Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Hollerer, Aloisia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwick-lung von Studierenden des Bachelorstudiums „Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel, in aus-gewählten Bereichen Professionalisierungseffekte über den Verlauf der sechs Semester des Studiums zu erfassen und zu analysieren. Das Pro-jekt schließt an eine Basiserhebung an, in der soziodemographische Merkmale, berufliche Positionen, Zufriedenheit mit ihrer Arbeit sowie Motive und Lernbedarfe der Studierenden der ersten Kohorte am Stand-ort Graz erhoben wurden (Koch 2019). Im Fokus steht für die zweite Ko-horte die Erfassung der Veränderung in Bezug auf spezifische Kompe-tenzen des Leitungspersonals hinsichtlich der (A) Handlungspraxen in der „Begleitung sozial-emotionaler Bildung“ (vgl. Hollerer, Schirgi & Strauß, 2018) und ihre Veränderungen in Bezug auf spezifische Kompe-tenzen des Leitungspersonals. (B) Einstellungen zum Bildungsbereich „Natur und Technik“. In Teilbereichen werden Vergleichsdaten zur ersten Kohorte generiert, um Hinweise auf eine Optimierung der Studien hin-sichtlich des Studiengangs ableiten zu können. Weiters werden spezifi-sche Fragestellungen bearbeitet, um die Professionalisierungseffekte bei den Studierenden erkennbar zu machen. Die Studierenden der zwei-ten Kohorte (des zweiten Studiendurchgangs) (n=75-80) werden mit ei-nem Online-Fragebogen zu zwei bzw. drei Zeitpunkten (zu Beginn /Mitte/ Ende des Studiums) befragt.
Beschreibung (engl.)
The research project focuses on key areas of competence development for students of the bachelor’s degree programme „Elementary Educa-tion“ in the Development Association South-East and pursues the goal of capturing and analysing professionalization effects in selected areas over the course of the six semesters of the course of the course of the course of study. The project follows a basic survey in which socio-demographic characteristics, occupational positions, satisfaction with their work, as well as motives and learning needs of the students of the first cohort were collected at the Graz site (Koch 2019). For the second cohort, the focus is on recording the change in the specific competenc-es of management staff with regard to the (A) Practices in the „accom-paniment of social-emotional education“ (cf. Hollerer, Schirgi & Strauss, 2018) and their changes in relation to specific competences of man-agement staff. (B) Attitudes towards the education sector „Nature and Technology“. In some areas, comparative data on the first cohort are generated in order to be able to derive indications of an optimization of the studies with regard to the course of study. In addition, specific questions are dealt with in order to make the professionalization effects recognizable among the students. Students in the second cohort (the second round of study) (n=75-80) are interviewed with an online ques-tionnaire at two or three times (at the beginning/middle/ end of the course).
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schirgi, Susanne; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Grass, Karl-Heinz; Prof. Mag. Dr.
Koch, Bernhard; HS-Prof. Dr.
Müller, Sabine; Mag.
Strauß, Sabine; HS-Prof. Mag. Dr.
Urschik-Eselböck, Manuela; Prof. Mag.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Seit dem Studienjahr 2018/19 werden erstmals in Österreich an Pädagogischen Hochschulen Bachelorstudien „Elementarpädagogik“ durchgeführt. Mit Beginn des Studienjahres 2019/20 geht eine zweite Kohorte an den Standorten in Graz und Eisenstadt sowie an der PH Kärnten mit Beginn des Studienjahres 2020/21 an den Start.
Um zu prüfen, ob die im Curriculum des Bachelorstudium „Elementarpädagogik“ definierten Ziele im realen Studiengangsgeschehen tatsächlich verfolgt und umgesetzt werden, erscheinen begleitende Analysen und Untersuchungen während des Studienverlaufs (vgl. Hartel, Hollerer, Smidt, Walter-Laager & Stoll, 2019; Smidt, Burkhardt, Endler, Kraft, & Koch, 2017; Pasternack & Strittmatter, 2013) sinnvoll.
Das Forschungsprojekt „Evaluation Elementar“ nimmt zwei zentrale Bereiche der Kompetenzentwicklung von Studierenden des Bachelorstudiums „Elementarpädagogik“ in den Blick und verfolgt das Ziel, Professionalisierungseffekte über den Verlauf der sechs Semester des Studiums zu untersuchen.
Der Forschungsfokus liegt auf der Veränderung hinsichtlich:
(A) der Einstellungen und personalen bzw. systemischen Handlungsroutinen im sozial-emotionalen Bildungsbereich
(Bearbeitung: Hollerer, Schirgi, Strauß, Müller, Urschik-Eselböck)
(B) der Haltungen („forschender Habitus“) und der Begleitstrategien im Bildungsbereich „Natur und Technik“
(Bearbeitung: Grass, Koch)

Die Vorarbeiten zum Forschungsprojekt laufen seit Februar 2019 mit dem Ziel, die zweite Kohorte des Studiums
„BAC-Elementar“ an den Standorten Graz PHST/KPH-Graz und PH Burgenland ab Beginn des Studienjahres 2019/20
in die Basisdaten aufzunehmen. Die Erhebung der Basisdaten der zweiten Kohorte am Standort PH Kärnten wird –
nach Maßgabe der Genehmigung durch das Forum Primar ab Studienstart 2020 erfolgen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Diese Studie schließt an die Studie in der Bildungsregion Oststeiermark (auslaufend im SS17) an, wo eine prinzipielle Zustimmung von Lehrpersonen zur individuellen Förderung erhoben werden konnte. Die Wirksamkeit unterschiedlicher Fördermaßnahmen wurde unterschiedlich bewertet. Diese Ergebnisse gehen auch konform mit der Studierenden-Studie (auslaufend 2017). Hier konnte zudem nachgewiesen werden, dass die Einstellungen der Studierenden zur individuellen Förderung von ihrer intrinsischen Motivation und ihrer Wahrnehmung an interner Unterstützung abhängig sind (82% aufgeklärte Varianz). Das Image der individuellen Förderung als auch die extrinsische Motivation haben keinen Einfluss.

Das vorgesehene, steiermarkweite Projekt soll empirisch abgesicherte Erkenntnisse zu den Einstellungen von VS-Lehrer/innen, aber auch zur Umsetzungsintention und zur tatsächlichen Umsetzung der individuellen Förderung im Unterricht und in der Schule bringen. Dazu ist eine Online-Befragung an alle VS-Lehrer/innen der gesamten Steiermark vorgesehen.

Beschreibung (engl.)
The purpose of this Styria-wide study is to identify important prerequisites for the realization of individual support in the classroom. This should provide valuable information for the education, training and further education of teachers.
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gasteiger-Klicpera, Barbara; Dr.phil.
Projektleitung intern
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bešić, Edvina; Mag.a PhD
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Das Ziel des Erasmus+-Projekts, an dem 5 verschiedene Länder mitwirken, ist es, effektive Strategien zu entwickeln, die dabei helfen, alle Schüler*innen in Schulstunden zu inkludieren – vor allem jene, die als „schwer erreichbar“ angesehen werden. Die Ideen, die im Projekt entstehen, werden für Lehrpersonen, Schüler*innen, die Schulleitung und auf politischer Ebene relevant sein, um inklusive Bildung vorwärts zu bringen.
Das Projekt umfasst 3 Zyklen. Im ersten Zyklus wurden Strategien in Zusammenarbeit mit einem Lehrpersonen-Trio an einer Schule pro Land entwickelt und pilotiert. Im zweiten Zyklus werden diese entwickelten Strategien in fünf verschiedenen Schulen pro Land mit je einem Lehrpersonen-Trio implementiert und wissenschaftlich begleitet. Im dritten Zyklus werden die teilnehmenden Schulen die Strategien auf Schulebene implementieren.
Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt anhand mehrerer Zugänge über Action Reseacrch: Fragebögen an Lehrpersonen und Schüler*innen, Unterrichtsbeobachtung, Unterrichtsentwicklungsbeobachtung, Gruppen- und Einzelinterviews von Schüler*innen und Lehrpersonen
Beschreibung (engl.)
The central purpose of this three-year project is to develop effective strategies for including all children in lessons, particularly those who might be seen as ‘hard to reach’. The ideas from our project will be useful to teachers, students, school leaders, policy makers and researchers who want to promote inclusive education.
The project consists of 3 cycles.
In Cycle 1 the strategies were developed and piloted working with three teachers in one school in each country. In Cycle 2, each country works with three teachers in 5 schools to implement the proceedings and evaluate the outcomes. In Cycle 3, these five schools in each country implement the strategies and outcomes are documented.
Data is collected via different ways in an action research approach: questionnaires for teachers and students, lesson observation, observation of lesson development, group and individual interviews of teachers and students
Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schaupp, Hubert; RgR HS-Prof. IL Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts wird eine Reihe von Größen-und Einheiten-Tests GET 0+, GET 1+, GET 2+, GET 3+, GET 4+, GET 5+, GET 6++ für die Erfassung der laut Lehrplan notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu den Größen Länge, Fläche, Volumen, Masse, Zeit und Geld und ihren Maßeinheiten entwickelt, validiert, standardisiert und normiert. Die Tests sollen für jede Größe Fertigkeiten wie Messen, Umrechnen, Schätzen usw., vor allem aber auch in wesentlichem Ausmaß Größenvorstellungen der Kinder erfassen. Neben curricularer Validität wird dabei auch die Entwicklung eines konsistenten Konstrukts angestrebt. Die Normierung erfolgt in jeder der neun Schulstufen mit etwa 300 – 500 Kindern.
Beschreibung (engl.)
This project will develop, validate, standardize and normalize a series of measure and unit tests GET 0+, GET 1+, GET 2+, GET 3+, GET 4+, GET 5+, GET 6++ for the acquisition of the skills and abilities required by the curriculum for the variables length, area, volume, mass, time and money and their units of measurement. For each variable, the tests will be designed to acquire skills such as measuring, converting, estimating, etc., and also to a significant extent, to acquire children’s ideas of size. In addition to curricular validity, the development of a consistent construct is also aimed at. The standardization is carried out in each of the nine school levels with about 300 – 500 children.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haider, Rosina; Prof. BEd MA
Schaupp, Hubert; RgR HS-Prof. IL Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2025
Beschreibung
Das vorliegende Forschungsprojekt wird im Rahmen einer im Jahr 2017 initiierten mehrjährigen Fortbildungsreihe, der „Straße der Maße“, in der Steiermark umgesetzt, an der über 650 Lehrkräfte und mehr als 15.000 Schüler/innen der ersten neun Schulstufen (VS, NMS, AHS, PTS) teilgenommen haben bzw. teilnehmen, und fokussiert auf die „Didaktik der Größen und Maße im Mathematikunterricht“.
In einer mehrjährigen Längsschnittstudie sollen dabei u.a. das didaktische Stufenmodell des Größen- und Maße-Unterrichts und seine Phasen sowie Korrelationen zwischen einzelnen Größen und Effekte (bildungs-) relevanter Parameter untersucht werden.
Beschreibung (engl.)
The present research project is being implemented in Styria within the framework of a series of inservice trainings, the „Straße der Maße“, initiated in 2017. So far, more than 650 teachers and more than 15,000 students from the first nine school levels (VS, NMS, AHS, PTS) have participated or are participating in this series which focuses on the „Didactics of units and measures in mathematics teaching“.
In a longitudinal study lasting several years, the didactic step model of the teaching of units and measures and its phases as well as correlations between individual (physical) quantities and effects of (educationally) relevant parameters will be investigated.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Blahowsky, Gail Barbet; Mag. Dipl.Päd. BA.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Die Anforderungen für das angehende Schulkind spiegeln sich nach Niesel & Griebel (2003) auf 3 Ebenen wieder: 1. Individuelle Ebene: Veränderung der Identität, Bewältigung starker Emotionen, Kompetenzerwerb 2. Interaktionale Ebene: Aufnahme neuer Beziehungen, Veränderung bzw. Verlust bestehender Beziehungen, Rollenzuwachs 3. Kontextuelle Ebene: Integration zweier Lebensbereiche, Curriculum, evtl. weitere familiale Übergänge. Die Transitionsprozesse betreffen nicht nur das Kind, sondern auch dessen Eltern und die PädagogInnen (KindergartenpädagogInnen und LehrerInnen), die diesen Übergang begleiten. Ein Übergang gilt dann als erfolgreich gemeistert, wenn sich das Kind in der Schule emotional, psychisch und physisch wohl fühlt und schulische Anforderungen bewältigt sowie Bildungsangebote für sich optimal nutzt. Daraus ergibt sich folgende Fragestellung: 1. Welche Modelle der Schuleinschreibung als unmittelbare erste Kontaktsituation werden steiermarkweit praktiziert? 2. Gibt es eine Typologie dieser Vorgehensweisen? 3. Welche mögliche Relevanz hat diese Erstkontaktnahmesituation für die Betroffenen und Beteiligten? 4. Wie lassen sich die verschiedenen Modelle / Typen hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit, Angemessenheit und Effizienz an Hand der Selbsteinschätzung durch SchulleiterInnen bewerten? 5. Selbsteinschätzung der Relation von Aufwand und Effizienz durch SchulleiterInnen Vorgehensweise und Ziel: Steiermarkweite Erhebung, wie an den Volksschulen die schulischen Kontakte von der Schuleinschreibung bis zum ersten Schultag gestaltet werden. Aus dieser Sammlung sollen Typen der schulischen Kontakte vor dem tatsächlichen Schuleintritt generiert werden und vor dem Hintergrund des Transitionsmodells betrachtet werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Herker, Susanne; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Franz, Anneliese; BEd.
Karner, Klemens; Mag.
Schwetz, Herbert; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Swoboda, Birgit; BEd. MA
Woger, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Inhaltlich soll das Projekt folgendermaßen ausgerichtet sein: (1) Es soll evidenzbasiert gezeigt werden, inwiefern das forschend-entdeckende Lernen von Schüler/innen nach der Jena-Plan-Pädagogik in Bezug auf ausgewählte Indikatoren (z.B. Selbstständigkeit, Lösungskompetenz von anspruchsvollen Sachaufgaben etc.) wirksam ist. (2) Mit den vorliegenden Erfahrungen soll für 2013 ein umfangreicher Forschungsantrag (z.B. Land Steiermark, BM:UKK oder Sparkling Science) verfasst werden. Das Konzept der Jenaplan-Pädagogik trägt durch seine Struktur ein hohes Potential für Kompetenzsteigerung. Dieses Potential wurde durch vielseitige Analyse der einzelnen Strukturelemente wie der Bildungsgrundformen Gespräch, Arbeit, Spiel und Feier sowie der fächerübergreifenden Themenarbeit im Rahmen der Weltorientierung auf der Basis der Erwartungen und den pädagogischen Grundsätzen nach Peter Petersen dargestellt (vgl. Herker 2010, Karner 2010). Was jedoch ausständig ist, ist der evidenzbasierte Nachweis des Potentials der Jena-Plan-Pädagogik zur Kompetenzsteigerung bei den Schüler- und Schülerinnen. Das Pilotprojekt soll in mehreren Stufen zur Verwirklichung kommen: 1.Stufe: Didaktischer Film, der die Struktur, die Arbeitsweisen und die pädagogischen Grundprinzipien der JP-Pädagogik in altersheterogenen Klassen klar zum Ausdruck bringt und das pädagogische Potential verdeutlicht. 2.Stufe: Pilotstudie zur Messung von Kompetenzen im Fach Mathematik und im Sachunterricht durch zu adaptierende Instrumente (z.B. Lesen-Denken-Rechnen-Instrument nach Schwetz) 3.Stufe: Pilotstudie, in der das Einbeziehen von Kindern durch Selbstbeobachtung und Selbstreflexion in diesen Forschungsprozess, untersucht werden soll. Die Entwicklung des Selbstmanagements bei Schüler/Schülerinnen soll fassbar gemacht werden. Entwicklung eines Instrumentariums (Selbstbeobachtungs-Tagebuch)
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Wachter, Elisabeth; Mag.phil. Bakk.phil. BEd. BSc. MSc Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr. Prof.
Petek, Maria; MEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eisenstecken, Petra; Dr.in
Iunesch, Liana Regina; Dr.in
Reitbauer, Michaela; MA, Dipl.-Päd., BEd, Prof.
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Die erste Priorität des vorliegenden Projektes liegt auf einer nachhaltigen Planung, Gestaltung und Reflexion von Lese- und Verstehensprozessen für das allgemeine und fachspezifische sinnerfassende Lesen unter besonderer Berücksichtigung von SchülerInnen mit geringen Basisfertigkeiten. Dieses Ziel beinhaltet auch die Implementierung von Grundformen einer pädagogischen Diagnostik in Schulen und Impulse zur Veränderung der schulbasierten Entwicklungspläne. Anlass für die Ausrichtung auf Kinder mit geringer Basisfertigkeit im Bereich Lesen stellt unter anderem die Tatsache dar, dass RisikoschülerInnen aufgrund ihrer fehlenden Lesekompetenz in der schulischen und später ebenso in ihrer beruflichen Laufbahn gefährdet sind. Dies kann in weiterer Folge ihre Chancen auf Partizipation am sozialen, ökonomischen und kulturellen Leben verringern (Baumert, 2011). Hinweise für das schlechte Abschneiden der SchülerInnen werden in der mangelnden diagnostischen Kompetenz der Lehrpersonen vermutet. Durch die Implementierung einer für Lehrpersonen praktikablen Form der pädagogischen Diagnostik soll es zukünftig zu einer effektiven Leseförderung in Schulen kommen, die allen Kindern gerecht wird. Entwicklungspläne stellen dabei Steuerungsinstrumente dar, die auf allen Ebenen der Bildungsadministration erstellt (Bildungsregion, Land und Bund) wurden. Auch der Österreichische Rahmenleseplan fordert die Entwicklung von wissenschaftlich überprüften Konzepten, um eine Sicherung der Lesekompetenz gewährleisten zu können. Diese evidenzbasierten Leseförderungsmaßnahmen müssen letztlich in die Aus- und Fortbildung getragen werden, damit es zu einer Erweiterung von fachwissenschaftlichen, lesedidaktischen und pädagogischen Kompetenzen bei Lehrpersonen kommen kann.
Aus diesen Überlegungen heraus erklärt sich die zweite Priorität des Projektes: Kompetenzerweiterung und -steigerung der Lehrpersonen durch Erwachsenenbildung. Laut Mitteilung der Kommission an den Rat und das europäische Parlament sind Lehrpersonen der Schlüssel zur Verbesserung der Lernergebnisse von SchülerInnen. Aus diesem Grund stellt die Kompetenzerweiterung bzw. -steigerung von Lehrpersonen im Bereich der Leseförderung eine weitere Priorität im Projekt dar. Damit Lehrpersonen wissen, wo sich SchülerInnen in ihrem Lernprozess befinden (Hattie, 2013), müssen sie über ausreichend fachwissenschaftliche Kenntnisse im Hinblick auf die Prozessebenen des Lesenlernens und die Entwicklung der Lesekompetenz verfügen. Erst ein vielseitig didaktisch-methodisches Handlungsrepertoire ermöglicht eine effektive Differenzierung und Individualisierung im Leseunterricht und in der Leseförderung. Erst dann können leseschwache als auch lesestarke SchülerInnen bestmöglich gefördert werden. Lehrpersonen benötigen daher Wissen und Kompetenzen, um den Entwicklungsstand und mögliche Schwierigkeiten der Lernenden zu erkennen und darauf einzugehen. Das Arbeitsdokument „Supporting the Teaching Professions for Better Learning Outcomes“ verweist in diesem Zusammenhang auf die Sicherung eines qualitativ hochwertigen Angebots zur Erweiterung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Einstellungen zukünftiger wie auch im Beruf stehender Lehrpersonen.

Damit einhergehend lässt sich die dritte Priorität ableiten und begründen. Schwache Leseleistungen können durch eine nachhaltige und effiziente Erziehung und Ausbildung minimiert werden. Durch eine auf Synergien aufbauende Zusammenarbeit von Pädagogischen Hochschulen, Universitäten und dem Schulamt kann in Zukunft eine Ausbildung für Lehrpersonen garantiert werden, in dessen Zentrum eine Bildungs- und Chancengerechtigkeit und die Fokussierung auf gesamtgesellschaftliche Verantwortung für den Leseerwerb steht.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pichlbauer, Maria; Mag.
Pojer, Wolfgang;
Projektleitung intern
Stabler, Elisabeth; BEd Mag.phil. MSc Bakk.phil. Prof. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elfriede; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Aus dem Shadowing-Projekt ergab sich ein Impuls zum großflächigen Einsatz des systematischen Lesefördermaterials „lesen. Das Training“. 23 Mobilitätsschulen sind darin involviert. Weitere 12 Schulen wollen in Eigenregie mitmachen. Das bedarf einer Begleitforschung (einschließlich Evaluation). Damit sollen Erfahrungswerte geschaffen werden, die für das KA2-Projekt ELiS (2016-2019 geplant) gut genutzt werden können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht