Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Projektleitung intern
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Laiminger, Astrid; Mag. PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
KPH Kirchliche Pädagogische Hochschule Krems / Wien, Campus Krems-Mitterau
Pädagogische Hochschule Edith Stein
Pädagogische Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig
Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung der Diözese Innsbruck
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
In Zusammenarbeit mit allen Pädagogischer Hochschulen wird eine österreichweite Jugendstudie zu Werthaltungen junger Menschen in Österreich erstellt. Bei dieser empirischen Studie wird ein standardisiertes Rückmeldeinstrument zu zentralen jungendrelevanten Themenfeldern eingesetzt. Eine qualitative Ergänzungsstudie ist geplant.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil.
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Das Projekt fußt auf dem aktuellen Profession(alisierung)sansatz der Meta-Reflexivität (u.a. Cramer, 2023, 2020, 2019). Im Kontext dieses Ansatzes, der Profession(alisierung) ganzheitlich, in der Verzahnung von struktur- und kompetenztheoretischen sowie biographischen Perspektiven in den Blick nimmt, ist (Meta-)Reflexivität ein wesentliches Merkmal einer professionellen Lehrpersonenidentität, nicht zuletzt zentral für pädagogisch-professionelle Haltung(sentwicklung) (Kurbacher, 2006, 2008), Reflexion ein wesentlicher Teil pädagogisch-professionellen Handelns (u.a. Aufschnaiter et al., 2019; Kunze, 2021; Schlee, 2021; Schneider, 2016). Wichtig ist, dass Reflexion zielgerichtet und unter Verwendung relevanter Inhalte erfolgt (Jay & Johnson, 2002) und Reflexivität entsprechend zielgerichtet sowie professionsspezifisch angebahnt und weiterentwickelt wird. Wenngleich Konsens über die Bedeutsamkeit sowie zahlreiche Vorschläge zur Förderung und Beschreibung von Reflexion und Reflexivität existieren, sind die Begriffe resp. das dahinterstehende Konzept von großer Vagheit gekennzeichnet – sowohl seitens (angehender) Lehrpersonen als auch seitens ihrer Ausbilder. Dabei ist eine klare Reflexionsideologie entscheidend für ihre Operationalisierung (Baumann, 2023; Klempin, 2019).
Überlegungen zu einer validen Konzeptionalisierung von Reflexion und Reflexivität werfen einerseits Fragen danach auf, welche Konzepte in aktuellen Bildungsinstitutionen vorherrschen und wie Reflexion und Reflexivität evaluiert werden (können). Aus der Forderung der gezielten Förderung von Reflexivität lässt sich andererseits ein konzeptionelles Desiderat für die hochschuldidaktische Entwicklungsforschung ableiten.
Das Projekt „Meta-)Reflexivität in der Lehrpersonenprofessionalisierung“ verfolgt daher sowohl theoretische als auch konzeptionelle Ziele: Zunächst soll untersucht werden, welche Konzeptualisierungen von Reflexion und Reflexivität bei Akteuren der Bildungswissenschaft existieren und wie sie aktuell operationalisiert und evaluiert werden. Darauf aufbauend (induktiv) soll ferner theoriebasiert (deduktiv), u.a. rekurrierend auf Kompetenzmodelle (z.B. Kunter et al., 2011) ein valides Konzept für Reflexivität (Reflexionskompetenz) modelliert und ein Konzept für die Operationalisierung theoretisch fundierter sowie zielgerichteter Förderung von Reflexionskompetenz angehender Lehrpersonen der pädagogischen Hochschule (Tirol) entwickelt werden. In einem Mixed Method Design (z.B. Creswell & Plano Clark, 2011) werden darüber hinaus Curricula mit Blick auf Reflexions- und Reflexivitätsförderung analysiert und Daten zu subjektiven Theorien (z.B. Grotjahn, 1998) zum Thema Reflexion und Reflexivität sowie zu Reflexionsförderkonzepten von Hochschulehrpersonen erhoben und qualitativ-quantitativ ausgewertet. Wissensstände zum Konzept und zur Bedeutung von Reflexion und Reflexivität von Seiten der Studierenden werden ebenfalls erhoben, studentische Reflexionskompetenzniveaus über schriftlich externalisierte Reflexionsprozesse mittels eines Reflexionsmodells (Baumann, 2023; Baumann, 2024/angenommen) analysiert.
Ausgehend vom Design-based Research Ansatz (z.B. McKenney & Reeves, 2018), wird schließlich hochschuldidaktisch entwicklungsorientiert (z.B. Reinmann, 2020), d.h. konzeptionell, theoriegeleitet und praxisorientiert nach einem adäquaten Format für eine gezielte, theoretisch fundierte Förderung von (Meta-)Reflexivität geforscht. Für die (Weiter-)Entwicklung dieses anvisierten hochschuldidaktischen Konzepts werden die genannten Daten(-erhebungs- und -auswertungsmethoden) trianguliert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil.
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Reflexivität ist ein zentrales Merkmal einer professionellen Lehrperson und nicht nur Ziel, sondern auch Weg der Professionalisierung (Müller, 2010, 2018). Reflexivität ist überdies zentral im Kontext von pädaggogisch-professioneller Haltung und kann zur Verzahnung von Theorie und Praxis beitragen (u.a. Baumann, 2024/angenommen; Christof et al., 2020; Day, 2004; Farrell, 2022; Korthagen, 2007; Kurbacher, 2006, 2008; Schön, 1983, 1987;). Trotz kritischer Perspektiven auf einen Reflexionsoptimismus, der an die Frage der Wirksamkeit von Reflexion stößt; auf die Nobilitierung von Reflexivität als Selbstzweck; auf die damit einhergehenden hohen Erwartungen an (zuweilen nur normativ beschreibbare) Reflexionsniveaus; auf Reflexion in der Professionalisierung als quasi-technologische Formel zur Wahrung einer Scheingewissheit (Reintjes & Kunze, 2022, 12), gilt sie nach wie vor als sine qua non pädagogischer Profession(alisierung) (u.a. Aufschnaiter & Blömeke, 2010; Häcker, 2022; Kunze, 2021; Völschow & Kunze, 2021).
Die Förderung von Reflexivität respektive Reflexionskompetenz und die damit verbundene Ermöglichung gezielter Reflexionsprozesse muss gründend (!) auf eine klaren Reflexionsideologie, die maßgebend für die Operationalisierung ist (Baumann, 2023; Klempin, 2019), ebenso in der Lehramtsaus- und weiterbildung verankert sein (z.B. Aufschnaiter et al., 2019; Roters, 2012; Schön, 1987) wie die Erfassung respektikve Evaluierung der Reflexionskompetenz(-Performanz) (Aufschnaiter & Blömeke, 2010; Weinert, 2001). Das vorliegende Projekt setzt an dieser Forderung an und fokussiert die Entwicklung und Evaluation eines Modells, das für die Erfassung von Reflexionskompetenz (Operationalisierung). Das bedeutet auch, dass die Beschreibung und Konzeptualisierung von Reflexivität und Reflexion für (angehende) Lehrpersonen transparent und erfahrbar gemacht werden muss. Das Projekt setzt an zahlreichen Konzepten von Reflexions(kompetenz)modellen an (u.a. Abels, 2011; Akbari et al., 2010; Baumann, 2023; Hatton & Smith, 1995; Klempin, 2019; Roters, 2012) und nimmt hierzu die Fachdidaktik Englisch als Ausgangspunkt (u.a. nach Baumann, 2023; Baumann, 2024/angenommen) zur Modellierung eines fächerübergreifenden sowie im bildungswissenschaftlichen Bereich nutzbaren Reflexionsmodells in den Blick.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alter, Grit; Dr.
Projektleitung intern
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Wurzrainer, Andreas; BEd M.A.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
“Student-teachers can be involved in a type of learning which lets them think and ponder […]” (Seraji et al, 2018, 69). In dem sie sich reflektiert mit ihrer eigenen Bildungsbiografie auseinandersetzen und diese nicht nur auf ihre aktuelle Identität als Studierende projizieren, sondern auch auf ihre professionelle Entwicklung als und zur Lehrperson proflektieren, erschaffen Studierende aktiv erfahrungsbasiertes Wissen. Proflexion ist das zukunftsgerichtete, wirkungsorientierte und bewusste Nachdenken und Analysieren von eigenen Handlungen und Erfahrungen im professionellen Kontext. Ihr liegt die Überlegung zugrunde, was in Zukunft anders gewesen sein wird und an welchen konkreten Unterscheidungsmerkmalen dieses Andere erkannt werden wird. Noch vielmehr entwickeln sie in den mäeutischen Gesprächen, die sie als Teilnehmende an dem Projekt mit uns als Forschenden führen, eine andere Bezogenheit zu sich selbst als Studierende, auf ihr Studium und eine proflektierte Identität als zukünftige Lehrperson. In dem Forschungsprojekt steht die Frage im Vordergrund, wie Lehramtsstudierende eine lernförderliche Lehrperson definieren, wen sie als solche wahrnehmen und welche Eigenschaften eine lernförderliche Lehrperson von einer anderen unterscheidet. Um diese Fragen zu beantworten, führen wir mit Studierenden narrative Gespräche in Anlehnung an Sokrates Mäeutik (Hanke, 1986). Sie erzählen Geschichten aus ihrer Schulzeit, in denen sich reflektierte Erfahrungen und proflektierte Identitätsentwicklungen manifestieren. Die Geschichten werden durch uns als Forschende simultan mittels Sketchnotes in eine visuelle Sprache übersetzt. Die Visualisierung durch Sketchnotes gilt als Anwendung der Externalisierung subjektiver Theorien in Anlehnung an die Struktur-Lege-Technik (Scheele & Groeben, 1988, Horn & Schweizer, 2015). Durch den steten Abgleich mit den Studierenden entsteht die für die narrative inquiry typische Ko-Konstruktion von Bedeutung und Interpretation von Inhalten. Entscheidend ist, dass sich aus der Balance von Proflexion und Mäeutik weniger ein kausales Entwickeln von Potenzialen als vielmehr das Finden einer anderen Passung für das ergibt, dass bereits vorhanden ist.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberschmid, Birgit; BEd MEd
Projektleitung intern
Oberschmid, Birgit; BEd MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Krisenbedingte Zeiten (Pandemie, Krieg) stellten Lehrpersonen vor große Herausforderungen und verursachte Überforderungen bei allen Beteiligten. Doch was brauchen Lehrpersonen, um gute Lehrpersonen zu sein? Im Projekt sollen die Lehrpersonen aktiv durch Coaching in ihren Bedürfnissen unterstützt werden. Durch Vermittlung von Handlungswissen und dessen gekonnten Einsatz in der Praxis, werden Lehrer:innen gestärkt und die Qualität des Unterrichts, generell und in Krisenzeiten, wird gesichert.

Im Forschungsprojekt soll untersucht werden, wie Lehrpersonen gezielt unterstützt werden, um Kinder in diesen schwierigen Zeiten gut begleiten zu können und Lernen förderlich und freudvoll zu ermöglichen. Daher braucht es zunächst ein mehrperspektivisches Vorgehen, das sowohl Kinder nach ihren Bedürfnissen in Hinblick auf eine „gute Lehrperson“ in schwierigen Zeiten befragt, Hilfestellungen von Seiten der Direktionen sowie die Sicht der Lehrpersonen einbezieht. Schulstandorte und -typen werden mit einbezogen, um ein vielschichtiges, aktuelles Bild der Bedürfnisse an eine „gute Lehrperson“ skizzieren zu können.
Das Projekts zielt auch darauf ab, die Selbstreflexion der Lehrpersonen anzustoßen und sie im Rahmen eines Coachings (ca. fünf Monate) zu begleiten. Sie sollen mit hilfreichen Impulsen und Inputs ihre eigene professionelle pädagogische Haltung verbessern können, um gerade in schwierigen Situationen (mit einzelnen Kindern, mit Eltern und Kolleg:innen oder im Unterricht), die sie zu überfordern drohen, souverän und professionell agieren zu können. Dies hat oftmals mit Haltung und der daraus resultierenden Kommunikation zu tun, worin die Lehrpersonen gecoacht werden sollen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Wurzrainer, Andreas; BEd M.A.
Projektleitung intern
Wurzrainer, Andreas; BEd M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Das Forschungsprojekt fokussiert auf die Analyse von Führungs- und Innovationsprozessen in Schulen unter dem Einfluss bildungspolitischer Reformen. Es untersucht das Verhalten und die Umsetzungsstrategien von Schulführungspersonen in Bezug auf Innovationen und Veränderungen sowie deren Verständnis und Implementierung von Reformprozessen.
Die Studie nutzt eine Methodenkombination aus Dokumentenanalyse, Experteninterviews und problemzentrierten Interviews, um Prozesse sowohl auf der System- als auch auf der individuellen Ebene der Schulleitungen (SL) zu rekonstruieren. Der primär qualitative Ansatz konzentriert sich auf die Analyse von Narrativen und Erfahrungen der Befragten, um neue Erkenntnisse über Handlungsstrategien von Führungspersonen in Veränderungsprozessen zu gewinnen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Goreth, Sebastian; Dr. M.A. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Grünwald, Jan; Univ.-Prof. Dr. / Universität Mozarteum
Kapelari, Suzanne; Univ.-Prof. Dr. / Universität Innsbruck
Krasny, Elke; Univ.-Prof. PhD / Akademie der Bildenden Künste
Krumphals, Ingrid; HS-Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Otrel-Cass, Kathrin; Univ.-Prof. Dr.
Schubatzky, Thomas; Ass.-Prof. PhD / Universität Innsbruck
Kooperationspartner
Akademie der Bildenden Künste
Pädagogische Hochschule Steiermark
Universität Innsbruck
Universität Mozarteum
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Der Mangel an Lehrpersonen ist in den STEAM-Fächern besonders groß. Die Qualifizierung Fachungeprüfter und Quereinsteigender bietet sich an, um diese Lücke zeitnah zu schließen. ProQ-STEAM untersucht, wie der frühe Ein- oder der Umstieg in den Lehrberuf in naturwissenschaftlichen Fächern, Technik & Design und Kunst & Gestaltung gelingt und wie sich die professionelle Identität bildet.

ProQ-STEAM widmet sich der Professionalisierung von Lehrpersonen im fachfremden Unterricht. Untersucht werden Herkunftsbiografie, Persönlichkeit, Lehrpersonenidentitäten und professionelle Kompetenz von Fachungeprüften und Quereinsteigenden in naturwissenschaftlichen Fächern, Technik und Kunst. Ziel ist es, durch quantitative wie auch qualitative Forschung – in Verzahnung von fachdidaktischer Forschung mit Bildungsforschung – evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für die Praxis und für die Bildungspolitik abzuleiten.

„Wir vermuten, dass der Lehrpersonenmangel in STEAM-Fächern und daraus resultierend der Einsatz fachungeprüfter und quereinsteigender Lehrpersonen zu Einbußen in der Unterrichtsqualität führen kann. Andererseits könnten gerade authentisch auftretende, fachlich versierte Quereinsteigende mit ihren unterschiedlichen Bildungsbiographien das Interesse der Lernenden wecken. Wir freuen uns darauf, die Fachungeprüften und Quereinsteigenden in den „kleinen“ STEAM-Fächern, nämlich in Kunst & Gestaltung, in den naturwissenschaftlichen Fächern sowie in Technik & Design wissenschaftlich zu begleiten und so ihre Motivation, ihre Identität als Lehrperson und ihr Wissen und Können zu erforschen.“ (Projektleitung)

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Pisanu, Francesco; PhD
Projektleitung intern
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Laiminger, Astrid; Mag. PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Amt der Tiroler Landesregierung
Autonome Provinz Bozen
Autonome Provinz Trient
IPRASE, Istituto provinciale per la ricerca e la sperimentazione educativa
Pädagogische Hochschule Edith Stein
Universität Trient
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Hierbei handelt es sich um ein Projekt der EUREGIO Tirol, Südtirol und Trentino. Die Euregio hat dieses Forschungs-, Entwicklungs-, und bildungspolitische Projekt an das Land Trient delegiert.

Den Lead des Projekts hat das l’Istituto provinciale per la ricerca e la sperimentazione educative (IPRASE), Provinz Trient sowie das Büro für die Evaluierung von Bildungspolitik, Bereich Bildungsdienst, Abteilung Bildung und Kultur der Autonomen Provinz Trient. Forschungspartner in der Provinz Trient ist die Universität Trient. In Südtirol ist das Land Südtirol und ASTAT beteiligt. In Tirol ist das Land, Abteilung Gesellschaft und Arbeit involviert, sowie die Pädagogische Hochschule Tirol und die KPH Edith Stein.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch, Bernhard; Mag. Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Koch, Bernhard; Mag. Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Ausgehend von dem wissenschaftlich weitgehend abgesicherten Befund, dass die nächsten Jahre zur Abminderung des Klima-Kollapses entscheidend sind und der Annahme, dass Eltern generell um das Wohl ihres Kindes besorgt sind, erfolgt eine aktivierende Befragung von Eltern von Krippen- und Kindergartenkindern in Tirol (jeweils ein Elternteil). Das Ziel ist, Erwachsene (WählerInnen) bezüglich der Klimakrise auf seriös wissenschaftliche Art zu sensibilisieren, über mögliche Aktivitätsformen zu informieren und Hinweise auf die Bereitschaft zum Handeln sowie die Akzeptanz staatlicher, einschränkender Maßnahmen zu finden.

Das Projekt ist im Spannungsfeld von Klimaerwärmung, Wissenschaft und Demokratie angesiedelt. Es geht um das Konzept „Verzicht“, also um die Bereitschaft, weitgehende Klimaschutzmaßnahmen der Regierung, die als eine Einschränkung des individuellen Lebensstils bzw. -standards (gemessen an drei ausgewählten Kriterien wie „Mobilität“, „Wohnraum“, „Ernährung“) bedeuten können, zu akzeptieren und Parteien, die dies forcieren, zu wählen. Zu Recht befürchten politisch Verantwortliche Popularitätseinbußen.
Innovativ an diesem Projekt ist die direkte Ansprache von Eltern von Kleinkindern beim Bringen Ihres Kindes in die Kinderbetreuungseinrichtung. Eltern werden im gegenständlichen Projekt in drei „Rollen“ verstanden bzw. konzeptualisiert: als „Mutter/Vater“, „WählerIn“ und „KonsumentIn“. Im Mittelpunkt der direkten Kommunikation steht der Wissenschaftsbezug und die Elternrolle (Frage „Was erzählen Sie ihrem Kind, wenn es Sie am Ende der Volksschulzeit fragt: „Mama/Papa, was hast Du damals gegen die Klimaerwärmung getan“?). Über einen QRCode werden nur einige wenige Fragen erhoben, um möglichst viele Personen zur Teilnahme zu bewegen.
Das Projekt soll einen Beitrag zur Sensibilisierung und Aktivierung der Bevölkerung hinsichtlich von „Klimamaßnahmen“ durch direkte Kommunikation mit rd. 8.000 Personen (mittelbar 16.000 Personen) leisten. Darüber hinaus werden wertvolle Daten gewonnen zur Akzeptanz von möglichen Maßnahmen der Regierung, die als „einschränkend“ empfunden werden können.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Raggl, Andrea; Mag. Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Raggl, Andrea; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Kröll, Klaudia; Mag. Dr. Hochschulprof
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Schulanfänger*innen weisen sehr unterschiedliche Vorkenntnisse im Schriftspracherwerb auf, manche können selbständig lesen, während andere wenige early-literacy Erfahrungen machen konnten. Diese Diversität stellt Grundschullehrpersonen vor große Herausforderungen: Sie sollten das Lernniveau von bis zu 25 Kindern richtig einschätzen können, um mit differenzierten Aufgaben alle bestmöglich zu unterstützen. Studien zeigen jedoch, dass Lehrpersonen insgesamt nur sehr wenig differenzieren und dass ein individualisierter Unterricht selten mit einer hohen Qualität umgesetzt wird, weil er als zu zeitintensiv gilt und einen hohen Anspruch an die Expertise der Lehrpersonen stellt. Deshalb wird meist auf ein Lehrwerk zurückgegriffen, bei dessen paralleler Bearbeitung mit allen Kindern jedoch die vielfältigen Ausgangsbedingungen weitgehend ignoriert werden.
Im Forschungsprojekt wird in einem Mixed-methods-Ansatz sowohl qualitativ als auch quantitativ untersucht, wie Lehrpersonen den Schriftspracherwerb im Anfangsunterricht konkret gestalten und welche Herausforderungen sie dabei erleben. Dabei werden die Differenzierungspraktiken von Lehrpersonen in fünf ausgewählten ersten Klassen mit unterschiedlichen Lehr-Lernsettings gezielt beobachtet. Darüber hinaus werden Interviews mit den Klassenlehrpersonen und mit den Schüler*innen geführt. Aufbauend auf die qualitative Erhebung wird ein Fragebogen entwickelt, um die Differenzierungspraktiken aller Lehrpersonen der ersten Schulstufen mit einer Online-Erhebung tirolweit zu erfassen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht