Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Malkoc, Smirna; Dr. BSc. MSc Prof.
Projektleitung intern
Imp, Christina; Mag. BSc. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
WAIB: Wahrgenommene Anforderungen von Lehrpersonen im Berufseinstieg – Herausforderungen und Ressourcen im Berufseinstieg aus Sicht der Berufseinsteigenden und deren Mentor:innen
Der Berufseinstieg in das Lehramt ist durch den sprunghaften Anstieg der Komplexität und Dynamik der gleichzeitig und eigenverantwortlich zu meisternden Anforderungen gekennzeichnet (Keller-Schneider, 2010; Keller-Schneider & Hericks, 2014; 2021). Da diese Anforderung im Rahmen des Lehramtsstudiums nur begrenzt erfahrbar gemacht werden können, sind weitere Professionalisierungsschritte im Berufseinstieg notwendig. Da die Wahrnehmung und Bewältigung von Anforderungen im Berufseinstieg individuell geprägt ist und durch verschiedene personen- und umweltbezogene Faktoren mitbestimmt wird, sollen die institutionellen Angebote auf die berufsphasenspezifischen Bedürfnisse der Berufseinsteigenden abgestimmt sein mit dem Ziel, den Übergang zwischen Aus-, Fort- und Weiterbildung zu erleichtern. Berufseinstiegende sollen in der Induktionsphase berufsbegleitend in das Lehramt eingeführt werden. Im Zuge dieser Phase üben die in den Beruf einsteigenden Lehrpersonen (Berufseinsteigende) die Berufstätigkeit eigenverantwortlich aus. Dabei werden sie im Rahmen des Mentorings von weitergebildeten und erfahrenen Lehrpersonen (Mentor:innen) begleitet. Im vorliegenden Forschungsprojekt wird der Berufseinstieg sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Ressourcen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Dazu werden zum einen Berufseinsteigende und ihre Mentor:innen nach der Wahrnehmung von Berufsanforderungen in ihren spezifischen berufsbiographischen Phasen sowie Grenzen und Möglichkeiten des Mentorings befragt. Zum anderen werden verschiedene personen- bzw. umweltbezogene Faktoren identifiziert, die als Ressourcen oder Hindernisse bei der Bewältigung von den Berufsanforderungen wahrgenommen werden. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen zum besseren Verständnis von Herausforderungen, mit welchen angehenden Lehrpersonen (sowie ihre Mentor:innen) in der Steiermark im Rahmen des Berufseinstiegs konfrontiert sind, beitragen. Die Ergebnisse sollen zur Verbesserung der Fortbildungs- und Mentoringangebote beitragen, um den spezifischen Bedürfnissen der Berufseinsteigenden und Mentor:innen gerecht zu werden. Sie sollen zudem Empfehlungen für die Weiterentwicklung der institutionellen Unterstützungsstrukturen liefern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Projektleitung intern
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hoffmann, Mirjam; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Edith Stein
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
In der Studie „Lebenswelten der Jugendlichen in der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino 2021“ (Janovsky & Resinger, im Druck; EVTZ, im Druck) gaben über 6.300 14- bis 16-Jährige aus den Bezirken aller drei Regionen, allen Schularten und unter Berücksichtigung der breit gefächerten sozioökonomischen Hintergründe Auskunft über ihre Lebenswelt. Die Studie knüpfte thematisch und methodisch an die österreichweite Durchführung der Lebensweltenstudie im Jahr 2020 an (Jugendforschung Pädagogische Hochschulen Österreichs, 2021) und wurde inhaltlich durch die Themenbereiche „Inklusion“ und „Politische Partizipation in der Schule“ erweitert.

Die Daten von den Jugendlichen aus Tirol stammen von der österreichischen Jugendstudie. In dieser wurden junge Menschen, die eine sonderpädagogische Einrichtung besuchen (z. B. Allgemeine Sonderschule, Bildungszentrum für Hören und Sehen in Mils etc.), nicht befragt. Lediglich Jugendliche mit Förderbedarf, die Regelschulen besuchen (u. a. auch jene in Berufsschulen mit Teilqualifizierung bzw. verlängerte Lehrzeit), hatten die Möglichkeit, zu Wort zu kommen.

Während in Österreich noch immer ein ausdifferenziertes Sonderschulsystem existiert, wurden in Italien bereits im Jahr 1977 alle Sonderschulen aufgelöst. Somit wären in den zwei Regionen Südtirol und Trentino zumindest theoretisch Jugendliche mit Beeinträchtigungen repräsentativ in der Gesamterhebung abgebildet worden. In Südtirol wurden allerdings alle Jugendlichen durch das Landesamt für Statistik (ASTAT) zur Teilnahme an der Lebensweltenstudie aufgerufen. Es ist fraglich, wie viele Jugendliche mit Beeinträchtigungen dem Aufruf von ASTAT gefolgt sind. Die Befragung der Jugendlichen in Trentino erfolgte über die Schulen.

Für alle Regionen ist anzunehmen, dass für einen nicht näher bekannten Anteil an Jugendlichen mit Beeinträchtigungen die schriftliche Befragung eine (nicht bewältigbare) Hürde darstellte. So hat zum Beispiel ein*e Jugendliche*r mit einer visuellen Beeinträchtigung aufgrund mangelnder Barrierefreiheit des Fragebogeninstrumentes gar nicht teilnehmen können, für jene mit sprachlichen Schwierigkeiten oder mit geringer Konzentrationsfähigkeit stellte die umfangreiche Befragung u.U. auch eine zu große Hürde dar (Abbruch der Befragung bzw. keine Berücksichtigung in der Auswertungsphase aufgrund von zu vielen fehlenden Werten). Gesamt betrachtet ist also anzunehmen, dass Jugendliche mit Beeinträchtigungen in der bisherigen Erhebung unterrepräsentiert sind.

Eine weitere Gruppe von Jugendlichen war bisher ebenfalls nicht im Blickfeld der Euregio-Jugendstudie: junge Menschen, die aus dem Bildungssystem gefallen sind (z.B. Schul-/Ausbildungsabbrecher*innen).

Die Folgestudie lässt mittels leitfadengestützten Interviews nunmehr auch jene Jugendlichen zu Wort kommen, die aus unterschiedlichsten Gründen bisher nicht die Möglichkeit hatten ihre Lebenswelt darzulegen. Ziel ist es somit, das „Bild“ von den Lebenswelten Jugendlicher in Tirol durch die Einbindung von jungen Menschen in besonderen Lebenslagen zu ergänzen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stöckl, Claudia; HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Imp, Christina; Mag. BSc. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
„Vernetzung“ zählt zu einem der gängigsten Begriffe der gegenwärtigen pädagogischen, fachlichen und fachdidaktischen Diskurse. Der Begriff bezeichnet Herausforderungen und Lösungsstrategien in unterschiedlichen gesellschaftlichen und fachlichen Feldern: von der Fächervernetzung über die Vernetzung von Akteur*innen bis hin zur Vernetzung von Wissen und Technologien.Neuere Konzepte der Schul-, Unterrichts- und Hochschulentwicklung – wie etwa Hochschullernwerkstätten – reagieren auf und arbeiten unter den genannten Bedingungen. Sie sind in ihrer Arbeit auf Vernetzung angewiesen und bieten Möglichkeiten für Vernetzung in Kontexten, die durch organisationale Differenzierungen, fachliche Spezialisierung sowie arbeits- und wissensteilige Prozesse gekennzeichnet sind. Sie können aber auch an die Grenzen der Vernetzbarkeit stoßen. In diesem Projekt sollen unterschiedliche Möglichkeiten und Formen von Vernetzung im (Hoch-)Schhulbereich beschrieben, analysiert und gegenübergestellt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Tiefenbrunner, Nicole; Mag. BEd
Projektleitung intern
Tiefenbrunner, Nicole; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
In dieser Arbeit geht es darum, allgemeine Leitideen in der Geschichte der Pädagogik zu analysieren, um zu zeigen, welche pädagogischen Strömungen sich dahinter verbergen und Einfluss auf die Musikpädagogik genommen haben.
Exemplarisch wird aus der Vielfalt von pädagogischen Unterrichtsprinzipien die Selbsttätigkeit fokussiert, dabei werden besonders drei Punkte herausgearbeitet. Um den Kontext des genannten Unterrichtsprinzips darzustellen, werden geschichtlich-pädagogische Strömungen und deren Exponenten aufgearbeitet. Diese werden in Verbindung gebracht mit musikpädagogischen Verwendungen des Begriffes hinsichtlich der Lehrpläne, Vertreter und ihrer Lehrwerke in Österreich aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart.

Die leitende Frage für das Forschungsprojekt lautet: Wie ist Selbsttätigkeit in Unterrichtsprinzipien im Allgemeinen verortet und welche Faktoren können hinsichtlich des Unterrichtsprinzips der Selbsttätigkeit im Speziellen aus inhaltlicher und methodischer Sicht eruiert werden?

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Projektleitung intern
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Laiminger, Astrid; Mag. PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
KPH Kirchliche Pädagogische Hochschule Krems / Wien, Campus Krems-Mitterau
Pädagogische Hochschule Edith Stein
Pädagogische Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig
Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung der Diözese Innsbruck
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
In Zusammenarbeit mit allen Pädagogischer Hochschulen wird eine österreichweite Jugendstudie zu Werthaltungen junger Menschen in Österreich erstellt. Bei dieser empirischen Studie wird ein standardisiertes Rückmeldeinstrument zu zentralen jungendrelevanten Themenfeldern eingesetzt. Eine qualitative Ergänzungsstudie ist geplant.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil.
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Das Projekt fußt auf dem aktuellen Profession(alisierung)sansatz der Meta-Reflexivität (u.a. Cramer, 2023, 2020, 2019). Im Kontext dieses Ansatzes, der Profession(alisierung) ganzheitlich, in der Verzahnung von struktur- und kompetenztheoretischen sowie biographischen Perspektiven in den Blick nimmt, ist (Meta-)Reflexivität ein wesentliches Merkmal einer professionellen Lehrpersonenidentität, nicht zuletzt zentral für pädagogisch-professionelle Haltung(sentwicklung) (Kurbacher, 2006, 2008), Reflexion ein wesentlicher Teil pädagogisch-professionellen Handelns (u.a. Aufschnaiter et al., 2019; Kunze, 2021; Schlee, 2021; Schneider, 2016). Wichtig ist, dass Reflexion zielgerichtet und unter Verwendung relevanter Inhalte erfolgt (Jay & Johnson, 2002) und Reflexivität entsprechend zielgerichtet sowie professionsspezifisch angebahnt und weiterentwickelt wird. Wenngleich Konsens über die Bedeutsamkeit sowie zahlreiche Vorschläge zur Förderung und Beschreibung von Reflexion und Reflexivität existieren, sind die Begriffe resp. das dahinterstehende Konzept von großer Vagheit gekennzeichnet – sowohl seitens (angehender) Lehrpersonen als auch seitens ihrer Ausbilder. Dabei ist eine klare Reflexionsideologie entscheidend für ihre Operationalisierung (Baumann, 2023; Klempin, 2019).
Überlegungen zu einer validen Konzeptionalisierung von Reflexion und Reflexivität werfen einerseits Fragen danach auf, welche Konzepte in aktuellen Bildungsinstitutionen vorherrschen und wie Reflexion und Reflexivität evaluiert werden (können). Aus der Forderung der gezielten Förderung von Reflexivität lässt sich andererseits ein konzeptionelles Desiderat für die hochschuldidaktische Entwicklungsforschung ableiten.
Das Projekt „Meta-)Reflexivität in der Lehrpersonenprofessionalisierung“ verfolgt daher sowohl theoretische als auch konzeptionelle Ziele: Zunächst soll untersucht werden, welche Konzeptualisierungen von Reflexion und Reflexivität bei Akteuren der Bildungswissenschaft existieren und wie sie aktuell operationalisiert und evaluiert werden. Darauf aufbauend (induktiv) soll ferner theoriebasiert (deduktiv), u.a. rekurrierend auf Kompetenzmodelle (z.B. Kunter et al., 2011) ein valides Konzept für Reflexivität (Reflexionskompetenz) modelliert und ein Konzept für die Operationalisierung theoretisch fundierter sowie zielgerichteter Förderung von Reflexionskompetenz angehender Lehrpersonen der pädagogischen Hochschule (Tirol) entwickelt werden. In einem Mixed Method Design (z.B. Creswell & Plano Clark, 2011) werden darüber hinaus Curricula mit Blick auf Reflexions- und Reflexivitätsförderung analysiert und Daten zu subjektiven Theorien (z.B. Grotjahn, 1998) zum Thema Reflexion und Reflexivität sowie zu Reflexionsförderkonzepten von Hochschulehrpersonen erhoben und qualitativ-quantitativ ausgewertet. Wissensstände zum Konzept und zur Bedeutung von Reflexion und Reflexivität von Seiten der Studierenden werden ebenfalls erhoben, studentische Reflexionskompetenzniveaus über schriftlich externalisierte Reflexionsprozesse mittels eines Reflexionsmodells (Baumann, 2023; Baumann, 2024/angenommen) analysiert.
Ausgehend vom Design-based Research Ansatz (z.B. McKenney & Reeves, 2018), wird schließlich hochschuldidaktisch entwicklungsorientiert (z.B. Reinmann, 2020), d.h. konzeptionell, theoriegeleitet und praxisorientiert nach einem adäquaten Format für eine gezielte, theoretisch fundierte Förderung von (Meta-)Reflexivität geforscht. Für die (Weiter-)Entwicklung dieses anvisierten hochschuldidaktischen Konzepts werden die genannten Daten(-erhebungs- und -auswertungsmethoden) trianguliert.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil.
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Reflexivität ist ein zentrales Merkmal einer professionellen Lehrperson und nicht nur Ziel, sondern auch Weg der Professionalisierung (Müller, 2010, 2018). Reflexivität ist überdies zentral im Kontext von pädaggogisch-professioneller Haltung und kann zur Verzahnung von Theorie und Praxis beitragen (u.a. Baumann, 2024/angenommen; Christof et al., 2020; Day, 2004; Farrell, 2022; Korthagen, 2007; Kurbacher, 2006, 2008; Schön, 1983, 1987;). Trotz kritischer Perspektiven auf einen Reflexionsoptimismus, der an die Frage der Wirksamkeit von Reflexion stößt; auf die Nobilitierung von Reflexivität als Selbstzweck; auf die damit einhergehenden hohen Erwartungen an (zuweilen nur normativ beschreibbare) Reflexionsniveaus; auf Reflexion in der Professionalisierung als quasi-technologische Formel zur Wahrung einer Scheingewissheit (Reintjes & Kunze, 2022, 12), gilt sie nach wie vor als sine qua non pädagogischer Profession(alisierung) (u.a. Aufschnaiter & Blömeke, 2010; Häcker, 2022; Kunze, 2021; Völschow & Kunze, 2021).
Die Förderung von Reflexivität respektive Reflexionskompetenz und die damit verbundene Ermöglichung gezielter Reflexionsprozesse muss gründend (!) auf eine klaren Reflexionsideologie, die maßgebend für die Operationalisierung ist (Baumann, 2023; Klempin, 2019), ebenso in der Lehramtsaus- und weiterbildung verankert sein (z.B. Aufschnaiter et al., 2019; Roters, 2012; Schön, 1987) wie die Erfassung respektikve Evaluierung der Reflexionskompetenz(-Performanz) (Aufschnaiter & Blömeke, 2010; Weinert, 2001). Das vorliegende Projekt setzt an dieser Forderung an und fokussiert die Entwicklung und Evaluation eines Modells, das für die Erfassung von Reflexionskompetenz (Operationalisierung). Das bedeutet auch, dass die Beschreibung und Konzeptualisierung von Reflexivität und Reflexion für (angehende) Lehrpersonen transparent und erfahrbar gemacht werden muss. Das Projekt setzt an zahlreichen Konzepten von Reflexions(kompetenz)modellen an (u.a. Abels, 2011; Akbari et al., 2010; Baumann, 2023; Hatton & Smith, 1995; Klempin, 2019; Roters, 2012) und nimmt hierzu die Fachdidaktik Englisch als Ausgangspunkt (u.a. nach Baumann, 2023; Baumann, 2024/angenommen) zur Modellierung eines fächerübergreifenden sowie im bildungswissenschaftlichen Bereich nutzbaren Reflexionsmodells in den Blick.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch, Bernhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Koch, Bernhard; Mag. Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Das Projekt soll in 15 ausgewählten Kindergruppen (mit durchschnittlich 10 Kindern im letzten Kindergartenjahr) durchgeführt werden und zeichnet sich durch sprachförderdidaktisch erarbeitete und linguistisch geprüfte Sprachfördersequenzen, den Einsatz digitaler Angebote zur Vertiefung dieser Inhalte sowie die aktive Miteinbeziehung der Eltern in die frühe sprachliche Förderung aus. Der voraussichtliche Projektzeitraum ist September 2022 bis Mai 2023.

Evaluierung:

Ziele:

Feststellung von Veränderungen der Kompetenz der Pädagoginnen in Bezug auf die sprachliche Bildung
Feststellung von Veränderung der Kommunikation zwischen Pädagog/innen und Eltern
Rückschlüsse hinsichtlich der Praktikabilität der digitalen Angebote

Fragebogen:

Fragebögen für Pädagog/innen zu Beginn und nach Abschluss des Projektes (eine Ansprechperson pro Gruppe)
Fragebögen für die Eltern (ein Elternteil pro Kind) zu Beginn und nach Abschluss des Projektes in ca. fünf zu definierenden Sprachen (Übersetzung in die Erstsprachen der teilnehmenden Eltern erforderlich). Alle Fragebögen Online mit geschlossenem sowie offenen Antwortformat und ca. 15 Minuten Eingabezeit

Fokusgruppen:

Die TeilnehmerInnen der Fokusgruppen werden auf Basis der Informationen des Auftraggebers rekrutiert. Die Anzahl der TeilnehmerInnen soll jeweils 6-7 Personen betragen.

Zwei Fokusgruppen, eine mit Eltern, eine mit Pädagog/innen in Wien
Zwei Fokusgruppen, eine mit Eltern, eine mit Pädagog/innen in Graz

Gegebenenfalls benötigte Dolmetscher/innen für die Übersetzung der Erstsprachen der Eltern werden vom ÖIF gestellt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stuke, Thomas; Dr.
Projektleitung intern
Stuke, Thomas; Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Obwohl zur Bilanzierung rentabler Investitionen Aufwands- und Ertragsrechnung gegenübergestellt werden müssen, sieht sich der Pflichtschulbereich von je her einer einseitig kostenorientierten Betrachtungsweise ausgesetzt. Der Standortfaktor „Volkschule“ erscheint in der öffentlichen Darstellung fast ausnahmslos als Kostenfaktor. Die Studie sucht in einem ersten Ländervergleich (CH-A) eine Ertragsrechnung für Volksschulstandorte zu plausibilisieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kováčová, Michaela; Dr.
Projektleitung intern
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Puchalová, Ingrid; Doc. PaedDr, PhD.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Das Projekt verfolgt vier Ziele:

1. Entwicklung von Maßnahmen zur Steigerung medialer und fachdidaktischer Kompetenzen von sowohl slowakischen als auch österreichischen Lehramtsstudierenden, Lehrkräften und Dozent:innen für Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) sowie Durchführung entsprechender Workshops.

2. Veröffentlichung einer Monografie über den Einsatz von AV-Medien im DaF-Kontext und ggf. weiterer wissenschaftlicher Aufsätze und fachdidaktischer Materialien, die die Dissemination der Ergebnisse unterstützen.

3. Intensivierung der Zusammenarbeit beider Partner in der angewandten Forschung über die Arten der Verwendung audiovisueller Medien im Unterricht.

4. Inhaltliche Ergänzung in den Studienplänen der Lehramtsstudiengänge in beiden Ländern (DaF/DaZ).

Erwartete Ergebnisse:

Verbesserung methodisch-didaktischer Kompetenzen der angehenden und bereits tätigen slowakischen und österreichischen Lehrkräfte im Umgang mit AV-Medien.

Ergänzung von Studienplänen im Bereich DaF/DaZ um relevante Inhalte an beiden Hochschulen, aufgrund der Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit.

Wissenschaftliche Publikationen und fachdidaktische Unterrichtsmaterialien.

Bei Bewährung des hybriden grenzüberschreitenden Unterrichtsformats (Workshop 3), Durchführung weiterer ähnlicher Lehrveranstaltungen

Zukünftige Beteiligung an einer geplanten internationalen Internetplattform zur Unterstützung außeruniversitärer Kontexte.

Durch die Synergieeffekte der Lehr- und Forschungskooperation soll die bereits bestehende Zusammenarbeit intensiviert und verdauert werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht