Kategorie: Fachdidaktische Forschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Hochschule Bielefeld
Lebenshilfe Brakel
Verein Sportbündel
Laufzeit
2026 – 2027
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
There are manifold positive effects of regular physical activity and sport on all domains of health and well-being. These effects are irrespective of age, gender, origin or a potential disability. However, people with intellectual disabilities show lower levels of physical activity and sport participation is mainly underrepresented due to several structural issues. Thus, it is important to promote healthrelated physical activity behaviour and open the organised sports world for the target group of people with intellectual disabilities.

Against this backdrop, regional specific guidelines on physical activity promotion have been developed both in Graz (Austria) and in Bielefeld (Germany). The aim of PASpo-ID is to bring those documents together, explore the content with physically active and inactive people with disabilities in a participatory approach and create a final handbook on physical activity promotion in an easy-toread version of German and English language. Thus, it can be guaranteed, that more people with intellectual disabilities and their caregivers can be reached and benefit from the results.

The project consortium is set up of the two tertiary education organisations PHSt and HSBI, having experience in health promotion in people with intellectual disabilities as well as a social service provider for people with intellectual disabilities (Lebenshilfe Brakel, Germany) and an inclusive sport club (Sportbündel, Austria), to promote a healthy lifestyle and increase the physical activity levels in

people with intellectual disabilities.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Albert, Dietrich; Univ.-Prof. Dipl.Psych. Dr. / Universität Graz
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bergmann, Laura; Mag. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Klotz, Johannes; BEd BSc. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Mauerhofer, Michaela; Mag. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Goritschnig, Alexander; Mag. Dr. / Universität Graz
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Weichselgartner, Erich; Dr.habil. Erich Weichselgartner / Universität Graz
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Grazer Modell des flexiblen Lernens, implementiert in den Flexiklassen der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark, zielt darauf ab, die Herausforderungen zunehmender Heterogenität in Klassenzimmern durch innovative, evidenzbasierte Ansätze zu bewältigen. Das beantragte Forschungsprojekt verfolgt zwei zentrale Schwerpunkte: die fachdidaktische Weiterentwicklung im Mathematikunterricht und die systemische Schulentwicklung.

Im Mathematikunterricht liegt der Fokus auf der Entwicklung adaptiver Module, die auf individuelle Lernbedürfnisse eingehen und mathematische Kompetenzen, Freude am Lernen sowie Selbstwirksamkeit fördern. Dabei kommen digitale Tools und KI-gestützte Methoden zum Einsatz. Auf systemischer Ebene wird untersucht, wie sich die Gelingensbedingungen des Modells für die nachhaltige Implementierung in weiteren Schulformen oder der Sekundarstufe II optimieren lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Perspektive der verschiedenen Stakeholder, um praxisnahe Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte, Schulen und die Bildungspolitik abzuleiten.

Durch eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Forschungsansätzen soll das Projekt sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schul- und Unterrichtsentwicklung generieren als auch praxisrelevante Materialien wie Open Educational Resources und Leitfäden entwickeln, um das Grazer Modell langfristig als Best-Practice-Beispiel für inklusives, flexibles Lernen zu etablieren.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Projektleitung intern
Longhino, Daniela; MEd Prof.
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Frantz-Pittner, Andrea; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Gangl, Daniela; MEd BEd / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Gruber, Christoph; HS-Prof. MA Mag. Dr. Dr. / 10200 Vizerektorin für Studium und Lehre
Hainberger, Anna; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Herunter, Elisabeth; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Hill, Leanne Elizabeth Marie; MA BA. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Sitte, Jana; BEd / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Externe Projektmitarbeiter/innen
Imp, Christina; Mag., BSc PhD / Pädagogische Hochschule Tirol
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das seit 2021 bestehende studiengangs-, instituts- und fächerübergreifende Freie Wahlfach Hochschullernwerkstatt läuft aufgrund von Curricula-Reformen aus. Die neuen Lehramtscurricula der Primarstufe und Sekundarstufe Allgemeinbildung sehen Pflichtfachangebote in der Hochschullernwerkstatt vor, die sich in wesentlichen Elementen vom Freien Wahlfach unterscheiden (z.B. Freiwillige Teilnahme vs. Teilnahmeverpflichtung; Teilnahmebestätigung vs. Beurteilung; fachliche bzw. fächerübergreifende Orientierung vs. überfachliche Professionalisierung).

Das Projekt dient der datengestützten und theoretisch abgesicherten mehrstufigen Entwicklung dieser Pflichtfachangebote und folgt dem Ansatz der Design-Based Research (DBR). Es wird von Personen durchgeführt, die gleichzeitig in einer forschenden und gestaltenden bzw. entwerfenden Rolle tätig sind. Bei der Entwicklungsarbeit greift das Forschungsteam auf theoretische Grundlagen sowie vorliegende und neu erhobene Daten im Rahmen formativer und summativer Evaluationen zurück. Das Projekt zielt neben dem bildungspraktischen Nutzen (Lehrveranstaltungsangebot) auf theoretisch nutzbare Erkenntnisse zur Didaktik der Hochschullernwerkstatt und zur kooperativen und partizipativen Lehre-Entwicklung.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd Prof.
Projektleitung intern
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Politische Bildung ist seit dem Grundsatzerlass von 1978 fester Bestandteil des österreichischen Bildungssystems, dennoch fehlt es bislang, mit wenigen Ausnahmen (siehe etwa Mittnik, 2016) an Studien, die sich auf die Interessen und Motivation von Schüler*innen der Primarstufe fokussieren. Besonders in der Primarstufe ist die Berücksichtigung der Interessen sowie der Interessenentwicklung von Bedeutung, da in diesem Alter die Grundlagen für späteres demokratisches Bewusstsein, gesellschaftliche Teilhabe und eine positive Einstellung gegenüber Politischer Bildung gelegt werden. Daher werden im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojekts die Herausforderungen und Potentiale der Politischen Bildung in den Blick genommen und dabei auf die Interessen und Motivation von Schüler*innen am Ende der Primarstufe fokussiert. Bisherige Studien weisen darauf hin, dass Jugendliche eher unzufrieden mit der Politischen Bildung sind und sich mehr Themen wie Gleichstellung der Geschlechter oder Integration von Ausländer*innen wünschen – Themen, die in den Schulbüchern für die Primarstufe kaum vorhanden sind (Filzmaier, 2007). Vor allem im deutschsprachigen Raum fehlt es dabei an Studien, die politische Bildung im Spiegel aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen betrachten. Vor diesem Hintergrund nimmt das geplante Forschungsprojekt nicht nur die Interessen und Motivation zehnjähriger Schüler*innen in den Blick, sondern setzt diese in den Kontext einer von Diversität und Vielfalt geprägten Gesellschaft. Dies verlangt einen Blickwechsel weg von rein nationalstaatlichen Belangen und der Verhaftung in der Bürger*innenperspektive hin zu einer diversitätsbewussten Betrachtungsweise Politischer Bildung.

Gleichzeitig steht die Politische Bildung vor der Herausforderung, dass Schüler*innen zwar politisches Interesse zeigen, dennoch kaum Zeit bleibt, dieses Interesse im Unterricht zu fördern, unzureichend geeignete Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stehen, die kindgerechte Vermittlung politischer Inhalte kaum Teil der Ausbildung von angehenden Lehrkräften ist, und damit Lehrkräfte oft nicht wissen, welche politischen Themen in welcher Form kindgerecht vermittelt werden können (Larcher & Zandonella, 2016). Im Rahmen des Projekts sollen neben Schüler*innen auch Lehrkräfte befragt werden, einerseits in Hinblick auf ihre Fremdeinschätzung der Interessen der Schüler*innen der Primarstufe im Bereich der Politischen Bildung, andererseits in Hinblick auf Potenziale und Herausforderungen, die sie für sich im Bereich der Politischen Bildung wahrnehmen und welche Relevanz die gesellschaftliche Diversität im Bereich der Politischen Bildung darstellt. Im Vorfeld des Projekts soll eine Analyse der vorhandenen Unterrichtsmaterialien durchgeführt werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Logar, Arno; Mag.phil. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Berzsenyi-Schweitzer, Viktoria; MMag. Dr. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. Dr., BEd MA MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Burgenland
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Im kompetenzorientierten Fachlehrplan der Primarstufe für Bewegung und Sport liegt der Fokus auf der Entwicklung individueller Handlungsfähigkeit. Diese umfasst operative Handlungsfähigkeit, also motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie reflexive Handlungsfähigkeit, die eine selbstbestimmte und reflektierte Teilhabe an der Bewegungs- und Sportkultur ermöglicht. Ein effektiver Sportunterricht fördert die integrative Entwicklung beider Dimensionen und schafft die Grundlage für eine aktive, nachhaltige Teilnahme an vielfältigen Bewegungserfahrungen.

Motorische Leistungsfähigkeit ist zentrale Grundlage sportlicher Kompetenzen. Der Ansatz der motorischen Basiskompetenzen (MOBAK, Herrmann et al., 2017) unterscheidet die Dimensionen „Etwas-Bewegen“ (z. B. Werfen, Fangen, Dribbeln) und „Sich-Bewegen“ (z. B. Gleichgewicht halten, Rollen, Springen). Ergänzend beschreibt Bös et al. (2009) einen fähigkeitsorientierten Zugang, der konditionelle (z. B. Kraft, Ausdauer) und koordinative Fähigkeiten (z. B. Rhythmisierung) differenziert. Diese bilden die Basis für motorische Fertigkeiten, die im Sport erworben und beobachtet werden können.

Zur Erfassung motorischer Kompetenzen wurden die Testverfahren „Deutscher Motorik-Test“ (DMT, Bös et al., 2009) und „Motorische Basiskompetenzen“ (MOBAK, Herrmann et al., 2017) entwickelt. Beide dienen der Diagnostik motorischer Fähigkeiten bei Kindern. Der DMT misst leistungsorientierte Fähigkeiten wie Ausdauer und Kraft, der MOBAK alltagsrelevante Basiskompetenzen. Ziel ist jeweils, Förderbedarfe zu erkennen und die Grundlage für Unterrichtsevaluation zu schaffen.

Die Entwicklung motorischer Kompetenzen wird durch Faktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund und Wohnort beeinflusst. Jungen erzielen bessere Leistungen im Bereich „Etwas-Bewegen“, Mädchen im Bereich „Sich-Bewegen“. Kinder mit Migrationshintergrund zeigen häufig geringere Aktivität und reduzierte Leistungen. Der Einfluss des Wohnorts variiert, teils mit besseren Ergebnissen bei Kindern aus ländlichen Regionen.

Längsschnittdaten von Herrmann et al. (2017) belegen signifikante Leistungszuwächse im Schuljahr, wobei Kinder mit höherem BMI geringere Fortschritte zeigen. Die KiGGS-Studie zeigt, dass sozioökonomische Faktoren und Vereinsmitgliedschaften positiv mit motorischer Leistungsfähigkeit zusammenhängen.

Forschungsprojekte der PH Steiermark erweitern diese Erkenntnisse. Studien zeigen Leistungsunterschiede je nach Geschlecht, Migrationshintergrund und Wohnort. Auffällig ist, dass Schüler*innen mit hohem Migrationsanteil im Bereich „Etwas-Bewegen“ besser abschneiden, während Klassen mit geringem Migrationsanteil bei „Sich-Bewegen“ bessere Ergebnisse zeigen. Dies betont die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung von Sozialisationsbedingungen.

Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Anwendung von MOBAK und DMT. Die aktuelle Studie „Neuromotorisches Lernen“ an der PH Burgenland untersucht, wie diese Instrumente zur ganzheitlichen Erfassung motorischer Entwicklung beitragen können.

Die Vernetzung vorhandener Daten aus Projekten der PH Steiermark und PH Burgenland ermöglicht tiefere Einblicke in soziale Einflussfaktoren und unterstützt die Identifikation von Förderbedarfen. So können gezielte Maßnahmen im Sportunterricht entwickelt werden. Das Ad-hoc-Forschungsvorhaben bildet die Grundlage für ein Folgeprojekt im Rahmen von Forum Primar. Es nutzt bestehende Daten und bereitet methodisch darauf vor, in einem größeren Projekt zusätzliche Kontextmerkmale – etwa sozioökonomischen Status – systematisch zu integrieren und motorische Entwicklung in Verbindung mit Sozialisationsbedingungen differenziert zu analysieren.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Ertl, Martin; MMag. Dr. Bakk. Ing. Prof.
Projektleitung intern
Ertl, Martin; MMag. Dr. Bakk. Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Der Rechtschreibunterricht gehört zum Kernbereich jedes schulischen Deutschunterrichts auf allen Schulstufen von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe. Im Moment hält sich hier immer noch hartnäckig das Prinzip des kognitiv anregungsarmen Einprägens und Übens oft willkürlich ausgewählter Wörter in isolierten Übungen. Im Gegensatz dazu wurden in der modernen Rechtschreibdidaktik bereits viele neue, schriftlinguistisch fundierte Konzepte vorgeschlagen (siehe z. B. Kepser et al. 2021), die auf die Vermittlung von nachhaltigen Einsichten in das deutsche Schriftsystem anhand von (wenigen) exemplarisch ausgewählten Beispielwörtern (Modellwörtern) abzielen. Offen bleibt allerdings die Frage, welche Wörter als Ausgangspunkt für den Rechtschreibunterricht herangezogen werden sollten, immerhin stellt die korrekte Wortschreibung zwar einen wichtigen, aber nur einen von vielen Aspekten dar, den es in der schulischen Wortschatzarbeit zu berücksichtigen gilt.
In diesem Forschungsprojekt wird das Ziel verfolgt, das Grundkonzept des kognitiv anregenden Vermittelns von Einsichten in das deutsche Schriftsystem mit der schulischen Wortschatzarbeit zu verbinden. In der gegenwärtigen Praxis erfolgen beide Lernbereiche oft isoliert voneinander, obwohl sich gerade hier eine integrative Vermittlung besonders anbieten würde.
Als konkretes Ergebnis sollen der Rechtschreibunterricht und die Wortschatzarbeit konzeptuell zusammengeführt und Merkmale trianguliert werden, die es in einem weiteren Schritt ermöglichen, Lexeme bzw. Wortformen auszuwählen, mit denen die Unterrichtsziele des Rechtschreibunterrichts und der Wortschatzarbeit integrativ verfolgt werden können unter gleichzeitigem Einbezug der Lernendenperspektive. Im Zuge des Projekts soll außerdem eine Pilotierung zur Erstellung eines Schriftwortschatzes erfolgen, um exemplarisch zu zeigen, wie die Erkenntnisse des Projekts konkret genutzt werden können.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hoheneder, Nina; BSc. MSc PhD. Prof.
Projektleitung intern
Hoheneder-Arrer, Nina; HS-Prof. BEd BSc. MSc PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gollner, Veronika; BEd MSc / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Oberauner-Wappis, Lisa Maria; Dr. Bakk. MSc Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Angele, Claudia; Assoz. Prof.in Dr.in paed. habil. / Universität Wien
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Mit dem Studienfach „Ernährung, Gesundheit und Konsum“ aus dem Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung an der PHSt wurde bereits vor einigen Jahren ein sehr wesentlicher Meilenstein in der Weiterentwicklung eines durchwegs traditionell
behafteten Unterrichtsfaches „Ernährung und Haushalt“ (EH) gelegt. Die ernährungsbezogene Ausbildung von EHLehrpersonen
wurde mit Einführung des Studiums um die beiden sehr wichtigen Lehr- und Lernbereiche Gesundheit und Konsum erweitert, wobei sich das Studienfach zu einer weitreichenden, zukunfts- und nachhaltigkeitsrelevanten, lebensweltbezogenen und fachwissenschaftlich stark vertieften Ausbildungsform von Lehrpersonen etabliert hat. Die Umstellung der Ausbildung brachte jedoch auch mit sich, dass selbst Jahre nach der Einführung des Studiums Diskrepanzen auf verschiedenen Ebenen zwischen Studium und schulischer Praxis entstanden sind. Diese zeigen sich insbesondere in Form von unterschiedlichen Zugängen zu Unterrichtspraxis, Lehr- und Lerninhalten, Methoden und dem Einsatz von Fachwissen.
Hier steht eine traditionelle, auf den Aufbau von Kompetenzen zur Nahrungszubereitung ausgelegte EH-Praxis einer modernen, zeitgerechten Praxis gegenüber, welche den Aufbau ernährungs-, gesundheits-, nachhaltigkeits- und konsumrelevanter Kompetenzen in den Mittelpunkt rückt.
Das Forschungsprojekt „Transform EH“ beschäftigt sich mit dem Übergang von der genannten konservativen EH-Praxis zu einem zeitgemäßen Unterricht, welcher insbesondere den Ansprüchen des neuen Lehrplans für die Mittelschule entspricht und dabei den Charakter eines überdurchschnittlich lebensweltnahen und handlungs- sowie kompetenzorientierten Unterrichts beibehalten kann. In diesem Transformationsprozess steht insbesondere ein gelingender Theorie-Praxistransfer zwischen Studium und schulischer Praxis im Fokus, welcher auf Basis von Ergebnissen aus einem qualitativen Forschungszugang erarbeitet werden soll.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof.
Projektleitung intern
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Im Rahmen des Ad-Hoc-Projektes wird eine Intervention zur Umsetzung eines sprach(en)sensiblen MINT-Projektes im Elementarbereich konzipiert; dabei stehen insbesondere deskriptive Sprachhandlungskompetenzen (mündliches Beschreiben von Bildern und Vorgängen als Grundlage bildungssprachlicher Förderung), das Lesen von Bilderbüchern und die Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten (ein chemisches Experiment) im Fokus. Dies erfolgt mit dem Ziel, Lesen und Sprache im Kontext fachlicher Inhalte in elementaren Bildungseinrichtungen zu unterstützen. In einem weiteren Schritt ist die Umsetzung der Intervention in einer elementaren Bildungseinrichtung geplant, bei der sprachliche Daten seitens der Kinder elizitiert werden. Die sprachlichen Performanzen werden in weiterer Folge auf qualitativer Ebene untersucht und sollen u.a. als Analysegrundlage für einen Workshop beim „Chemielehrerkongress des VCÖ“ 2025 in Graz dienen, welcher sich an Elementar- und Primarstufenpädagog*innen richtet.

Als fachtheoretische Basis für das hier skizzierte Projekt dient folgende Literatur:
Amberg, I., Holub, B., Tahmasian, N., & Wiedner, M. (Hrsg.). (2022). Handlungsfeld Mehrsprachigkeit in der Elementar- und Primarstufe. wbv.
Chilla, S., & Niebuhr-Siebert, S. (2017). Mehrsprachigkeit in der KiTa: Grundlagen – Konzepte – Bildung (1. Auflage). Verlag W. Kohlhammer.
Schmidt, M. (2018). Kinder in der Kita mehrsprachig fördern: Mit 15 Abbildungen und 3 Tabellen: mit Online-Zusatzmaterial. Ernst Reinhardt Verlag.
Bildungsdirektion für Wien (Hrsg.). (2019). Handbuch zur reflektierten Praxis im Umgang mit Mehrsprachigkeit in Kindergärten und Schulen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Saxinger, Gertrude; Univ.-Ass. Mag. Dr. PD / Universität Wien
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Auer, Marlene; BA / Universität Wien
Batterbury, Simon; Prof. Dr. / Universität Melbourne
Melcher, Frank; Univ.-Prof. Dr. / Montanuniversität Leoben
Wilson, Emma; Dr. / ECW Energy, Austrian Polar Research Institute
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
“Beyond Hot Air” is an international cooperation project that will establish a dialogue-based initiative for promoting cutting-edge critical, theoretical and applied research on the mining of critical raw materials for the “green transition”, in particular in EU member states. The project will facilitate cross-sectoral and transdisciplinary dialogues across societal stakeholders, youth and Indigenous rights holders involved in – and affected by – mining operations and policy making. The aim is to analyze geological and societal perspectives on mining for the green transition, especially in the frame of the EU Green Deal, and to bring stakeholders into conversation beyond “greenwashing” and binary black & white perspectives.
Schooling and in particular educational media can represent an important space to create a common ground for open debate and constructive conversation between youth, environmental activists, and also companies and state actors. That’s why we would like address educational media to discuss the complex questions of green and “just” transition in the EU, leading eventually to more sustainable and socially accepted decision-making in the energy and mining sectors.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Braunegger, Jessica; BA / Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14
Plautz, Thomas; MMag. / Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Braunegger, Jessica; BA / Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14
Fröhlich, Felicitas;
Glößl, Doris; Mag., MSc / Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14
Plautz, Thomas; MMag. / Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14
Reiter, Veronika; Mag. / Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14
Werner, Florian; Mag.
Kooperationspartner
Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Die Nutzung von digitalen Medien auf Smartphones und Tablets ist mittlerweile auch in Volksschulen nicht mehr wegzudenken. Obwohl die meisten Social-Media-Konzerne für die Nutzung ihrer Produkte offiziell ein Mindestalter von 13 Jahren angeben, zeigt die Realität, dass jüngere Kinder in Kontakt mit Social Media kommen. So gaben im Jahr 2022 bei einer Befragung zur Kinder-Medien-Studie in Oberösterreich die Hälfte der befragten Kinder (489) zwischen 6 und 10 Jahren an, ein Smartphone zur Verfügung zu haben – bei den Kindern ab acht Jahren waren es sogar zwei Drittel. Dabei benutzen die Kinder diese überwiegend für WhatsApp und YouTube. Bei rund einem Viertel dieser Kinder sind auch Influencer ein Thema, so wurden im Vergleich zu den Vorjahren vermehrt Eltern von ihren Kindern gebeten, auf Social Media beworbene Produkte zu kaufen.
Mit diesen technologischen Entwicklungen, kommen auch andere (neue) Probleme auf Kinder, Pädagog*innen, Eltern und andere Bezugspersonen zu. Viele davon betreffen Kinder je nach Geschlecht unterschiedlich stark und in unterschiedlicher Form.
Eines dieser Probleme ist beispielsweise geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum. Die Forschung sieht Gewalt als geschlechtsspezifisches Phänomen an, da Mädchen/Frauen überproportional bzw. aufgrund ihres Geschlechtes Gewalt ausgesetzt sind. Das gilt auch für den digitalen Raum. So zeigte etwa die Pew-Studie 2017, dass Mädchen und Frauen häufiger explizit wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit online diskreditiert wurden. Nach dem Bericht der Kinderrechtsorganisation Plan International (2020), für den 14.000 Mädchen in 22 Ländern befragt wurden, gaben mehr als die Hälfte dieser Mädchen an, schon einmal online belästigt, beschimpft oder bedroht worden zu sein. Diese Angaben wurden von Mädchen ab einem Alter von acht Jahren gemacht. Jedes vierte Mädchen, das angab, digitale Gewalt erlebt zu haben, fühlt sich deshalb auch physisch unsicher. Digitale Gewalt bleibt nicht im digitalen Raum. Eine weitere Auswirkung dieser Gewalt auf Mädchen ist ein geringeres Selbstbewusstsein in Bezug auf ihre freie Meinungsäußerung. So gaben 13% der betroffenen Mädchen an, dass sie entweder die sozialen Medien nicht mehr nutzen oder keine eigenen Posts mehr verfassen wollen.

Das Projekt „Digi-Held*innen“ beschäftigt sich daher mit der Entwicklung eines interaktiven Lehr- und Arbeitsbuchs gemeinsam mit Schüler*innen und Pädagog*innen von Volksschulen.
In Workshops und Fokusgruppen werden Inhalte/Übungen zu geschlechtsspezifischen Problemstellungen im digitalen Raum erarbeitet, aus denen ein kindgerechtes, praxistaugliches Arbeitsbuch für den nachhaltigen Einsatz im Unterricht entstehen soll, die Hauptzielgruppe stellen Mädchen im Alter von acht Jahren dar. Das fertiggestellte Buch inklusive Begleitmaterialen steht nach Projektende allen Schüler*innen und Pädagog*innen der Primarstufe österreichweit zur Verfügung. Für Pädagog*innen werden nach Projektende (ab Schuljahr 2025/26) entsprechende Fortbildungen angeboten.

Die geplanten Projektmaßnahmen sind:
– Entwicklung eines interaktiven Lehr- und Arbeitsbuchs zum Umgang mit digitalen Medien mit geschlechtsspezifischen Problemstellungen für die Volksschule
– Entwicklung von begleitenden Unterlagen für Lehrpersonen
– Entwicklung von begleitenden Unterlagen für Eltern und Bezugspersonen
– Begleitwebsite als digitale Lernplattform

Durch das interaktive Lehr- und Arbeitsbuch „Digi-Held*innen“ sollen einerseits die an den Workshops und Fokusgruppen beteiligten Schüler*innen und Pädagog*innen im Umgang mit digitalen Medien und deren Vermittlung in einem geschlechtsspezifischen Kontext gestärkt werden. Andererseits wird „Digi-Held*innen“ langfristig österreichweit eine Lücke schließen, indem Pädagog*innen an Volksschulen das nötige Handwerkszeug für eine nachhaltige, kompetenzorientierte und geschlechtersensible digitale Medienbildung bekommen.

(EP)

Beschreibung (engl.)
Bericht