Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Ogris-Steinklauber, Renate; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2013
Beschreibung
Seit 2007 gibt es im genannten Aufsichtsbereich des Bezirksschulrates Weiz einen Schwerpunkt im Bereich der Verhaltenspädagogik. Dazu gab es Fort- und Weiterbildungsangebote für PädagogInnen, unterstützende und vernetzende Maßnahmen sowie die Einbindung einer SES-Klasse. Nun soll eine Evaluierung der gesamten Schwerpunktinitiative erfolgen, und zwar bei LehrerInnen, einem SchülerInnensample bzw. bei DirektorInnen in diesem Gebiet. Im Fokus stehen dabei folgende Aspekte: 1. Wirksamkeit der gebotenen Unterstützungssysteme im Bezirk 2. Informationsstand der L, S und Direktoren über die angebotenen Möglichkeiten 3. Annahme von solchen Angeboten im Bezirk generell 4. Effizienz von Fortbildungsreihen in den vergangenen drei Jahren 5. Status SES-Klasse: Situation, LehrerInnenbefinden, Rückführungsfrage, Entlastungsfunktion
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Bešić, Edvina; Mag.a, MSc PhD
Projektleitung intern
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Wohlhart, David; Prof. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Studien zu COVID-19 zeigen, dass Schüler*innen mit Behinderungen durch diese Situation vermehrt vom Unterricht ausgeschlossen sind und am wenigsten vom Fernunterricht profitieren. Das Ziel des Projektes ist es daher, die Teilnahme von Schüler*innen mit unterschiedlichen Behinderungen an der digitalen Bildung zu erhöhen. Lehrkräfte aus unterschiedlichen Schultypen und Schulstufen sollen daher im Bereich der digitalen und inklusiven Bildung ihre Kompetenzen erweitern und darin unterstützt werden.

Folgende sieben Ergebnisse sollen erzielt werden: 1. Lehrerfortbildung 2. Best-Practice-Beispiele 3. To(ol)-Check-Instrument 4. In(novations)-Check-Instrument 5. Ein länderübergreifender Vergleich des digitalen Potenzials von inklusiven Schulen mit dem SELFIE-Instrument 6. Fallstudien 7. Fünf wissenschaftliche Publikationen

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von sechs Partnern in vier Ländern: Österreich, Bosnien und Herzegowina, Italien und Nord-Mazedonien.

Beschreibung (engl.)
Studies have shown that the COVID-19 crisis has exacerbated the exclusion of students with disabilities from education, showing they are least likely to benefit from distance learning. Responding to this problem, the project will increase the participation of students with various disabilities in digital education. The goal is to empower and professionalise teachers from various age groups and different school types not only in the field of digital but also in inclusive education.

The intended outcomes are: 1. Teacher training 2. Best-Practice-Examples 3. To(ol)-Check instrument 4. In(novation)-Check instrument 5. One cross country comparison of the digital potential of inclusive schools using the SELFIE tool 6. Case studies 7. Five academic publications

The project is a collaboration between six partners in four countries: Austria, Bosnia and Herzegovina, Italy and North Macedonia.

Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gigerl, Monika; MA
Projektleitung intern
Breser, Britta; M.E.S. Prof. PhD. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Zeiringer, Johann; Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Untersuchung des Themas Familie im sozialwissenschaftlich orientierten
Sachunterricht und in der PädagogInnenbildung Neu. Landläufig wird der Begriff Familie für Lebensgemeinschaften
von mindestens zwei Personen, mit oder ohne Kinder verwendet, dieser Begriff ist stark kulturell geprägt und wird
auch innerhalb einer Kultur unterschiedlich gelebt (Duchêne-Lacroix, 2014, S. 154). Das Forschungsvorhaben geht
konkret der Frage nach: „Wie wird das Thema Familie im Sachunterricht der Volksschule derzeit vermittelt?“
Theoretische Grundlagen zu demografischen Veränderungen der Familie als Lebensgemeinschaft bilden die Basis für
dieses Forschungsprojekt. Durch die Entwicklung unserer Gesellschaft zu einer Einwanderungsgesellschaft und
aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten zum Thema Familie kann das Thema als ein gesellschaftlich sensibles und
für Lehrpersonen – auch heikles Thema eingeschätzt werden, so wird Familien mit Migrationshintergrund traditionelle
Familienstruktur und Modernisierungsdefizit von Seiten der Medien und Politik unterstellt (Geisen, 2014, S. 1). Die
Auswirkungen derartiger gesellschaftlicher Diskurse auf die Schule, speziell auf den Sachunterricht, werden untersucht.
Das Forschungsprojekt leistet damit einen Beitrag zur Sensibilisierung im Umgang mit dem Thema Familie in der
Volksschule sowie in der Hochschullehre und legt ein Fundament für darauf aufbauende didaktische Interventionen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Fragestellung, welchen Stellenwert das verordnungsmäßige Standortbezogene Förderkonzept (BMBWK 2005) im schulischen Alltag hat. Von besonderer Bedeutung ist die Akzeptanz der Verordnung Besser Fördern, da angenommen wird, dass die Effizienz dieser Verordnung in hohem Maße von der Akzeptanz und dem Engagement der Lehrer_innen abhängt. Hierzu werden VS-Lehrer_innen aus dem Schulbezirk Weiz mit einem eigens dafür entwickelten Fragebogen befragt. Die Auswahl der Lehrer_innen ist zufallsbedingt und freiwillig. Dieses quantitative Vorgehen wird durch leitfadengestützte Interviews mit Expert_innen (Schulleiter_innen, BSI) um eine qualitative Komponente ergänzt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krenn, Eleonore; Mag. Dr. Prof. OStR
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Basiskompetenzen der Bewegungserziehung in der Volksschule
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Paleczek, Lisa Fidelia; Prof. PhD. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Überschießende Emotionen bei jungen Kindern (elementarer Bildungsbereich 3-6) verlangen
eine spontane Intervention von pädagogischer Seite. Oftmals erfolgt diese, ohne mit dem Kind
abgesprochen zu sein bzw. ohne fürs Kind transparent zu sein.
Annahme ist, dass mit einem partizipativen Ansatz das Bewusstsein für die jeweilige Emotion
als auch für deren Regulation aufgebaut werden kann.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Koschmieder, Corinna; Mag.a Dr.in
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Ausgehend von einem kognitiv-konstruktivistischen Lernverständnis gilt die individuelle Förderung als professionelle Antwort auf den Umgang mit (Leistungs-)Heterogenität (Lipowsky & Lotz, 2015). Als zentrale Faktoren für einen erfolgreichen Umgang mit Heterogenität werden sowohl die Ausbildung (Reichhart, 2018) als auch personale Merkmale von Lehrpersonen diskutiert. Dabei zeigen Studien, dass sowohl die Einstellung als auch die Kompetenz zur individualisierten Unterrichtsgestaltung bedeutsame Faktoren zur Umsetzung individueller Förderung im Unterricht darstellen (Knauder & Koschmieder, 2018). Wie sich diese beiden Faktoren in Bezug auf die individuelle Förderung bei den Lehramtsstudierenden Primarstufe im Laufe ihrer Ausbildung und im Zusammenhang mit den Praxiserfahrungen entwickeln bzw. verändern, ist noch weitgehend unerforscht. Die vorliegende Längsschnittstudie umfasst insgesamt vier Erhebungen – vom 3. Ausbildungssemester bis einschl. Masterstudium – mit dem immer gleichen Fragebogen. Durch Messwiederholungen werden Veränderungen der beiden Faktoren zwischen den Zeitpunkten sichtbar. Die Stichprobengröße umfasst ca. 90 KPH-Studierende. Die Ergebnisse sollen einerseits mit Blick auf die Umsetzung von individualisierter Fördergestaltung unserer zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer diskutiert werden. Andererseits sollen die Ergebnisse Rückschlüsse darauf erlauben, wie Einstellungen und Kompetenzen im Studium gezielt gefördert werden können.
Beschreibung (engl.)
Based on a cognitive-constructivist understanding of learning, individual support is considered as a professional response to dealing with (performance) heterogeneity (Lipowsky & Lotz, 2015). Both training (Reichhart, 2018) and personal characteristics of teachers are discussed as central factors for successfully dealing with heterogeneity. Studies show that both the attitude and the competence for individualised teaching design are important factors for the implementation of individual support in teaching (Knauder & Koschmieder, 2018). How these two factors develop or change in relation to individual support at the primary level in the course of their training and in connection with practical experience is still largely unexplored. The present longitudinal study comprises a total of four surveys – from the 3rd semester of training up to and including master’s studies – with the same questionnaire. By repeating the measurements, changes in both factors become visible between the points in time. The sample size comprises approx. 90 KPH students. The results are to be discussed on the one hand with a view to the implementation of individualised support design for our future teachers. On the other hand, the results are to allow conclusions to be drawn as to how attitudes and competences can be specifically promoted in the course of studies.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gasteiger-Klicpera, Barbara; Dr.phil.
Projektleitung intern
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bešić, Edvina; Mag.a PhD
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Das Ziel des Erasmus+-Projekts, an dem 5 verschiedene Länder mitwirken, ist es, effektive Strategien zu entwickeln, die dabei helfen, alle Schüler*innen in Schulstunden zu inkludieren – vor allem jene, die als „schwer erreichbar“ angesehen werden. Die Ideen, die im Projekt entstehen, werden für Lehrpersonen, Schüler*innen, die Schulleitung und auf politischer Ebene relevant sein, um inklusive Bildung vorwärts zu bringen.
Das Projekt umfasst 3 Zyklen. Im ersten Zyklus wurden Strategien in Zusammenarbeit mit einem Lehrpersonen-Trio an einer Schule pro Land entwickelt und pilotiert. Im zweiten Zyklus werden diese entwickelten Strategien in fünf verschiedenen Schulen pro Land mit je einem Lehrpersonen-Trio implementiert und wissenschaftlich begleitet. Im dritten Zyklus werden die teilnehmenden Schulen die Strategien auf Schulebene implementieren.
Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt anhand mehrerer Zugänge über Action Reseacrch: Fragebögen an Lehrpersonen und Schüler*innen, Unterrichtsbeobachtung, Unterrichtsentwicklungsbeobachtung, Gruppen- und Einzelinterviews von Schüler*innen und Lehrpersonen
Beschreibung (engl.)
The central purpose of this three-year project is to develop effective strategies for including all children in lessons, particularly those who might be seen as ‘hard to reach’. The ideas from our project will be useful to teachers, students, school leaders, policy makers and researchers who want to promote inclusive education.
The project consists of 3 cycles.
In Cycle 1 the strategies were developed and piloted working with three teachers in one school in each country. In Cycle 2, each country works with three teachers in 5 schools to implement the proceedings and evaluate the outcomes. In Cycle 3, these five schools in each country implement the strategies and outcomes are documented.
Data is collected via different ways in an action research approach: questionnaires for teachers and students, lesson observation, observation of lesson development, group and individual interviews of teachers and students
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2025
Beschreibung
Ziel dieses Projekts ist die quantitative Beschreibung des Einflusses des Corona-bedingten „Onlinesemesters“ 2020 auf Mathematikleistungen von Schüler*innen der ersten bis zur fünften Schulstufe. In allen 5 betrachteten Schulstufen werden dafür mit Hilfe des ERT mit jeweils n = 600 Kindern die Mathematikleistungen erhoben und eventuelle Abweichungen zu bekannten Normen beschrieben. Zusätzlich wird durch Lehrer*inneninterviews und Schüler*innenfragebögen nach „Gelingensbedingungen“ gesucht, aus denen die Umstände für erfolgreiches Onlinelernen ermittelt werden sollen. Vor allem die daraus gewonnen Erkenntnisse sollen zeitnah in das Bildungssystem zurückfließen, um eventuell zukünftig wieder notwendige Online-Lehrveranstaltungen für die Kinder optimal gestalten zu können.
Beschreibung (engl.)
The aim of this project is the quantitative description of the influence of the Corona-related „online semester“ 2020 on the mathematics performance of students from the first to the fifth grade. In all 5 school levels considered, the ERT will be used to assess the mathematics performance of n = 600 children each and describe any deviations from known standards. In addition, teacher interviews and student questionnaires are used to look for „conditions for success“ from which the circumstances for successful online learning can be determined. Above all, the insights gained from this research are to be fed back into the educational system in a timely manner so that any online courses that may be necessary for children in the future can be optimally designed.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Polaschek, Martin; VR Univ.-Prof. Dr.
Neubauer, Alojscha; Dr.
Projektleitung intern
Schaupp, Hubert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Straßegger-Einfalt, Renate; DDr. HS-Prof. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Universität für Bildungswissenschaften Klagenfurt
Universität Graz
Universität Innsbruck
Universität Linz
Universität Salzburg
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Nach Veröffentlichung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung der PädagogInnenbildung_Neu haben sich auf Initiative der Universität Graz 15 Bildungsinstitutionen in 7 Bundesländern für ein Kooperationsprojekt zusammengeschlossen, um das darin enthaltene verpflichtende Aufnahme- und Auswahlverfahren qualitätsvoll und effizient umsetzen zu können. Die beteiligten Institutionen haben sich zum Ziel gesetzt, ein gemeinsames, einheitliches Aufnahme- und Auswahlverfahren für alle zukünftigen LehrerInnen zu entwickeln, durchzuführen und zu evaluieren.
Mittels des Verfahrens kann für die BewerberInnen (derzeit rund 8500) ein über die Bundesländergrenzen hinweg einheitliches, objektives Aufnahmeverfahren gewährleistet werden, durch welches frühzeitig die Möglichkeit gegeben wird, Eignung, Interessen und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten zu reflektieren und eine fundierte Beratung zu erhalten. Dadurch müssen Studieninteressierte nicht mehr an jeder Institution das Bewerbungsverfahren absolvieren bzw. nicht für das gesamte Verfahren an den gewünschten Studienort reisen.
Das Modell könnte – so von der jeweiligen Institution gewünscht – österreichweit einsetzbar sein. Es wird ein mehrstufiges, modulares Beratungs- und Auswahlverfahren konzipiert: Alle StudienbewerberInnen registrieren sich über ein gemeinsames Internetportal. Ein Online-Self-Assessment informiert Studieninteressierte über die Anforderungen der LehrerInnenlaufbahn und regt sie zu einer reflektierten Studienwahl an. In standardisierten, computerbasierten Gruppentestungsverfahren werden die für pädagogische Berufe relevanten Leistungs- und Persönlichkeitsmerkmale sowie etwaige biografische Indikatoren (ausbildungsrelevante frühere Lehr-, Anleitungs- u. Beaufsichtigungstätigkeiten mit Kindern) geprüft. BewerberInnen werden auf Basis von szenariobasierten Verfahren mit lehralltagstypischen Situationen konfrontiert. Face-to-Face- Assessments durch Interviews und Simulationsaufgaben in Einzel- und Kleingruppen-Settings erfassen spezielle Facetten der Studien- und Berufsmotivation sowie berufsrelevante psychosoziale Kompetenzen. Die Entwicklung von adäquaten Diagnostik-Modulen für die jeweiligen speziellen Studienbereiche ist geplant.
Nach Abschluss der Entwicklungsphase ist die Umsetzung des Aufnahme- u. Auswahl vorgesehen. Um eine Zulassung für das jeweilige Studium (Primarbereich usw.) zu erhalten, durchlaufen alle BewerberInnen ein jeweils einheitliches Verfahren, das an mehreren Standorten angeboten und von allen beteiligten Institutionen anerkannt wird.
Die Evaluierung des Verfahrens bildet einen weiteren Schwerpunkt des Vorhabens. Die Analyse der gewonnenen diagnostischen Informationen wird in Hinblick auf Messgütekriterien, prognostische Aussagekraft für Studienerfolg, für die spätere Berufsausübung sowie auf ihre Akzeptanz herangezogen.
Beschreibung (engl.)
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