wie wichtig es ist, KI-Kenntnisse zu fördern und Lehrkräften Orientierungshilfen zu neuen Themen zu geben. Die weit verbreitete Einführung von KI verändert die Qualifikationsanforderungen in den europäischen Volkswirtschaften und erhöht die Nachfrage nach technischen KI-Fähigkeiten und Soft Skills wie kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit, emotionale Intelligenz und interkulturelle Kommunikation. Die „AI2PI Teacher Academy“ zielt darauf ab, KI-Reflexion in pädagogische Praktiken zu integrieren, um die Qualität der Bildung in ganz Europa zu verbessern. Das Projekt umfasst ein Konsortium von sieben Universitäten (Humboldt Universität zu Berlin, Universität Turun Yliopisto, Universität Bozen, Universität Do Minho, Vytauto Didzijo Universität), darunter zwei Fortbildungsanbieter (PH Tirol und UMinho), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und mindestens sieben Ausbildungsschulen. Die Initiative befasst sich mit dem Bedarf an einem Lehrplan für die Lehrerausbildung, der eine kontext- und bedarfsorientierte Perspektive auf KI in der Bildung bietet, einschließlich gemischter Kursmodule, die als Microcredentials dienen. Um diese Ziele zu erreichen, wird im Rahmen des Projekts eine designbasierte Forschungsmethodik (DBR) angewandt. Dieser iterative und kontextbezogene Ansatz beinhaltet die Entwicklung von Bildungsmaßnahmen, die theoretisch fundiert und auf die Praxis zugeschnitten sind. Die Teacher Academy wird einen Rahmen für KI-Kompetenzen definieren, der die bestehenden Rahmenwerke erweitert.
Beschreibung (engl.)
Artificial Intelligence (AI) is raising multiple concerns in the education sector. The surge of chat-based Large Language Models, such as ChatGPT, since 2022 and the recent voting on the European Union’s first AI Act highlight the importance of promoting AI literacy and providing guidance for teachers on emerging issues. The widespread adoption of AI is reshaping skill requirements in European economies, increasing the demand for both technical AI skills and soft skills like critical thinking, adaptability, emotional intelligence, and cross-cultural communication. The „AI2PI Teacher Academy“ aims to integrate AI reflection into pedagogical practices to enhance education quality across Europe. The project includes a consortium of 7 universities (Humboldt University Berlin, University Turun Yliopisto, University of Bozen, University Do Minho, Vytauto Didzijo University), including two CPD providers (PH Tirol and UMinho), the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI), and at least 7 training schools. The initiative addresses the need for a teacher education curriculum that provides a context- and needs-based perspective on AI in education, including blended course modules serving as microcredentials. To achieve these objectives, the project will adopt a design-based research (DBR) methodology. This iterative and contextualized approach involves developing educational interventions that are theoretically sound and tailored to practice. The Teacher Academy will define an AI literacy competence framework, extending established frameworks like DigCompEdu and TPACK. It will assess the needs of teachers, schools, and stakeholders, and build communities of practice capable of addressing educational challenges related to AI, while advancing new internationalization models and mobility formats. By equipping educators with the knowledge and skills to navigate challenges and opportunities, the project will contribute to the European mission of responsible use of AI for the benefit of all.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
König, Lucas; Prof.
Projektleitung intern
König, Lucas; Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Der neue Lehrplan 2023 der allgemeinbildenden höheren Schulen reformiert das Schulfach Technisches und Textiles Werken. Es wird in Technik und Design unbenannt, erhält neue inhaltliche Schwerpunktsetzungen sowie wird das Problemlösen als unterrichtlicher Lehr- und Lernansatz fixiert. Diese und ähnliche Reformbemühungen kennzeichnen dabei die Fachgeschichte und -kultur und gelten als wesentlich für die Entstehung des gegenwärtigen Fachkonzeptes. Folglich bedingt sich das Verständnis im Fach, didaktisch und pädagogisch, zum Großteil durch den eigenen historischen Hintergrund. Im Fach Technik und Design liegt bislang keine durchgehende Rekonstruktion fachlicher Entwicklungslinien und Positionen vor. Es finden sich lediglich punktuell Publikationen, die ausgewählte Ausschnitte der Fachgeschichte beleuchten. Das Forschungsprojekt möchte sich diesem Desiderat widmen. Es soll die Fachgeschichte dezidiert aufgearbeitet, Entwicklungen, Konzepte und Diskurse des Faches beleuchtet und hinsichtlich der gegenwärtigen Fachauslegung reflektiert werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt fußt auf einem aktuellen Profession(alisierung)sansatz, der Meta-Reflexivität. Im Kontext dieses Ansatzes, der Profession(alisierung) ganzheitlich, in der Verzahnung von struktur- und kompetenztheoretischen sowie biographischen Perspektiven in den Blick nimmt, ist (Meta-)Reflexivität ein wesentliches Merkmal einer professionellen Lehrpersonenidentität – nicht zuletzt zentral für pädagogisch-professionelle Haltung(sentwicklung). Reflexion und Reflexivität sind wesentlich für pädagogisch-professionelles Handeln. Wichtig ist, dass Reflexion zielgerichtet und unter Verwendung relevanter Inhalte erfolgt und Reflexivität entsprechend zielgerichtet sowie professionsspezifisch angebahnt und weiterentwickelt wird. Wenngleich Konsens über die Bedeutsamkeit sowie zahlreiche Vorschläge zur Förderung und Beschreibung von Reflexion und Reflexivität existieren, scheinen die Begriffe resp. das dahinterstehende Konzept vage und nebulös – sowohl seitens (angehender) Lehrpersonen als auch seitens ihrer Ausbildungspersonen. Dabei ist eine klare Reflexionsideologie entscheidend für ihre Operationalisierung.

Überlegungen zu einer validen Konzeptionalisierung von Reflexion und Reflexivität werfen Fragen danach auf, welche Konzepte in aktuellen Bildungsinstitutionen vorherrschen und als Grundlage zur Förderung von Reflexion und Reflexivität dienen. Hieraus ergeben sich wiederum einerseits Fragen nach Möglichkeiten zur gezielten Förderung sowie zu einer (wenn möglich) validen Evaluation von Reflexion und Reflexivität. Dem vorliegenden Forschungsprojekt liegen daher ein theoretisch-empirisches und ein konzeptionelles Desiderat für die hochschuldidaktische Entwicklungsforschung zu Grunde, und es werden sowohl theoretische als auch konzeptionelle Ziele verfolgt:
Zunächst soll untersucht werden, welche Konzepte von Reflexion und Reflexivität bei Akteuren/Organen tertiärer Bildungsinstitutionen existieren und wie sie aktuell operationalisiert werden. Darauf aufbauend (induktiv) soll ferner theoriebasiert (deduktiv), u.a. rekurrierend auf Kompetenzmodelle Reflexivität (Reflexionskompetenz) modelliert und ein Konzept für die Operationalisierung theoretisch fundierter sowie zielgerichteter Förderung von Reflexionskompetenz angehender Lehrpersonen (weiter-)entwickelt werden.
In einem Mixed Method Design werden Curricula mit Blick auf Reflexions- und Reflexivitätsförderung analysiert und Daten zu subjektiven Theorien zum Thema Reflexion und Reflexivität sowie zu Reflexionsförderkonzepten von Hochschulehrpersonen mittels leitfadengestützer Interviews und Fragebögen erhoben und qualitativ inhaltsanalytisch sowie deskriptiv-quantitativ ausgewertet. Wissensstände zum Konzept und zur Bedeutung von Reflexion und Reflexivität von Seiten der Studierenden werden ebenfalls erhoben und ausgewertet. Studentische Reflexivität (operationalisiert über ein Reflexionskompetenzmodell) werden über schriftlich externalisierte Reflexionsprozesse qualitativ inhaltsanalytisch analysiert und mit Blick auf komplexe Coderelationsanalysen untersucht. Ausgehend von einem Design-based-Research-Ansatz (McKenney & Reeves, 2018) wird hochschuldidaktisch entwicklungsorientiert, d.h. konzeptionell, theoriegeleitet und praxisorientiert, nach einem adäquaten Format für gezielte und theoretisch fundierte Förderung von (Meta-)Reflexivität geforscht. Für die (Weiter-)Entwicklung dieses anvisierten hochschuldidaktischen Konzepts werden die genannten Datenerhebungs- und -auswertungsmethoden trianguliert.

Beschreibung (engl.)
The project is based on a current profession(alisation) approach, meta-reflexivity. In the context of this approach, which takes a holistic view of profession(alisation) by dovetailing structural, competence theory and biographical perspectives, (meta)reflexivity is an essential feature of a professional teacher’s identity – not least central to pedagogical-professional attitude(development). Reflection and reflexivity are essential for pedagogical-professional behaviour. It is important that reflection takes place in a targeted manner and using relevant content and that reflexivity is initiated and further developed in a targeted and profession-specific manner. Although there is a consensus on the importance of reflection and reflexivity and numerous proposals for promoting and describing them, the terms and the concept behind them seem vague and nebulous – both on the part of (prospective) teachers and their trainers. A clear ideology of reflection is crucial for its operationalisation.

Reflections on a valid conceptualisation of reflection and reflexivity raise questions about which concepts prevail in current educational institutions and serve as a basis for promoting reflection and reflexivity. This, in turn, raises questions about the possibilities for targeted promotion and (if possible) valid evaluation of reflection and reflexivity. The present research project is therefore based on a theoretical-empirical and a conceptual desideratum for higher education didactic development research, and both theoretical and conceptual objectives are pursued:
Firstly, it will be investigated which concepts of reflection and reflexivity exist among actors/organisations of tertiary educational institutions and how they are currently operationalised. Building on this (inductively), a theory-based (deductive) model of reflexivity (reflective competence) will be developed, drawing on competence models, among other things, and a concept for the operationalisation of theoretically sound and targeted promotion of reflective competence of prospective teachers will be (further) developed.
In a mixed-method design, curricula are analysed with a view to promoting reflection and reflexivity and data on subjective theories on the topic of reflection and reflexivity as well as on concepts for promoting reflection among university teachers are collected using guided interviews and questionnaires and evaluated qualitatively in terms of content analysis and descriptively and quantitatively. Students‘ knowledge of the concept and importance of reflection and reflexivity is also collected and analysed. Student reflexivity (operationalised via a reflection competence model) is analysed qualitatively and content-analytically via written externalised reflection processes and examined with a view to complex coderelation analyses. Based on a design-based research approach (McKenney & Reeves, 2018), research will be conducted into an adequate format for the targeted and theoretically sound promotion of (meta-)reflexivity in a development-oriented, i.e. conceptual, theory-led and practice-orientated manner in higher education didactics. The aforementioned data collection and evaluation methods are triangulated for the (further) development of this envisaged higher education didactic concept.

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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stuke, Thomas; Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Stuke, Thomas; Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Forschungsprojekt dient dazu, die Wirksamkeit der Schulleitungsbildung durch die PHT zu erhöhen, indem Absolvent:innen der aktuellen und bisherigen Fortbildungsformate zu deren Didaktik und Methodik befragt werden. Dabei stehen solche didaktische (curriculare) und methodische (setting) Fragen im Zentrum, die im Rahmen laufender Design- und Adaptationsprozesse als beeinflussbar einzustufen sind.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Forcher-Mayr, Matthias; MMag. Dr.
Projektleitung intern
Forcher-Mayr, Matthias; MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2027
Beschreibung
Sprouting Entrepreneurs Eastern Cape (Sprouting EC) ist ein Kooperationsprojekt mit dem Bildungsministerium der südafrikanischen Provinz Eastern Cape zur Weiterentwicklung der schulischen Didaktik der Entrepreneurship Education (EE) aus globaler Perspektive. Das Projekt wurde 2017 als bilaterale Bildungskooperation zwischen dem Eastern Cape Department of Education (ECDoE) und dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) ins Leben gerufen. Seit September 2023 liegt die Projektleitung bei der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT). Das Projekt verfolgt das Ziel, unternehmerisches Denken und Handeln bereits im schulischen Kontext zu fördern und durch internationale Zusammenarbeit innovative didaktische Ansätze zu entwickeln.

Ausgangspunkt:
In den vergangenen zehn Jahren hat Entrepreneurship Education (EE) weltweit zunehmend an Bedeutung in schulischen Curricula gewonnen. Sie wurde auf verschiedene Schulformen ausgeweitet – von der Primarstufe bis hin zu berufsbildenden Schulen. Im Bildungsbereich wird EE als ein Beitrag zur Förderung gesellschaftlicher Entwicklung verstanden. Auch die Sustainable Development Goals (SDGs) greifen EE in mehreren Zielen als spezifische Zielsetzungen auf. Der gestiegenen bildungspolitischen Relevanz steht jedoch ein Mangel an (fach-)didaktischer Forschungs- und Entwicklungsarbeit gegenüber.

Methodik:
Im Rahmen eines ethnographischen Aktionsforschungsansatzes werden gemeinsam mit Schulinspektor:innen, Lehrer:innen und Schüler:innen in Südafrika Ansätze, Methoden und Inhalte für Entrepreneurship Education (EE) an Schulen entwickelt. Parallel dazu wird der Implementierungsprozess wissenschaftlich begleitet. Das Konzept von Sprouting EC nutzt Schulgärten als Medium und Ausgangspunkt für unternehmerisches Lernen.

Projektziel:
Ziel des Projekts ist es, Entrepreneurship Education (EE) aus einer globalen Süd-Nord-Perspektive weiterzuentwickeln – in enger Zusammenarbeit mit Partnern des südafrikanischen Bildungssystems. Gleichzeitig soll die Qualität des Lehrens und Lernens an Schulen im Eastern Cape gestärkt werden. Das Projekt bezieht sich auf die SDGs und leistet einen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung einer transformativen Didaktik der EE im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Das Projekt verfolgt dabei folgende Teilziele: Entwicklung eines didaktischen Gesamtkonzepts, Erstellung von Lehr- und Lernmaterialien, Entwicklung eines Fortbildungskurses für Lehrer:innen im Eastern Cape, Aufbau pädagogischer Kapazitäten durch Schulungsmaßnahmen, Forschung zu Konstruktionen von EE durch Pädagog:innen sowie zu Implementierungsprozessen an Schulen, Transfer der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in das österreichische Bildungssystem durch Dissemination in Aus- und Fortbildung.

Laufende Projektergebnisse:
• Sprouting Entrepreneurs wirkt über die Provinz Eastern Cape hinaus. Zwischen 2019 und 2025 wurde das Projekt an über 550 Schulen in Südafrika und Uganda implementiert – inklusive der Anlage ebenso vieler Schulgärten
• Aufbau regionaler Schulnetzwerke zur nachhaltigen Verankerung des EE-Ansatzes
• Entwicklung einer Didaktik der Entrepreneurship Education inklusive Unterrichtsmaterialien (4 Lehrerhandbücher)
• Wissenschaftliche Publikationen in deutsch- und englischsprachigen, peer-reviewed Fachzeitschriften
• Präsentation und Nutzung der Projektergebnisse in Lehrveranstaltungen und Fortbildungen der Pädagogischen Hochschule und Bildungsdirektion Tirol
• Aufnahme des Ansatzes in die österreichische EE-Strategie („Landkarte der Aktionen“)
• Auszeichnung als „Sustainable Development Good Practice“ durch die Vereinten Nationen (UNDESA, 2021)

Beschreibung (engl.)
Sprouting Entrepreneurs Eastern Cape (Sprouting EC) is a collaborative project with the Department of Education in the Eastern Cape province of South Africa. Its aim is to advance the didactics of entrepreneurship education (EE) in schools from a global perspective. The project was initiated in 2017 as a bilateral education partnership between the Eastern Cape Department of Education (ECDoE) and the Austrian Federal Ministry of Education, Science and Research (BMBWF). Since September 2023, the project has been coordinated by the University College of Teacher Education Tyrol (PHT). It seeks to promote EE in schools and to develop innovative teaching approaches through international collaboration.

Background:
Over the past decade, EE has gained increasing importance in school curricula worldwide. It has been extended to a variety of school types – from primary education to vocational schools. Within the education sector, EE is increasingly viewed as a contribution to broader societal development. The Sustainable Development Goals (SDGs) also include EE-related targets under several goals. Despite its growing policy relevance, there is still a lack of subject-specific research and development regarding didactic implementation.

Methodology:
The project adopts an ethnographic action research approach, involving school inspectors, teachers, and learners in South Africa in the co-development of pedagogical approaches, methods, and content for EE in schools. At the same time, the implementation process is subject to ongoing academic research and monitoring. The project uses school gardens as both a pedagogical medium and an entry point for entrepreneurial learning.

Project objectives:
The project aims to further develop EE from a Global South–North perspective, in close cooperation with partners in the South African education system. At the same time, it seeks to improve the quality of teaching and learning in schools in the Eastern Cape. The project contributes to the implementation of the SDGs by promoting transformative didactics of EE in the context of sustainable development.

Specific objectives:
• Development of a comprehensive didactic framework for EE.
• Creation of teaching and learning materials
• Design of a teacher training programme for educators in the Eastern Cape
• Capacity-building through training measures
• Research on how educators conceptualise and construct EE; processes of implementing EE in school settings
• Transfer of research and development outcomes into the Austrian education system through integration into teacher education and professional development

Ongoing project outcomes:
• Between 2019 and 2025, the project has been implemented at over 550 schools in South Africa and Uganda, each establishing a school garden as part of the programme
• Formation of regional school networks to support the long-term integration of the EE approach
• Development of EE didactics including teaching materials (4 teacher manuals)
• Academic publications in peer-reviewed journals in both German and English
• Use and presentation of project outcomes in teacher education and professional development courses at the University College of Teacher Education and the Tyrolean Board of Education
• Inclusion of the project approach in Austria’s national EE strategy („Map of Actions“)
• Recognition by the United Nations as a „Sustainable Development Good Practice“ (UNDESA, 2021)

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Projektleitung intern
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Alt, Silvia; VOL Mag.
Stornig, Thomas; Mag. Hochschulprof. PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Wie werden an ländlichen Schulstandorten in Wissens- und Unterscheidungspraktiken Normalität und bildungsrelevante Differenz in pädagogischen Institutionen und den umgebenden sozialen, politischen und kulturellen Kontexten hergestellt? Inwiefern werden Vorstellungen von Normalität und Differenz in pädagogischen Praktiken sichtbar? Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, wie die Vorstellung von Normalität und einem „Wir“ an Volksschulen in ländlichen Räumen entsteht, sich verändert oder auch verschwindet. Die zentralen Fragen betreffen die (Re)Konstruktion von Normalität und Differenz in Diskursen und Praxen, die Rolle lokaler Faktoren sowie die Konsequenzen für Bildungsinstitutionen und pädagogische Professionalität. Mithilfe diskursanalytischer Ethnografie werden drei Volksschulen in ländlichen Räumen in Tirol untersucht. Dabei werden (Re)Produktion, Wandel und (Ir)Relevanzsetzung von Differenz situativ und kategorieoffen beforscht. Die Analyse von Daten aus teilnehmender Beobachtung, Interviews und Dokumentation von Artefakten und Räumen erfolgt mittels Kritischer Diskurs- und Dispositivanalyse nach Jäger (2015). Das Projekt zielt darauf ab, lokale handlungsleitende Diskurse zu rekonstruieren, um Strukturen und schulischen Praktiken der Normierung zu reflektieren. Daraus werden Impulse für die Professionalisierung von Lehrpersonen und die professionelle pädagogische Praxis entwickelt. Aufgrund seiner Relevanz für zukunftsorientierte Bildungsprozesse und ein gleichberechtigtes Zusammenleben in einer durch Diversität geprägten demokratischen Gesellschaft wird das Projekt an der Schnittstelle zwischen Diversitätsforschung, Demokratiebildung und Inklusion verortet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Forcher-Mayr, Matthias; MMag. Dr.
Projektleitung intern
Forcher-Mayr, Matthias; MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2027
Beschreibung
Sprouting Entrepreneurs Gauteng (Sprouting GP) ist ein Kooperationsprojekt mit dem Bildungsministerium der südafrikanischen Provinz Gauteng zur Weiterentwicklung der schulischen Didaktik der Entrepreneurship Education (EE) aus globaler Perspektive. Das Projekt wurde 2019 als bilaterale Bildungskooperation zwischen dem Gauteng Department of Education (GDE) und dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) ins Leben gerufen. Seit September 2023 liegt die Projektleitung bei der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT). Das Projekt verfolgt das Ziel, unternehmerisches Denken und Handeln bereits im schulischen Kontext zu fördern und durch internationale Zusammenarbeit innovative didaktische Ansätze zu entwickeln.

Ausgangspunkt:
Entrepreneurship Education (EE) hat in den vergangenen zehn Jahren weltweit zunehmend an Bedeutung in schulischen Curricula gewonnen. Sie wurde auf unterschiedliche Schulformen ausgeweitet – von der Primarstufe bis hin zu berufsbildenden Schulen. Im Bildungsbereich gilt EE als Beitrag zur Förderung gesellschaftlicher Entwicklung. Auch die Sustainable Development Goals (SDGs) greifen EE in mehreren Zielen als spezifische Zielsetzungen auf. Der gestiegenen bildungspolitischen Relevanz steht jedoch ein Mangel an (fach-)didaktischer Forschungs- und Entwicklungsarbeit gegenüber.

Methodik:
Im Rahmen eines ethnographischen Aktionsforschungsansatzes werden gemeinsam mit Schulinspektor:innen, Lehrer:innen und Schüler:innen in Südafrika Ansätze, Methoden und Inhalte für Entrepreneurship Education (EE) an Schulen entwickelt. Parallel dazu wird der Implementierungsprozess wissenschaftlich begleitet. Das Konzept von Sprouting GP nutzt Schulgärten als Medium und Ausgangspunkt für unternehmerisches Lernen.

Projektziel:
Ziel des Projekts ist es, Entrepreneurship Education (EE) aus einer globalen Süd-Nord-Perspektive weiterzuentwickeln – in enger Kooperation mit Partnern des südafrikanischen Bildungssystems. Gleichzeitig soll die Qualität des Lehrens und Lernens an Schulen in der Provinz Gauteng nachhaltig gestärkt werden. Das Projekt bezieht sich auf die SDGs und leistet einen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung einer transformativen Didaktik der EE im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Es verfolgt dabei folgende Teilziele:

• Entwicklung eines didaktischen Gesamtkonzepts
• Erstellung von Lehr- und Lernmaterialien
• Entwicklung eines Fortbildungskurses für Lehrer:innen in Gauteng
• Aufbau pädagogischer Kapazitäten durch Schulungsmaßnahmen
• Forschung zu Konstruktionen von EE durch Pädagog:innen sowie zu Implementierungsprozessen an Schulen
• Transfer der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in das österreichische Bildungssystem durch Dissemination in Aus- und Fortbildung

Laufende Projektergebnisse:
• Das Projekt wirkt über die Provinz Gauteng hinaus: Sprouting Entrepreneurs wurde zwischen 2019 und 2025 an über 550 Schulen in Südafrika und Uganda implementiert – einschließlich der Anlage ebenso vieler Schulgärten.
• Aufbau regionaler Schulnetzwerke zur nachhaltigen Verankerung des EE-Ansatzes
• Entwicklung einer Didaktik der Entrepreneurship Education inklusive Unterrichtsmaterialien, dokumentiert in vier Projekthandbüchern
• Sieben wissenschaftliche Publikationen in deutsch- und englischsprachigen, peer-reviewed Fachzeitschriften
• Präsentation und Nutzung der Projektergebnisse in Lehrveranstaltungen und Fortbildungen an der Pädagogischen Hochschule sowie bei der Bildungsdirektion Tirol
• Aufnahme des Ansatzes in die österreichische EE-Strategie („Landkarte der Aktionen“)
• Auszeichnung als Sustainable Development Good Practice durch die Vereinten Nationen (UNDESA, 2021)

Beschreibung (engl.)
Sprouting Entrepreneurs Gauteng (Sprouting GP) is a collaborative project with the Department of Education in the Gauteng province of South Africa. Its aim is to advance the didactics of entrepreneurship education (EE) in schools from a global perspective. The project was initiated in 2017 as a bilateral education partnership between the Gauteng Department of Education (GDE) and the Austrian Federal Ministry of Education, Science and Research (BMBWF). Since September 2023, the project has been coordinated by the University College of Teacher Education Tyrol (PHT). It seeks to promote EE in schools and to develop innovative teaching approaches through international collaboration.

Background:
Over the past decade, EE has gained increasing importance in school curricula worldwide. It has been extended to a variety of school types – from primary education to vocational schools. Within the education sector, EE is increasingly viewed as a contribution to broader societal development. The Sustainable Development Goals (SDGs) also include EE-related targets under several goals. Despite its growing policy relevance, there is still a lack of subject-specific research and development regarding didactic implementation.

Methodology:
The project adopts an ethnographic action research approach, involving school inspectors, teachers, and learners in South Africa in the co-development of pedagogical approaches, methods, and content for EE in schools. At the same time, the implementation process is subject to ongoing academic research and monitoring. The project uses school gardens as both a pedagogical medium and an entry point for entrepreneurial learning.

Project objectives:
The project aims to further develop EE from a Global South–North perspective, in close cooperation with partners in the South African education system. At the same time, it seeks to improve the quality of teaching and learning in schools in Gauteng. The project contributes to the implementation of the SDGs by promoting a transformative didactics of EE in the context of sustainable development.

Specific objectives:
• Development of a comprehensive didactic framework for EE.
• Creation of teaching and learning materials
• Design of a teacher training programme for educators of Gauteng
• Capacity-building through training measures
• Research on how educators conceptualise and construct EE; processes of implementing EE in school settings
• Transfer of research and development outcomes into the Austrian education system through integration into teacher education and professional development

Ongoing project outcomes:
• Between 2019 and 2025, the project has been implemented at over 550 schools in South Africa and Uganda, each establishing a school garden as part of the programme
• Formation of regional school networks to support the long-term integration of the EE approach
• Development of an EE didactics including teaching materials (4 teacher manuals)
• Academic publications in peer-reviewed journals in both German and English
• Use and presentation of project outcomes in teacher education and professional development courses at the University College of Teacher Education and the Tyrolean Board of Education
• Inclusion of the project approach in Austria’s national EE strategy („Map of Actions“)
• Recognition by the United Nations as a „Sustainable Development Good Practice“ (UNDESA, 2021)

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