Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Greinstetter, Roswitha; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Salzburg
Projektleitung intern
Eck, Johann; MA Dipl.-Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eck, Johann; Dipl.-Päd.
Perl, Ingrid;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Technikbildung interessiert aus mehreren Perspektiven:
i. Die Politik und Wirtschaft machen den dringenden Bedarf an Technikerinnen und Technikern geltend.
ii. Das Thema hat gesellschaftliche und persönliche Relevanz.
iii. Das Abschneiden der naturwissenschaftlichen Fachbereiche im Rahmen der PISA-Studien
Die Ergebnisse aus grundschulspezifischen Studien im mathematisch-naturwissenschaftlichen Feld lassen sich gut mit Zielen des Fachbereiches „Technische Werkerziehung“ verknüpfen. Anhand konkreter Unterrichtsmodelle sollen fächerverbindend zentrale Anliegen der jeweiligen Fächer zur Anbahnung von Technikverständnis und Technikbewusstsein in einem kooperativen Unterrichtsmodell weiterentwickelt und speziell auch unter geschlechterspezifischen Fragestellungen untersucht werden.

Folgende Problemstellungen sind von zentralem Interesse:
• Was sind Elemente eines technisch orientierten Unterrichts, die die Neugierde der Schüler/innen wecken und motivierend für weitere Aktivitäten im technischen Kontext wirken?
• Welche didaktischen Konzepte fächerverbindenden Unterrichts zur Technikbildung führen zur Entwicklung von technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Kompetenzen?
• Welche Komponenten instruktionellen und unterstützenden Vorgehens durch die Lehrperson sind beobachtbar?
• Was sind die besonderen Herausforderungen (Hindernisse) für die Organisation eines Unterrichts, der Technikbildung in den MNT-Fächern verbindet?

Forschungsdesign: Zunächst werden Materialien zu Technikbildung im MNT-Fächerverbund der Grundschule entwickelt; es folgt die Erprobung der fächerverbindenden Unterrichtsmodelle in sechs Klassen mit anschließender Datenanalyse zu schriftlichen und mündlichen Aussagen sowie den Aufzeichnungen in Bild und Ton. Schließlich werden in der Disseminationsphase die Ergebnisse und abgeleiteten Erkenntnisse an adäquater Stelle präsentiert und veröffentlicht.
Nutzen und Verwendung/Zukunftsperspektiven:
Technikbildung als Faktor der Persönlichkeits- und Gesellschaftsbildung; Technikbildung im Fächerverbund nutzt vernetztes Denken und Handeln.

Die spezifischen Forschungsfragen lauten wie folgend:
• Was sind Elemente eines technisch orientierten Unterrichts, die die Neugierde der Schüler und Schülerinnen wecken und motivierend für weitere Aktivitäten im technischen Kontext wirken? Lassen sich diesbezüglich Unterschiede zwischen Mädchen und Buben feststellen?
• Welche didaktischen Konzepte fächerverbindenden Unterrichts zur Technikbildung führen zur Entwicklung von technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Kompetenzen? Welche geschlechtsspezifischen Maßnahmen sind im Rahmen von Unterrichtsgestaltung zu berücksichtigen?
• Welche Komponenten instruktionellen Vorgehens durch die Lehrperson sind in der Phase der Problemstellung sowie in der Phase des Reflektierens und Transferierens beobachtbar? Inwiefern wird bei Konstruktion und Instruktion auf geschlechtsspezifische Herausforderungen Bezug genommen?
• Welche Komponenten der Unterstützung unterrichtlicher Lernprozesse sind in Phasen der selbstständigen Schüler/innen-Arbeit seitens der Lehrperson beobachtbar? Welche geschlechtsspezifischen Lösungsansätze und Umsetzungsstrategien sind in diesen Phasen beobachtbar?
• Was sind die besonderen Herausforderungen (Hindernisse) für die Organisation eines Unterrichts, der Technikbildung in den MNT1-Fächern verbindet?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Janschitz, Gerlinde; MA BA. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Muckenhuber, Johanna; Privat Dozentin MMag.Dr. / FH Joanneum Graz
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Die Corona-Krise stellt für die österreichischen Schulen eine Bewährungsprobe dar. Dies gilt insbesondere für die Aufgabe von Schule als ausgleichende Instanz, die gesellschaftliche Ungleichheiten mildern sollte. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Langzeiteffekte der COVID-bedingten Home-Schooling-Phase auf die soziale Ungleichheit im Bildungswesen der Steiermark festzustellen und in allen Facetten auszuleuchten. Zu diesem Zweck wird ein umfassendes perspektiven- und methodentriangulatives Design vorgeschlagen, das alle Akteursgruppen des schulischen Geschehens (Direktor*innen, Lehrer*innen, das psychosoziale Unterstüzungssystem, Schüler*innen und Eltern) in die Analyse miteinbezieht und eine Ableitung von Gelingsensbedingungen und daraus resultierenden Maßnahmen möglich macht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Specht, Werner; Mag. Dr. / BIFIE Graz
Projektleitung intern
Messner, Elgrid; Hofrätin Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Angelika, Petrovic; Mag.
Gorbach, Günter; Mag.
Khan, Gabriele; Univ.-Doz. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Zech, Traugott; Dr.
Kooperationspartner
BIFIE – Bundesinstitut für Bildungsforschung, Entwicklung und Innovation, BIFIE Graz – Zentrum für Bildungsforschung und Evaluation
Landesschulrat für Burgenland
Landesschulrat für Niederösterreich
Landesschulrat für Oberösterreich
Landesschulrat für Salzburg
Landesschulrat für Steiermark
Landesschulrat für Tirol
Landesschulrat für Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Kärnten, Vizerektorat für Forschung
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Stadtschulrat für Wien
Laufzeit
2008 – 2013
Beschreibung
Dieses Projekt umfasst die Mitarbeit an der vom BMUKK beauftragten und dem BIFIE durch geführten externen Evaluation der Neuen Mittelschulen in Österreich. Das Kernevaluationsteam setzt sich aus Wener Specht (BIFIE), Ferdinand Eder (Universität Salzburg), Günter Haider (BIFIE), Angelika Petrovic (BIFIE), Erich Svecnik (BIFIE) und dem externen Konsulent Helmut Fend zusammen. Ziel ist, Stärken und Schwächen der Modellversuche nach vier Jahren Laufzeit zu belegen, die Wirkungen der NMS auf die Schülerinnen und Schüler darzustellen und insgesamt Hinweise auf Erfolg oder Misserfolg der Schulversuche festzuhalten.

Im Rahmen dieser Evaluation besteht ein Evaluationsverbund, der sich aus Vertreter/innen der öffentlichen Pädagogischen Hochschulen und Landesschulräte der Bundesländer zusammensetzt und ein spezifisches Begleitforschungsprojekt darstellt. E. Messner ist die von der NMS-Steuergruppe Steiermark (LSR Stmk, PHSt) entsandte Evaluationsbeauftragte für die NMS Steiermark. Ihre Mitarbeit im Evaluationsverbund umfasst Beratung, Konzeption gemeinsamer Evaluationsmaßnahmen sowie Diskussion und Mitveröffentlichung der Ergebnisse. Darüber hinaus erfolgt kontinuierliche Information und Koordination sowie die Initiierung, Unterstützung und falls erforderlich bundesweite Abstimmung von NMS-Evaluationsprojekten in der Steiermark.

Die Themen der Begleitforschung folgen den zentralen Zielen und Entwicklungsfeldern der NMS. Die Ergebnisse stehen unmittelbar nach Auswertung zur Feinsteuerung des Modellversuches zur Verfügung. Folgende Fragestellungen haben Bedeutung: Motivation, Commitment und Problemlösungskapazität der Lehrkräfte und Schulleitungen, Zufriedenheit der Eltern mit der schulischen Förderung ihrer Kinder, Erfolge und Probleme beim Umgang mit Heterogenität in den Lerngruppen, Teambildung von Lehrer/innen unterschiedlicher Ausbildungsvoraussetzungen, Stärken und Schwächen der Förderung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Derzeit liegen Berichte über die Befragung aller NMS-Schulleiter/innen und eine Peer Review mit Lehrer/innen vor. Die Ergebnisse einer Elternbefragung befinden sich im Diskussionsstadium und werden in Kürze veröffentlicht werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karl, Beatrix Gertrude; Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr. Prof.
Schulz-Kolland, Richard; Dipl.-Päd. BEd
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2029
Beschreibung
(Das Projekt wird wegen Karenzierung zwischen WS 2023 und WS 2029 pausiert)

Studienzulassungsverfahren sind ein gesetzlich verankerter Bestandteil von Pädagogischen Hochschulen. Seit 2007 gibt es an der Pädagogischen Hochschule Steiermark ein Zulassungsverfahren. Dieses Zulassungsverfahren wurde im Laufe der Jahre adaptiert und wird in einer Form, die vergleichbar mit der heutigen ist, seit 2011 verwendet. Alleine durch das Vorhandensein eines Zulassungsverfahrens wurden für das Studienjahr 2013/14 bereits 52% der angemeldeten StudienanwärterInnen ausgewählt. Für die verbleibenden StudienanwärterInnen, die am Zulassungsverfahren vollständig teilnahmen, war lediglich für 60% ein Studienplatz zu vergeben. Eine umfangreiche Evaluation des Zulassungsverfahrens der Pädagogischen Hochschule Steiermark ist bislang jedoch ausständig. Deshalb sollen für mehrere Kohorten von Studierenden die Leistungen beim Zulassungsverfahren an der Pädagogischen Hochschule Steiermark mit ihren Studienleistungen bis hin zum Studienabschluss verknüpft werden. Ziel ist es, das bestehende Zulassungsverfahren zu evaluieren. Die hier vorgeschlagene Studie ermöglicht es, die prädiktive Validität für den Studienerfolg erstens von der Reihung der StudienwärterInnen für die Studienplatzvergabe und zweitens von den Komponenten des Zulassungsverfahrens zu untersuchen. In der Studie wird weiterhin untersucht, ob Unterschiede in der prädiktiven Validität des Zulassungsverfahrens in Abhängigkeit von Studienzeit und Studienrichtung bestehen. Neben dem Ziel der Evaluation, sollen die gewonnenen Erkenntnisse für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung dieses und künftiger Zulassungsverfahren verwendet werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Projektleitung intern
Dorfinger, Johannes; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen der abrupten flächendeckenden Umstellung auf virtuelle Lehre durch den ersten COVID-19-bedingten Lockdown Anfang März 2020, mussten auch in der Lehre an Pädagogischen Hochschulen große Herausforderungen gemeistert werden. Die vorliegende Erhebung der Pädagogischen Hochschule Steiermark zeigt, dass dabei besonders der außergewöhnlich hohe Zeitaufwand und die deutlich reduzierten sozialen Interaktionsmöglichkeiten eine Belastung für die Hochschullehrenden darstellte. Zur dauerhaften Qualitätssicherung künftiger virtueller Lehrveranstaltungen sind daher Maßnahmen aus den Erkenntnissen dieser Erhebung zu empfehlen. Das grundsätzliche Bekenntnis der meisten Hochschullehrpersonen an Pädagogischen Hochschulen zur Präsenzlehre wird durch die Erkenntnisse dieser Untersuchung unterstrichen, wobei der bedachte ergänzende Einsatz virtueller Lehre weitere Vorteile für die Studierenden der Aus-, Weiter- und besonders der Fortbildung bieten kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Pflanzl, Barbara; Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Müller, Florian; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität
Laufzeit
2014 – 2031
Beschreibung
(Das Projekt wird wegen Karenzierung zwischen WS 2023 und WS 2029 pausiert)

Das Bestreben jedes Selektionsprozesses sollte es sein, jene Personen zu selektieren, die geeignet sind, und nicht jene, die sich als geeignet darstellen können. Eine derartige Selbstdarstellung ist vor allem bei selbstbeschreibenden Instrumenten naheliegend und tatsächlich auftretend. Das Phänomen, bei der Bearbeitung von selbstbeschreibenden Instrumenten, die eigenen Ergebnisse bewusst zu verzerren, wird Faking genannt. Dadurch wird die Validität von Selektionsprozessen an sich gefährdet. Auch wird nicht mehr das eigentliche Merkmal gemessen, sondern die Selbstdarstellung. Weiters ist auch die Fairness von Selektionsprozessen gefährdet. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Personen in gleichem Maße zu solchen Selbstdarstellungsmaßnahmen greifen. Mittels Laborforschung kann relativ leicht gezeigt werden, dass Personen in hohem Maße fähig sind, zu faken. Feldforschungsstudien zu Faking weisen in tatsächlichen Bewerbungssituationen hingegen einen höheren Grad an Generalisierbarkeit auf; es gehen andererseits Vorteile der Laborsituation verloren. Die Studie zielt darauf ab, die Vorteile der Labor- und Felduntersuchungen miteinander zu verbinden und die Stärken jeweils synergetisch zu nutzen. Es sollen Daten aus dem Feld, nämlich einer tatsächlichen Teilnahme an einem Zulassungsverfahren zur Studienplatzvergabe, mit Daten aus dem Labor, in welcher Faking experimentell induziert wird, verglichen werden. An der Pädagogischen Hochschule Steiermark durchlaufen jedes Studienjahr alle StudienanwärterInnen einen Selektionsprozess zur Studienzulassung. In diesen Selektionsprozess fließen auch Persönlichkeitsmerkmale ein, die mittels selbstbeschreibenden Instrumenten erhoben werden. Durch eine Nacherhebung dieser Persönlichkeitsmerkmale soll untersucht werden, wie und in welchem Ausmaß eine verzerrte Selbstdarstellung tatsächlich auftritt. Unter der gegebenen Stabilität der Persönlichkeitsmerkmale können Abweichungen zwischen den beiden Messzeitpunkten auf diese Tatsache zurückgeführt werden. Weiters soll zur Nacherhebung eine experimentelle Manipulation stattfinden, um maximales Faking, Faking wie zur Bewerbungssituation und als Baseline kein Faking zu induzieren. Es werden Vergleiche mit den experimentellen Untersuchungsanordnungen angestellt. Schließlich wird erwartet, das vorhandene Zulassungsverfahren auf Basis der empirischen Analysen angemessen zu adaptieren.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Sanahuja Gavaldà, Josep Maria; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gollowitsch, Karin; Mag. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Herunter, Elisabeth; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Tragatschnig, Ulrich; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pizarro Madureira, Isabel; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Almeida, Tiago; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Bachmann, Susanne; Dipl. Arch. / Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst, der nbw gGmbH
Labudovikj, Rozita Petrinska; MLS, MSc / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Lázaro Visa, Susana; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Liebal, Katja; BA / Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst, der nbw gGmbH
Martín, Mar Badía; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Nunes, Clarisse; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Ribes Guardia, Francesc Xavier; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Rojas Pernia, Susana; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Salmón, Ignacio Haya; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Susinos Rada, Teresa; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Todorova, Katerina; MA / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Velasco, Mar Morón; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Vieira, Natália; / Instituto Politécnico de Lisboa
Kooperationspartner
Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH
NMS/BRG Klusemannstraße
Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule in Steiermark (601660)
Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule in Steiermark (601660)
Universalmuseum Joanneum, Kunst- und Kulturvermittlung
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Ziel dieses Projekts ist es, Kunst und Kultur auch an Menschen mit Beeinträchtigungen zu vermitteln und durch eigene künstlerische Gestaltungsräume Inklusionsprozesse im Museumskontext nachhaltig zu erleichtern. Das Projekt stellt eine Weiterentwicklung eines bereits umgesetzten, lokalen, inklusiven Museumsprojektes dar, welches am Museu Nacional d’Art de Catalunya (ES) gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen, Pädagog*innen und Fachpersonal aus Kulturinstitutionen entwickelt wurde.
Durch inklusive Museumspädagogik können alle Menschen, auch jene mit kognitiver Beeinträchtigung, vermittelte Inhalte und Hintergründe verstehen und daraus ihre eigenen künstlerischen Kreationen schaffen. Barrierefreiheit im Museum wird somit nicht nur in architektonischem Sinn, sondern auch in Bezug auf kognitive oder psychologische Barrieren angestrebt und mündet in künstlerischen Gestaltungsprozessen durch die Besucher*innen. Die dabei entstehenden Werke werden abschließend im Museum ausgestellt, um die Öffentlichkeit auf die (oft nicht anerkannten) Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Die bereits entwickelten, inklusiven Vermittlungsverfahren werden als Grundlage für konkrete Anpassungen und Erweiterungen in anderen künstlerischen Kontexten und auf internationaler, europäischer Ebene herangezogen. Das Ziele der Förderung inklusiver Bildung und Ausbildung sowie gesellschaftlicher Partizipation wird über die Unterstützung der Lehrkräfte in Bildungsinstitutionen, des Vermittlungspersonals im Museen, durch die Verbreitung bewährter, inklusiver Zugänge sowie durch die längerfristige Implementierung neuer inklusiver Methoden der Kunsterziehung verfolgt.
Das übergeordnete Ziel entspricht vier der vorrangigen Bereiche der Europäischen Behindertenstrategie 2010-2020: Zugänglichkeit (Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen); Beteiligung (sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen alle Vorteile der Unionsbürger*innenschaft genießen, Hindernisse für eine gleichberechtigte Teilnahme am öffentlichen Leben und an Freizeitaktivitäten beseitigen, die Bereitstellung hochwertiger gemeindebasierter Dienstleistungen fördern); Gleichstellung (Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund einer Behinderung und Förderung der Chancengleichheit) sowie Bildung und Ausbildung (Förderung einer inklusiven Bildung und des lebenslangen Lernens für Schüler und Schüler*innen mit Behinderungen. Gleicher Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und lebenslangem Lernen ermöglicht es allen Menschen, uneingeschränkt an der Gesellschaft teilzunehmen und ihre Lebensqualität zu verbessern).
Der Aufbau inklusiver Gesellschaften, offen für Vielfalt, mit Chancengleichheit für alle Menschen ist zudem eines der Hauptziele der Agenda 2030, des von den Vereinten Nationen 2015 geförderten internationalen Programms für nachhaltige Entwicklung. Das Forschungsprojekt INARTdis leistet einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Verwirklichung dieser Ziele.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; HS-Prof. Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Die verordnete Umstellung aufgrund von COVID-19/SARS-CoV-2 im Sommersemester 2019/20 der gesamten Hochschullehre auf Online-Lehre bot die einzigartige Möglichkeit die Online-Lehre in der Lehramtsausbildung zu beforschen. Ziel der vorliegenden Studie war es, Empfehlungen für Online-Lehre im Lehramt abgeben zu können. Deshalb haben wir förderlich/hinderlich erlebte Aspekte der Online-Lehre identifiziert (Studie 1) und deren Zusammenhang mit dem positiven/negativen Erleben durch Studierende und deren Lern- und Leistungsmotivation analysiert (Studie 2). In Studie 1 (n=75) wurden qualitativ Aspekte der Online-Lehre erhoben, die Lehramtsstudierende als förderlich bzw. hinderlich für den subjektiven Lernerfolg erlebt haben (offene Daten & Materialien: https://osf.io/7knhj/). Die Studie wurde vor der Datenerhebung unter https://osf.io/438p6/ präregistriert. Wir haben 39 Aspekte mittels qualitativer Inhaltsanalyse identifiziert. In Studie 2 (n=855) wurden diese Aspekte für positive & motivierende bzw. negative & demotivierende Lehrveranstaltungen erhoben und mit der situativen Lern- und Leistungsmotivation (SELLMO) der Lehramtsstudierenden in Bezug gesetzt (offene Daten & Materialien: https://osf.io/87v5y/). Die Studie wurde vor der Datenerhebung unter https://osf.io/rj5f9/ präregistriert. Analysen mit BEST zeigten sieben Aspekte mit sehr großen Unterschieden (|d|>3), 18 mit großen Unterschieden (3>|d|>0.8), sieben mit mittleren/kleinen Unterschieden (0.8>|d|>0.2), und sieben ohne Unterschiede (2>|d|) zwischen positiven & motivierenden bzw. negativen & demotivierenden Lehrveranstaltungen. Multigruppen-Pfadanalysen identifizierten 13 Aspekte, die mit der Lern- und Leistungsmotivation in Zusammenhang standen. Unsere Ergebnisse tragen zum Verstehen von Online-Lehre im Lehramtsstudium bei. Sie zeigen auf, dass Online-Lehre je nach Ziel – positives Erleben, Lern- und Leistungsmotivation, beides – optimiert und gesteuert werden kann.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Mathias; Dr.
Frey, Anne; Dr.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Der Berufseinstieg von Lehrpersonen ist eine zentrale Phase ihrer Bildungsbiografie, in der sie neuen Aufgaben und Verantwortungen begegnen. Die gegenwärtige Situation ist gekennzeichnet durch Herausforderungen wie Lehrermangel, verkürzte Studienzeiten und einen Anstieg von Quereinsteiger*innen. Unklar bleibt, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg nötig sind. Das Forschungsnetzwerk Berufseinstieg (FoNeB) untersucht diese Frage im Rahmen einer österreichweiten Studie unter Beteiligung aller 14 Pädagogischen Hochschulen. Der Fokus liegt dabei auf Kompetenzen, Persönlichkeitsstruktur, emotionales Erleben, Qualität des Mentorings sowie die Rolle der Schulleitungen. Dabei werden vier Einstiegsformen – verfrüht, regulär, Quereinstieg und Sonderverträge – werden miteinander verglichen.
Beschreibung (engl.)
The career entry of teachers is a central phase of their educational biography in which they encounter new tasks and responsibilities. The current situation is characterised by challenges such as a shortage of teachers, shorter study periods and an increase in career changers. It remains unclear which requirements are necessary for a successful entry. The Research Network for Career Entry (FoNeB) is investigating this question as part of an Austria-wide study involving all 14 universities of teacher education. The focus is on competences, personality structure, emotional experience, quality of mentoring and the role of school management. Four forms of entry – early, regular, lateral entry and special contracts – are compared with each other.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Brunner, Katharina; M.Ed.
Lindner, Lisa; M.Ed.
Projektleitung intern
Brunner, Katharina; BEd MEd
Lindner, Lisa; MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kreilinger, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Angesichts der Heterogenität in unserer Gesellschaft, die sich auch in den Schulklassen widerspiegelt, sind Lehrpersonen mit der Vielfalt von Kindern stets konfrontiert. Verschiedene Ansätze bieten Möglichkeiten zum Umgang mit dieser Herausforderung/ Vielfalt und zeigen, wie gemeinsamer Unterricht gelingen kann. Im Fokus des Forschungsprojekts steht einer dieser Ansätze: „die Kooperation am gemeinsamen Gegenstand und eine innere Differenzierung durch entwicklungsniveaubezogene Individua- lisierung“ (Feuser, 2011). In der Pädagogik, insbesondere im Kontext der Inklusion, bezieht sich der Begriff „Gemeinsamer Gegen- stand“ auf einen pädagogischen Ansatz, bei dem alle Schüler*innen, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen oder Unterschieden, an einem gemeinsamen Lehr- oder Lerngegenstand teilnehmen. Ziel ist es, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der alle Schüler*innen die Gelegenheit haben, am gleichen Unterrichtsthema oder Projekt teilzunehmen, jedoch mit individuell angepassten Zielen.
Beschreibung (engl.)
Bericht