Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Paleczek, Lisa Fidelia; Prof. PhD. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Überschießende Emotionen bei jungen Kindern (elementarer Bildungsbereich 3-6) verlangen
eine spontane Intervention von pädagogischer Seite. Oftmals erfolgt diese, ohne mit dem Kind
abgesprochen zu sein bzw. ohne fürs Kind transparent zu sein.
Annahme ist, dass mit einem partizipativen Ansatz das Bewusstsein für die jeweilige Emotion
als auch für deren Regulation aufgebaut werden kann.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Glettler, Christiana; Prof. PhD. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität für Bildungswissenschaften Klagenfurt
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
Das Ziel ist es, durch eine quantitative Erhebung Daten zur Wirkung/Zielerreichung von ÖKOLOG bzw. Daten/Informationen für die Weiterentwicklung von ÖKOLOG zu erheben.
Die Daten werden weiters als Grundlage für vertiefte, qualitative Erhebungen (Stichwort ganztägige Schulformen) verwendet. Wissenschaftliche Publikation und Präsentationen auf wissenschaftlichen Tagungen sind geplant.
Beschreibung (engl.)
Accompanying research ÖKOLOG 2018-2019
The aim is to collect data on the impact/achievement of ÖKOLOG or data/information for the further development of ÖKOLOG by means of a quantitative survey.
The data will also be used as a basis for in-depth qualitative surveys (keyword: all-day school forms). Scientific publications and presentati-ons at scientific conferences are planned.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirstinger, Franziska; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schwarzl, Daniela; Prof. BEd. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Rabensteiner, Elisabeth; Mag.a BEd.
Röck, Corina; Mag.a BEd.
Stenzel, Helga; Mag.a Mag.a
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Zeichnen die Kinder des 21. Jahrhunderts noch? Wenn ja, was? Mit welcher Motivation und zu welchem Zweck wird gezeichnet? Wie wirken sich aktuelle Spiel- und Konsumkulturen, Film, Internet und Werbung auf kindliche Zeichenfertigkeiten und Ausdrucksweisen aus?
Das Forschungsprojekt: „Auf die Zeichnung, fertig los: Sketching macht Schule“, rückt die Bedeutung des Zeichnens und der Bildsprache von Schüler_innen auf dem Weg der ästhetischen Alphabetisierung und Persönlichkeitsentwicklung in den Focus. Veränderte kindliche Bildsprachen, Mehrwert des Zeichnens im Kontext emotionaler Entwicklung, allgemeiner Lernfähigkeit und Motivation werden untersucht.
Die Implementierung „Künstlerische Skizzenbücher“ durch das Forscher_innenteam ermöglicht Schüler_innen ihre individuelle, einzigartige Bildsprache zu üben und hinterlässt ein bildnerisches Entwicklungsportfolio. Im ästhetischen Lernen wird, so eine weitere Grundthese erst die Basis für die übrigen Lernprozesse gelegt.
Durch Schüler_innen und Lehrer_inneninterviews und die eingehende Dokumentenanalyse der Skizzenbücher erhält das Forscher_innenteam qualitative und quantitative Daten, die mit bestehenden fachwissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen und mit nationalen und internationalen Experten diskutiert werden sollen. Der Erkenntnisprozess mündet in einem Herausgeberband, der Sinn und Wert des Zeichnens für Kinder, Eltern und Lehrende gleichermaßen, neu erfahrbar und nutzbar macht.
Beschreibung (engl.)
Do the children of the 21st century still draw? If so, what? What is the motivation and purpose of drawing? How do current play and consumer cultures, film, Internet and advertising affect children’s drawing skills and ways of expression?

The research project „Auf die Zeichnung, fertig los: Sketching macht Schule“ focuses on the importance of drawing and the visual language of pupils on the path of aesthetic literacy and personality development. Changing childlike visual languages, added value of drawing in the context of emotional development, general learning ability and motivation are examined.

The implementation of „artistic sketchbooks“ by the team of researchers enables pupils to practice their individual, unique visual language and leaves behind a portfolio of artistic development. In aesthetic learning, according to another basic thesis, the basis for the other learning processes is laid.

Through interviews with pupils and teachers and an in-depth document analysis of the sketchbooks, the team of researchers receives qualitative and quantitative data that are to be compared with existing scientific findings and discussed with national and international experts. The knowledge process leads to an editorial volume that makes the meaning and value of drawing for children, parents and teachers alike, accessible and usable in a new way.

Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Prügger, Walter; Prof. BEd MA
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kern, Andrea; BEd Mag.
Wieser, Renate; Prof. MA MMag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
RP Lehrplan VS und Sek I. Entwicklung von neuen Lehrplänen für den Religionsunterricht an Volksschulen und Sekundarstufe I
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ogris-Steinklauber, Renate; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Der Bildungsbereich in Österreich sieht sich nach Weiss (2001, S.69) einem wachsenden Modernisierungsdruck mit dem Ziel einer effizienzorientierten Umgestaltung in Bezug auf eine nachhaltige Verbesserung der Qualitätsstandards und der Produktionseffizienz ausgesetzt. Marktorientierte Reformen wie Angebotsvielfalt und flexibilität sowie Erweiterung der Schulwahlmöglichkeiten und Ausweitung des Einflusses der Eltern im Schulwesen sollen die Voraussetzungen für die Entstehung eines Quasi-Marktes mit den erforderlichen Bildungsleistungen sicherstellen. In so einem freien Schulmarkt sollen Eltern als Nachfrager/innen verstärkt Informationen über verschiedene Schulen suchen und diese in einem rationalen Entscheidungsprozesss, insbesondere nach Qualitätsgesichtspunkten, bewerten (vgl. u.a. Chubb/Moe 1990; Buckley/Schneider 2003, S.122). Weiss (2001, S.80) fügt dem noch die allokative Effizienz hinzu: D.h., dass der Wettbewerbsdruck die Anbieter/innen zwinge, stärker auf die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern und Schüler/innen einzugehen. Demnach ist die Frage naheliegend, was denn eigentlich die Erwartungen an die Grundschule in der Stadt Graz seitens der Eltern für ihre Kinder sind? In der empirischen Untersuchung elterlicher Begründungen der Wahl der Volksschule im Schulsprengel Graz-Stadt (Knauder/Ogris 2010, S.36) geht deutlich hervor, dass sich Eltern bezüglich der Schulwahlkriterien grundlegend unterscheiden. Eltern, die ihr Kind im linken Murufer in die Schule schicken, legen Wert auf vielfältige Informationen, ein modernes Schulprofil und einen guten Ruf von der Schule. Eltern, die ihre Kinder im rechten Murufer in die Schule schicken, messen interessanterweise dem Schulweg eine besondere Bedeutung zu. Da sich Graz in zwei Schulbezirke (linkes und rechtes Murufer) teilt, die unter einer jeweils eigenen Leitung stehen, von der Raumordnung nicht vergleichbar sind, sich in den demographischen Verhältnissen unterscheiden und unterschiedliche wirtschaftliche Bedingungen aufweisen (vlg. Häusler 2008, S.181ff), ist anzunehmen, dass sich die Grazer Eltern auch bezüglich der Bildungserwartungen für ihre Kinder unterscheiden, und diese im Wesentlichen von den unterschiedlichen Herkunftsmilieus, aber auch von Geschlecht, Alter, Bildung und Beruf abhängen. Die Bildungserwartungen zwischen Einzelschulen innerhalb der Grundschule ist in Österreich ein kaum bzw. nicht bearbeitetes Forschungsfeld. Ausgeweitet auf den deutschsprachigen Raum konzentriert sich die empirische Forschung zu Bildungserwartungen eher auf Bildungsungleichheiten (vgl. z.B. Bacher 2005) oder auf die Wahl zwischen den verschiedenen Bildungsgängen und weniger auf die Erwartungen innerhalb eines Bildungsganges. Um aber in Zukunft die Anforderungen von Quasi-Märkten erfüllen zu können, ist u.a. nach Salcher (2008, S.25) das Erfüllen der Bedürfnisse der Kunden, also der Eltern mit ihren Kindern, sowie eine Steigerung der Servicequalität zu konkurrenzfähigen Preisen notwendig.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Eisank, Johanna; Mag.a BEd
Glettler, Christiana; Prof. PhD. Mag.
Projektleitung intern
Glettler, Christiana; Prof. PhD. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dulle, Mira; Mag.a
Rauch, Franz; Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Langzeitstudie bezüglich der Kinder / SchülerInnen, die vom NPG betreut werden, mit Schwerpunkt auf die Entwicklung des Umweltbewusstseins. Beginnend im ersten Kindergartenjahr über die VS hin zur (N)MS bzw. Stiftsgymnasium.

Die drei Komponenten des Umweltbewusstseins, die untersucht werden sollen:

1) Umweltwissen

2) Umweltverhalten

3) Umwelteinstellung (immer im Bezug auf die Kernthemen des NPG)

In der ersten Projektphase geht es darum, die Evaluationsmethoden zu entwickeln und die Umsetzung wissenschaftlich-beratend zu begleiten. In der Folge soll das Evaluationsprojekt weiter unterstützt werden (Datenerhebung, Auswertung…). Geplant ist, Masterstudierende zu involvieren.

Beschreibung (engl.)
Long-term study on the children/students cared for by the NPG, with emphasis on the development of environmental awareness. Beginning in the first year of kindergarten and continuing through the VS to the (N)MS or Collegiate Gymnasium.

The three components of environmental awareness to be studied

1) Environmental knowledge

2) Environmental performance/ behaviour

3) Environmental attitude (always in relation to the core issues of the NPG)

In the first project phase, the aim is to develop the evaluation methods and to provide scientific and advisory support during implementation. Subsequently, the evaluation project is to be further supported (data collection, analysis, etc.). It is planned to involve Master students.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Rinnhofer, Friedrich; M.A. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rinnhofer, Friedrich; Prof. MA Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Resch, Alexander; BEd. Dipl.Päd.
Spath, Barbara; Prof. BEd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Rajic, Ivan; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Zum ersten Mal wird mit einer Erhebung der Versuch unternommen, die pastoralen Beiträge der katholischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Steiermark zu erfassen. Dabei geht es um bewusst gesetzte pastorale Handlungen jenseits des fachbezogenen Unterrichts. Diese zahlreichen Beiträge werden statistisch erfasst und der Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Die Autorinnen und Autoren der Studie gehen von der Hypothese aus, dass Religionslehrerinnen und -lehrer einen wesentlichen Beitrag zur so genannten „Schulpastoral“ leisten, der aber häufig zu wenig Beachtung findet. Die Untersuchung geht der Forschungsfrage nach, in welchem quantitativen Ausmaß die Religionslehrpersonen in der Steiermark pastorale Akzente in ihren Schulen setzen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayerhofer-Lillie, Julia; Mag.a
Projektleitung intern
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bleimuth, Matthias; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Haider, Rosina; BEd, MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 –
Beschreibung
In diesem Projektvorhaben stehen die Entwicklung und die Umsetzung eines vielfältigen und attraktiven Bildungsangebots für Kinder und Jugendliche rund um naturwissenschaftlich-technische Fachbereiche im Zentrum, mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler für eine Karriereentscheidung in Richtung Naturwissenschaft und Technik und/oder der angewandten Forschung zu begeistern.
Dieses Projekt baut auf dem Vorgängerprojekt auf SCHOOL@MUL 1.2 (https://www.ph-online.ac.at/kphgraz/wbLDB.detailLeistung?pOrgNr=1&pIdentNr=&pLstNr=784) auf und wird in folgenden Bereichen und Inhalten weiterentwickelt:
– Laufende Erweiterung und Überprüfung auf Einsatztauglichkeit des Workshop-Angebots sowie Erweiterung der Anzahl der Besuche für Grundschul-Klassen in Zusammenarbeit mit den Schulaufsichtsbehörden
– Integration und Evaluierung des LeLeO in die Lehrer*innen-Ausbildung an der KPH Graz (z. B. mittels Wahlpflichtfach)
– Entwicklung und Evaluierung von Fortbildungsangeboten der KPH Graz für Lehrer*innen im LeLeO
– Entwicklung und Installation eines Online-Angebotes für Lehrer*innen und Schüler*innen
– Aufbau eines Begleitprogramms für Familien und damit auch verstärkte Einbeziehung der Eltern
– Entwicklung und Ausweitung des LeLeO-Angebots auf die Altersgruppe der Unter-sechs-Jährigen durch Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen für Elementarpädagogik unter Berücksichtigung der Frage der Transition zwischen Kindergarten und Volksschule
– Fortgesetzte Wirkforschung und Beschreibung des Modells für eine Dissemination bzw. für den Transfer auf andere Standorte
Beschreibung (engl.)
This project focuses on the development and implementation of a varied and attractive educational offer for children and young people around the faculties of the University of Leoben with the aim of inspiring pupils to make a career decision in the direction of scientific-technical professions and/or applied research.

This project builds on the predecessor project on SCHOOL@MUL 1.2 (https://www.ph-online.ac.at/kphgraz/wbLDB.detailLeistung?pOrgNr=1&pIdentNr=&pLstNr=784) and will be further developed in the following areas and contents

– Ongoing expansion and testing of the workshop programme and the number of visits for primary school classes in cooperation with the school supervisory authorities

– Integration and evaluation of LeLeO in teacher training at the KPH Graz (e.g. by means of a compulsory optional subject)

– Development and evaluation of further training courses offered by the KPH Graz for teachers in LeLeO

– Establishment of cooperation with companies in the region that are involved in the LeLeO programme as additional mediators of job descriptions etc.

– Establishment of an accompanying programme for families and thus increased involvement of parents as well

– Extension of LeLeO services to the under-6 age group through cooperation with an educational institution for elementary education, taking into account the issue of transition between kindergarten and primary school

– Continued impact research and description of the model for dissemination or transfer to other sites

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandau, Johannes; Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Brandau, Johannes; Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Spitzer, Manfred;
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Unfallrisiko männlicher Volksschüler
In den ersten 14 Lebensjahren treten laut internationalen Studien der WHO tödliche Unfälle häufiger auf als Krankheiten mit tödlichen Folgen (Spitzer 1999, S.20).
PädagogInnen sind im schulischen Kontext immer wieder mit Unfällen konfrontiert und sollen im Rahmen der Gesundheitserziehung und Verkehrserziehung gezielte Prävention unterstützen. Studien zeigen auf, dass der Anteil von Unfällen aufgrund technischer Ursachen stark überschätzt wird, jedoch persönliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, Aggressivität, Risikowahrnehmung und Aufmerksamkeit unterschätzt werden (Kunz 1993). Da etliche Studien bereits das höhere Unfallrisiko bei Jungen nachgewiesen haben (Cheryl et al 1995), wird auf die Variable Geschlecht verzichtet und eine jungenspezifische Studie durchgeführt. In der geplanten Untersuchung soll ein besonderes Augenmerk auf Kinder gelegt werden, die zu wiederholten Unfällen neigen und als „Unfallwiederholer“ bezeichnet werden sollen. Dabei sollen nur selbstverschuldete Unfälle analysiert werden. Dabei sollen sowohl psychosoziale als auch personbezogene Unterschiede zwischen Unfallwiederholern und einer Kontrollgruppe identifiziert werden. Örtliche Kontexte (Schule, Zuhause) Tätigkeiten (Freizeit, Sport, Verkehr etc.) und die Tageszeit sollen ebenso in ihrer Bedeutung für das Unfallgeschehen analysiert werden. Ziel der Untersuchung ist die Identifikation von Risikofaktoren bei Unfallwiederholern, welche dann zu sinnvollen Präventionsmaßnahmen (Risikopädagogik, Bewegungserziehung, erlebnispädagogische Gestaltung von Risikoräumen) auch im pädagogischen Kontext gebündelt werden sollen.
Folgende zentrale Fragestellungen sollen beantwortet werden:
1) Unterscheiden sich Kinder mit verschiedenen sozialen Kontext in der Unfallhäufigkeit?
2) Tragen Aufklärungsmaßnahmen zur Prävention im Sinne weniger Unfälle bei?
3) Stehen persönliche Merkmale (Verträglichkeit/Aggressivität, ADHS, Neugier, Risikobereitschaft) mit der Unfallhäufigkeit in Zusammenhang?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd MSc Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Steinlechner, Petra; Dr.rer.nat. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Albrecht, Judith; Mag. BEd MSc
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Gegenstand des Projektes:

Niederschwellige Gewalt- und Mobbingprävention verstanden als Förderung der psychosozialen Gesundheit aller Beteiligten im Lebensraum Schule.

Strategische Ziele:

– Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen (Emotionswissen, Emotionsausdruck, Selbstregulation, Empathie, prosoziales Verhalten, Gestalten von Gleichaltrigenbeziehungen, Konfliktmanagement)

– Sensibilisierung für Gewalt und (Cyber-)Mobbing sowie deren Auswirkungen

Zur Zielerreichung wird ein standortspezifischer Entwicklungsprozess initiiert. Dieser Prozess gliedert sich in zwei Stränge:

– Durchführung eines standortspezifischen Schulentwicklungsprozesses zur Förderung psychosozialer Gesundheit und (Cyber-)Mobbingprävention. In dessen Verlauf werden partizipative Maßnahmen durch Expertinnen/Experten begleitet, geplant und durchgeführt, mit dem Ziel, die Handlungskompetenz am Schulstandort zu erweitern.

– Durchführung eines Trainings (ELLA-Schule) zur Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen (Grundstufe I) sowie von Maßnahmen zur Gewalt- und Mobbingprävention (Grundstufe II).

Beschreibung (engl.)
Low-threshold prevention of violence and bullying is understood as promoting the psychosocial health of all those involved in the school environment.

Strategic goals:

1. promoting emotional and social skills (emotive knowledge, emotional expression, self-regulation, empathy, pro-social behaviour, shaping peer relationships, conflict management)

2. raising awareness of violence and (cyber)bullying and its effects

A site-specific development process is initiated to achieve the objectives. This process is divided into two strands:

1. implementation of a site-specific school development process to promote psychosocial health and (cyber)bullying prevention. In the course of this process, participatory measures are accompanied, planned and implemented by experts with the aim of expanding action competence at the school location.

2. implementation of training (ELLA Schule) to promote emotional and social skills (Basic Level I) and measures to prevent violence and bullying (Basic Level II).

URL
Bericht