Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Seifert, Susanne; PhD
Projektleitung intern
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Der Grazer Wortschatztest (GraWo: Seifert et al., 2017), der für die Grundschule entwickelt wurde (1.-3.Schulstufe), hat Potential auch im Kindergarten die Überprüfung des rezeptiven Wortschatzes zu erleich-tern.
Um den Bedarf für den Einsatz eines solchen Gruppentests abzuschätzen, werden in einem ersten Schritt ein Online-Fragebogen an alle Kindergärten der Steiermark (Ö) ausgesandt. Es wird erhoben, wie sich Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen einen Einsatz des GraWo (Aufgabe: Auswahl eines von vier vorgegebenen Bildern, nachdem das Zielwort laut gesagt wurde) im Gruppensetting im Kindergarten vorstellen könnten. Basierend auf diesen Ergebnissen wird eine Pilot-Beobachtungsstudie mit Kindern im letzten Kindergartenjahr durchgeführt. In einem weiteren Schritt werden erste Ergebnisse zur Validität und Reliabilität generiert. Schließlich sollen auch Normwerte für diese Altersgruppe erhoben werden, wieder unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit anderen Erstsprachen. Es wird außerdem eine Äquivalenzstudie durchgeführt, die die Papierversion mit einer digitalen Version vergleicht.
Beschreibung (engl.)
The GraWo (Grazer Wortschatztest: Seifert, Paleczek, Schwab, & Gasteiger-Klicpera, 2017) is a screening instrument that was originally developed for usage in primary school settings (Grades 1-3) and it has potential to be used in kindergarten, too.
In a first step, to gain information about the needs of educators concerning vocabulary instruments, an online-survey is being sent to all kindergartens in the federal state of Styria (in Austria). We asked educators which settings and modes of conducting a group screening like the GraWo (choosing one out of four pictures that matches the word said) they could imagine as possible with kindergarteners in their last year of kindergarten.
In a second step, based on the answers obtained through the online survey, a piloting observation study is being conducted with. Three different settings and modes of conducting the group screening will be implemented and observed to gain knowledge about advantages and disadvantages of the settings and modes proposed by the educators.
In a third step, the GraWo’s validity and its reliability are analysed. Finally, standardization for this age group considering second language learners is planned. Moreover, an equivalency study comparing a digital to the paper pencil mode is planned.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pflanzl, Barbara; Dr.
Projektleitung intern
Straßegger-Einfalt, Renate; Vizerektorin DDr. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2021
Beschreibung
Follow-Up nach Erststudie im Jahr 1995 von Johannes Mayer. Es handelt sich dabei um die bisher längste Verlaufsstudie zur weiteren Entwicklung von Lehramtpersonen seit ihrem Studieneintritt zur Vorhersagbarkeit von Eignung und Qualität im Lehrberuf.
Durch eine nächste Erhebungswelle (2017) soll ein Zeitraum von 22 Jahren abgedeckt werden. Zum Einsatz kommen einerseits bewährte Erhebungsverfahren aus den Befragungswellen von 1995 bis 2005 und andererseits sollen die Nutzung und Wirkung der Fortbildung sowie die von den befragten Personen inzwischen ergriffenen oder angedachten Laufbahnoptionen in den Blick genommen werden, wie zB MentorInnentätigkeit.
Beschreibung (engl.)
Follow-up after initial study in 1995 by Johannes Mayer. This is the longest follow-up study to date on the further development of teachers since their entry into the teaching profession in order to predict aptitude and quality in the teaching profession.
The next survey wave (2017) will cover a period of 22 years. On the one hand, proven survey methods from the survey waves from 1995 to 2005 will be used, and on the other hand, the use and effect of in-service training as well as the career options taken or considered by the respondents in the meantime, such as mentoring, will be looked at.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr.
Roßnagl, Susanne; Uni.-Ass. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Die soziale Lernvergangenheit als soziokultureller Bezugsrahmen nach Nickel (1976) ist bereits in jedem Erziehungsprozess vorge-geben und wirkt auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung aller beteiligten Personen. Für (zukünftige) Lehrerinnen und Lehrer sind das vordergründig die Erfahrungen aus Elternhaus und Schu-le.
Innerhalb der Forschung zur Lehramtsausbildung äußert sich die Frage, welche Studierende sich warum für das Lehramt entschei-den (im Überblick siehe Rothland, 2014a,b; zur Einordnung der Studien und Berufswahlmotive in die personalen Merkmale von Lehramtsstudierenden siehe Cramer, 2015). Der Zusammenhang von Berufswahl und sozialer Lernvergangenheit ist bis dato kaum erforscht.
Um sich dieser Forschungslücke anzunähern wird der Fragebogen aus der Studie „Gestaltung pädagogischer Beziehungen“ (eine ös-terreichweite Studie der Universität Innsbruck) verwendet und mit den Berufswahlmotiven (Klemenz, 2014) ergänzt. Die Stichprobe beträgt ca. 250 Masterstudierende. Die Analysen und Auswertun-gen erfolgen mittels R. Es soll herausgefunden werden, inwiefern die sozialen Erfahrungen in der Vergangenheit der Lehramtsstu-dierenden mit der Berufswahl bzw. den Berufswahlmotiven zum*zur Primarstufenlehrer*in zusammenhängen.
Um eine gewisse Transparenz dieser Studie gewährleisten zu kön-nen wird eine Präregistrierung über die Plattform osf gemacht (vgl. Krammer & Svecnik, 2020).
Beschreibung (engl.)
The social learning past as a socio-cultural frame of reference according to Nickel (1976) is already predetermined in every educational process and affects the entire personality development of all persons involved. For (future) teachers, these are primarily the experiences from home and school.
Within the research on teacher training, the question arises as to which students decide why to become teachers (for an overview, see Rothland, 2014a,b; for a classification of the study and career choice motives in the personal characteristics of student teachers, see Cramer, 2015). The connection between career choice and social learning history has hardly been researched to date.
In order to approach this research gap, the questionnaire from the study „Gestaltung pädagogischer Beziehungen“ (a nationwide study of the University of Innsbruck) is used and supplemented with the career choice motives (Klemenz, 2014). The sample is approximately 250 Master’s students. The analyses and evaluations are carried out using R. The aim is to find out to what extent the social experiences in the past of the student teachers are connected to the career choice or the career choice motives for becoming a primary school teacher.
In order to ensure a certain transparency of this study, a pre-registration will be made via the osf platform (cf. Krammer & Svecnik, 2020).
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Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Glettler, Christiana; Prof. PhD. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holl, Peter; Prof. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Freytag, Eva; Mag.a Dipl.-Päd.in
Luschin-Ebengreuth, Nora; Dr.in
Mayer, Angelika; MSc
Morgenstern, Christina; Mag.a Dr.in
Reichl, Erich; HS-Prof. Mag. Dr.
Thomas, Almut; Mag.a Dr.in
Voglhuber, Helga; Mag.a Dr.in
Zwandner, Helmut; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Durch die Einführung der Bildungsstandards ist der Begriff der Kompetenz ins Zentrum fachwissenschaftlichen,
fachdidaktischen und pädagogischen Denkens und Handelns gerückt. Während jedoch in Österreich für die
Primarstufe in den Bereichen Deutsch und Mathematik Bildungsstandards bereits definiert sind, gibt es solche für
den Sachunterricht und hier im speziellen im Erfahrungs- und Lernbereich Natur und Technik noch keine. Dies
erschwert oft die Transition in die Sekundarstufe, da Wissen und Fertigkeiten der SchülerInnen nicht eindeutig
vergleichbar sind. Ausgehend von bereits vorhandenen Kompetenzmodellen im Bereich des Sachunterrichts für die
Primarstufe anderer Länder, den Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie sowie basierend auf empirischen
Erhebungen in Österreich, soll ein österreichisches Modell für den naturkundlich-technischen Erfahrungs- und
Lernbereich im Sachunterricht (Nawi4Primar) entwickelt werden. Nawi4Primar soll als Grundlage für
kompetenzorientierte Planung, Durchführung und Evaluation von naturkundlich-technischem Unterricht im
Sachunterricht dienen.
Beschreibung (engl.)
With the introduction of the educational standards, the concept of competence has moved to the centre of scientific, didactic and pedagogical thinking and action. However, while educational standards have already been defined in Austria for the primary level in the areas of German and mathematics, there are no such standards yet for the subject area of science education and here in particular in the experiential and learning area of nature and technology in primary school. This often makes the transition to secondary level more difficult, as the knowledge and skills of the pupils are not clearly comparable. Based on existing competency models in the field of science education for the primary level in other countries, the findings of developmental psychology and empirical surveys in Austria, an Austrian model for science and technology experience and learning in science education (Nawi4Primar) is to be developed. Nawi4Primar is to serve as a basis for competence-oriented planning, implementation and evaluation of science and technology lessons in the concerning field of education.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hazissa, Fachstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt; Verein
Projektleitung intern
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projektes sollen qualitätsvolle, inhaltlich fundierte und barrierefreie Methoden und Informationsmaterialien für die sexuel-le Bildung und die Prävention sexueller Gewalt entwickelt werden. Einerseits richtet sich dieses Projekt direkt an Kinder und Jugendliche bzw. junge Erwachsene (bis ca. 25 Jahren) mit Behinderungen und/oder psychischen Beeinträchtigungen/Erkrankungen und/oder sprachlichen/kulturellen Barrieren. Andererseits sollen ebenso deren Betreuer*innen, Pädagog*innen und Erziehungsberechtigte von den Outputs profitieren. Fachkräfte (bereits tätig bzw. in Ausbildung) sollen durch eine umfassende Aus- bzw. Weiterbildungsreihe mit den theore-tischen und praktischen Inhalten in ihren sexualpädagogischen und gewaltpräventiven Kompetenzen gestärkt werden. Zugleich wird auch ein praxisnahes Handbuch zur Verfügung gestellt, um einen Theorie-Praxis-Transfer zu ermöglichen. Des Weiteren wird eine Informations-broschüre für Bezugspersonen entwickelt, um das Thema auch im privaten Umfeld sichtbar zu machen, Eltern und Bezugspersonen zu stärken und relevante Informationen und Tipps für den Schutz vor sexueller Gewalt zu vermitteln. Im Rahmen von vier Elternbildungs-veranstaltungen zu je 2 Stunden sollen diese Informationen zusätzlich an der Zielgruppe erprobt werden.
Beschreibung (engl.)
Within the framework of this project, quality, content-based and barrier-free methods and information materials for sexual education and the prevention of sexual violence are to be developed. On the one hand, this project directly addresses children and adolescents or young adults (up to approx. 25 years) with disabilities and/or mental impairments/illnesses and/or language/cultural barriers. On the other hand, their carers, educators and guardians should also benefit from the outputs. Professionals (already working or in training) are to be strengthened in their sexual education and violence prevention competences through a comprehensive training and further education series with theoretical and practical contents. At the same time, a practical manual will be made available to enable a theory-practice transfer. Furthermore, an information brochure for caregivers will be developed in order to make the topic visible in the private environment as well, to strengthen parents and caregivers and to provide relevant information and tips for protection against sexual violence. In the context of four parent education events of 2 hours each, this information is to be additionally tested on the target group.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hausberger, Baerbel; Dr. Fachoberlehrerin
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2009
Beschreibung
Problemaufriss und Zielstellungen: Das Forschungsprojekt baut auf den von Brandau/Hausberger/Häusler und Knauder (2007/08) gemachten Erfahrungen aus der Studie zu/r „Lebensqualität, Persönlichkeitsmerkmalen und soziale Integration von überdurchschnittlich bzw. besonders begabten Grundschulkindern“ auf. Im Vorläuferprojekt wurden VS-LehrerInnen gebeten, dem Forschungsteam besonders begabte Dritt- und Viertklässler zu nennen, die für die Studie in Frage kommen könnten. Von den mehr als 200 genannten Kindern waren – nach eingehender testpsychologischer Untersuchung – etwas mehr als 20 Buben und Mädchen (also gute 10%) als wirklich „hochbegabt“ einzustufen. Ausgehend von der Tatsache, dass gerade ein Zehntel der als hochbegabt genannten SchülerInnen für die oben erwähnte Studie in Frage kamen, ergeben sich für die Pädagogische Psychologie folgende Fragestellungen: „In wieweit ist VS-LehrerInnen das Thema (Hoch-) Begabung vertraut? Sehen sie sich in der Lage, besonders begabte SchülerInnen im schulischen Kontext zu fördern? Welche methodisch-didaktischen Möglichkeiten einer inklusiven bzw. separaten Begabungs- und Begabtenförderung sind LehrerInnen bekannt. Welche Angebote zur Begabungs- und Begabtenförderung werden an Schulen gemacht? Gibt es – aus Sicht der LehrerInnen – den Wunsch nach einem gezielten Informationsfluss bzw. „“Nachrüsten““ zum Thema (Hoch-) Begabung bzw. Begabungs- und Begabtenförderung in der Schule? Projektergebnis: Angebote von einschlägigen Fortbildungen im Rahmen der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz bzw. Schilf-Tagen zum Thema (Hoch-) Begabung und Begabungs- bzw. Begabtenförderung direkt an den Schulen.“
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gasteiger-Klicpera, Barbara; Dr.
Wendt, Heike; Dr.
Projektleitung intern
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das transdisziplinäre Projekt zielt darauf ab, die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie für die Erforschung und die Begleitung digital-unterstützter inklusiver Schulentwicklungsprozesse fruchtbar zu machen. In dem Projekt werden pädagogische, psychologische und ethische Fragen gemeinsam analysiert, um auf diese Weise innovative Strategien zu ermöglichen, die inklusive Bildung unter Einbezug digitaler Technologien fördern. Im Rahmen eines Mixed-Methods-Ansatzes wird eine umfassende repräsentative Befragung in der gesamten Steiermark durchgeführt. Anschließend werden markante Good-Practice-Beispiele im Rahmen von Interviews und Fokusgruppen erhoben. Die Erkenntnisse fließen in die Konzeption von inklusiven Schulentwicklungsprozessen ein.
Beschreibung (engl.)
This transdisciplinary project aims to make the impact of the COVID-19 pandemic useful for researching and monitoring digitally-enabled inclusive school development processes. In the project, pedagogical, psychological and ethical issues will be analysed together in order to enable innovative strategies that enhance inclusive education with the inclusion of digital technologies. Using a mixed-methods approach, a comprehensive representative survey will be realized throughout Styria. Next, distinctive good practice examples will be collected in the context of interviews and focus groups. The findings will be integrated into the design of inclusive school development processes.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Svecnik, Erich; Dr.
Projektleitung intern
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Mag. Dr.
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Im Bereich des Schulwesens wurde im aktuellen Regierungsprogramm sowie im Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020 eine von Bund, Ländern und Gemeinden getragene Entwicklung von Inklusiven Modellregionen und darauf aufbauend ein flächendeckender Ausbau der Inklusiven Regionen bis 2020 verankert. Das aktuelle Regierungsprogramm definiert die „Konzeption von Modellregionen zur optimalen und bedarfsgerechten Förderung aller Schüler/innen dieser Region mit wissenschaftlicher Begleitung“ als eine der Maßnahmen zur Weiterentwicklung der inklusiven Bildung. Die Umsetzung erfolgt in einem ersten Schritt durch die Einrichtung inklusiver Modellregionen in den Bundesländern Kärnten, Tirol und Steiermark. Im Auftrag des
BMBF betreibt das Department EBB (Evaluation, Bildungsforschung und Berichterstattung) des BIFIE in Graz die formative Evaluation dieser Modellregionen, deren primäres Anliegen es ist, den Implementationsprozess der Inklusiven Modellregionen bestmöglich durch Daten zu unterstützen und zu begleiten und damit den späteren Implementationsprozess auch auf bundesweiter Ebene zu unterstützen.
Das Evaluationskonzept sieht unter anderem auch Fallstudien vor.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Eder, Sigrid; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Wieser, Renate; Prof. MA MMag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Josef; A.o. Univ. Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Biblische Texte wurden als kanonische Texte bereits seit ihrer Zeit der Textproduktion ständig aktualisiert und ausgelegt. Durch die Epochen der Bibelauslegung hindurch nimmt die Rezeption der biblischen Texte in Li-teratur, Kunst, Musik, Liturgie und Spiritualität ein breites Feld ein, das zu erforschen das vorliegende Projekt anvisiert. Dabei geht es um die zentrale Fragestellung, wie biblische Texte von den jeweiligen Lesenden rezi-piert werden, an welchen Textstellen Lesende Anknüpfungspunkte für ihr Leben und die jeweilige Gegenwart finden und welche Impulse sie aus der Begegnung mit den biblischen Texten gewinnen können. Das Projekt basiert auf dem hermeneutischen Zugang der Rezeptionsästhetik, die besagt, dass das Lesen eines Textes ein aktives Geschehen zwischen Text und Lesenden ist, und dass es die Lesenden sind, die dem Text Sinn und Bedeutungen zukommen lassen, die wiederum wandelbar sind. Der Leseprozess gestaltet sich innerhalb der Begegnung zwischen Lesenden und Text. Im Mittelpunkt des Projekts steht dabei die Analyse und Auslegung alttestamentlicher „Schlüsseltexte“, die in Lehrplan und Religionsbüchern der Primarstufe sowie der Sekundarstufe I und II einen zentralen Stellenwert einnehmen. Verschiedene (bibeldidaktische) Zugänge der Bi-belinterpretationen, die die Horizonte der Lesenden erweitern, wie etwa postkoloniale Zugänge, kommen im Projekt zum Einsatz. Dissemination: Publikationen in Fachzeitschriften und Sammelbänden; Rezensionen; Vorträge bei nationalen und internationalen Tagungen; Erwachsenenbildung: Weiterbildung von Religionslehrerinnen; Lehre und Schulunterricht
Beschreibung (engl.)
Biblical Texts have always been interpreted since the time of the production of the texts. There is a large field of reception-history of biblical texts in arts, literature, music, liturgy, and spirituality. This project, based on the hermeneutics of the aesthetics of reception (reader-response-criti-cism), focuses on the research-question how biblical texts are received by current readers. Texts of the Old Testament which are important in primary and secondary school as well as in high school will be analysed in different ways, also with the postcolonial approach. Dissemination: publications in journals; book chapters; reviews; papers presented at national and international meetings of the scientific community
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirker, Dieter; Mag.
Lieb, Gerhard Karl; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Karner, Klemens; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
Das Projekt „Schulatlas Steiermark“ nimmt bildungspolitisch eine exponierte Position im österreichischen Bildungswesen ein, da die Zusammenarbeit der tertiären Bildungseinrichtungen mit dem Land Steiermark und dessen Kooperationspartnern österreichweit eine Besonderheit darstellt. Das inhaltliche Ziel des Schulatlas Steiermark, nämlich das Zur-Verfügung-Stellen von aktuellen Unterrichtsmaterialien, ist insofern bemerkenswert, da es eine Kombination von verschiedenen Materialien samt Erläuterungen und Umsetzungsvorschlägen für den Unterricht in verschiedenen Fächern vorsieht. Schließlich ist das gesamte Materialangebot uneingeschränkt frei im World Wide Web verfügbar. Es handelt sich um ein Projekt, das vor einem bildungspolitisch interessanten Hintergrund agiert und zeitgemäßes Lehr- und Unterrichtsmaterial von der Volksschule bis zur Universität entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Bericht