Kategorie: Fachdidaktik (Naturwissenschaften)

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Rehm, Waltraud; Mag. BEd
Projektleitung intern
Rehm, Waltraud; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das vorliegende Projekt beschäftigt sich mit dem Ökosystem Bach als Lerngegenstand für den Sachunterricht der Volksschule. Obwohl Bäche eine große Artenvielfalt aufweisen, haben Kinder oft nur wenig Kenntnis von den Bedingungen und Anpassungen von Tieren an diesen Lebensraum.

Im Vorgehen folgt das Projekt dem in der Fachdidaktik etablierten Modell der Didaktischen Rekonstruktion. Dieses Modell bezieht die drei Teilbereiche Erfassung von Lernendenperspektiven, fachliche Klärung und didaktische Strukturierung so aufeinander, dass erfolgreiches Lernen von fachlichen Inhalten ermöglicht wird (Kattmann, 2019).

Welche Bedingungen herrschen in einem Fließgewässer und welche Strategien verfolgen Lebewesen, um damit zurechtzukommen? In einem ersten Schritt machen sich die Kinder Gedanken darüber, wie Tiere verhindern von der Strömung weggeschwemmt zu werden und auf welche Weise sie zu Nahrung gelangen. Die Erhebung der Schüler*innenvorstellungen erfolgt mittels Interviews, das Datenmaterial wird phänomenografisch analysiert (Marton & Booth, 1997).

Auf Basis der erhobenen Schüler*innenvorstellungen sowie der fachlichen Klärung wird ein didaktisches Konzept für naturwissenschaftlichen Unterricht entwickelt, das Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Lernen am außerschulischen Lernort Bach zentral miteinbezieht.
Der erarbeitete Unterrichtsentwurf wird in drei bis fünf Tiroler Volksschulklassen erprobt und evaluiert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gander, Carina; BEd BSc. MSc. Prof.
Projektleitung intern
Gander-Luidold, Carina; Dr. BEd BSc. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
In Empfehlungen der aktuellen nationalen wie internationalen Fachdidaktik gilt weitgehender Konsens darüber, dass der Erwerb des Teile-Ganzes-Denkens als Grundlage für ein tragfähiges Verständnis von Addition und Subtraktion ein wesentlicher Lernschritt im frühen Arithmetikunterricht für alle Kinder ist (etwa Fischer, 1990; Gaidoschik, 2007, 2022; Gander, 2022; Gerster & Schultz, 2004; Resnick, 1989). Eine gezielte Integration von Teile-Ganzes-Aktivitäten im Kindergartenalter und im anschlussfähigen Arithmetikunterricht der Primarstufe scheint aus fachdidaktischer Sicht Auswirkungen auf den Rechenunterricht für Lernende zu haben (etwa Benz et al. 2015; Fischer, 1990; Steinweg, 2008).
Aus diesem Grund soll ¬– im Sinne der genannten Autor*innen – von Anfang an das Teile-Ganzes-Denken über Zahlbilder angeregt werden. Je nach Autor*in eignen sich dafür Fingerbilder (etwa Gaidoschik, 2007, 2019a, 2019b, Gerster & Schultz, 2004; Steinweg, 2009), statische Würfelbilder (Gaidoschik, 2022; Gerster & Schultz, 2004), oder Vergleiche mit anderen Objekten wie Plättchen (Wittmann & Müller, 2004, 2009, 2017).
Die wesentliche Leistung, (Natürliche) Zahlen als ‘Zusammensetzung aus anderen Zahlen‘ zu verstehen, ist aus fachdidaktischer Sicht gut begründet und teilweise empirisch belegt. Dennoch, das Teile-Ganzes-Denken ist weder im Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan (Charlotte Bühler Institut, 2009) für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich noch im österreichischen Lehrplan für Volksschulen 2023 als Ziel des arithmetischen Anfangsunterrichts explizit festgeschrieben.
In dem vorliegenden Forschungsvorhaben wird die wesentliche Leistung des Teile-Ganzes-Denkens aufgegriffen und in Form von Lernumgebungen im Übergang vom letzten Kindergartenjahr zum arithmetischen Anfangsunterricht konkretisiert. Neben der Konzeption und Erprobung der Lernumgebungen führen Erkenntnisse aus qualitativen Interviews mit Kindern über mathematisches Können, Denken und Verstehen der Kinder zum Teile-Ganzes-Denken dazu, dass Lernprozesse in dieser frühen Phase des Mathematiklernens gezielter initiiert und begleitet werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Goreth, Sebastian; Dr. M.A. Prof.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Glugla, Markus; Dipl.-Phys. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2026
Beschreibung
Freude am Handwerk weitergeben: Dieser Wunsch begleitete die Entwicklung der TeCboxen durch den gemeinnnützigen Verein TechnikFaszination; Der Experimentierkoffer, der den technisch-naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen unterstützt, ist für die Klassenstufe 1-4 gedacht. Ziel ist die Adressierung technischer Bildungsanteile innerhalb der Volksschule. Dazu werden die Module Energie/Elektronik und Konstruktion als Experimentierklassen in den Volksschulen eingesetzt. Die PHT fungiert als Mittler zwischen Industrie und Schule, um die Kosten für die Module über ein Sponsoring zu ermöglichen. Es haben bereits einige Volksschulen feierlich die TeCboxen in Empfang genommen. Die Schulleitungen nahmen diese volle Freude entgegen und fixierten bereits Termine zur Einführung in die Materialien für ihre Lehrpersonen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Cornelia; Dr.
Projektleitung intern
Parth, Sandra; Mag. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Keller, Lars; Prof. Dr.
Kubisch, Susanne; MSc
Kooperationspartner
Bürgerstiftung Energiewende Oberland
Klimabündnis Oberösterreich
Landratsamt Garmisch-Partenkirchen, Landkreis Garmisch-Partenkirchen
Naturpark Karwendel
Umweltforschungsstation Schneefernerhaus
Universität Innsbruck
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Eine Herausforderung in der Klimawandelbildung ist die „Unsichtbarkeit“ von Klimawandel und seinen Folgen. Priorität im Projekt KlimaAlps ist, Klimawandelfolgen in ausgewählten Landschaftsräumen („KlimaTopen“) in der Projektregion Bayern und Österreich für jedermann/jederfrau in der Lebenswelt sichtbar zu machen. Darüber hinaus wird Lernen an ein authentisches Setting im KlimaTop angebunden. Durch Zusammenführung von KlimaTopen und Ausbildungsmodulen (KlimaModule) wird eine innovative Form von Klimawandel(aus)bildung entwickelt.

Die ProjektparnerInnen von KlimaAlps verfolgen drei Ziele:

– Entwicklung und Aufbau von KlimaTopen in der Landschaft

– Entwicklung und Aufbau von KlimaModulen

– Entwicklung und Aufbau des KlimaAlps-Netzwerkes

Zur Überprüfung der Ziele, unterzieht sich KlimaAlps einer internen wie externen wissenschaftliche Evaluation. Die KlimaTope wie auch die KlimaModule der Klimapädagogenausbildung werden bereits während der ersten Umsetzungsversuche untersucht (zum Beispiel über Fragebögen und Befragungen von Schüler[inne]n nach Besuch eines KlimaTops). Die Ergebnisse dienen der effektiven Weiterentwicklung der einzelnen KlimaAlps-Produkte und gewährleisten, dass Projektziele erreicht werden können.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Rojas-Kopeinig, Gabriel; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Innsbruck
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
DIGIdat ist ein Forschungsprojekt, bei welchem untersucht wird, welche Eigenschaften die Luft in Klassenräumen besitzt und wie stark sich die Raumluft durch verschiedene Maßnahmen verbessern lässt. Zudem werden auch andere Themenbereiche wie Komfort und Energieeffizienz im Zusammenhang mit der Raumluftqualität untersucht. Nach der Aufnahme des derzeitigen Zustands sind dann einzelne Maßnahmen umzusetzen und auszuwerten. Doch welche Maßnahmen wären das? Hier ein paar Beispiele:

– Einbauen einer Lüftungsanlage
– Lüften mit der Lüftungsampel
– Bewusstseinsbildung zur Luftqualität

Es gilt also grundsätzlich so viele wertvolle Daten als möglich zu sammeln um damit am Ende spezielle Fragen beantworten zu können. Bei den Messungen sollen Eigenschaften der Luft durch Sensoren ermittelt werden. Wichtige Eigenschaften wären zum Beispiel die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und der Gehalt an Kohlendioxid (CO2) oder Feinstaub.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Lukasser-Vogl, Elisabeth; Dr.
Projektleitung intern
Mayr, Helga; MMag. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Goreth, Sebastian; Dr. M.A. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Maleczek, Rupert; Mag. Dr.
Kooperationspartner
klasse!forschung (Verein)
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
CYANce – Climate Creativity – Youth for Alpine Needs gibt Kindern und Jugendlichen einen vorurteilsfreien Raum, um gemeinsam mit Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft an Themen und Bedürfnissen des alpinen Lebensraumes zu forschen und co-kreativ Lösungsansätze zum Klimaschutz, zur Klimawandelanpassung und zur Nutzung erneuerbarer Energieressourcen zu finden. Damit soll ein Bewusstsein geschaffen werden, dass die Klimakrise nur durch das Zusammenwirken eines reflektierten, verantwortungsvollen Umgangs, sowie den effizienten Einsatz unserer Ressourcen und der Entwicklung zukunftsweisender Technologien bewältigt werden kann. Über ein Grundwissen für Lösungsansätze, das in CYANce vermittelt wird, sollen Kinder und Jugendliche Zusammenhänge verstehen und befähigt werden, aktiv etwas zu bewegen, weg von einer Konsumgesellschaft und Gewinnmaximierung hin zu einer ökosozialen Grundeinstellung.
CYANce wirkt als Katalysator für hervorragende Forschung und zukunftsweisende, grüne Technologien in Tirol, der stimuliert durch soziale, umweltrelevante und gesellschaftliche Herausforderungen und kombiniert mit co-kreativen Umsetzungsinstrumenten, spannende und motivierende Bildungsangebote zu den geforderten Innovationsfeldern erzeugt. CYANce bietet durch da breite, interdisziplinäre Partnernetzwerk die Möglichkeit, sich im Rahmen der Themenbereich Wasser und Bioressourcen mit einer Auswahl von insgesamt 12 Themenschwerpunkten interessensgeleitet und fächerübergreifend, dem STEAM-Gedanken folgend, auseinander zu setzen. Variable Infrastruktur, Tools und Methoden fördern individuell junge Talente: Biolabs im Science Center Micromondo+ und an den Universitäten ermöglichen eine naturwissenschaftliche Bearbeitung in authentischen Arbeitswelten, digitale Fabrikationslabore die Annäherung über die Technik und das Handwerk, beteiligte Architekt:innen, WErklehrer:innen und Mikrobiolog:innen verbinden die Naturwissenschaft mit Kunst & Design und ermöglichen die Annäherung über kreatives und künstlerisches Arbeiten, digitale Lernspiele ermöglichen über einen sprachlichen Zugang sich mit den Themenbereichen zu beschäftigen und Wechselwirkungen und Regelmechanismen zu begreifen. Variable, stationäre und mobile, über ganz Tirol verteilte Labore ermöglichen den Zugang auch in abgelegenen Regionen, eine modulare Nutzung der Angebote reagiert auf begrenzende Rahmenbedingungen der Nutzer:innen. Die zentrale Koordination von CYANce durch den Verein klasse!forschung sichert die erforderliche Transdisziplinarität und Qualität, vermeidet Doppelgleisigkeiten und schafft Synergien für eine dauerhafte Einrichtung mit langfristigen Kooperationen. Ein umfangreiches Netzwerk sichert die Verwertung der Bildungsangebote, die Themenschwerpunkte Wasser und Bioressourcen bergen zudem international viel Potenzial der Bearbeitung auf Bildungsebene, eine Gegenüberstellung von regionalen und überregionalen Fragestellungen erweitert das Bewusstsein der Nutzer:innen für die globale Bedeutung von Klimaschutz, Klimawandelanpassungen und grünen Technologien.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Bucher-Spielmann, Petra; Mag. Dipl.-Päd. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Bucher-Spielmann, Petra;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Vrabl, Pamela; Dr. / Universität Innsbruck (Geologisches Institut)
Kooperationspartner
Universität Innsbruck
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Holz besteht zu einem sehr hohen Prozentsatz aus Lignin, Hemicellulose und Cellulosen. Diese Stoffe
werden in natürlichen Ökosystemen sehr häufig durch Pilze abgebaut (Larcher, 2001). Obwohl dieser
Vorgang für den Erhalt der Ökosysteme extrem wichtig ist und ständig vor unseren Augen ablaüft,
nehmen wir ihn meist nicht bewusst wahr. Hier setzt dieses Projekt an. Wir möchten diese
„versteckten“ Prozesse sichtbar machen. Darum geht es zunächst um die Suche nach geeigneten
Hölzern und Pilzen, dann um die Frage, wie der Unterricht konzipiert sein muss, dass SchülerInnen
sinnvolle Forschungsfragen finden, in weiterer Folge ein Experiment dazu planen und umsetzen,
sowie dann gewonnene Daten darstellen, analysieren und präsentieren können.
Aus Sicht der fachdidaktischen Forschung wollen wir die Gelegenheit nützen, ein wenig tiefer in die
bei SchülerInnen vorhandenen Kompetenzen zur graph. Darstellung von Daten zu blicken. Das bietet sich einerseits durch das Forschungsdesign an, weil im Konzepts des problembasierten Unterrichts
Schülernnen selbstständig Lösungen zu Problemem finden müssen. Ein (wahrscheinlich über eine Woche) laufender Versuch ermöglicht es, regelmäßig Daten zu sammeln, diese dann auszuwerten und darzustellen. Damit müssen SchülerInnen eine Kompetenz anwenden, über die sie laut der
Kompetenzmodelle BISTA 4 und BISTA 8 (Mathematik) verfügen sollten (www.bifie.at, 2011,2013).
Allerdings wird diese bisher vorallem im Zusammenhang mit dem Mathemathikunterricht überprüft.
Wir wollen nun wissen, ob die Kompetenz so nachhaltig entwickelt wurde, dass sie von SchülerInnen
auch fachfremd, nämlich im Sachunterricht der Volksschule bzw. im Biologieunterricht der
Sekundarstufe I, angewandt werden kann. Da mit ca. 20 das Unterrichtskonzept durchführenden Schulklassen gerechnet werden kann, kommen wir, sozusagen nebenbei, auf eine hohe Stichprobenzahl, die sonst nur schwer erreichbar wäre. Dazu kommt, dass die SchülerInnen, weil die „Kompetenzüberprüfung“ ja für sie nicht als solche erkennbar ist, Daten aus einer „Nichtprüfungs-Situation“ liefern. Der Vergleich mit bisher erhobenen Daten liefert möglicherweise
interessante Ergebnisse.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Maresch, Günter; Mag. Dr. / Paris Lodron Universität Salzburg
Projektleitung intern
Scheiber, Klaus; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Weiss, Herbert; Mag.rer.nat.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fuchs, Karl; Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. / Paris Lodron Universität Salzburg – School of Education
Husty, Manfred; Univ.-Prof. Mag. Dr. / Universität Innsbruck
Kaufmann, Hannes; Priv.Doz. Mag. Dr. / Technische Universität Wien
Luksch, Katharina; Mag. / Pädagogische Hochschule Wien
Miestinger, Doris; Mag. / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Müller, Thomas; Mag. Dr. / KPH Wien
Kooperationspartner
KPH Wien
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Wien
Technische Universität Wien
Universität Innsbruck
Universität Salzburg
Laufzeit
2013 – 2015
Beschreibung
Das neue Gesetz für die Neue Mittelschule (NMS) nimmt das Fach Geometrisches Zeichnen des potentiell zukünftigen allgemeinen Schultyps für die gesamte Sekundarstufe I in drei von vier möglichen Schwerpunktsetzungen zurück (siehe §21b). Nur bei einer naturwissenschaftlichen Schwerpunktsetzung wird dieses Fach als eigenes Fach belegbar sein. Dies bewirkt, dass die Entwicklung, die Schulung und die Förderung des räumlichen Vorstellungsvermögens und der entsprechenden drei bis fünf Intelligenzfaktoren der Raumvorstellung – außer bei naturwissenschaftlicher Schwerpunktsetzung – in den Mathematikunterricht integriert werden muss. Genau hier fehlen aktuell wissenschaftliche Hinweise, Erkenntnisse, didaktische Konzeptionen und konkrete Lernmaterialien, wie diese neue Herausforderung umgesetzt werden kann. Das geplante Forschungsprojekt soll dazu beitragen, folgende Fragen zu beantworten. 1) Welche Einflüsse üben zeitgemäße 3D-Lernmaterialien auf die Entwicklung des Raumvorstellungsvermögens von 12- bis 14-Jährigen unter Berücksichtigung der neuesten Ergebnisse der Gehirnforschung aus? 2) Es gibt signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Vorkenntnissen von Schülerinnen und Schülern. Wie müssen geschlechterspezifische Didaktik und 3DLernmaterialien gestaltet werden, um bei der Förderung der Raumvorstellung diesem Umstand zu entsprechen? 3) Wie kann der Raumgeometrie-Unterricht in den Gegenständen Mathematik bzw. Geometrisches Zeichnen derart didaktisch gestaltet werden, dass die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I eine optimale und individualisierte Förderung und Entwicklung der räumlichen und mathematisch-logischen Intelligenzfaktoren und der geometrischen und mathematischen Kompetenzen erfahren?
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reichel, Erich; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Reichel, Erich; Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reichel, Erich; Mag. Dr. Prof.
Schittelkopf, Eduard; Prof.
Matischek-Jauk, Marlies; Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Das forschende Lernen im Physikunterricht hat im Speziellen durch das veränderte Experimentieren Einzug gefunden. Im Gegensatz zum traditionellen Experimentieren, in dem nach Rezept vorgegangen wird, zielt offenes, forschendes Experimentieren auf das eigene Fragen, Untersuchen und Erforschen durch die Lernenden ab. Dadurch wird die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler einerseits geschult und ihnen andererseits der Zugang zu wissenschaftlichen Ideen und Zusammenhängen erleichtert. Fachdidaktische Forschung zeigt, dass handlungsorientierter Wissenserwerb eine positive Auswirkung auf die Motivation der Lernenden hat (Frischknecht-Tobler & Labudde, 2010). Der Überprüfung der Vermutung (Hypothesenbildung durch die beteiligten Schülerinnen und Schüler) folgt eine Dokumentation des Fortschrittes auf Schüler- und Schülerinnenseite, indem diese Audiodateien erstellen. Eine Audiodatei enthält idealerweise eine Kurzfassung des gesamten Forschungszyklus von der Forschungsfrage über die Überprüfung der Vermutung bis zur Interpretation der Ergebnisse. Ziel des Forschungsprojekts ist es, diese fachdidaktische Vorgehensweise zu optimieren und forschend zu begleiten. Dies wird seit dem Studienjahr 2013/14 durch einen Design-Based-Research-Ansatz in mehreren Erkenntnisschleifen gewährleistet.
Als Forschungsfeld fungiert dabei die Forscherwerkstatt Physik an der Praxis-NMS der PH Steiermark, für die sich interessierte Schüler/innen im Begabungsfeld Naturwissenschaft und Technik jedes Semester anmelden können. Die Schüler/innengruppen sind daher altersheterogen zusammengesetzt (1. bis 4. Klasse). Jede Unterrichtssequenz dieser Forscherwerkstatt richtet sich nach einer vorgegebenen Struktur (Planung, Tagesaktuelle Vorbereitung, Unterricht, Nachbereitung des Unterrichts, Folgestunde) und wird von Lehramtsstudierenden unter Anleitung vorbereitet und durchgeführt. Forschungsmethodisch kommen sowohl quantitative als auch qualitative Zugänge zum Einsatz. Im Studienjahr 2013/14 werden drei parallele Erkenntnisschleifen initiiert. Die zentralen Forschungsfragen lauten wie folgt: (1) Quantitative Studie: Inwiefern können Schüler/innen individuell bzw. auch als Gruppe ihre Handlungskompetenzen im Fokus auf die Bereiche „Wissen organisieren“ und „Erkenntnisse gewinnen“ in der Forscherwerkstatt weiterentwickeln? (2) Qualitative Studie 1: Inwiefern lassen sich Kompetenzen und Begabungen der Schüler/innen durch forschendes Lernen fördern? (3) Qualitative Studie 2: Welche Erfahrungen machen Lehramtsstudierende des Fachs Physik mit dem Unterrichtsmodell Research and Broadcast an der Pädagogischen Hochschule Steiermark? Zum Einsatz kommen Erhebungsmethoden wie Gruppendiskussionsverfahren mit Schüler/innen, nicht-teilnehmende Beobachtung von Unterrichtsstunden, halb-strukturierte Interviews mit Lehramtsstudierenden sowie quantitative Vergleiche von Lehr-/Lernzielen von Lehramtsstudierenden mit Audiotranskriptionen der Schüler/innen. Aufgrund der Ergebnisse dieser drei Erkenntnisschleifen sollen weitere Forschungsfragen designt und forschungsmethodisch begleitet werden. Im Zuge der Forschungsbegleitung sollen weiters Feedback-Tools zur Rückmeldung von Leistungen an Schüler/innen entwickelt werden. Zusätzlich fließen die Erkenntnisse in die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen ein. Die Ergebnisse werden entsprechend der Stufen des Design-Based-Research-Ansatzes in der professional und scientific community publiziert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirsch, Silvia; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Hirsch, Silvia; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hirsch, Silvia; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Knapp, Julika; Dipl.Ing. / Universität Innsbruck
Kooperationspartner
Universität Innsbruck (Institut für Botanik)
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Mülltrennung ist für viele SchülerInnen selbstverständlich. Sie wissen auch, dass Glas, Metall, Plastik etc. wiederverwertet werden. Aber was geschieht mit Holz? Ist es wiederverwertbar und recyclebar?

Im Holzrecyclingkoffer sollen verschiedene Verwertungsmöglichkeiten von Holz nachvollziehbar dargestellt werden.

1. Einsatzbereiche von Holz (Bau, Möbel, Verpackungen, Zellstoff/Papier, etc.)
2. Kaskadische Nutzung (zunächst stoffliche, dann energetische Nutzung)
3. Altholzaufbereitung und Recycling (Abfallarten Holzabfälle, Aufbereitung- und Recyclingmethoden, etc.)
4. Energetische Verwertung oder Abfallentsorgung

Die begleitende Evaluation soll helfen, ein optimales Produkt zu entwickeln.

Beschreibung (engl.)
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Bericht